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Product Placement aus rechtlicher und wirtschaftlicher Sicht

Product Placement aus rechtlicher und wirtschaftlicher Sicht
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Arndt Slabihoud
  • Abgabedatum: Februar 1999
  • Umfang: 92 Seiten
  • Dateigröße: 4,1 MB
  • Note: 2,3
  • Institution / Hochschule: Universität - Gesamthochschule Essen Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2224-0
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2224-0 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2224-0 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Slabihoud, Arndt Februar 1999: Product Placement aus rechtlicher und wirtschaftlicher Sicht, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Medienrecht, Wettbewerbsrecht, Schleichwerbung, Product Placement, Werbeform

Diplomarbeit von Arndt Slabihoud

Einleitung:

Product Placement ist als Versuch, Produkte gezielt in Filmen oder Sendungen zu platzieren, nicht neu, aber angesichts des ständig sich verschärfenden Wettbewerbs kommt Product Placement als weiterem Kommunikationsinstrument im Marketing-Mix eine relevante Bedeutung für den Werbetreibenden zu. Veränderte Rahmenbedingungen in Markt und Gesellschaft und allgemeine Tendenzen des Wertewandels verlangen eine Neuorientierung der unternehmerischen Kommunikationspolitik. Neue Medien, die die Medienstruktur verändern, kommen auf, und die Kommerzialisierung und Mediatisierung der Gesellschaft schreitet weiter fort. Bedingt durch die allgemeine Informationsüberlastung und durch das veränderte Informationsverhalten der Konsumenten fürchten Werbetreibende um die Akzeptanz ihrer Werbung. Sie hoffen durch Product Placement Wettbewerbsvorteile erzielen zu können. Diverse Produkteinsätze in bekannten Spielfilmen haben zudem gezeigt, daß sie die Kaufmotivation des Zuschauers beeinflussen können. Bestärkt in dieser Meinung werden sie auch durch Werbeagenturen, die sich auf diese Werbeform spezialisiert haben oder sie zusätzlich in ihr Programm aufgenommen haben. Auch Filmproduzenten sehen angesichts der steigenden Produktionskosten in Product Placement eine zusätzliche Finanzierungsquelle. Doch der verstärkte Einsatz von Product Placement fordert die öffentliche Kritik heraus. Der Konsument, der einen seiner letzten werbefreien Räume bedroht sieht, beurteilt diese Werbeform sehr kritisch und verlangt klare Vorgaben, um die mögliche Manipulationsgefahr durch Product Placement zu hemmen oder zu unterbinden.

Product Placement als neuentdeckte Werbemethode hat es geschafft, Gegenstand hitziger Diskussionen zu werden und die Experten in zwei Lager zu teilen.

Auf der einen Seite preisen Werbefachleute Product Placement als neue Wunderwaffe gegen die Schwierigkeiten im klassischen Werbebereich und als Bereicherung im Kommunikationsmix. Die Skeptiker dagegen warnen vor der gefährlichen Beeinflussungskraft des Instruments und bezeichnen es als unzulässige Schleichwerbung. Auffällig ist, daß die Diskussion um Product Placement wenig sachlich geführt wird. Da konkrete Wirkungsnachweise nicht vorliegen, wird mit moralischen Argumenten gegen das Kommunikationsinstrument vorgegangen. Product Placement steht in dem Ruch, eine unsaubere, unseriöse Werbemethode und der geheime Verführer schlechthin zu sein.

Inhaltsverzeichnis:

Abkürzungsverzeichnis IV
A. Einleitung 1
I. Problemstellung 1
II. Konzept der Problembearbeitung 2
B. Product Placement als Werbeform in Kino und Fernsehen 4
I. Begriff 4
1. Charakteristika und Abgrenzung 4
2. Erscheinungsformen und Integrationsmöglichkeiten 9
II. Historische Entwicklung 12
III. Wirkung 14
IV. Umsetzung 19
V. Interessenlagen 23
1. Werbende Unternehmen 23
2. Filmschaffende 26
C. Medienrechtliche Beurteilung von Product Placement 28
I. Rechtsgrundlagen 28
II. Werbevorschriften für Rundfunkanstalten 30
1. Trennungsgebot von Werbung und Programm 30
a. Anwendungsbereich 30
b. Eigen- , Auftrags- und Fremdproduktionen 32
2. Schleichwerbungsverbot 34
3. Kennzeichnungspflicht 35
4. Beeinflussungsverbot und Neutralitätspflicht 37
5. Block- und Unterbrecherwerbung 39
6. Zeitliche Werbebeschränkungen 40
D. Wettbewerbsrechtliche Beurteilung von Product Placement 41
I. Rechtsgrundlagen 41
II. Handeln zu Zwecken des Wettbewerbs 43
1. Wettbewerbsverhältnis 43
2. Förderungseignung 44
3. Förderungsabsicht 45
a. Die Notwendigkeit der subjektiven Komponente 45
b. Der Nachweis anhand von Indizien 46
III. Verstoß gegen die guten Sitten 48
1. Gesetzesverstoß 49
a. Produktspezifische Werbebeschränkungen 49
b. Verstoß gegen die Zugabeverordnung 50
2. Verbrauchertäuschung 51
a. Grundlagen der Werbewirkung 52
b. Rechtliche Relevanz 55
ba. Fernsehen 55
bb. Film 57
IV. Wettbewerbsrechtliche Konsequenzen 59
E. Ausblick 62
F. Rechtsprechungsverzeichnis 65
G. Literaturverzeichnis 66

Arbeit zitieren:
Slabihoud, Arndt Februar 1999: Product Placement aus rechtlicher und wirtschaftlicher Sicht, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Medienrecht, Wettbewerbsrecht, Schleichwerbung, Product Placement, Werbeform

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