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Product Placement - Indirekte Kommunikation im Kinoprogramm

Eine empirische Studie zu Wirkungen von Product Placement im Kinospielfilm

Product Placement - Indirekte Kommunikation im Kinoprogramm
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Jobst Jenckel
  • Abgabedatum: Januar 2003
  • Umfang: 110 Seiten
  • Dateigröße: 8,4 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Universität Hohenheim Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-7547-5
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-7547-5 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-7547-5 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Jenckel, Jobst Januar 2003: Product Placement - Indirekte Kommunikation im Kinoprogramm, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Schleichwerbung, Public Relations, Werbewirkung, creative placement, Werbung

Diplomarbeit von Jobst Jenckel

Einleitung:

Die in vielen Märkten zu beobachtende Marktsättigung und sachte Intensivierung des Wettbewerbs findet zunehmend auch in der Kommunikations- und Werbepraxis zahlreicher Unternehmen ihren Niiderschlag. Zur Erlangung eines absatzpolitischen Vorteils gegenüber Konkurrenten kommen seit einigen Jahren auch unkonventionelle Kommunikationsformen wie Productplacement verstärkt zum Einsatz. Viele Konsumgüter- und Dienstleistungsmrkte haben sich heute von einem Verkäufer- zu einem Käufermarkt gewandelt und die Phase der Marktsättigung erreicht. Der Konsument kann heute aus einer ständig wachsenden Zahl von Markenprodukten wählen, die sich in technisch materieller, sowie funktionaler Hinsicht kaum mehr unterscheiden. In solchen stagnierenden oder sogar schrumpfenden Märkten bedeutet diese Austauschbarkeit, bzw. Homogenität des Angebots für viele Hersteller einen spürbaren Wettbewerbsdruck und so Differenzierung für diese Unternehmen. Den Unternehmen stehen im Rahmen des Marketing-Mix verschiede taktische bzw. operative Anpassungsreaktionen auf Änderungen der Verbraucherpräferenzen im Markt zur Verfügung. Besondere Bedeutung kommt in diesem Zusammenhang der Kommunikationspolitik bei vor allem der Werbekommunikation als Differenzierungsparameter. Die zunehmende Flut an Werbebotschaften und die damit verbundenen Abwehrhaltungen der Zuschauer grenzen allerdings die Akzeptanz und intendierte Wirkungen von Werbung im klassischen Sinne immer weiter ein. Dies führt zu steigendem Interesse der werbetreibenden Unternehmen an neuen Wegen der Unternehmenskommunikation. Zunehmende Bedeutung wird in diesem Zusammenhang auch dem umstrittenen und hier thematisierten Kommunikationsinstrument beigemessen.

Ziel der Arbeit ist es, die Rahmenbedingungen, in denen sich das Kommunikationsinstrument Product Placement bewegt, darzustellen und Ansätze von möglichen Werbewirkungen in einer ergänzenden empirischen Untersuchung aufzuzeigen. Dabei wird wie folgt vorgegangen:

Im Anschluss an diese Einleitung werden im Hauptteil dieser Arbeit zunächst die Rahmenbedingungen des Kommunikationsinstruments Product Placement beleuchtet. Hier ist der Untersuchungsgegenstand zu beschreiben, zu definieren und vom Begriff der Schleichwerbung abzugrenzen. Im Anschluss erfolgt die werbestrategische, sowie eine kurze rechtswissenschaftliche Einordnung des Werbeinstruments Product Placement. Nach einer Unterscheidung der verschiedenen Erscheinungsformen in der Praxis werden die Akteure im Product Placement Prozess vorgestellt.

Im dritten Abschnitt werden nach der kommunikationstheoretischen Einordnung von Product Placement die Verbindungen dieses Kommunikationsinstrumentes zum Werbewirkungsansatzes des Involvement-Modells vorgestellt. Im Anschluss werden im Rahmen einer ergänzenden empirischen Studie auf Basis der theoretischen Überlegungen Forschungsfragen und Hypothesen erarbeitet. Darauf aufbauend werden die gewonnenen Daten der Untersuchung im vierten und letzten Teil überprüft und diskutiert. Die Ergebnisse werden im Anschluss zusammengefasst und in das Fazit integriert. Abschließend wird ein Ausblick zur möglichen Zukunft des Werbeinstruments Product Placement entwickelt.

