Prozessoptimierung mittels elektronischer Beschaffung am Beispiel von Einkaufsgenossenschaften
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Sebastian Zink
- Abgabedatum: Juni 2003
- Umfang: 83 Seiten
- Dateigröße: 518,7 KB
- Note: 2,0
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Flensburg Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-6946-7
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-6946-7 P - ISBN (CD) :978-3-8324-6946-7 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Zink, Sebastian Juni 2003: Prozessoptimierung mittels elektronischer Beschaffung am Beispiel von Einkaufsgenossenschaften, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: e-Business, e-Commerce, e-Procurement, Marktplatz, Einkauf
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Diplomarbeit von Sebastian Zink
Zusammenfassung:
E-Procurement-Lösungen haben die Marktreife erreicht und werden bei immer mehr Unternehmen erfolgreich eingesetzt. Die damit verbunden Prozesskostenersparnisse führen zum Teil schon nach 12 Monaten zur Amortisierung der entsprechenden Systeme. Aber das Potential der elektronischen Beschaffung geht weit über das Bestellen von C-Gütern hinaus.
Besonders interessant ist dabei die Gruppe der Einkaufsgemeinschaften. Einkaufsgemeinschaften, verbände und -genossenschaften bilden im E-Commerce als Mittler zwischen Lieferant und Einkäufer eine besondere Rolle. Sie bündeln die Nachfrage ihrer Mitglieder und treten gegenüber den Lieferanten als deren Interessensvertreter auf. Die schnelle und einfache Beschaffung von Informationen, die hohe Transparenz, die leichten Preisvergleiche und die einfachere Kommunikation bilden nur die offensichtlichen Verbesserungsmöglichkeiten für den Einkauf und damit nur die Spitze des Eisbergs. Das Ziel dieser Diplomarbeit ist es, aufzuzeigen wie Einkaufsgemeinschaften elektronische Procurement-Lösungen zur Vereinfachung des Bestellvorgangs und dessen Abwicklung und damit ihres Gesamtangebots für ihre Mitglieder einsetzen können. Die Diplomarbeit soll als Grundlage für die Entwicklung eines auf Einkaufsgenossenschaften zugeschnittenen Marktplatzes dienen.
Im Rahmen der Diplomarbeit wird ein Whitepaper erstellt, welches darstellt, wie die Beschaffung und der Verkauf von Waren und Rohstoffen online über Einkaufsgenossenschaften vereinfacht und die Prozesse innerhalb der Einkaufsgenossenschaften verbessert werden können. Standardisierte Kataloge auf Lieferantenseite, einheitliche Bestellungen auf Seite der Genossen, Workflows für die Abarbeitung von Orders und für die weitere Bearbeitung der Bestellungen sowie Schnittstellen zu bestehenden Backendsystemen sollen Prozesskosten einsparen. Dies führt zu mehr Angebotstransparenz, einem einfacheren Bestellvorgang, kürzeren Bearbeitungszeiten, weniger Fehlern und zu einer vereinfachten Interaktion zwischen den Genossen und Lieferanten.
Inhaltsverzeichnis:
| Vorwort | 4 | |
| 1. | Einleitung | 5 |
| 1.1 | Stand des Internets in Deutschland | 10 |
| 1.2 | Elektronische Marktplätze | 11 |
| 1.3 | Einkaufsgenossenschaften | 14 |
| 1.4 | Die Mercateo AG | 16 |
| 1.4.1 | Die Vision: | 16 |
| 1.4.2 | „e-Market“ | 17 |
| 1.4.3 | „e-Procurement“ | 18 |
| 1.4.4 | „e-Solutions“ | 18 |
| 2. | Problemstellung | 20 |
| 3. | Aufgabenstellung | 21 |
| 4. | Anforderungsanalyse | 22 |
| 4.1 | Ist-Analyse | 22 |
| 4.2 | Ist-Situation | 23 |
| 4.2.1 | Wertschöpfungskette | 23 |
| 4.2.1.1 | Physische Distribution | 23 |
| 4.2.1.2 | Sortimentsgestaltung | 23 |
