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Professionelles Handeln in der sozialen Arbeit am Beispiel des betreuten Wohnens

Perspektiven und Kritik

Professionelles Handeln in der sozialen Arbeit am Beispiel des betreuten Wohnens
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Christina Bertram
  • Abgabedatum: März 2000
  • Umfang: 105 Seiten
  • Dateigröße: 5,2 MB
  • Note: 2,3
  • Institution / Hochschule: Bergische Universität - Gesamthochschule Wuppertal Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-3109-9
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-3109-9 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-3109-9 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Bertram, Christina März 2000: Professionelles Handeln in der sozialen Arbeit am Beispiel des betreuten Wohnens, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Betreutes Wohnen, Berufsbilder, Socialsupport, Sozialarbeit, Profession

Diplomarbeit von Christina Bertram

Zusammenfassung:

„Wohnen im Alter“- so lautete der Titel des Seminares, welches mich auf das Thema „Betreutes Wohnen“ aufmerksam machte und auch dazu veranlasste, diesen Zweig der Sozialen Arbeit intensiver zu betrachten. Ziel dieser vorliegenden Arbeit soll es jedoch nicht sein, diese spezielle Wohnform an sich in den Mittelpunkt zu stellen und ihre Vor- und Nachteile aus der Sicht des Klienten in Abgrenzung zu anderen Formen der Unterbringung herauszuarbeiten. Es ist die Perspektive des sozial Handelnden, die fokussiert werden soll, und soziales Handeln soll nach Weber (1964) „das Handeln heißen, welches seinem, von dem oder den Handelnden gemeinten subjektiven Sinn nach auf das Verhalten anderer bezogen und daran in seinem Ablauf orientiert ist.“ Untersucht wird das professionelle soziale Handeln, wie es sich im Bereich des Betreuten Wohnens manifestiert. Dazu muss zunächst geklärt werden, was Betreutes Wohnen ist, was professionelles Handeln in diesem Kontext bedeuten soll, was ein Professioneller, der in der Sozialen Arbeit tätig ist, leisten kann oder soll, und im Anschluss daran kann versucht werden, dieses Hintergrundwissen zu einem Gesamtbild zu verknüpfen, das ergibt, wie speziell im Betreuten Wohnen soziales Handeln vonstatten geht. Abschließend sollen die Ergebnisse kritisch beurteilt werden und darüberhinaus dargestellt werden, welche Perspektiven für das Betreute Wohnen der Zukunft gesehen und erhofft werden.

Einige grundlegende Vorbemerkungen:

Sehr schwierig gestaltete sich leider die Literaturrecherche, da Monographien, Studien und sonstige Einzelbeiträge zum Thema bis zum heutigen Tage relativ rar sind.

Definitionen kläre ich nicht vorab, sie werde ich direkt im jeweiligen Kontext, der eine Definitionsfrage provoziert, erläutern. Auch die konkretisierten Forschungsfragen will ich nicht als kompletten Fragenkatalog an den Anfang stellen, sondern in denjenigen Abschnitten, die solche Grundfragen aus dem logischen Zusammenhang heraus ergeben, unmittelbar auf den Punkt bringen.

Inhaltsverzeichnis:

