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Potentiale innovativer Kommunikationstechnologien zur Deckung der Kommunikationsanforderungen in der Lean-Unternehmung

Potentiale innovativer Kommunikationstechnologien zur Deckung der Kommunikationsanforderungen in der Lean-Unternehmung
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Holger Müller
  • Abgabedatum: April 1998
  • Umfang: 114 Seiten
  • Dateigröße: 809,7 KB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-0923-4
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-0923-4 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-0923-4 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Müller, Holger April 1998: Potentiale innovativer Kommunikationstechnologien zur Deckung der Kommunikationsanforderungen in der Lean-Unternehmung, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Kommunikation, Lean-Management, Videokonferenz, Intranet, Business TV

Diplomarbeit von Holger Müller

Zusammenfassung:

Diese Arbeit bietet insgesamt einen auch für den Nicht-Fachmann verständlichen Überblick über die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Kommunikationstechnologie und die möglichen Einsatz-gebiete im Unternehmen aus Sicht eines Betriebswirtschaftlers.

Insgesamt wurden 170 Quellen verarbeitet, davon über 25% aus dem Jahr 1998. Damit ist zum einen eine gewisse Breite der Betrachtungen , zum anderen aber auch ein hoher Aktualitätsgrad gegeben.

Ziel dieser Arbeit ist es, dem Leser ein Problemempfinden für die Fülle der kommunikationsrelevanten Veränderungen zu vermitteln, die sich im Zusammenhang mit der Adaption der Lean Management-Philosophie in einem bis dahin klassisch geführten Unternehmen ergeben können. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Analyse der Kommunikationsbedürfnisse und der Zuordnung von Lösungsmöglichkeiten. Es sollen Wege aufgezeigt werden, wie neue Kommunikationstechnologien in unternehmerische Strukturen integriert werden können und kritisch untersucht werden, welchen Nutzen sie für den gesamten Wertschöpfungs-prozeß erbringen.

Nach einer theoretischen Einführung werden die allgemeinen Trends der technischen Entwicklung im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie erläutert.

Im Anschluß daran wird eine Analyse der Veränderungen der betrieblichen Kommunikations--erfordernisse durch den Übergang von klassisch organisierten Unternehmen hin zu Lean Management geleiteten Unternehmungen durchgeführt. Mittels der daraus abgeleiteten Anforderungsprofile an die Kommunikationstechnologie wird dann auf der Ebene der Kommunikationssysteme nach potentiellen Lösungen gesucht. Diese werden über eine rein deskriptive Darstellung hinaus kritisch auf Schwachstellen und eventuelle Nachteile hin untersucht. Desweiteren werden spezielle Trends einzelner Technologien aufgezeigt und mögliche zukünftige Entwicklungen eingebunden.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den Verknüpfungsmöglichkeiten der unterschied-lichen Medien zu einem möglichst optimalen Netzwerk mit einem Minimum an Medienbrüchen.

Abschließend soll ein zusammenfassender Ausblick auf die zu erwartenden Veränderungen im Bereich der Kommunikationsnetze gegeben werden.

Einer kritischen Diskussion der vermittelten Inhalte stehe ich jederzeit gern offen gegenüber.

Inhaltsverzeichnis:

Abbildungsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
1. Einführung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Information und Kommunikation
2.1.1 Begriff Information und Kommunikation
2.1.1.1 Information
2.1.1.2 Kommunikation
2.1.1.3 Eigener Kommunikationsbegriff
2.1.2 Kategorisierung der Kommunikation
2.1.2.1 Formelle und informelle Kommunikationsstrukturen
2.1.2.2 Richtung von Informationsflüssen
2.1.2.3 Direkte und indirekte Kommunikation
2.1.2.3.1 Persönliche Direktheit
2.1.2.3.2 Zeitliche Direktheit
2.1.2.3.3 Räumliche Direktheit
2.1.2.4 Gegenseitigkeit
2.1.2.5 Wiederholbarkeit
2.1.2.6 Sensorische Qualitäten
2.1.2.7 Morphologie der Kommunikationsmerkmale
2.1.3 Ziele der Kommunikation
2.2 Begriff Kommunikationstechnologie
2.3 Kommunikationsmodelle
2.3.1 Grundlagenmodell von Shannon und Weaver
2.3.2 Erstmaligkeits-Bestätigungs-Modell von E. und C. v. Weizsäcker
2.3.3 Aufgabenorientiertes Kommunikationsmodell
2.4 Lean Management
3. Allgemeine trends der Kommunikationstechnologie
3.1 Trend zur Leistungssteigerung
3.2 Trend zur Impulsreduktion
3.3 Trend zur Systemintegration
3.4 Trend von der Material- zur Know-how-Intensität
3.5 Trend zu extremen Eigenschaften
4. Kommunikationsbedarf im Lean Management Unternehmen
4.1 Prinzip Ganzheitlichkeit
4.1.1 Forderung nach Anpassungsflexibilität
4.1.1.1 Systemtelefone und ISDN
4.1.1.2 Videokonferenzen (I)
4.1.2 Forderung nach egalitären Kommunikationsformen
4.1.3 Berücksichtigung des Produktivitätsparadoxon
4.2 Prinzip der Prozeßorientierung
4.2.1 Forderung nach stetigem Informationsfluß entlang der Wertschöpfungskette
4.2.1.1 Business TV
4.2.1.2 Intranet
4.2.1.2.1 Netzanbindung für mobil genutzte Geräte
4.2.1.2.2 Netzanbindung für fest installierte Geräte
4.2.1.3 Zusammenfassung Business TV versus Intranet
4.2.2 Forderung nach Ermöglichung strategischer Abstimmungen
4.2.2.1 Face-to-Face-Kommunikation
4.2.2.2 Videokonferenzen (II)
4.2.3 Forderung nach Ermöglichung von ad hoc Abstimmungen
4.2.3.1 E-Mail
4.2.3.2 Pager
4.3 Sachorientierung vor Wertorientierung
4.4 Permanenz und Konsequenz im Denken und Handeln
4.5 Umsetzungsorientierung
4.6 Perfektion auch im Kleinen
4.7 Vermeidung von Verschwendung
4.7.1 Forderung nach einem einheitlichen, jedem Mitarbeiter zugänglichen Kommunikationsmedium
4.7.2 Forderung nach einer Reduzierung der Medienbrüche auf null
4.8 Kundenorientierung
4.8.1 Forderung nach persönlich direktem Dialog mit dem Endkunden
4.8.1.1 Call Center
4.8.1.2 Multimedia Service Center
4.8.1.3 Internet
4.8.2 Forderung nach Dialog mit dem internen Kunden
4.9 Perspektivenwechsel vom "Sachvermögen" zum "Humanvermögen"
4.9.1 Forderung nach hoher Media Richness
4.9.2 Forderung nach Wiederholbarkeit
4.9.3 Forderung nach zielgruppenadequater Bedienbarkeit
4.10 Supernetzwerk als lernendes System
4.11 Integriertes "Supernetzwerk"
4.12 Konsequent integrierte Betrachtung von Produkt und Produktionsverfahren
4.12.1 Forderung nach stetigem und schnellen Informationsfluß zwischen allen Beteiligten
4.12.2 Forderung nach Gegenseitigkeit
4.12.3 Forderung nach Media Richness on demand
5. Zusammenfassung und Ausblicke
Literaturverzeichnis
Interviews
Ehrenwörtliche Erklärung