| 4.2.1.3 | Informationsbeschaffung, -evaluierung, -verteilung | 23 |
| 4.2.1.4 | Finanzielle Transaktionen | 24 |
| 4.2.1.5 | Verbunddienstleistungen | 24 |
| 4.2.2 | Transaktionskosten | 24 |
| 4.3 | Istkritik | 30 |
| 4.3.1 | Manuelle Tätigkeit | 30 |
| 4.3.2 | Komplexe Prozessketten | 30 |
| 4.3.3 | Informationsbeschaffung | 31 |
| 4.3.4 | Bereitstellung der Informationen | 31 |
| 4.3.5 | Probleme bei den Transaktionen | 31 |
| 4.3.6 | Fazit | 34 |
| 4.4 | Sollkonzept | 35 |
| 4.5 | Auswirkungen auf die Transaktionskosten | 36 |
| 4.5.1 | Transaktionskosten der Einkaufsgemeinschaft | 36 |
| 4.5.1.1 | Einrichtungskosten | 36 |
| 4.5.1.2 | Anbahnungskosten | 37 |
| 4.5.1.3 | Vereinbarungskosten | 38 |
| 4.5.1.4 | Kontrollkosten | 38 |
| 4.5.1.5 | Anpassungskosten | 38 |
| 4.5.2 | Transaktionskosten für den Genossen | 39 |
| 4.5.2.1 | Einrichtungskosten | 39 |
| 4.5.2.2 | Anbahnungskosten | 39 |
| 4.5.2.3 | Vereinbarungskosten | 39 |
| 4.5.2.4 | Kontrollkosten | 39 |
| 4.5.2.5 | Anpassungskosten | 39 |
| 4.5.3 | Transaktionskosten für den Hersteller und Großhändler | 40 |
| 4.5.3.1 | Einrichtungskosten | 40 |
| 4.5.3.2 | Anbahnungskosten | 40 |
| 4.5.3.3 | Vereinbarungskosten | 40 |
| 4.5.3.4 | Kontrollkosten | 41 |
| 4.5.3.5 | Anpassungskosten | 41 |
| 4.5.4 | Auswirkungen | 42 |
| 4.5.4.1 | Einkaufsgenossenschaft | 42 |
| 4.5.4.2 | Genossen | 42 |
| 4.5.4.3 | Lieferanten | 42 |
| 4.5.5 | Risiken | 43 |
| 5. | White Paper | 44 |
| 5.1 | Einleitung | 44 |
| 5.2 | Produktbeschreibung | 45 |
| 5.3 | Die Vorteile: Prozesse optimieren – Kosten senken | 46 |
| 5.4 | Zieldefinition | 47 |
| 5.5 | Systemkonzept | 49 |
| 5.5.1 | Darstellungsschicht | 49 |
| 5.5.2 | Integrationsschicht | 49 |
| 5.5.3 | Prozessschicht | 49 |
| 5.6 | Ablauf eines Bestellvorgangs | 51 |
| 5.6.1 | Transaktionsprozess generieren | 51 |
| 5.6.2 | Überprüfung | 51 |
| 5.6.3 | Aufteilung & Versand | 53 |
| 5.6.4 | Rechnungsversand | 53 |
| 5.6.5 | Lieferbestätigung | 55 |
| 5.7 | Systemmodule | 56 |
| 5.7.1 | Basismodul | 56 |
| 5.7.1.1 | Genossenkonto | 57 |
| 5.7.1.2 | Lieferantenkonto | 58 |
| 5.7.1.3 | Personalisierung | 59 |
| 5.7.1.4 | Schnittstellen | 59 |
| 5.7.1.5 | Self Service Applikationen | 60 |
| 5.7.1.6 | Mobile Systeme | 60 |
| 5.7.1.7 | Dokumentenmanagement | 61 |
| 5.7.1.8 | Ticketsystem | 61 |
| 5.7.2 | Marktplatz | 62 |
| 5.7.2.1 | Einstiegsseite | 62 |
| 5.7.2.2 | Produktpalette | 62 |
| 5.7.2.3 | Produktauswahl & Suche | 62 |
| 5.7.2.4 | Warenkorb | 62 |
| 5.7.2.5 | Warenkorb speichern | 63 |
| 5.7.2.6 | Produktantrag | 63 |
| 5.7.2.7 | Ausschreibung | 63 |
| 5.7.2.8 | Administration | 64 |
| 5.7.2.9 | Reporting | 64 |
| 5.7.3 | Mitarbeiterportal der Einkaufsgenossenschaft | 65 |
| 5.7.3.1 | Login & Logout | 65 |
| 5.7.3.2 | Pflege & Administration | 65 |
| 5.7.3.3 | Allgemeine Informationen und Services | 65 |
| 5.7.3.4 | ToDo Bereich | 66 |
| 5.7.3.5 | Ticket Bereich | 66 |
| 5.7.3.6 | Administration | 66 |
| 5.7.3.6.1 | Genossendaten | 66 |
| 5.7.3.6.2 | Lieferantendaten | 66 |
| 5.7.3.6.3 | CMS | 66 |
| 5.7.3.6.4 | Mitarbeiter | 66 |
| 5.7.4 | Genossen- & Lieferantenportal | 67 |
| 5.7.4.1 | Genossenbereich | 68 |
| 5.7.4.1.1 | Login & Logout | 68 |
| 5.7.4.1.2 | Zugriff auf das Genossenkonto | 68 |
| 5.7.4.1.3 | Internet Self Services (ISS) | 68 |
| 5.7.4.1.4 | Angestellten Account | 68 |
| 5.7.4.1.5 | Scheduler | 68 |
| 5.7.4.1.6 | Services | 69 |
| 5.7.4.2 | Lieferantenbereich | 69 |
| 5.7.4.2.1 | Login & Logout | 69 |
| 5.7.4.2.2 | Zugriff auf das Lieferantenkonto | 69 |
