Bachelor + Master Publishing
811 Bachelorarbeiten, 533 Masterarbeiten, 10.103 Diplomarbeiten

Der Produktionsindex

Eine vergleichende Untersuchung der Methoden und Ergebnisse in Deutschland, Frankreich und Großbritannien

Der Produktionsindex
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Frank Mayerlen
  • Abgabedatum: November 1996
  • Umfang: 153 Seiten
  • Dateigröße: 6,4 MB
  • Note: 1,3
  • Institution / Hochschule: Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-3315-4
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-3315-4 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-3315-4 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Mayerlen, Frank November 1996: Der Produktionsindex, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte:

Diplomarbeit von Frank Mayerlen

Einleitung:

Die wirtschaftliche und politische Integration in der Europäischen Union (EU) schreitet immer weiter voran. Entsprechend werden zuverlässige Indikatoren der wirtschaftlichen Entwicklung benötigt.

Der Produktionsindex ist einer dieser Indikatoren. International erhalten die Kennzahlen der Wirtschaftsentwicklung aber erst dann ihre volle Aussagekraft, wenn sie sich zwischen den einzelnen Ländern vergleichen lassen. Ziel muß es deshalb sein, möglichst eine Harmonisierung auf internationalem Niveau zu erreichen.

Im Rahmen dieser Arbeit werden die Methoden und Ergebnisse des Produktionsindex in Deutschland, Frankreich und Großbritannien vergleichend untersucht. Die Auswahl fiel hauptsächlich aus zwei Gründen auf diese drei Länder: Sie repräsentieren fast 60 % des in der Europäischen Union erwirtschafteten Bruttoinlandsproduktes und sie bedienen sich so unterschiedlicher Verfahren bei der Berechnung des Produktionsindex, daß sich ein guter Überblick über mögliche Methoden gewinnen läßt.

Seit 1990 wurden in den einzelnen Ländern der EU große Anstrengungen unternommen, um bei den Indikatoren der wirtschaftlichen Entwicklung eine möglichst weitgehende Harmonisierung zu erreichen. Die statistischen Methoden mußten teilweise mit hohem Aufwand verändert werden. Diese Veränderung ist für einige Bereiche noch nicht abgeschlossen.

