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Public Relations mit Online-Medien: Veränderungen - Potentiale - Nutzung

Eine empirische Untersuchung zur Nutzung von Online-Medien als Kommunikationsmittel und Instrumente in der externen Unternehmens-PR

Public Relations mit Online-Medien: Veränderungen - Potentiale - Nutzung
Über dieses Buch
  • Art: Magisterarbeit
  • Autor: Andrea Strube
  • Abgabedatum: Dezember 2002
  • Umfang: 127 Seiten
  • Dateigröße: 3,9 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Friedrich-Schiller-Universität Jena Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6857-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-6857-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6857-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Strube, Andrea Dezember 2002: Public Relations mit Online-Medien: Veränderungen - Potentiale - Nutzung, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Befragung, Praxis, Öffentlichkeitsarbeit, Internet, Online Relations

Magisterarbeit von Andrea Strube

Einleitung:

Im laufe der letzten Jahre hat die Bedeutung von Online-Medien als neue Kommunikationsmittel in der PR-Arbeit stark zugenommen: Von der imagewirksamen Unternehmenspräsentation im WWW bis hin zur virtuellen Pressekonferenz, entstehen eine Vielzahl von Kommunikationsinstrumenten, die neue Möglichkeiten der Informations- und Kommunikationsgestaltung eröffnen. Für Berufskommunikatoren bedeutet PR mit Online-Medien allerdings nicht nur Chance, sondern auch eine Herausforderung: Es gilt, die PR-Kommunikation den Charakteristika dieser Medien anzupassen und neue Strategien der Zielgruppenansprache zu generieren.

An dieser Stelle setzt die vorliegende Arbeit an: Ausgangpunkt bildet eine theoretische Analyse der PR-Kommunikation mit Online-Medien. Es wird hinterfragt, wie sich durch ihren Einsatz die Rahmenbedingungen der externen PR-Arbeit verändern und Kommunikationspotentiale sowie Bedingungen für erfolgreiche Online-PR aufgezeigt. Im Detail kommen dabei u.a. Einsatzmöglichkeiten von Online-Medien als PR-Instrumente zur Sprache.