EIDESSTATTLICHEERKLÄRUNG II
VORWORT III
ABBILDUNGSVERZEICHNIS VII
Teil I. Charakterisierung Betreuten Wohnens 1
1.1 Zur Einleitung: Definition des Betreuten Wohnens 1
1.2 Die Klientel 2
1.2.1 Kinder und Jugendliche 2
1.2.1.1 Angebote des Betreuten Jugendwohnens nach Kiehn 4
1.2.1.1.1 Die Wohnformen 4
1.2.1.1.2 Arten der Betreuung 6
1.2.1.1.3 Sonderformen des Wohnens für besondere Klientel 7
1.2.1.2 Systematisierung der Wohnformen 8
1.2.2 Senioren 11
1.2.2.1 Die speziellen Lebensumstände älterer Menschen .12
1.2.2.2 Organisation der Betreuung im Seniorenbereich 14
1.2.2.3 Grundtypen des Betreuten Seniorenwohnens .15
1.2.3 Behinderte: psychisch, geistig und körperlich .16
1.2.3.1 Betreutes Wohnen für psychisch Behinderte 18
1.2.3.2 Betreutes Wohnen für geistig Behinderte 20
1.2.3.3 Betreutes Wohnen für körperlich Behinderte .21
1.2.3.4 Zusammenfassung 22
1.2.4 Betreutes Wohnen für Suchtkranke .23
1.2.4.1 Vier Formen des Betreuten Suchtkrankenwohnens nach Heckmann(1980), Jörgensen und Vock (1988) .24
1.2.4.1.1 Selbsthilfegruppen 26
1.2.4.1.2 Hilfe – zur - Selbsthilfe-Gruppen .26
1.2.4.1.3 Die Sozialpädagogische Gemeinschaft 27
1.2.4.1.4 Die Sozialtherapeutische Gemeinschaft 28
1.2.4.1.5 Andere Wohnformen 28
1.2.4.2 Zusammenfassung 28
Teil II. Für das Betreute Wohnen relevante Methoden/Arbeitsformen der Sozialarbeit 30
2.1 Unterscheidung Methoden allgemein/Methoden des sozialen Handelns im Betreuten Wohnen 30
2.2 Unterscheidung Sozialarbeit und Sozialpädagogik 30
2.3 Die Dreiteilung der Methoden 31
2.3.1 Methoden der Einzelfallhilfe (casework) 32
2.3.2 Methoden der Gruppenarbeit .34
2.3.3 Methoden der Gemeinwesenarbeit 35
2.4 Anwendung von Methoden der Sozialarbeit im Rahmen des Betreuten Wohnens 37
2.4.1 Formen des Betreuten Wohnens: therapeutisch oder beratend 38
2.4.2 Einordnung des Betreuten Wohnen sind die drei klassischen Methoden/Arbeitsformen der Sozialarbeit 41
Teil III. Die Betreuer 44
3.1 Wer kommt als Betreuer in Frage? .45
3.2 Zusammenfassung: Wer ist im Betreuten Wohnen tätig? 52
3.3 Beziehung Betreuer / Klient .55
3.4.1 Exkurs: was bedeutet „professionell“? 61
3.4.2 Laientätigkeit 63
3.5 Kompetenzbereiche, die für die Soziale Arbeit von Wichtigkeit sind 64
3.5.1 Schwendtkes Beitrag zur Charakterisierung der beruflichen Kompetenz eines Sozialarbeiters 65
3.5.2 Die Rahmenordnung für die Diplomprüfung im Studiengang Erziehungswissenschaften und die dort spezifizierten Kompetenzbereiche (zitiertnachBuchkremer,1995) .67
3.5.3 Berufliche Fähigkeitsmuster in der Sozialarbeit nach Greca (1989) .68
3.5.4 Handlungskompetenzinder„klassischen Methodenliteratur“ der Sozialarbeit (H. Peter) 69
3.5.5 Nestmann und seine Ausführungen zu Beratung und Beraterqualifikation .72
3.5.6 Lochs Kompetenzmodell 75
3.6 Zusammenfassung: Berufskompetenzen in der Sozialarbeit 76
Teil IV. Schluss 78
4.1 Über welche Kompetenzen muss speziell ein Betreuer im Betreuten Wohnen verfügen? .78
4.1.1 Das Konzept der Sozialen Unterstützung (social support) 78
4.1.2 Die Anwendung des socialsupport-Konzeptes auf die Eingrenzung des Kompetenzbereiches von Professionellen im Betreuten Wohnen 83
4.1.2.1 Ausschöpfung der natürlichen Hilfekapazitäten 86
4.1.2.2 Folgende Ideen würden diesen Trend, Unselbständigkeit zu Unterstützen und Isolation in Kaufzunehmen, möglicherweise zur Stagnation bringen können 87
4.1.2.3 Die„neuen“ Aufgaben der Professionellen 89
4.2 Schlussbemerkungen 91
LITERATURVERZEICHNIS 92

Arbeit zitieren:
Bertram, Christina März 2000: Professionelles Handeln in der sozialen Arbeit am Beispiel des betreuten Wohnens, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Betreutes Wohnen, Berufsbilder, Socialsupport, Sozialarbeit, Profession

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