Bachelor + Master Publishing
811 Bachelorarbeiten, 533 Masterarbeiten, 10.103 Diplomarbeiten

Das Prämenstruelle Syndrom

Eine empirische Untersuchung des psychosomatischen Zusammenhangs

Das Prämenstruelle Syndrom
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Birgit Bigga
  • Abgabedatum: Oktober 1996
  • Umfang: 268 Seiten
  • Dateigröße: 11,3 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Universität Klagenfurt Österreich
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6155-3
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6155-3 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Bigga, Birgit Oktober 1996: Das Prämenstruelle Syndrom, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Regel, Menstruation, Beschwerde, Medizin, Frau

In den Warenkorb
38,00 €

Diplomarbeit von Birgit Bigga

Gang der Untersuchung:

Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Untersuchung des prämenstruellen Syndroms und den möglichen psychosomatischen Ursachen.

Die gesamte Arbeit ist vor den Hintergrund des heutigen Gesellschaftssystem, dem daraus resultierenden wissenschaftlichen Paradigma und dem noch heute gültigen biomedizinischen Modell gestellt („Einleitender Gedanke“), weil ich der Meinung bin, daß viele subtile Zusammenhänge und Double-binds, die für das prämenstruelle Syndrom zumindest mitverantwortlich gemacht werden müssen, nur mit Kenntnis dieser oft verdrängten oder einfach ignorierten Zusammenhänge verstehbar sind.

Als Einführungskapitel erfolgt die (versuchte) Begriffsbestimmung, was unter ein prämenstruellem Syndrom zu verstehen ist, wobei sich aber herausstellt, daß sich bei dieser Definition, wie auch bei allen folgenden (Symptomzuordnung, mögliche Ursachen, Therapien, etc.) die Wissenschaft alles andere als einig ist.

Die versuchte Symptombeschreibung im Einführungskapitel macht sehr rasch klar, daß es sich beim PMS, ungeachtet sonstiger Ursachen, primär um gynäkologische Zusammenhänge handelt, ohne die ein profundes Verstehen der Problematik nicht möglich ist. Deshalb wird im ersten Hauptteil die gesamte gynäkologische Pathologie so detailliert wie möglich und nötig aufgearbeitet. Im Fokus des Interesses stehen dabei das Verständnis des weiblichen Hormonsystemes im allgemeinen und des weiblichen Zyklus im besonderen, wobei auch hier immer wieder auf historische (aber oft noch erhaltene) Relikte im Verständnis des weiblichen Körpers hingewiesen wird.

Der rein medizinische Grundlagenteil wird abgeschlossen durch die kurze Deskription der weiblichen Zyklusstörungen, im Hinblick darauf, daß PMS, gemäß Literatur, zu diesen gezählt wird.

Doch wie in den vorangegangenen Teilen immer wieder darauf hingewiesen wurde, kann kein körperliches (= somatisches) Geschehen völlig isoliert oder separiert vom psychischen Gesamtgeschehen betrachtet werden. Um diesem Faktum und auch dem Gesamtkonzept der Problematik PMS gerecht zu werden, wurde psychosomatische Literatur und Theorien als Exkurs an dieser Stelle eingearbeitet, immer mit Hinblick auf mögliche Zusammenhänge mit prämenstruellen Veränderungen.

Danach folgt der zweite Hauptteil, die Aufarbeitung der verfügbaren Literatur zum prämenstruellen Syndrom. Hauptintention dieses Teiles war, einen profunden Überblick über die aktuellen Thesen, Theorien, Hypothesen und auch Phantasien zum Phänomen PMS darzulegen. Der gezielte Abgleich der (nicht sehr umfangreichen) wissenschaftlichen Literatur in Bezug auf die Fragestellung der Arbeit gelingt nur am Rande, da sich für eine These (fast) immer eine Antithese findet, was in diesem Fall als Ergebnis der Literaturaufarbeitung gewertet werden kann.

Der dritte Teil ist empirisch angelegt und in zwei Blöcken vorgenommen: Interviews mit Ärzten, also behandelnden Personen, und Fragebögen für betroffene/nicht-betroffene Frauen.

Die Durchführung und Auswertung der 6 Interviews sollte u.a. auch der empirischen Erhebung des Status quo im Feld dienen, was insofern auch gelang: Es gibt auch in der Praxis ebenso viele divergente Meinungen und Therapieansätze wie in der theoretischen Literatur. Doch das im einleitenden Gedanken skizzierte Gesellschafts- und Wissenschaftsparadigma ist nur subtil zu verzeichnen, die Praktiker agieren im Grunde sehr auf die Patientinnen ausgerichtet.

