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Projektcontrolling mit Netzplantechnik

Projektcontrolling mit Netzplantechnik
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Rene Leutert
  • Abgabedatum: November 2006
  • Umfang: 77 Seiten
  • Dateigröße: 484,3 KB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Hamburger Fern-Hochschule Deutschland
  • Bibliografie: ca. 28
  • ISBN (eBook): 978-3-8366-0241-9
  • ISBN (CD) :978-3-8366-0241-9 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Leutert, Rene November 2006: Projektcontrolling mit Netzplantechnik, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Projektcontrolling, Netzplantechnik, Projektmanagement, Projektstrukturanalyse, Ressourcenplanung

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Diplomarbeit von Rene Leutert

Einleitung:

Bei der Ausführung von Projekten kommt es immer wieder zu Schwierigkeiten bei der Realisierung der Zielvorgaben. Dabei erweisen sich die Erreichung der Zwischen- bzw. Fertigstellungstermine, die Einhaltung des Kostenrahmens und die Verwirklichung der vorgesehenen Projektziele als Hauptprobleme. Die Planung, Durchführung und Kontrolle von Projekten gehören zu den Hauptaufgaben des Projektcontrollings.

Ziel dieser Arbeit ist es, einen Überblick über die Anwendungsmöglichkeiten der Netzplantechnik als dynamisches Planungs- und Kontrollinstrument des operativen Projektcontrollings aus betriebswirtschaftlicher Sicht zu geben. Dabei wird von einer phasenweisen Realisierung des Projektes und des Projektcontrollings ausgegangen. Schwerpunkte bei der Darstellung der Anwendung der Netzplantechnik im Projektcontrolling bilden die Phasen der Projektplanung sowie der Projektüberwachung und -steuerung.

Nicht betrachtet werden im Rahmen dieser Arbeit das Risikocontrolling sowie alle Aspekte des technischen Projektcontrollings im Projektmanagement, da zur deren Umsetzung die Netzplantechnik nicht geeignet ist. Ergeben sich Schnittstellen zwischen Risikocontrolling bzw. technischem Projektcontrolling und anderen Einzelaspekten im Controllingprozess durch die Anwendung der Netzplantechnik werden diese mit aufgezeigt.

Gang der Untersuchung:

Im deutschsprachigen Raum werden Projekten größtenteils phasenweise umgesetzt. Dieses phasenorientierte Standardprojektmodell bildet die Grundlage für die Anwendung der Netzplantechnik im Projektcontrolling. Ausgehend von der Beschreibung der Grundlagen des Projektcontrollings und der Netzplantechnik erfolgt im Hauptteil dieser Arbeit die Darstellung der Anwendung der Netzplantechnik im Projektcontrolling.

Im Kapitel 2 erfolgen zunächst die Beschreibung der Aufgaben und Ziele des Projektcontrollings und die Abgrenzung des Projektcontrollings vom Projektmanagement. Danach werden die Vorraussetzung für ein Projektcontrolling dargelegt. Daran schließt die Beschreibung der einzelnen Phasen des Projektcontrollings an. Aufbauend auf das Phasenkonzept, bestehend aus den Phasen der Projektkonzeption, der Projektplanung, der Projektüberwachung und –steuerung sowie des Projektabschlusses, werden die grundlegende Aspekte und Aufgaben des Projektcontrollings dargestellt.

Die Beschreibung der Grundlagen der Netzplantechnik erfolgt im Kapitel 3. Schwerpunkt dieses Kapitels ist die Beschreibung des Gegenstandes und der Anwendungsmöglichkeiten der Netzplantechnik. Zunächst werden die wesentlichen Grundlagen der Netzplantechnik dargelegt. Dabei soll soweit wie möglich auf die Erläuterung mathematischer Grundlagen verzichtet und nur die für die praktische Anwendung der Netzplantechnik im Projektcontrolling notwendigen Grundlagen erörtert werden. Hauptsächlich erfolgen hierbei eine Begriffsbestimmung und die Beschreibung der Arten und Darstellungsformen von Netzplänen. Eine kritische Beurteilung der Methode der Netzplantechnik bildet den Abschluss dieses Kapitels.

