Projektfinanzierung auf dem europäischen Markt für erneuerbare Energien
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Mikhail Kotov
- Abgabedatum: März 2005
- Umfang: 86 Seiten
- Dateigröße: 577,6 KB
- Note: 2,3
- Institution / Hochschule: Universität zu Köln Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-9278-6
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-9278-6 P - ISBN (CD) :978-3-8324-9278-6 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Kotov, Mikhail März 2005: Projektfinanzierung auf dem europäischen Markt für erneuerbare Energien, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Cash Flow, Windkraft, Strom, Finanzierung, Principal Agent
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Diplomarbeit von Mikhail Kotov
Einleitung:
Zunehmende Komplexität von Investitionsprojekten, hohe Investitionsvolumina und großer Koordinationsbedarf machten die Entwicklung individueller Finanzierungskonzepte mit angepassten Organisationsstrukturen notwendig. Projektfinanzierung ist in diesem Zusammenhang zu einer weltweit etablierten Finanzierungsmethode geworden, bei der die Investitionskosten einer Wirtschaftseinheit, ihre Betriebskosten und der Schuldendienst für aufgenommene Fremdmittel von dieser selbst erwirtschaftet werden. Definiert man Projekte mit Investitionsvolumen von 500 Mio. Dollar und mehr als Großvorhaben, so liegt ihr historischer Volumenanteil bei etwa 75% aller Projektfinanzierungen.
Der Grundgedanke der Projektfinanzierung ist die Fokussierung auf die zukünftigen Cash Flows des Projekts als primäre Rückzahlungsquelle für externe Kapitalgeber. Die sog. „production payment“-Finanzierung, die in den 1930-er Jahren zur Erdölfelderschließung in den USA eingesetzt wurde, wird in der Literatur häufig als Vorreiter der modernen Projektfinanzierung bezeichnet.
Einige Autoren argumentieren sogar, dass ähnliche Finanzierungsansätze schon vor Jahrhunderten zur Finanzierung von Seehandelsreisen eingesetzt wurden. Der Grundgedanke der Ertragsorientierung mag bei Seedarlehen von damals zwar vorhanden sein, ihre Relevanz im Kontext moderner Projektfinanzierung kann allerdings bezweifelt werden. Was heutige Projektfinanzierungen besonders auszeichnet ist die Nutzung moderner Datenverarbeitungssysteme, die hochkomplexe Projektanalysen und innovative Finanzierungsmodelle erst ermöglicht haben.
Mit der Internationalisierung der Projektfinanzierung seit den 1970er Jahren, als europäische Banken bei der Finanzierung von Erdölerschließungen in der Nordsee Projektfinanzierungsstrukturen erstmals systematisch einsetzten, ist sie zu einem weltweiten Trend geworden. Seit dem Ende der 1980-er Jahre hat sich das weltweite Projektfinanzierungsvolumen mehr als verzwanzigfacht. Neben traditionellen Anwendungsgebieten im Infrastruktur- und Industriebereich kommen Projektfinanzierungen mittlerweile auch in neueren Wirtschaftszweigen wie Medien, E-Business oder Touristik immer häufiger zum Einsatz.
Konventionelle Kraftwerksfinanzierungen, die traditionell im Rahmen von den sog. Betreibermodellen durchgeführt werden, sind seit der Liberalisierung von Energiemärkten in den USA in den 1980er Jahren und später in Europa zu einer standardisierten Form der Projektfinanzierung geworden.
Bei einem Betreibermodell übernimmt nicht der (staatliche) Energieversorger selbst sondern eine unabhängige Projektgesellschaft (Betreiber) den Bau, die Finanzierung und den Betrieb einer neuen Kraftwerksanlage. Dadurch ist die Partizipation des privaten Finanzsektors an erforderlichen Investitionen im Energieversorgungsbereich möglich geworden. Die mit den konventionellen Projekten verbundenen Projektrisiken sind aufgrund früherer Erfahrungswerte der Financiers wohl bekannt, so dass die Projektanalyse keine große Herausforderung darstellt. Es handelt sich um bewährte Technologien und Projektstrukturen.