Die Ausarbeitung, Durchführung und Auswertung der Fragebögen wurde basierend auf den Erkenntnissen der bisherigen Arbeit (auch der Interviews durchgeführt). Die zu Beginn der Fragebogenuntersuchungen aufgestellte Generalhypothese, die sich auch im Titel der Arbeit wiederfindet, nämlich daß das prämenstruelle Syndrom aus der somatischen und psychischen Disposition erwächst, konnte aufgrund der Ausarbeitung der theoretischen, medizinischen, psychosomatischen und PMS-Spezialliteratur, sowie aus den Ergebnissen der Fragebogenuntersuchung bestätigt werden.

Inhaltsverzeichnis:

1. Inhaltsverzeichnis 1
2. Abbildungsverzeichnis 5
3. Tabellenverzeichnis 7
4. Diagrammverzeichnis 7
5. Vorwort 8
6. Struktur der Diplomarbeit 9
7. Einleitender Gedanke 12
7.1 Gesellschaftssystem/Patriarchat 12
7.2 Das resultierende Paradigma 15
7.3 Das biomedizinische Modell 16
7.4 Resümee 17
8. Einführung, Begriffsbestimmung 19
8.1 Begriffsdefinition 22
8.2 Pathologie, Symptombeschreibungen 25
9. Gynäkologische Pathologie 27
9.1 Das Hormonsystem - Allgemeine Endokrinologie 27
9.1.1 Einführung 27
9.1.2 Definition von Hormonen 29
9.1.3 Bildungsort von Hormonen 30
9.1.4 Chemische Zuordnung von Hormonen 33
9.1.5 Biosynthese, Speicherung und Abgabe von Hormonen 35
9.1.5.1 Biosynthese 35
9.1.5.2 Speicherung und Abgabe von Hormonen 37
9.1.5.3 Hormonregelkreise 39
9.1.6 Zusammenfassung der wichtigsten Hormone (Übersicht) 42
9.2 Das Hormonsystem - Der weibliche Zyklus 45
9.2.1 Einführung 45
9.2.2 Die hormonellen Grundlagen für den weiblichen Zyklus 45
9.2.2.1 Chemie und Wirkungsweise der Steroidhormone 47
9.2.2.1(1) Chemie und Wirkungsweise der Östrogene 48
9.2.2.1(2) Chemie und Wirkungsweise der Gestagene 49
9.2.2.1(3) Chemie und Wirkungsweise der Androgene 50
9.2.2.2 Bildungsort der Steroidhormone 51
9.2.2.3 Biosynthese 52
9.2.2.4 Abbau und Ausscheidung (Peripheres Regulationssystem) 54
9.2.3 Der weiblichen Sexualzyklus 56
9.2.4 Übersicht über die wichtigsten Hormone des weiblichen Zyklus 61
9.3 Zyklusstörungen 63
9.3.1 Allgemeines 63
9.3.2 Einteilung 63
10. Psychosomatik: Ein Exkurs 67
10.1 Psychosomatische Krankheiten 75
10.2 Auslöser für psychosomatische Krankheiten 77
10.2.1 Streß 77
10.2.1.1 Psychische Faktoren 80
10.2.1.2 Soziale Faktoren 82
10.2.1.3 Die Life-Event-Forschung 82
10.2.1.4 Resümee 83
10.3 Psychosomatik in der Gynäkologie - eine Kritik 84
10.3.1 Resümee 88
10.4 Psychologie der endokrinen Störungen/Psychosomatische Aspekte in der Gynäkologie 89
11. Das Prämenstruelle Syndrom 93
11.1 Ätiologie 96
11.1.1 Symptome 96
11.1.2 Häufigkeit des Auftretens 99
11.2 Mögliche somatische Ursachen <-> Therapien 104
11.2.1 Resümee 113
11.2.2 Was ist durch PMS NICHT beeinflußt? 115
11.2.2.1 Resümee 120
11.3 Mögliche psychische Ursachen <-> mögliche psychische Folgen 121
11.3.1 Resümee 132
11.4 Tiefenpsychologische Interpretationen <-> Psychotherapie 132
11.5 Mögliche soziale/soziographische Faktoren 135
12. Empirischer Teil 137
12.1 Einführung 137
12.2 Interviews 138
12.2.1 Auswahl der Interviewpartner 138
12.2.2 Planung und Durchführung 140
12.2.3 Auswertung 141
12.2.4 Resümee 153
12.3 Fragebögen 154
12.3.1 Ziel der Untersuchung 155
12.3.2 Fragebogenkonzeption 155
12.3.3 Planung und Durchführung 162
12.3.4 Basisauswertung 164
12.3.4.1 Festlegung der PMS-signifikanten Konstanten 167
12.3.4.1(1) Ergebnis 168
12.3.4.1(2) Diskussion 171
12.3.4.2 Basisauswertung in Abhängigkeit zum Alter 172
12.3.4.2(1) Ergebnis 175
12.3.4.2(2) Diskussion 177
12.3.4.3 Basisauswertung in Bezug auf die Anzahl der Kinder 177
12.3.4.3(1) Ergebnis 178
12.3.4.3(2) Diskussion 179
12.3.5 Hypothesenbildung 182
12.3.5.1 SUBHYPOTHESE 1: Das prämenstruelle Syndrom ist mitbedingt durch die religiöse Erziehung bzw. das religiöse Leben der Betroffenen 183
12.3.5.1(1) Ergebnis 184
12.3.5.1(2) Diskussion 184
12.3.5.2 SUBHYPOTHESE 2: Das prämenstruelle Syndrom zeigt sich in Abhängigkeit zur sozialen Schicht der Betroffenen: Je höher die Schicht desto größer die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von PMS 185
12.3.5.2(1) Ergebnis 186
12.3.5.2(2) Diskussion 189
12.3.5.3 SUBHYPOTHESE 3. Das Auftreten des prämenstruellen Syndroms ist direkt proportional von der Streßbelastung abhängig, der die Betroffene ausgesetzt ist: Je größer die Streßbelastung desto höher die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von PMS 190
12.3.5.3(1) Ergebnis (statistische Auswertung der Zusammenhangsanalyse) 191
12.3.5.3(2) Diskussion 191
12.3.5.4 SUBHYPOTHESE 4: Das Auftreten des prämenstruellen Syndroms ist direkt proportional von der gesunden Lebensweise und dem Treiben von Sport abhängig: Je mehr Sport betrieben wird, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von PMS 192
12.3.5.4(1) Ergebnis (statistische Auswertung der Zusammenhangsanalyse) 193
12.3.5.4(2) Diskussion 194
12.3.6 Resümee 194
13. 196
13. Konklusion 197
14. Literatur/Glossar 199
14.1 Literaturverzeichnis 199
14.2 Abkürzungsdefinitionen 203
14.3 Glossar 204
15. Anhang 205
15.1 INTERVIEW mit Dr. W. D. (Chirurg und Lymphologe) 206
15.2 INTERVIEW mit Dr. B. H. (Allgemeinmediziner) 215
15.3 INTERVIEW mit Dr. J. P. (Gynäkologe) 221
15.4 INTERVIEW mit Dr. H. P. (Internist, praktiziert als Allgemeinmediziner) 228
15.5 INTERVIEW mit Dr. K. S. (Gynäkologe) 235
15.6 INTERVIEW mit Dr. E. S. (Gynäkologe) 244
15.7 Fragebogen 249
15.8 Fragebogenauswertung 255

