Preisbildung im Handel mit Internet-Domainnamen
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Tim Schumacher
- Abgabedatum: November 2000
- Umfang: 83 Seiten
- Dateigröße: 3,9 MB
- Note: 1,7
- Institution / Hochschule: Universität zu Köln Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-3082-5
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-3082-5 P - ISBN (CD) :978-3-8324-3082-5 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Schumacher, Tim November 2000: Preisbildung im Handel mit Internet-Domainnamen, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Domainnamen, Marketing, Preisbildung, Online, Internet
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Diplomarbeit von Tim Schumacher
Problemstellung:
Obwohl Domainnamen - wie Telefonnummern - zwar ständige Begleiter des täglichen Lebens sind, besitzen sie scheinbar keine große Bedeutung. Wie die Arbeit zeigt, sind sie jedoch von enormer Relevanz für Erfolg oder Mißerfolg von Unternehmen. Vor allem für reine Internet-Unternehmen spielen Domainnamen sowohl juristisch als auch ökonomisch eine derartig große Rolle bei der Markenbildung und dem Marketing, daß sie eine besondere Beachtung verdienen. Auch die Tatsache, daß Domainnamen nach ihrer Registrierung nicht für immer vergeben sind, sondern daß ein Handel mit Domainnamen existiert, sollte von Unternehmen in ihre Internet-Strategie mit einbezogen werden. Darüber hinaus ist aus einer gesamtwirtschaftlichen Perspektive der Handel mit Domainnamen zum Zwecke einer ökonomischen Allokation von Produktionsfaktoren sinnvoll.
Vor diesem Hintergrund ist die Preisbildung im Handel mit Internet-Domainnamen erklärbar: Domainnamen mit einem einprägsamen, kommerziell gut verwendbaren Schlagwort in einer bekannten Top-Level-Domain haben einen hohen ökonomischen Wert. Derartige Domainnamen können für Internet-Unternehmen entweder als Co-Domain - und damit als reine Marketingmaßnahme, alternativ zum Beispiel zu Bannerwerbung - eingesetzt werden oder als Haupt-Domainname, um ein kostspieliges Branding teilweise zu vermeiden. Zu beachten sind jedoch vor allem für reine Internet-Unternehmen Aspekte der Merkbarkeit und der Internationalisierbarkeit von Domainnamen, um sich nicht selbst unfreiwillig in eine „Lock-In-Position“ durch den eigenen Firmen- bzw. Domainnamen zu begeben.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Die Bedeutung von Domainnamen für Internet und e-Commerce | 6 |
| 1.1 | EINFÜHRUNG UND DEFINITIONEN | 6 |
| 1.2 | HISTORISCHE ENTWICKLUNG | 7 |
| 1.3 | RECHTLICHE GRUNDLAGEN FÜR VERGABE UND HANDEL MIT DOMAINS | 10 |
| 1.3.1 | Handelbarkeit aus rechtlicher Sicht | 10 |
| 1.3.2 | Domainvergabe im internationalen Vergleich | 10 |
| 1.3.3 | Allgemeine Richtlinien des deutschen Domainrechts | 12 |
| 1.3.4 | Allgemeine Richtlinien des internationalen Domainrechts | 14 |
| 1.3.5 | Konsequenzen für den Domainhandel | 14 |
| 1.4 | Markenbildende und werbende Wirkung von Domainnamen | 15 |
| 1.4.1 | Vom Firmennamen zum Domainnamen oder umgekehrt? | 15 |
| 1.4.2 | Kunstnamen vs. Schlagworte | 18 |
| 1.4.3 | Die Rolle von Domainnamen bei der Markenbildung | 19 |
| 1.4.4 | Suchmaschinenoptimierung durch Domainnamen | 21 |
| 1.4.5 | Wirkung der Direktverwendung von Domainnamen | 23 |
| 1.5 | ENTWICKLUNGSTENDENZEN UND SYSTEMALTERNATIVEN | 24 |
| 1.6 | FAZIT | 27 |
| 2. | Domainnamen als Handelsgut | 28 |
| 2.1 | ÖKONOMISCHE KLASSIFIZIERUNG DES GUTES „DOMAIN“ | 28 |
| 2.1.1 | EIGENSCHAFTEN | 28 |
| 2.1.2 | Handelbarkeit | 28 |
| 2.1.3 | Vergleichbare Güter | 29 |
| 2.2 | PRIMÄR- UND SEKUNDÄRMÄRKTE | 31 |
| 2.2.1 | PRIMÄRMÄRKTE | 31 |
| 2.2.2 | BILDUNG VON SEKUNDÄRMÄRKTEN | 31 |
| 2.2.3 | FORMEN DER SEKUNDÄRMÄRKTE | 31 |
| 2.2.3.1 | DIREKTER KAUF | 31 |
| 2.2.3.2 | ORGANISIERTE SEKUNDÄRMÄRKTE, MAKLER UND BROKER | 32 |
| 2.2.3.3 | AUKTIONEN | 34 |
| 2.2.4 | EFFIZIENZ DER SEKUNDÄRMÄRKTE | 35 |
| 2.3 | HANDEL MIT DOMAINNAMEN IN DER PRAXIS | 36 |
| 3. | Empirische Analyse des Sekundärmarktes für Domainnamen | 38 |
| 3.1 | PREISBILDUNG IN MÄRKTEN MIT VERGLEICHBAREN GÜTERN | 38 |
| 3.2 | QUALITATIVE EINFLUßFAKTOREN AUF DIE DOMAINPREISBILDUNG | 40 |
| 3.2.1 | EINORDNUNG DER BISHERIGEN ANSÄTZE | 40 |
| 3.2.2 | FAKTORENMODELLE | 41 |
| 3.2.3 | ERTRAGSORIENTIERTE MODELLE | 47 |
| 3.3 | EMPIRISCHE ANALYSE DER DOMAINPREISBILDUNG | 49 |
| 3.3.1 | DATENERFASSUNG | 49 |
| 3.3.2 | DATENANALYSE | 51 |
| 3.3.2.1 | AUSREIßER UND SPEZIALFÄLLE | 51 |
| 3.3.2.2 | EINFLUßFAKTOREN | 52 |
| 3.3.2.3 | ERGEBNISSE DER ANALYSE | 58 |
| 3.4 | Fazit und Ausblick | 64 |
| 4. | Schlussfolgerungen und Erkenntnisse für die Praxis | 65 |
| A. | Literaturverzeichnis | 67 |
| B. | Informationen und Pressestimmen über das Projekt Sedo.de | 72 |
| C. | Statistische Tabellen zur empirischen Analyse | 75 |
| D. | Lebenslauf | 77 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832430825
Arbeit zitieren:
Schumacher, Tim November 2000: Preisbildung im Handel mit Internet-Domainnamen, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Domainnamen, Marketing, Preisbildung, Online, Internet