| 5.7.4.2.3 | Internet Self Services (ISS) | 69 |
| 6. | Fazit | 70 |
| Abbildungsverzeichnis | 71 | |
| Links im Internet | 72 | |
| Anhang | 73 | |
| Literaturverzeichnis | 80 |
Bei den Einkaufsgenossenschaften hat sich in den letzten Jahren nicht viel verändert. Zwar nutzen alle Einkaufsgenossenschaften mittlerweile EDVSysteme und die meisten Mitarbeiter verfügen über eigene Emailadressen, die Prozesse der Bestellung selbst laufen aber weiterhin nach der alt bewährten Methode ab. Der elektronischen Beschaffung steht man im Großen und Ganzen skeptisch gegenüber. Man befürchtet die fehlende Akzeptanz der Genossen bzw. unterschätzt die möglichen Vorteile der elektronischen Beschaffung. Eine wirkliche Bündelung der Bestellung wird kaum mehr durchgeführt. Die Bestellungen der Genossen werden an die Lieferanten eins zu eins weitergereicht. Die Probleme und Kosten der Auslieferung und Aufsplittung der Posten sind zu gravierend. Die Rechnung wird vom Lieferanten in den meisten Fällen an die Einkaufsgenossenschaft verschickt, die diese dann den entsprechenden Genossen zuordnet und in Rechnung stellt. [...]
Ein Hauptproblem liegt in der fehlenden Transparenz der Angebote und der Lieferanten. Die Informationen zu den Produkten, Konditionen und Bedingungen von Lieferanten liegen verteilt und in den unterschiedlichsten Formen vor. Die Informationen befinden sich in Papier- oder in digitaler Form in den unterschiedlichsten Dateiformaten und Formatierungen. Die Einkaufsgenossenschaft muss sich die für sie relevanten Informationen zusammensuchen und kann sich nicht sicher sein, alle benötigten Informationen auf den verschieden Medien zu finden. Ein umfassender Vergleich von Preisen wird mit steigender Zahl von Lieferanten immer schwieriger. Die Vorteile, die durch die größeren Abnahmen entstehen, müssen über Preisverhandlungen mit wenigstens einer Auswahl von Lieferanten wahrgenommen werden. Preisverhandlungen mit allen Lieferanten vor allem bei größeren Genossenschaften sind praktisch nicht realisierbar. Viele auch günstigere Angebote können dadurch nicht berücksichtigt werden. 4.3.4 Bereitstellung der Informationen [...]
Unabhängig von der Branche, dem Unternehmen oder der Organisation bringen traditionelle Einkaufsprozesse Schwächen mit sich. Aufwendige Informationsbeschaffung, komplexe Prozessketten und eine Vielzahl von manuellen Tätigkeiten treiben die Kosten der Beschaffung in die Höhe. 4.3.1 Manuelle Tätigkeit Die Beschaffungsprozesse beinhalten einen großen Anteil von manuellen Tätigkeiten. Bestellungen müssen von Faxen abgelesen und in den PC eingegeben werden, Änderungen der Genossendaten müssen ebenfalls von den Mitarbeitern selbst übernommen werden. Die Finanzabteilung muss die Rechnung des Lieferanten den entsprechenden Genossen zuordnen und für jeden Genossen eine angepasst Rechnung erstellen und im weiteren den Zahlungseingang überprüfen. Die Fehlerwahrscheinlichkeit erhöht sich und Mitarbeiter und Abteilungen werden von Routineaufgaben aufgehalten. Die parallele Bearbeitung bringt zusätzlich die Gefahr von Fehlern, Mehrfachbestellungen bzw. Dateninkonsistent mit sich. 4.3.2 Komplexe Prozessketten [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832469467
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Zink, Sebastian Juni 2003: Prozessoptimierung mittels elektronischer Beschaffung am Beispiel von Einkaufsgenossenschaften, Hamburg: Diplomica Verlag
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e-Business, e-Commerce, e-Procurement, Marktplatz, Einkauf