Der folgende empirische Teil gewährt Einblick in die PR-Praxis: Anhand einer Befragung von 35 Online-PR-Verantwortlichen der 100 umsatzstärksten deutschen Unternehmen und anschießender Analyse ihrer Corporate Websites, wird der Status quo der Online-PR untersucht. Die empirische Studie gibt Aufschluss darüber, wie Online-Medien und ihre Potentiale in der externen PR-Arbeit genutzt und seitens der PR-Praktiker bewertet werden. Untersuchungsschwerpunkte liegen dabei auf dem Einsatz dialogischer Kommunikationsinstrumente wie Newsgroups, Chats und Mailinglisten sowie durchgeführten Analyse- und Evaluationsmaßnahmen. Diese Arbeit gewährt Berufskommunikatoren Einsicht in die Charakteristika von Online-Medien und stellt eine solide Basis zur Entwicklung neuer Online-PR Konzepte und -Strategien dar.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis III
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis IV
1. Einleitung 1
1.1 Forschungsproblematik und -stand 1
1.2 Zielsetzung 4
1.3 Vorgehensweise 5
I Theoretischer Teil 8
2. Grundlagen der Public Relations 8
2.1 Begriffsbestimmung: Public Relations 8
2.1.1 Ausgewählte Definitionen 8
2.1.2 Arbeitsdefinition 10
2.2 Beziehung zwischen Public Relations und Kommunikation 11
2.2.1 Kommunikation 12
2.2.2 Public Relations als strategischer Kommunikationsprozess 13
2.3 Zusammenfassung 16
3. Online-Medien 18
3.1 Begriffsbestimmung: Online-Medien 18
3.2 Internet 20
3.3 Internet-Dienste 22
3.4 Charakteristika von Online-Medien vs. klassische Massenmedien 26
3.5 Zusammenfassung 30
4. Public Relations mit Online-Medien 33
4.1 Begriffsbestimmung: Public Relations mit Online-Medien 33
4.2 Online-PR-Instrumente 34
4.3 PR-Kommunikation mit Online-Medien: Veränderungen und Potentiale 35
4.3.1 Kommunikationsqualität 35
4.3.2 Kommunikationsformen 37
4.3.3 Kommunikationspartner 40
4.4 Bedingungen erfolgreicher PR-Arbeit mit Online-Medien 44
4.5 Zusammenfassung 48
II Empirischer Teil 51
5. Anlage der empirischen Untersuchung 51
5.1 Untersuchungsinteresse 51
5.2 Forschungsfragen und Hypothesen 53
5.3 Untersuchungsdesign 54
5.4 Befragung 55
5.4.1 Diskussion der Methode 56
5.4.2 Entwicklung des Messinstruments 58
5.4.3 Auswahlverfahren der Befragten 61
5.4.4 Verlauf der Befragung 62
5.5 Websiteanalyse 63
5.5.1 Diskussion der Methode 63
5.5.2 Untersuchungsmaterial und -einheit 65
5.5.3 Analyseinstrument und Datenerhebung 66
5.6 Datenanalyse 68
6. Ergebnisse der empirischen Untersuchung 70
6.1 Darstellung und Interpretation 70
6.1.1 Respondentenstichprobe 70
6.1.2 Nutzungsformen verschiedener Online-Medien als PR-Instrumente 71
6.1.3 Hypothesenprüfung 77
6.1.4 Beurteilung der Charakteristika von Online-Medien und -Kommunikation 83
6.1.5 Beurteilung unterschiedlicher Erfolgsfaktoren für PR mit Online-Medien 85
6.1.6 Durchgeführte Analyse- und Evaluationsmaßnahmen 86
6.1.7 Berücksichtigung der Kriterien für NutzerInnenorientierung 89
6.1.8 Defizite der PR-Arbeit mit Online-Medien 91
6.1.9 Gründe für Defizite bei der PR-Arbeit mit Online-Medien 92
6.1.10 Zusammenfassung 95
6.2 Beurteilung der Ergebnisse 96
7. Fazit 100
Quellenverzeichnis 102

Automatisiert erstellter Textauszug:

Def.: Unter Online-Dialog-Instrumenten werden im Rahmen dieser Untersuchung jene Nutzungsformen von Online-Medien und daraus abgeleiteten PR-Maßnahmen verstanden, die externen PR-Zielgruppen eine zweiseitige Kommunikation mit dem PR-Akteur ermöglichen können (z.B. Email-Kontaktadresse auf Website), oder in sich bereits eine zweiseitige Kommunikation (z.B. wie z.B. Chat) zwischen Repräsentanten des PR-Akteurs und externen Zielgruppen darstellen. Die Variable ,Anzahl der genutzten DialogInstrumente’ wurde mit Hilfe der folgenden Operationen erzeugt: Zuerst wurden die bestehenden drei Variablen ,aktive Teilnahme an externen Chats, Newsgroups, Mailinglisten’ sowie die Variable ,Veranstalten unternehmenseigener Chat-Angebote’ recodiert, wobei die ursprünglichen Merkmalsausprägungen selten, gelegentlich, häufig der Wert 1 (Nutzung) zugewiesen wurde und die Merkmalsausprägung gar nicht den Wert 0 (keine Nutzung) erhielt. Die Variablen ,eigene Newsgroup’ und ,eigene Mailingliste’ sowie ,Email-Kontakt angegeben’ lagen bereits in dieser Dichotomie vor. Anschließend wurden für alle genannten Variablen der Wert 1 (Nutzung) fallweise gezählt und der Zielvariablen ,Anzahl der genutzten Online-Dialog-Instrumente’ zugewiesen, deren Merkmalsausprägungen dementsprechend Werte zwischen 0 und 7 annehmen können. [...]

