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Public Private Partnership in der Bundesrepublik

Public Private Partnership in der Bundesrepublik
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Rüdiger Hintze
  • Abgabedatum: April 1997
  • Umfang: 59 Seiten
  • Dateigröße: 3,5 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Universität Hamburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-0997-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-0997-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-0997-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Hintze, Rüdiger April 1997: Public Private Partnership in der Bundesrepublik, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Public Choice Theorie, Media Park Köln, öffentlich-private Kooperationen, MAZ Hamburg, Public Private Partnership

Diplomarbeit von Rüdiger Hintze

Einleitung:

Die Finanznöte der Kommunen und der Strukturwandel von der Industrie- zur Dienstleistungsgesellschaft haben dazu geführt, daß sich die öffentliche Hand bei Projekten wie der Revitalisierung von Stadtzentren oder der Ansiedlung von High-Tech Unternehmen private Partner sucht, um deren Know-how zu nutzen und die Projekte nicht allein finanzieren zu müssen. Die Vorteile für die beteiligten Privatunternehmen liegen u.a. in der Erbringung von Vorleistungen durch die Kommunen, dem Abbau bürokratischer Hemmnisse und der Übernahme des finanziellen Risikos durch die Kommune. Kooperationen dieser Art werden als Public Private Partnership (PPP) bezeichnet. In der Arbeit wird das Konzept PPP vorgestellt und untersucht, inwiefern PPP einen Lösungsansatz für die genannten Probleme darstellt.

Gang der Untersuchung:

Die Arbeit gliedert sich insgesamt in fünf Kapitel: In der Einleitung werden die Problembereiche präsentiert, welche die Notwendigkeit von öffentlich-privaten Kooperationen begründen und verschiedene Definitionen des "Modewortes" PPP in der Literatur zu einer Arbeitsdefinition verdichtet, die den Partnerschaftsbegriff betont. Im zweiten Kapitel wird die Public-Choice Theorie und die Neue Institutionenökonomik als theoretische Basis für PPP dargestellt. Dabei wird in einer knappen Vorstellung der Theorie die praktische Relevanz für das Konzept entwickelt.

Im dritten Kapitel wird, ausgehend von einer kurzen Beschreibung der Allegheny Conference on Community Devolopment in Pittsburgh, die als erstes PPP-Projekt seit Ende der 30er Jahre die wirtschaftliche Modernisierung und städtebauliche Erneuerung der ehemaligen Stahlmetropole Pittsburgh betreibt und als "Paradebeispiel" für PPP angesehen wird, die Entwicklung der PPP in der Bundesrepublik analysiert. Dabei wird auf die Beteiligten und ihre Ziele sowie die verschiedenen Kooperationsformen und die rechtlichen Grundlagen öffentlich-privater Kooperationen, die am ehesten unter den Begriff der Teilprivatisierung einzuordnen sind, eingegangen. Am Ende des Kapitels werden Chancen und Risiken solcher Projekte abgewogen und die Anforderungen für erfolgreiche PPP´s entwickelt.

Zwei Fallstudien - eine über ein bislang weniger erfolgreiches Beispiel einer PPP, der MediaPark Köln, und einer über das erfolgreiche Hamburger Mikroelektronik Anwendungszentrum veranschaulichen im vierten Kapitel die vorigen Ausführungen. In einer kritischen Würdigung werden die Ergebnisse der Fallstudien bewertet.

In der Schlußbetrachtung wird eine Verbindung zur aktuellen Verwaltungsreformdiskussion um das Neue Steuerungsmodell hergestellt und abschließend die Chancen und Risiken von PPP nochmals aufgegriffen, die immer dann von Erfolg gekrönt sind, wenn die beteiligten Partner aktiv zusammenarbeiten.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis I
Abkürzungsverzeichnis III
1. Einleitung 1
1.1. Problemstellung 1
1.2. Gang der Untersuchung 2
1.3. Begriffsbestimmung von Public Private Partnership 2
2. Theoretische Grundlagen von Public Private Partnership 4
2.1. Zum Verhältnis von Theorie und Praxis bei Public Private Partnership 4
2.2. Die Public Choice-Theorie und ihre Relevanz für Public Private Partnership 5
2.2.1. Entwicklungsphasen der Public Choice-Theorie 5
2.2.2. Grundsteine der Theorie und ihre Anwendung 6
2.3. Die Neue Institutionenökonomik und ihre Relevanz für Public Private Partnership 8
3. Public Private Partnership als Organisationsform in Deutschland 10
3.1. Historische Entwicklung und auslösende Faktoren lokaler Kooperation 10
3.1.1. Die Entwicklung öffentlich-privater Zusammenarbeit 10
3.1.1.1. Das Fallbeispiel der Allegheny Conference on Community Development 11
3.1.2. Die Entwicklung in Deutschland 13
3.2. Beteiligte der Public Private Partnerships in Deutschland und ihre Ziele 14
3.2.1. Die öffentliche Hand 14
3.2.2. Intermediäre Organisationen 15
3.2.2. Der private Sektor 16
3.3. Kooperationsformen und Aufgabenschwerpunkte 17
3.3.1. Formen der Institutionalisierung 17
3.3.1.1. Informelle Kooperationen 17
3.3.1.2. Vertraglich institutionalisierte Kooperationen 17
3.3.1.3. Gemischtwirtschaftliche Gesellschaften 19
3.3.2. Zentrale Handlungsfelder von Partnerschaftsprojekten 19
3.3.2.1. Städtebau, Stadtentwicklung und -erneuerung 20
3.3.2.2. Kommunale Ver- und Entsorgung 20
3.3.2.3. Forschung und Technologieförderung 21
3.3.2.4. Sonstige Betätigungsfelder 22
3.4. Rechtliche Grundlagen von Public Private Partnership 22
3.4.1. Rechtliche Vorschriften aus den Bundes- und Landesgesetzen 22
3.4.2. Die rechtliche Ausgestaltung von gemischtwirtschaftlichen Unternehmen 24
3.5. Ergebnisse von Public Private Partnership 26
3.5.1. Möglichkeiten und Risiken für die öffentlichen Aufgabenträger 26
3.5.2. Chancen für den privaten Sektor 27
3.5.3. Positive und negative Konsequenzen aus Partnerschaftsprojekten 27
3.6. Anforderungen an effektive Public Private Partnerships 29
4. Fallstudien zu Public Privat Partnership in Deutschland 30
4.1. Der MediaPark Köln 30
4.1.1. Die Entstehung des MediaParks 30
4.1.2. Aufbau und Ziele der MediaPark Köln Entwicklungsgesellschaft mbH 31
4.1.3. Die Realisierung und aktuelle Probleme des MediaParks 32
4.2. Das Mikroelektronik Anwendungszentrum Hamburg 35
4.2.1. Der Aufbau und das Unternehmenskonzept der MAZ Hamburg GmbH 35
4.2.2. Die aktuelle Unternehmensentwicklung 37
4.3. Kritische Würdigung der Fallstudien 38
5. Schlußbetrachtung und Ausblick 40
Anhang 42
Quellenverzeichnis 43
Eidesstattliche Erklärung 51

Arbeit zitieren:
Hintze, Rüdiger April 1997: Public Private Partnership in der Bundesrepublik, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Public Choice Theorie, Media Park Köln, öffentlich-private Kooperationen, MAZ Hamburg, Public Private Partnership

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