Projektcontrolling und IT-Leistungsverrechnung
- Art: Studienarbeit
- Autor: Daniel Humberg
- Abgabedatum: August 2002
- Umfang: 52 Seiten
- Dateigröße: 2,8 MB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Universität Siegen Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-6013-6
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-6013-6 P - ISBN (CD) :978-3-8324-6013-6 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Humberg, Daniel August 2002: Projektcontrolling und IT-Leistungsverrechnung, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Controlling, Projektmanagement, Datenbanksoftware, Kostenplanung, Personalkosten
In den Warenkorb
48,00 €
Studienarbeit von Daniel Humberg
Einleitung:
Der betriebliche Leistungsprozess und die wirtschaftliche Umwelt werden immer komplexer und umfangreicher, daher erfordert es von Unternehmen ein gesteigertes Maß an Flexibilität und Anpassungsvermögen. Mit diesen veränderten gesamtwirtschaftlichen Verhältnissen erhöht sich das Kostenbewusstsein. Bisher sind die IT-Abteilungen und die Softwareentwicklung in Unternehmen häufig nicht so häufig von solchen Einsparungswünschen betroffen, jedoch führt die steigende Konkurrenz auch in diesem Bereich zu einem Kostendruck. Aus diesem Grunde werden die Kosten nicht nur in der Produktionsabteilung genau analysiert, sondern auch diejenigen Kosten, die in anderen Abteilungen anfallen. Auch in IT-Unternehmen besteht die Notwendigkeit, die Kosten zu bestimmen und Einsparungsmöglichkeiten in Erfahrung zu bringen.
Ausgehend von einer Projektorganisation, die in heutigen Unternehmen oft als Organisationsform eingesetzt wird, ermittelt ein Projektcontrolling die Effizienz eines Projekts. Als Instrumente benutzt man neben der Kostenkontrolle auch die Termin- und Fortschritts- sowie die Qualitätskontrolle.
Bevor man jedoch ein effizientes Projektcontrolling durchführen kann, muss man Überlegungen anstellen, die sich damit auseinandersetzen, wie die Kosten der einzelnen Projekte erfasst werden. In der Kosten- und Leistungsverrechnung analysiert man die Kostenarten und versucht, eine prägnante Verrechnungsmöglichkeit zu finden. Hier spielt vor allem die Transparenz der in IT-Unternehmen besonders hohen Personalkosten eine herausragende Rolle.
An einem Beispiel eines mittelständischen Unternehmens wird aufgezeigt, wie man eine solche Leistungsverrechnung in Verbindung mit einem Projektcontrolling einsetzten kann. Dabei wird zunächst auf die Analyse und den Entwurf eingegangen und anschießend eine konkrete Implementierung vorgestellt.
Das im Rahmen dieser Arbeit entwickelte Software-System ist inzwischen im Echteinsatz, wird von ca. 60 Mitarbeitern benutzt und dient der Leitung, die Personalkosten der Abteilung mühelos zu erfassen, detailliert zu analysieren und dadurch effizient zu steuern.