Die Probleme, die sich bei der Umstellung auf die neuen Standards ergeben, sind allerdings nicht Hauptthema dieser Arbeit. Der Schwerpunkt liegt eindeutig Auf den neuen, aktuell verwendeten Verfahren. Im Mittelpunkt steht dabei die Darstellung und der Vergleich verschiedener Methoden zu Produktionsindexberechnung und die Problematik der internationalen Vergleichbarkeit der Ergebnisse. Um diese internationale Harmonisierung zu gewährleisten, muß neben der Berechnungsmethodik auch die darstellung der Indizes vergleichbar sein. Die Abstimmung der in den einzelnen Ländern jeweils verwendeten statistischen Klassifikationen wird deshalb in einem Kapitel ausführlich dargestellt.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung
1.1 Besonderheiten bei der Durchführung der Untersuchung
1.2 Aufbau der Arbeit
2. Konjunkturdiagnose und -prognose mit kurzfristigen Indikatoren
2.1 Zwei verbreitete Definitionen von Konjunkturschwankungen
2.1.1 Die Trendabweichungen des Bruttoinlandsproduktes
2.1.2 Die gesamtwirtschaftliche Kapazitätsauslastung
2.2 Das Problem des Zeitdrucks: Die kurzfristige Konjunkturdiagnose
2.2.1 Überblick über die kurzfristigen Konjunkturindikatoren
2.3 Der Produktionsindex als kurzfristiger Konjunkturindikator: Die möglichen Ziele der Messung
2.3.1 Bruttoproduktionsmessung oder Nettoproduktionsmessung?
2.3.2 Überblick über die Zielsetzungen der Produktionsindizes in Deutschland, Frankreich und Großbritannien
2.3.2.1 Die Zielsetzung in Deutschland
2.3.2.2 Die Zielsetzung in Frankreich
2.3.2.3 Die Zielsetzung in Großbritannien
3. Klassifikationen
3.1 Überblick über verschiedene Arten von Klassifikationen und ihre Verwendung
3.1.1 Die Wirtschaftszweigklassifikationen
3.1.2 Die Güterklassifikationen
3.1.3 Die Außenhandelsklassifikationen
3.2 Überblick zur internationalen Harmonisierung von Klassifikationen
3.2.1 Der praktische Ablauf der Harmonisierung
3.2.2 Grafischer Überblick zur internationalen Harmonisierung von Klassifikationen
3.3 Die Klassifikationen auf Weltebene
3.3.1 Das Harmonisierte System zur Beschreibung und Codierung von Waren (HS)
3.3.2 Die Zentrale Produktklassifikation (CPC)
3.3.3 Die internationale Wirtschaftszweigklassifikation ISIC Rev.3
3.4 Die Klassifikationen auf Ebene der Europäischen Union
3.4.1 Die Kombinierte Nomenklatur (KN)
3.4.2 Die Güterklassifikation in Verbindung mit den Wirtschaftszweigen (CPA)
3.4.2.1 Die Liste von Produkten für eine europäische Produktionsstatistik (PRODCOM)
3.4.3 Die europäische Wirtschaftszweigklassifikation NACE Rev.1
3.5 Die Klassifikationen der einzelnen EU-Staaten
3.5.1 Die Außenhandelsklassifikationen
3.5.2 Die Güterklassifikationen für die Produktionsstatistik
3.5.3 Die Wirtschaftszweigklassifikationen
4. Die theoretischen Grundlagen der Nettoproduktionsmessung
4.1 Das Messziel des Nettoproduktionsindex
4.2 Die reale Bruttowertschöpfung
4.2.1 Die doppelte Deflationierung
4.2.1.1 Die Problematik der Separierbarkeit von Produktionsfaktoren
4.2.1.2 Die Problematik einer negativen realen Bruttowertschöpfung
4.2.1.3 Die Problematik der fraglichen Mengenstruktur
4.2.2 Die realwertorientierte Deflationierung
4.3 Das Messkonzept der Nettoproduktionsindizes in Deutschland, Frankreich und Großbritannien
5. Die Erstellung des Produktionsindex
5.1 Die Datengewinnung
5.1.1 Die statistischen Einheiten
5.1.1.1 Das Unternehmen
5.1.1.2 Die fachlichen Einheiten
5.1.1.3 Die örtlichen Einheiten
5.1.1.4 Die fachliche Einheit auf örtlicher Ebene
5.1.2 Der Auswahlsatz
5.1.2.1 Die Erfassung durch eine Stichprobe
5.1.2.2 Die Vollerhebung mit Abschneidegrenze
5.1.2.3 Eine Mischform aus Stichprobe und Vollerhebung mit Abschneidegrenze
5.1.3 Die Indikatoren zur Fortschreibung des Produktionsindex
5.1.3.1 Produzierte Mengen und ausgelieferte Mengen
5.1.3.2 Deflationierte Bruttoproduktionswerte
5.1.3.3 Deflationierte Verkaufsumsätze
5.1.3.4 Verbrauchte Rohstoffe
5.1.3.5 Geleistete Arbeitsstunden
5.1.4 Das Erhebungsverfahren
5.1.4.1 Die staatliche dezentrale Erhebung aller Produkte
5.1.4.2 Die staatliche zentrale Erhebung von Verkaufsumsätzen
5.1.4.3 Die Erhebung verschiedener Merkmale durch Branchenorganisationen
5.2 Die Indexberechnung
5.2.1 Vor- und Nachteile verschiedener Indextypen
5.2.1.1 Die statistische Beziehung zwischen Laspeyres- und Paasche-Indizes
5.2.1.2 Der Laspeyres-Volumenindex mit konstanter Gewichtungsstruktur des Basisjahres
5.2.1.3 Der Laspeyres-Volumenindex als Kettenindex
5.2.1.4 Der Fisher-Index
5.2.2 Die Berechnung der Gewichtungsstruktur zur Aggregation der Indizes
5.2.2.1 Die Kostenstrukturerhebung als Grundlage zur Berechnung der Gewichtungsstruktur
5.2.2.2 Die Input-Output-Tabellen als Grundlage zur Berechnung der Gewichtungsstruktur
5.2.2.3 Die Jahresabschlüsse der Unternehmen als Grundlage zur Berechnung der Gewichtungsstruktur
5.2.3 Das Problem der korrekten Behandlung von Qualitätsveränderungen der erfaßten Produkte
5.2.3.1 Die Verkettung über einen überlappenden Zeitraum
5.2.3.2 Der direkte Vergleich
5.2.3.3 Die Ankettung mit Hilfe eines Korrekturfaktors
5.2.3.4 Die Hedonische Regression
5.2.4 Die Indexberechnung am Beispiel eines Laspeyres-Index mit konstanter Gewichtungsstruktur des Basisjahres
5.2.4.1 Basiswechsel und Verkettung von Indizes zu langen Reihen
5.3 Die Saisonbereinigung
5.3.1 Das Berliner Verfahren Version 4 (BV 4)
5.3.2 Das Census X-11 Verfahren
6. Internationale Harmonisierung
6.1 Ein Vergleich von Zielen und Methoden der Produktionsindexberechnung in Deutschland, Frankreich und Großbritannien
6.1.2 Unterschiede in der Methodik zur Produktionsindexberechnung im Hinblick auf die Vergleichbarkeit der Ergebnisse
6.1.3 Harmonisierung der Methodik zur Produktionsindexberechnung. Ein Fazit
6.2 Die internationale Harmonisierung statistischer Daten und Methoden
6.2.1 Die Harmonisierung in der Europäischen Union
6.2.1.1 Die rechtlichen Grundlagen der Harmonisierung
6.2.1.2 Probleme bei der praktischen Durchführung
6.2.2 Die weltweite Harmonisierung
7. Eine empirische Untersuchung zu den Möglichkeiten und Grenzen des Aussagegehaltes von Produktionsindizes
7.1 Die Struktur der Wirtschaftszweige in Deutschland, Frankreich und Großbritannien
7.1.1 Die Wertschöpfungsanteile der Industrie an der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung
7.2 Eignen sich die Produktionsindizes zur Fortschreibung der Bruttowertschöpfung?
7.2.1 Die Fortschreibung der Bruttowertschöpfung des Produzierenden Gewerbes
7.2.2 Die Fortschreibung der gesamten Bruttowertschöpfung aller Wirtschaftszweige
7.3 Ein Vergleich der Produktionsentwicklung in Deutschland, Frankreich und Großbritannien
8. Zusammenfassung und Ausblick