Intensivierte Anwendung moderner Projektfinanzierung wird mit dem Anfang der achtziger Jahre notiert, als der Bau mehrerer Kraftwerke zur Elektrizitätserzeugung aus alternativen Energiequellen in den USA begann. Projektfinanzierter Kraftwerksbau im regenerativen Bereich muss sich an die gleichen Standards orientieren, wie es bei konventionellen Projekten der Fall ist. Bedingt durch ihren Innovationscharakter, spezifische Risiken und längere Amortisationsdauer stellen diese Vorhaben sowohl technisch als auch finanziell eine besondere Herausforderung dar. Die Voraussetzungen und die Besonderheiten der Projektfinanzierung im Bereich erneuerbarer Energieerzeugung stellen den Untersuchungsgegenstand der vorliegenden Arbeit dar.
Gang der Untersuchung:
Die Arbeit gliedert sich wie folgt: Erforderliche theoretische Basis für die weitere Analyse wird im Kapitel 2 geschaffen. Die Grundlagen und die spezifischen Merkmale der Projektfinanzierung, kapital- und organisationsstrukturtheoretische Aspekte sowie Vor- und Nachteile gegenüber der klassischen Unternehmensfinanzierung werden in diesem Teil diskutiert.
Nachdem die erneuerbaren Energien definiert und von den sonstigen Energiequellen abgegrenzt sind, wird im Kapitel 3 der europäische Markt für regenerative Energieerzeugung, seine Wachstumsaussichten, europaweite Instrumente der EE-Förderung und sonstige Markttreiber analysiert. Hierbei beschränkt sich die Analyse weitgehend auf die netzgebundene Stromerzeugung aus der Windkraft, die im Laufe der letzten 25 Jahre die größten Fortschritte im Hinblick auf die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber der konventionellen Energiequellen – u.a. im Projektfinanzierungskontext – vorweisen kann.
Im Kapitel 4 stehen die verfügbaren Finanzierungsinstrumente im Mittelpunkt der Betrachtung. Ausgehend von der traditionellen Kraftwerksfinanzierung werden die finanzierungsrelevanten Besonderheiten der EE-Kraftwerke am Beispiel eines Windparks aufgezeigt und die branchenspezifischen Projektfinanzierungsinstrumente aufgelistet. Die Ergebnisse und mögliche Finanzierungsalternativen werden schließlich diskutiert.
Die Spezifika der Windparkfinanzierung in Deutschland werden im fünften Kapitel vorgestellt. Zunächst wird der deutsche Windkraftmarkt kurz beschrieben. Dann geht es um die Förderinstrumente, die im deutschen Windkraftsektor eingesetzt werden. Schließlich werden Finanzierungen von Windparks an Land (Onshore) und auf dem Meer (Offshore) untersucht und die Einflussfaktoren der Finanzierungsstrukturen analysiert.
Kapitel 6 fasst die zentralen Ergebnisse dieser Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf mögliche Ansatzpunkte für weiterführende Untersuchungen.