Das in der Studie erwähnte System ist nicht im Lieferumfang enthalten, da es für das Verständnis der Studie nicht notwendig ist. Auf Wunsch kann es aber über den Autor erworben werden.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Allgemeine Beschreibung | 4 |
| 2. | Projektcontrolling | 4 |
| 2.1 | Motivation | 4 |
| 2.2 | Projektorganisation und -planung | 5 |
| 2.2.1 | Allgemeine Einführung | 5 |
| 2.2.2 | Terminplanung | 6 |
| 2.2.3 | Kapazitäts- und Kostenplanung | 7 |
| 2.3 | Kontrolle | 8 |
| 2.3.1 | Kostenkontrolle | 8 |
| 2.3.2 | Termin- und Fortschrittskontrolle | 9 |
| 2.3.3 | Qualitätskontrolle | 10 |
| 2.3.4 | Integriertes Projektcontrolling | 11 |
| 3. | IT Leistungsverrechnung | 11 |
| 3.1 | Einführung, Grundlagen und Anforderungen | 11 |
| 3.2 | Kosten- und Leistungsrechnung | 12 |
| 3.2.1 | Grundlagen der Kosten- und Leistungsrechnung | 12 |
| 3.2.2 | Kostenartenrechnung | 13 |
| 3.2.3 | Kostenstellenrechnung | 14 |
| 3.2.4 | Kostenträgerrechnung | 14 |
| 3.2.5 | Prozesskostenrechnung | 15 |
| 3.3 | Kostenarten in der IT | 15 |
| 3.4 | Verrechnungsmöglichkeiten | 16 |
| 3.4.1 | Personalkosten | 16 |
| 3.4.2 | Abrechnungsmodell | 17 |
| 4. | Softwareentwicklung | 18 |
| 4.1 | Vorgehensmodell | 18 |
| 4.1.1 | Phasenmodell | 18 |
| 4.1.2 | Prototyping-orientierte Vorgehensmodelle | 20 |
| 4.2 | Physische Architekturkonzepte | 20 |
| 4.2.1 | Zentrales Datenbanksystem | 21 |
| 4.2.2 | Client/Server-Architekturen | 21 |
| 4.2.3 | Verteilte Datenbanksysteme | 22 |
| 4.3 | Datenbankmanagementsysteme | 23 |
| 4.3.1 | File-Server-Datenbank | 23 |
| 4.3.2 | Client-Server-Datenbank | 23 |
| 4.3.3 | Zugriffsarten | 23 |
| 4.3.4 | ER-Modell | 25 |
| 5. | NetProject - Ein Beispiel für ein Projektmanagement-System | 27 |
| 5.1 | Problembeschreibung | 27 |
| 5.2 | Funktionsumfang und Fachkonzept | 28 |
| 5.2.1 | Stammdaten | 28 |
| 5.2.2 | Bewegungsdaten | 29 |
| 5.2.3 | Auswertungen | 29 |
| 5.3 | Benutzerprofil | 31 |
| 5.4 | Bedienbarkeit | 33 |
| 5.4.1 | Dialogstrategie | 33 |
| 5.4.2 | Eingabe und Eingabehilfen | 34 |
| 5.4.3 | Aufbau der GUI | 35 |
| 5.4.4 | Ausgabeformate | 39 |
| 5.4.5 | Individualisierbarkeit | 39 |
| 5.4.6 | Akzeptanzkriterien | 41 |
| 5.5 | Technische Beschreibung | 41 |
| 5.6 | Entwicklungs-, Einsatz- und Wartungsumgebung | 43 |
| 5.6.1 | Entwicklungs-, Wartungsumgebung | 43 |
| 5.6.2 | Einsatzumgebung | 43 |
| 5.6.3 | Schnittstellen | 43 |
| 6. | Fazit und Ausblick | 43 |
| 7. | Quellen | 45 |
| 8. | Anhang | 47 |
Bild 27 Schnellanlage von neuen Aktivitäten und Aufgaben 5.4.6 Akzeptanzkriterien Das System muss besonders für die Mitarbeiter, die nur ihre Arbeitszeiten und Tätigkeiten zurückmelden sollen, einfach und vor allem schnell zu bedienen sein. Grundlage effektiver Auswertungen ist eine möglichst genaue Datenerfassung. Diese setzt eine gute Motivation der Mitarbeiter voraus, wie bereits im Abschnitt über die IT-Leistungsverrechnung dargestellt. Deshalb wurde die Erfassung von Arbeitszeiten und Rückmeldungen besonders übersichtlich und einfach gestaltet. Für die Benutzer der Berechtigungsgruppe der Administratoren sind vor allem die einfache Anlage von Aufträge, Aktivitäten du Aufgaben und zahlreiche, möglichst übersichtliche Auswertungen wichtig. Deshalb wurde z.B. die Anlage von neuen Aktivitäten und Aufgaben durch individualisierbare Datenübernahme, wie im vorigen Unterkapitel dargestellt, vereinfacht. Um die Auswertungsmöglichkeiten zu erhöhen, wurde ein individualisierbarer Auswertungs-Assistent entwickelt, wie er in Kapitel 5.2.3 dargestellt wurde. [...]