Arbeit zitieren:
Mayerlen, Frank November 1996: Der Produktionsindex, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:

diplom.de
Bachelor + Master Publishing

Hermannstal 119 k
22119 Hamburg

Fon: +49 (0) 40 655992-0
Fax: +49 (0) 40 655992-22

Service-Telefon

Rufen Sie uns an:
+49 (0) 40 655992-0

Mo-Fr
09.00-16.00 Uhr

diplom.de in den Medien

Folgen Sie uns bei Twitter & werden Sie diplom.de-Fan bei Facebook!
Schreibtipps unserer Lektoren, Neuigkeiten aus dem Verlagsalltag und das Expertenwissen unserer Autoren als Tweet & Post!
Wir freuen uns auf Sie!

diplom.de BACHELOR + MASTER PUBLISHING

Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Magisterarbeiten, Dissertationen und andere Abschlussarbeiten aus allen Fachbereichen und Hochschulen können Sie bei uns als eBook sofort per Download beziehen oder sich auf CD oder als Buch zusenden lassen. Seit mehr als 15 Jahren ist diplom.de der seriöse, professionelle und erfolgreiche Partner für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten.

© Diplomica Verlag GmbH 1996-2011, AG Hamburg HRB 80293 - GF Björn Bedey, USt-IdNr.: DE214910002 - Verkehrsnummer: 12285 - Impressum
Index der Arbeiten - Index der Autoren