In den Warenkorb
38,00 €

Arbeit zitieren:
Bigga, Birgit Oktober 1996: Das Prämenstruelle Syndrom, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Regel, Menstruation, Beschwerde, Medizin, Frau

Entdecken Sie mehr zum Thema

diplom.de
Bachelor + Master Publishing

Hermannstal 119 k
22119 Hamburg

Fon: +49 (0) 40 655992-0
Fax: +49 (0) 40 655992-22

Service-Telefon

Rufen Sie uns an:
+49 (0) 40 655992-0

Mo-Fr
09.00-16.00 Uhr

diplom.de in den Medien

Folgen Sie uns bei Twitter & werden Sie diplom.de-Fan bei Facebook!
Schreibtipps unserer Lektoren, Neuigkeiten aus dem Verlagsalltag und das Expertenwissen unserer Autoren als Tweet & Post!
Wir freuen uns auf Sie!

diplom.de BACHELOR + MASTER PUBLISHING

Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Magisterarbeiten, Dissertationen und andere Abschlussarbeiten aus allen Fachbereichen und Hochschulen können Sie bei uns als eBook sofort per Download beziehen oder sich auf CD oder als Buch zusenden lassen. Seit mehr als 15 Jahren ist diplom.de der seriöse, professionelle und erfolgreiche Partner für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten.

© Diplomica Verlag GmbH 1996-2011, AG Hamburg HRB 80293 - GF Björn Bedey, USt-IdNr.: DE214910002 - Verkehrsnummer: 12285 - Impressum
Index der Arbeiten - Index der Autoren