Im Hauptteil der Arbeit wird der Einsatz der Netzplantechnik im Projektcontrolling beschrieben. Mit Erstellung der Zieldefinition und der Entscheidung über die Projektrealisierung in der Konzeptionsphase erfolgt der Projektstart. In der Planungsphase erfolgt die Anwendung der Netzplantechnik als Planungshilfsmittel zur Erstellung und Optimierung der Ablauf- und Terminplanung, der Ressourcenplanung sowie der Kostenplanung für das zu realisierende Projekt. Während der Projektdurchführung erfolgt unter Zuhilfenahme der erstellten und optimierten Plandaten der Netzpläne und deren Vergleich mit den tatsächlichen Ist-Daten eine permanente Projektüberwachung. Die Projektüberwachung unter Einsatz der Netzplantechnik bildet die Grundlage für eine wirkungsvolle Projektsteuerung. Die Projektrückschau und die Dokumentation des Projektverlaufs einschließlich aller Projektpläne bilden den Abschluss eines Projekts.

Eine Zusammenfassung der Erkenntnisse und die kritische Würdigung der Anwendungsmöglichkeiten der Netzplantechnik im Projektcontrolling schließen diese Arbeit ab.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungs- und Tabellenverzeichnis 4
Abkürzungsverzeichnis 5
1. Einführung 6
1.1 Abgrenzung der Themenstellung 6
1.2 Aufbau der Arbeit 6
2. Überblick über das Projektcontrolling 9
2.1 Begriffsbestimmung 9
2.2 Aufgaben und Ziele des Projektcontrollings 10
2.3 Voraussetzungen für ein Projektcontrolling 14
2.4 Phasen des Projektcontrollings 15
2.4.1 Projektkonzeption 15
2.4.2 Projektplanung 16
2.4.3 Projektüberwachung und -steuerung 17
2.4.4 Projektabschluss 19
3. Grundlagen der Netzplantechnik 21
3.1 Grundbegriffe 21
3.2 Arten und Darstellungsformen von Netzplänen 22
3.3 Gegenstand und Anwendungsgebiete der Netzplantechnik 23
3.4 Beurteilung der Netzplantechnik 27
4. Anwendung der Netzplantechnik 30
4.1 Projektplanung 30
4.1.1 Projektstrukturanalyse 30
4.1.2 Aufwandsschätzung 33
4.1.3 Ablaufplanung 35
4.1.4 Terminplanung 39
4.1.5 Ressourcenplanung 45
4.1.6 Kostenplanung 49
4.2 Projektüberwachung 52
4.2.1 Berichtswesen 52
4.2.2 Überwachung des Projektsachfortschritts 54
4.2.3 Terminüberwachung 55
4.2.4 Ressourcenüberwachung 57
4.2.5 Kostenüberwachung 58
4.2.6 Integrierte Projektüberwachung 60
4.3 Projektsteuerung 63
4.4 Projektabschluss 64
5. Schlussbetrachtung 66
Quellenverzeichnis 72
Eidesstattliche Erklärung 75