Inhaltsverzeichnis:
| I. | Inhaltsverzeichnis | I |
| II. | Abbildungsverzeichnis | IV |
| III. | Tabellenverzeichnis | V |
| IV. | Abkürzungsverzeichnis | VI |
| 1. | Einleitung | 1 |
| 1.1 | Historische Entwicklung der Projektfinanzierung | 1 |
| 1.2 | Problemstellung und Zielsetzung | 2 |
| 1.3 | Vorgehensweise der Arbeit | 2 |
| 2. | Grundlagen der Projektfinanzierung | 3 |
| 2.1 | Projektfinanzierungsbegriff | 3 |
| 2.2 | Begriffliche Abgrenzungen | 4 |
| 2.3 | Projekt- und Finanzierungsablauf | 6 |
| 2.4 | Grundstruktur einer Projektfinanzierung | 7 |
| 2.5 | Besondere Merkmale der Projektfinanzierung | 8 |
| 2.5.1 | Finanzierungstechnische Merkmale | 9 |
| 2.5.1.1 | Ertragsorientierte Kreditvergabe | 9 |
| 2.5.1.2 | Rückgriffbegrenzung | 10 |
| 2.5.1.3 | Bilanzneutralität der Finanzierung | 10 |
| 2.5.2 | Herausragende Projektstrukturmerkmale | 11 |
| 2.5.2.1 | Organisationsstruktur | 11 |
| 2.5.2.2 | Kapitalstruktur | 12 |
| 2.5.2.3 | Enger Kapitalgeberkreis und besondere Project Governance | 12 |
| 2.5.2.4 | Vertragstruktur | 12 |
| 2.5.3 | Risikoallokation | 13 |
| 2.6 | Vor- und Nachteile der Projektfinanzierung | 15 |
| 2.7 | Wertrelevanz der Kapital- und Organisationsstruktur | 16 |
| 2.7.1 | Projktfinanzierung zur Lösung von Agency-Konflikten | 18 |
| 2.7.1.1 | Vorvertragliche Agency-Konflikte | 18 |
| 2.7.1.2 | Agency-Konflikte zwischen Managern und Kapitalgebern | 18 |
| 2.7.1.3 | Agency-Konflikte zwischen Kapitalgebern und Projektbeteiligten | 20 |
| 2.7.1.4 | Agency-Konflikte zwischen Eigen- und Fremdkapitalgebern | 21 |
| 2.7.2 | Kapitalallokation durch Projektfinanzierung | 22 |
| 2.8 | Zwischenfazit | 23 |
| 3. | Der europäische Markt für erneuerbare Energien | 23 |
| 3.1 | Erneuerbare Energien und ihre Anwendungsbereiche | 23 |
| 3.2 | Warum erneuerbare Energien? | 24 |
| 3.3 | Umweltpolitische Rahmenbedingungen und Förderstrategien | 25 |
| 3.3.1 | Kyoto-Protokoll | 25 |
| 3.3.2 | Förderung auf der EU-Ebene | 26 |
| 3.3.3 | Nationale Förderstrategien | 28 |
| 3.4 | Regenerativer Energiemarkt | 30 |
| 3.5 | Wesentliche Markttreiber | 31 |
| 3.5.1 | Politischer Förderrahmen | 31 |
| 3.5.2 | Technische Reife und Wirtschaftlichkeit | 31 |
| 3.5.3 | Marktumfeld | 32 |
| 3.6 | Zukünftige Perspektiven | 32 |
| 4. | Instrumente der Projektfinanzierung im EE-Sektor | 33 |
| 4.1 | Finanzierungsbarrieren und -voraussetzungen | 34 |
| 4.2 | Projektfinanzierungsinstrumente | 36 |
| 4.2.1 | Finanzierung der Projektentwicklung | 36 |
| 4.2.2 | Fremdkapital | 37 |
| 4.2.2.1 | Geschäftsbankkredite | 37 |
| 4.2.2.2 | Syndizierte Kredite und "Euro-Dollar"-Kreditmarkt | 39 |
| 4.2.2.3 | Darlehen von der Europäischen Investitionsbank | 40 |
| 4.2.2.4 | Förderkredite | 41 |
| 4.2.3 | Eigenkapitalbeschaffung | 41 |