Inhaltsverzeichnis:

1. EINLEITUNG 1
1.1 EINLEITENDE ÜBERSICHT 1
1.2 VORGEHENSWEISE UND ZIEL DER ARBEIT 2
2. PRODUCT PLACEMENT 3
2.1 PRODUCT PLACEMENT UND SCHLEICHWERBUNG – BEGRIFF UND ABGRENZUNG 3
2.1.1 Schleichwerbung 3
2.1.2 Product Placement 5
2.1.3 Abgrenzung 6
2.2 DIE STELLUNG DES PRODUCT PLACEMENTS IM MARKETING-MIX 7
2.2.1 Aktuelle ökonomische Bedeutung von Product Placement 8
2.2.2 Vor- und Nachteile des Werbeinstruments Product Placement 10
2.3 RECHTSGRUNDLAGEN FÜR PRODUCT PLACEMENT IM KINOSPIELFILM 13
2.3.1 Deutsches Recht 13
2.3.2 Europäisches Recht 14
2.3.3 Abgrenzung zum Fernsehen 15
2.4 ERSCHEINUNGSFORMEN 16
2.4.1 Verbal Placement 17
2.4.2 Innovation Placement/ Historic Placement 17
2.4.3 Corporate Placement/ Image Placement 18
2.4.4 Generic Placement 18
2.4.5 On Set Placement/ Creative Placement 19
2.5 AKTEURE IM PRODUCT PLACEMENT-PROZESS 20
2.5.1 Die Filmproduktionsgesellschaften als Product Placement Anbieter 22
2.5.2 Unternehmen als Product Placement-Nachfrage 23
2.5.3 Product Placement-Vermittler 24
3. WIRKUNGEN VON PRODUCT PLACEMENT 26
3.1 KOMMUNIKATIONSTHEORETISCHE ANSÄTZE UND WERBEWIRKUNGSMODELLE 26
3.1.1 Werbewirkung 26
3.1.2 Ausgesuchte Theorien der Werbewirkung 28
3.2 WIRKUNGSTIIEORIEN DES PRODUCT PLACEMENTS 31
3.2.1 Aktuelle wissenschaftliche Bedeutung von Product Placement 31
3.2.2 Indirekte Kommunikation - der Kommunikator beim Product Placement 34
3.2.3 Involvement beim Product Placement 36
4. METHODE UND DURCHFÜHRUNG DER UNTERSUCHUNG 41
4.1 UNTERSUCHUNGSZIEL 41
4.2 VERSUCHSDESIGN 42
4.2.1 Versuchsobjekt Kinofilm „About a Boy“ 42
4.2.2 Versuchsmaterialien 42
4.2.3 Fragebogenaufbau 43
4.2.4 Versuchsablauf 46
4.2.5 Teilnahme und Merkmale der Probanden 46
4.3 VORSTELLUNG DER MESSVERFAHREN 47
5. AUSWERTUNG DER ERGEBNISSE 50
5.1 ERGEBNISSE ZUR BEKANNTHEIT UND AKZEPTANZ VON PRODUCT PLACEMENT 50
5.2 ERGEBNISSE ZUR ERINNERUNGSWIRKUNG 52
5.3 ERGEBNISSE ZUM INVOLVEMENT 60
5.4 ZUSAMMENFASSUNG 69
6. INTEGRATION DER ERGEBNISSE UND AUSBLICK 71
6.1 ERGEBNISINTEGRATION 71
6.2 AUSBLICK 74
7. VERZEICHNISSE 75
7.1 ABBILDUNGSVERZEICHNIS 75
7.2 TABELLENVERZEICHNIS 75
7.3 ABKURZUNGSVERZEICHNIS 77
7.4 LITERATURVERZEICHNIS 77
8. ANHANG 86
8.1 FRAGEBOGEN MIT KODIERUNG 86
8.2 DATENBLATT 92
8.3 SPSS AUSWIRKUNGEN 107
8.4 ABBILDUNGEN 109

Arbeit zitieren:
Jenckel, Jobst Januar 2003: Product Placement - Indirekte Kommunikation im Kinoprogramm, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Schleichwerbung, Public Relations, Werbewirkung, creative placement, Werbung

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