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungs- und Tabellenverzeichnis 4
Abkürzungsverzeichnis 5
1. Einführung 6
1.1 Abgrenzung der Themenstellung 6
1.2 Aufbau der Arbeit 6
2. Überblick über das Projektcontrolling 9
2.1 Begriffsbestimmung 9
2.2 Aufgaben und Ziele des Projektcontrollings 10
2.3 Voraussetzungen für ein Projektcontrolling 14
2.4 Phasen des Projektcontrollings 15
2.4.1 Projektkonzeption 15
2.4.2 Projektplanung 16
2.4.3 Projektüberwachung und -steuerung 17
2.4.4 Projektabschluss 19
3. Grundlagen der Netzplantechnik 21
3.1 Grundbegriffe 21
3.2 Arten und Darstellungsformen von Netzplänen 22
3.3 Gegenstand und Anwendungsgebiete der Netzplantechnik 23
3.4 Beurteilung der Netzplantechnik 27
4. Anwendung der Netzplantechnik 30
4.1 Projektplanung 30
4.1.1 Projektstrukturanalyse 30
4.1.2 Aufwandsschätzung 33
4.1.3 Ablaufplanung 35
4.1.4 Terminplanung 39
4.1.5 Ressourcenplanung 45
4.1.6 Kostenplanung 49
4.2 Projektüberwachung 52
4.2.1 Berichtswesen 52
4.2.2 Überwachung des Projektsachfortschritts 54
4.2.3 Terminüberwachung 55
4.2.4 Ressourcenüberwachung 57
4.2.5 Kostenüberwachung 58
4.2.6 Integrierte Projektüberwachung 60
4.3 Projektsteuerung 63
4.4 Projektabschluss 64
5. Schlussbetrachtung 66
Quellenverzeichnis 72
Eidesstattliche Erklärung 75

Textprobe:

Kapitel 4.1.1, Projektstrukturanalyse:

„Um ein Projekt erfolgreich planen und steuern zu können, ist es zunächst im Rahmen einer Strukturanalyse in Teilaufgaben bzw. Vorgänge mit angemessenem zeitlichen Umfang und Schwierigkeitsgrad zu zerlegen“.

Ergebnis dieser Zerlegung ist ein Projektstrukturplan. Die Projektstruktur stellt die vollständige aufgabenmäßige Strukturierung des Projektes dar und umfasst alle zur Realisierung des Vorhabens durchzuführenden Arbeitspakete. Ziel der Projektstrukturanalyse ist die Erstellung eines Projektstrukturplans, an dem sich hauptsächlich die Projektplanung und –verfolgung orientieren kann. Der Projektstrukturplan stellt die Gesamtheit der wesentlichen Beziehungen eines Projektes anschaulich dar und bildet die Gliederungssystematik für ein Projekt in seiner Komplexität.

Ein Projektstrukturplan bildet eine graphische oder tabellarische Aufgliederung eines Projektes in Teilprojekte, der Teilprojekte in Unterprojekte bis hin zu den Arbeitspaketen. Die Arbeitspakete bilden dabei die unterste Ebene des Projektstrukturplans.

Projektstrukturpläne lassen sich hinsichtlich ihrer Orientierung in objektorientierte, aufgabenorientierte und gemischtorientierte Strukturpläne unterscheiden. Bei objektorientierten Strukturplänen erfolgt die Zerlegung des Projektes nach der technischen und logischen Zusammengehörigkeit der Projektkomponenten. Wird das Projekt stattdessen anhand der hierarchisch wirksam werdenden Funktionsbereiche zerlegt, bezeichnet man dies als aufgabenorientierten Projektstrukturplan. Insbesondere bei größeren Projekten kann eine Kombination aus beiden Varianten sinnvoll sein. Die Erstellung von gemischtorientierten Projektstrukturplänen sollte aber in ihrer Unterstruktur einer klaren Orientierungsregel folgen. Stehen im Projektablauf die Projektphasen im Vordergrund empfiehlt sich als erste Strukturebene die Aufgabenorientierung und als untergeordnete Strukturebene die Objektorientierung. Bedingen jedoch im Projekt die einzelnen Teilsysteme die unterschiedlichen Aufgaben, empfiehlt sich die übergeordnete Ebene objektorientiert zu strukturieren und danach eine Untergliederung anhand der Einzelaufgaben zu realisieren.

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Arbeit zitieren:
Leutert, Rene November 2006: Projektcontrolling mit Netzplantechnik, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Projektcontrolling, Netzplantechnik, Projektmanagement, Projektstrukturanalyse, Ressourcenplanung

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