| 4.2.4 | Mezzanine-Instrumente | 42 |
| 4.3 | Emissionshandel als Finanzierungsinstrument | 43 |
| 4.4 | Alternative Finanzierungsmöglichkeiten | 44 |
| 4.4.1 | Klassische Unternehmensfinanzierung | 45 |
| 4.4.2 | Anleihenfinanzierung | 45 |
| 4.4.3 | Venture-Kapital | 46 |
| 4.4.4 | Asset Backed Securities | 47 |
| 4.4.5 | Aktienemission | 48 |
| 4.4.6 | Mezzanine-Finanzierung über Kapitalmärkte | 48 |
| 4.4.7 | Leasing | 49 |
| 5. | Windparkfinanzierung in Deutschland | 51 |
| 5.1 | Windenergiemarkt in Deutschland | 51 |
| 5.2 | Windenergieförderung in Deutschland | 52 |
| 5.2.1 | Das Erneuerbare-Energien-Gesetz | 52 |
| 5.2.2 | Steuerrechtliche Subventionierung | 54 |
| 5.2.3 | Eigenkapitalähnliche Mittelzuwendungen | 54 |
| 5.2.4 | Förderkredite | 55 |
| 5.3 | Onshore-Projekte: "Deutsches" Finanzierungsmodell | 56 |
| 5.3.1 | Projektbeteiligte | 56 |
| 5.3.2 | Finanzierungskonzept | 57 |
| 5.3.3 | Besonderheiten der Finanzierung deutscher Windparks | 57 |
| 5.3.3.1 | Fremdkapital | 57 |
| 5.3.3.2 | Eigenkapitalbeschaffung | 58 |
| 5.3.4 | Diskussion des Finanzierungsmodells | 59 |
| 5.4 | Projektfinanzierung im Offshore-Bereich | 62 |
| 5.4.1 | Projektfinanzierungsstruktur | 63 |
| 5.4.2 | Finanzierungsvoraussetzungen | 64 |
| 5.4.2.1 | Genehmigungsfähigkeit | 65 |
| 5.4.2.2 | Technische und wirtschaftliche Machbarkeit | 65 |
| 5.4.2.3 | Versicherbarkeit | 66 |
| 5.4.3 | Public Private Partnerships als Lösung des Finanzierungsdilemmas | 66 |
| 6. | Zusammenfassung der Ergebnisse | 67 |
| VI. | Anhang | 79 |
Bankenkredite sind die klassische Kapitalquelle für Projektfinanzierungen.128 Aus Sicht einer Bank gehören Projektfinanzierungen zu speziellen, maßgeschneiderten Finanzierungstechniken, die stets individuellen Kundenbedürfnissen anzupassen sind.129 Je nach Projektgröße werden die Projektkredite von einer oder einigen wenigen Banken zur Verfügung gestellt oder von mehreren Banken syndiziert. Aber auch kleinere Finanzinstitute spielen bei der lokalen Finanzierung von EE-Vorhaben, deren Größenordung i.d.R. relativ bescheiden ist, eine wichtige Rolle. Neben einer hohen Sachkompetenz und großen Finanzkapazitäten der Banken stellt die Flexibilität von Kreditkonditionen, die an das jeweilige Projektprofil zugeschnitten werden können, wohl den wichtigsten Vorteil der Bankenfinanzierung dar.130 Meist haben Projektkredite eine Laufzeit von bis zu 10 Jahren bei einem variablen Zins. Manchmal sind aber auch längere Kreditlaufzeiten möglich.131 Die Projektkredite sind relativ teuer: Der Fremdkapitalzins kann 50 bis 400 Basispunkte höher liegen im Vergleich zu klassischen Unternehmenskrediten, die durch bankübliche Sicherheiten abgesichert sind.132 Bei einer guten Projektbonität (Bonität der kritischen Projektpartner) [...]