zu können, wurde die Antwortbereitschaft durch einen Email-Test57 erhoben. Zwei Wochen nach Versand der 31 Emails lagen 19 Rückantworten (61,3%) vor. Insgesamt 54,8% der Unternehmen (n=17) beantworteten die gestellte Frage, wobei in zwei Fällen (6,5%) eine automatische Abwesenheitsmeldung des Verantwortlichen einging. Von mehr als einem Drittel (38,7%) der angeschriebenen Unternehmen wurde die Email-Anfrage nicht beantwortet, was auf eine starke Differenz zwischen signalisierter und tatsächlicher Bereitschaft zur zweiseitigen Email-Kommunikation ausgelegt werden kann und Ansatzpunkt für Optimierungsmöglichkeiten bildet. Anzahl der eingesetzten Online-Dialog-Instrumente Die bisherigen Ergebnisse machen deutlich, welche Online-Medien und einzelnen Instrumente, die eine zweiseitige Kommunikation mit externen Zielgruppen ermöglichen, im Rahmen der Unternehmens-PR genutzt werden. Um weitere Rückschlüsse über die Nutzung des Dialogpotentials von Online-Medien ziehen zu können, bleibt zu hinterfragen, in welchem Ausmaß dies bei den einzelnen PR-Akteuren geschieht. Als Indikator für die Nutzung von Dialogmöglichkeiten seitens der PR-Akteure dient die Variable ,Anzahl der eingesetzten Online-Dialog-Instrumente’58, in die im Rahmen dieser Untersuchung Teilnahme an externen Chats, Newsgroups und Mailinglisten, Veranstaltung unternehmenseigener Chats, Veröffentlichung einer Email-Kontaktadresse auf der Unternehmenswebsite und das Vorhandensein unternehmenseigener Newsgroup und [...]

Die Abbildung macht deutlicht, dass Chats noch nicht zum Kommunikationsstandard der an der Befragung teilnehmenden Unternehmen gehören: 66% der PR-Akteure haben bislang keine eigenen Chats angeboten. Bei der Mehrheit der Unternehmen, die in der Vergangenheit bereits eigene Chats angeboten haben, wurden diese nach Angaben der Online-PR-Verantwortlichen selten eingerichtet. Regelmäßige oder gelegentliche Chatveranstaltungen mit Unternehmensvertretern stellen mit n=1 die Ausnahme dar. Die Analyse der Unternehmenswebsites ergab ferner, dass lediglich bei einem PRAkteur eine unternehmenseigene Newsgroup besteht, welche über die Website für interessierte externe Publika zugänglich ist. Das Vorhandensein von frei zugänglichen unternehmenseigenen Mailinglisten konnte durch die Websiteanalyse nicht nachgewiesen werden55. Einsatz von Unternehmenswebsite und Email als PR-Instrumente Die Website56 stellt das am meisten genutzte Online-PR-Instrument innerhalb der Unternehmens-PR dar: Alle an der Befragung teilnehmenden PR-Akteure waren zum Untersuchungszeitpunkt mit einer eigenen Unternehmenswebsite im WWW vertreten und profitieren dementsprechend von der Möglichkeit, PR-Informationen direkt für interessierte Publika bereitzustellen, ohne auf die Vermittlerrolle von Journalisten angewiesen zu sein. Im Vergleich mit den deutlich weniger genutzten Online-PR-Instrumenten zur interpersonalen Kommunikation (Chats, Newsgroups, Mailinglisten), deutet dies auf eine hohe Bedeutung der einseitigen Informationspräsentation für die PR-Arbeit hin. Durch die Integration von Kontakt und Feedbackmöglichkeiten kann die Website auch zur Initiierung zweiseitiger Kommunikation zwischen dem PR-Akteur und interessierten Publika ausgerichtet werden. Inwiefern die PR-Akteure von dieser Möglichkeit zum Untersuchungszeitpunkt Gebrauch machten zeigt Abbildung 6: [...]

Arbeit zitieren:
Strube, Andrea Dezember 2002: Public Relations mit Online-Medien: Veränderungen - Potentiale - Nutzung, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Befragung, Praxis, Öffentlichkeitsarbeit, Internet, Online Relations

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