Bild 24 Fenster „Rückmeldungen“ In der linken Tabelle werden die Aufgaben, die dem Mitarbeiter zugeordnet sind, angezeigt. Zunächst werden nur die offenen Aufgaben angezeigt, d.h. die Aufgaben, deren Status nicht „erledigt“ oder "zurückgestellt" ist. Über das entsprechende Optionsfeld "nur offene Aufgaben" lassen sich aber auch die anderen Aufgaben anzeigen, etwa, wenn sich herausgestellt hat, dass der Status wieder auf „begonnen“ gesetzt werden muss und man auf die Aufgabe weitere Rückmeldungen machen muss. Wenn ein Auftragsleiter verhindern will, dass auf eine Aufgabe zurückgemeldet wird, muss er sie sperren, d.h. er muss das Optionsfeld „gesperrt“ in der Auftragsbearbeitung aktivieren. Wenn ein Mitarbeiter auf Aufgaben zurückmelden will, die ihm nicht zugeordnet wurden, z.B. weil er einem Kollegen geholfen hat, kann er diese Aufgabe über die Funktion „Zusatzaufgabe“ anzeigen und dann darauf zurückmelden. In der rechten Tabelle werden alle zuvor eingegebenen Rückmeldungen des Mitarbeiters des Tages angezeigt. Alle Rückmeldungen lassen sich wieder ändern und auch wieder löschen. Zum Vergleich wird unter der Arbeitszeit auch die Summe der Rückmeldungen angezeigt. Die Berechtigungsgruppe "Mitarbeiter" kann nur Rückmeldungen auf die eigene Personal-Nr. erfassen, während Administratoren auch im Namen anderer Mitarbeiter zurückmelden können. Über eine hier nicht sichtbare Such-Schaltfläche lässt sich dann schnell die aktuelle Personal-Nr. ändern. Um eine sehr schnelle Eingabe der Rückmeldungen zu erreichen, wurde es ermöglicht, den Eingabe-Cursor im Feld „Istaufwand“ stehen zu lassen und gleichzeitig mit den Pfeiltasten der Tastatur in der Tabelle „ihre Aufgaben“ nach oben und unten zu navigieren. So kann man nach Eingabe des Istaufwands zu einer Aufgabe durch 37 [...]
den in einer an dem Windows Explorer angelehnten Struktur angezeigt. Die Einträge öffnen dabei jeweils ein neues Fenster, wobei jedes Fenster nur einmal geöffnet wird. 5.4.2 Eingabe und Eingabehilfen Die erste Eingabe, die vom Benutzer verlangt wird, ist die Eingabe der Personal-Nr. und des Passworts beim Login und die Auswahl der Datenbank. Wenn einmal eine Personal-Nr. eingegeben wurde, wird diese beim nächsten Login wieder angezeigt. Auch der Datenbankpfad und –name wird bei der Auswahl der Datenbank so angezeigt, wie er beim letzten erfolgreichen Start des Programms von dem aktuellen Computer eingegeben wurde. So kann im schnellsten Fall, d.h. wenn kein Passwort gewählt wurde, das Programm durch dreifaches Drücken der Enter-Taste gestartet werden. Die Eingabe und das Modifizieren von Daten werden durch verschiedene Funktionen und Steuerelemente erleichtert. Bei der Eingabe von Daten, bei der man Daten aus anderen Tabellen auswählen kann, wird die Eingabe durch Drop-Down-Steuerelemente erleichtert. Z.B. kann bei der Auswahl der Kostenstelle eines Auftrags die gewünschte Kostenstelle aus einem solchen Steuerelement selektiert werden. [...]
In den Warenkorb
48,00 €
Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832460136
Arbeit zitieren:
Humberg, Daniel August 2002: Projektcontrolling und IT-Leistungsverrechnung, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Controlling, Projektmanagement, Datenbanksoftware, Kostenplanung, Personalkosten