Aufgrund der beschriebenen Projekteigenschaften stellen die meisten EE-Projekte eine „niedrige Rendite/hohes Risiko“-Alternative aus Sicht eines Investors dar und können sich die „luxuriösen“ Strukturierungskosten der Projektfinanzierung schon gar nicht leisten.124 Auf subventionsfreien Märkten sind abgesehen von (großen) Wasserkraftwerken nur diejenigen Projekte konkurrenzfähig, die unter sehr günstigen Standortbedingungen betrieben werden.125 Große Anstrengungen der europäischen Staaten im Zusammenhang mit dem Klimaschutz und der breitgestreuten Förderung umweltfreundlicher Technologien machten vor allem Onshore-Windparks zum Branchenführer im Projektfinanzierungsgeschäft. Aber auch einige Biomassenkraftwerke oder kleine Wasserkraftanlagen werden für Projektfinanciers teilweise aus Gründen der Risikodiversifikation (Projektportfoliobildung) - zunehmend interessant.126 Die staatlichen Subventionen stellen somit eine wichtige Voraussetzung für die Finanzierbarkeit von EE-Projekten dar und tragen wesentlich zur Verbesserung ihrer Wettbewerbsfähigkeit gegenüber konventionellen Vorhaben durch kostensenkende (renditeerhöhende) Instrumente bei. Aus diesem Grund wird die Liste von Projektfinanzierungsinstrumenten der EE-Branche durch die öffentlichen Fördermittel ergänzt. Entsprechender gesetzlicher Rahmen bzw. indirekte Förderinstrumente sind als Grundvoraussetzung für die Projektfinanzierbarkeit anzusehen. [...]
Die spezifischen Risiken stellen nach wie vor eine der größten Herausforderungen für die Kapitalgeber dar. Damit eine unbesicherte Kreditvergabe erfolgen kann, müssen die ertragsrelevanten Risiken unbedingt unter Kontrolle gebracht werden. Zu den für alle Kraftwerksprojekte typischen Risikoquellen wie beispielsweise Fertigstellungs- oder Managementrisiken (diesen Risiken kann im Rahmen des bereits diskutierten Risk Sharings begegnet werden) kommt eine Vielzahl von neuartigen Risiken, die für die Financiers noch vor wenigen Jahren unbekannt oder weniger relevant waren.118 Im Windkraftbereich sind es insbesondere das Windrisiko (wie gut sind der Standort und die der Ertragskalkulation zugrunde liegende Windprognose?), das Fertigstellungs- oder Funktionsrisiko (können die ersten Offshore-Windparks innerhalb des geplanten Zeit- und Kostenrahmens errichtet und auch bei extrem schlechten Wetterverhältnissen gewartet werden, um die projektgefährdenden Verluste zu vermeiden?), das Risiko der technischen Performance (bringen die sich noch in Entwicklung oder Testphase befindlichen modernen 5-MW-Windkraftanlagen die erforderliche Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit mit?), das Ausfallrisiko (werden die Sponsor- und Partnerunternehmen ihren langfristigen Projekt- und Kreditverpflichtungen nachkommen können?) sowie das politische Risiko (bleibt der aktuelle Fördermix während der Projektdauer bestehen?).119 Bezogen auf die Versicherbarkeit von technischen oder projektspezifischen Risiken liegen die erforderlichen historischen Daten für die noch sehr junge EE-Branche kaum vor, so dass oft keine geeigneten Versicherungsprodukte von der kommerziellen Seite verfügbar sind.120 Die Finanzierungszusage der Banken scheitert oft an der Frage der Versicherbarkeit, wie es z.B. bei einigen deutschen Offshore-Windkraftprojekten der Fall ist. Geeignete Finanzinstrumente des Risikomanagements existieren teilweise (z.B. Wetterderivate) oder befinden sich in verschienen Entwicklungsstadien.121 Vielfach bedarf die Entwicklung solcher Nischeninstrumente staatlicher Unterstützung.122 Die meisten EE-Projekte werden durch kleinere Entwicklungsunternehmen initiiert. Diese werden die notwendigen Projektkredite i.d.R. nur dann einwerben können, wenn sie über langjährige Erfahrungen auf diesem Gebiet verfügen und starke Sponsoren in ihre Projekte einbinden können. In Spanien, dem weltweit größten Markt für Projektfinanzierungen im Windkraftbereich, treten große Energiekonzerne wie Iberdrola oder Endesa als Projektentwickler und Sponsoren auf.123 [...]
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http://www.diplom.de/ean/9783832492786
Arbeit zitieren:
Kotov, Mikhail März 2005: Projektfinanzierung auf dem europäischen Markt für erneuerbare Energien, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Cash Flow, Windkraft, Strom, Finanzierung, Principal Agent



