Potentiale für eine nachhaltige Wasserwirtschaft durch Privatisierungsprozesse
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Ingo Entelmann
- Abgabedatum: April 1999
- Umfang: 165 Seiten
- Dateigröße: 7,4 MB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Technische Universität Hamburg-Harburg Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-2527-2
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-2527-2 P - ISBN (CD) :978-3-8324-2527-2 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Entelmann, Ingo April 1999: Potentiale für eine nachhaltige Wasserwirtschaft durch Privatisierungsprozesse, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Privatisierung, nachhaltige Wasserwirtschaft, Nachhaltigkeit, Wasserversorgung, Indikatoren
In den Warenkorb
38,00 €
Diplomarbeit von Ingo Entelmann
Einleitung:
In aktuellen Diskussionen über die zukünftige Entwicklung der europäischen Wasserwirtschaft nehmen die Aspekte „Privatisierung“ und „Nachhaltigkeit“ einen wichtigen Stellenwert ein. Dabei wird der Begriff der Privatisierung meist mit Fragen der Effizienz vorhandener Wasserver- und Abwasserentsorgungseinrichtungen verbunden. Hierbei stehen vor allem öffentliche Unternehmensformen in der Kritik, die oft als ineffizient und global nicht wettbewerbsfähig beurteilt werden. Insbesondere in Deutschland wird eine stärkere Beteiligung privater Unternehmen bzw. eine zunehmende Privatisierung gefordert.
Im Zusammenhang mit dem Begriff der Nachhaltigkeit steht die Forderung, neben Fragen der wirtschaftlichen Entwicklung nicht die zunehmende Naturzerstörung sowie die Probleme der Entwicklungsländer zu vergessen. Getragen von der Erkenntnis, dass einzelne Entscheidungsprozesse immer stärker international vernetzt sind, wird die Beachtung weltweiter Probleme auf allen politischen Ebenen bis hin zur Kommune nach dem Motto „Global denken - lokal handeln“ eingefordert.
Die einzelnen Mitgliedsländer der Europäischen Union haben sich im EU-Vertrag einer nachhaltigen Entwicklung verpflichtet. Die Vorstellungen darüber, wie solch eine Entwicklung im Bereich der Wasserwirtschaft aussehen sollte, sind jedoch selbst innerhalb der einzelnen Mitgliedsländer noch sehr verschieden. Dabei wird zumeist vor allem um die ökonomischen Folgen verschiedener ökologischer Zielvorstellungen gestritten.
Gang der Untersuchung:
In der vorliegenden Arbeit werden Privatisierungsdiskussion und Diskussion um eine nachhaltige Wasserwirtschaft einander gegenübergestellt. Dazu wird zunächst in Kapitel 2 der Begriff der „Nachhaltigen Wasserwirtschaft“ untersucht. Hieran anschließend werden in Kapitel 3 und 4 Strukturen und Privatisierungsentwicklungen in der europäischen Wasserwirtschaft am Beispiel der Länder Deutschland, Frankreich und England/Wales beschrieben.
In Kapitel 5 werden dann die Auswirkungen von Privatisierungsprozessen auf Zielsetzungen einer nachhaltigen Wasserwirtschaft bewertet. Hierfür werden wichtige Handlungsfelder einer nachhaltigen Wasserwirtschaft für wesentlich befundenen Argumenten der Privatisierungsdiskussion gegenüberstellt. Zudem werden Nachhaltigkeitsindikatoren vorgeschlagen, mit deren Hilfe eine objektivere Beurteilung der „Potentiale für eine nachhaltige Wasserwirtschaft durch Privatisierungsprozesse“ möglich wäre. Dabei sollen gleichzeitig die Einsatzmöglichkeiten von Indikatorensystemen verdeutlicht werden. Diese könnten auf verschiedenen Entscheidungsebenen Anwendung finden, um Fortschritte in Richtung einer nachhaltigen Wasserwirtschaft zu bilanzieren und zu steuern.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Einleitung | 1 |
| 2. | Nachhaltige Wasserwirtschaft | 3 |
| 2.1 | Sustainable Development - Nachhaltige Entwicklung | 3 |
| 2.1.1 | Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung | 3 |
| 2.1.2 | Die Entwicklung des Begriffes „Nachhaltigkeit“ | 4 |
| 2.2 | Nachhaltige Bewirtschaftung von Süßwasserressourcen | 9 |
| 2.2.1 | Globale Betrachtung | 9 |
| 2.2.2 | Europäische Sichtweisen | 14 |
| 2.2.3 | Nachhaltige Wasserwirtschaft in Deutschland | 18 |
| 2.2.3.1 | Schadstoffproblematik | 22 |
| 2.2.3.2 | Ressourcenbewirtschaftung | 25 |
| 2.2.3.3 | Ökonomische Gesichtspunkte | 29 |
| 2.2.3.4 | Wassersparmaßnahmen und Sanitärstrategien | 34 |
| 2.2.3.5 | Räumliche Aspekte | 38 |
| 2.3 | Bewertung | 42 |
| 3. | Strukturen der Wasserwirtschaft in Europa | 47 |
| 3.1 | Der Europäische Rahmen | 47 |
| 3.2 | Länderbeispiele | 50 |
| 3.2.1 | Deutschland | 50 |
| 3.2.2 | Frankreich | 58 |
| 3.2.3 | England und Wales | 63 |
| 4. | Privatisierungsprozesse in der Wasserwirtschaft | 69 |
| 4.1 | Der Begriff der Privatisierung | 69 |
| 4.2 | Entwicklungen in den einzelnen Ländern | 73 |
| 4.2.1 | Deutschland | 73 |
| 4.2.2 | Frankreich | 83 |
| 4.2.3 | England und Wales | 86 |
| 4.3 | Privatisierung und Unternehmen (Fallbeispiele) | 92 |
| 4.3.1 | Aktivitäten der Eurawasser GmbH | 92 |
| 4.3.2 | Aktivitäten der Berliner Wasserbetriebe | 94 |
| 5. | Beurteilung der Privatisierungsprozesse | 96 |
| 5.1 | Erläuterungen zur Vorgehensweise | 96 |
| 5.2 | Erläuterungen zur Anwendung von Nachhaltigkeitsindikatoren | 101 |
| 5.3 | Bewertung für einzelne Handlungsfelder | 107 |
| 5.3.1 | Entwicklungshilfe | 107 |
| 5.3.2 | Schadstoffreduktion | 113 |
| 5.3.3 | Ressourcenschutz | 118 |
| 5.3.4 | Ökonomische Effizienz | 125 |
| 5.3.5 | Wassersparen und Entwicklung neuer Sanitärstrategien | 129 |
| 5.3.6 | Regionale Nachhaltigkeit | 135 |
| 5.4 | Abschließende Beurteilung und Ausblick | 138 |
| 6. | Zusammenfassung | 143 |
| 7. | Literaturverzeichnis | 148 |
In den Warenkorb
38,00 €
Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832425272
Arbeit zitieren:
Entelmann, Ingo April 1999: Potentiale für eine nachhaltige Wasserwirtschaft durch Privatisierungsprozesse, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Privatisierung, nachhaltige Wasserwirtschaft, Nachhaltigkeit, Wasserversorgung, Indikatoren