Automatisiert erstellter Textauszug:

nehmenseigenen Netz statt. Dies kann direkt über ein GSM-Gateway des Unternehmens151 oder auch unter Zwischenschaltung einer Festnetzverbindung vom Mobilfunkbetreiber zum Einwahlknoten der Firma erfolgen. Sobald Mobilfunkbetreiber auch als Internetprovider auftreten,152 ist es möglich, sich über den Mobilfunkbetreiber und Internet mittels entsprechender Legitimation in das Internetgateway des Intranets einzuloggen (auch als Internet-Tunnel bezeichnet). Zusätzlich bestehen Netze wie das internationale Datennetz von IBM153, also ein im Gegensatz zum Internet privates Netz, das von Unternehmen für entsprechenden Datenaustausch genutzt werden kann. Auch diese Netze verfügen teilweise über Schnittstellen für Mobiltelefone.154 Ein genereller Nachteil bei der Nutzung von GSM-Handys ist die derzeit noch bestehende Grenze bei der Übertragungsgeschwindigkeit von 9.600 kbit/s. Diese wird sich jedoch mit der Schaffung des neuen Weltstandards UMTS überwunden werden. UMTS soll Datenübertragungsbandbreiten von bis zu 2 Mbit bereitstellen.155 Die Bemühungen sind inzwischen auch darauf gerichtet, die Darstellung von Inhalten aus dem Internet (und damit auch aus dem Intranet) direkt auf dem Handy zu ermöglichen. Die Mobiltelefonhersteller Ericsson und Nokia haben zusammen mit dem Softwarehaus Unwired Planet und Motorola eine Gesellschaft156 gegründet, die es sich zum Ziel gesetzt hat, einen diesbezüglichen Standard zu etablieren, mit dem es möglich ist, Informationen sowohl netzunabhängig als auch hardwareunabhängig auf das Display eines Mobiltelefons zu übertragen.157 [...]

Aggregation und Online-Layout die relevanten Präsentationsstellen zu einer neuen, nur virtuell existierenden Darstellung kombiniert werden.“147 Seinen maximalen Nutzen kann ein Intranet nur dann erreichen, wenn alle Bereiche eines Unternehmens davon erfaßt sind, da nur dann alternative Kommunikations- und Informationsmedien wie beispielsweise Rundschreiben oder Arbeitsanweisungen in Papierform vollständig substituiert werden können. Daraus ergibt sich ein Problem für all die Unternehmen, die in größeren Bereichen bisher überhaupt keine PC’s einsetzen. So wird es wesentlich schwieriger, wenn nicht fast unmöglich sein, in einem Automobilwerk aktuelle Informationen für die Arbeiter am Band über ein Intranet in der heutigen Ausgestaltung zu verbreiten. Ein solcher Schritt würde zum einen die Installation von PC’s im unmittelbaren Umfeld des Arbeitsplatzes sowie eine grundlegende Schulung aller Mitarbeiter voraussetzen.148 Dagegen bietet ein Intranet in einem Dienstleistungsunternehmen wie beispielsweise einer Bank oder Versicherung, in dem ohnehin schon fast jeder Arbeitsplatz mit einem vernetzten Computer ausgestattet ist und die Mitarbeiter den Umgang damit gewohnt sind, eine hervorragende Möglichkeit der schnellen und aktuellen Informationsverbreitung entlang des gesamten Wertschöpfungsnetzwerkes.149 In Fällen, in denen einige der an das Netz anzuschließenden Computer mobil genutzt oder an abgelegenen Standorten installiert sind (dies kann auch ein Rechner bei einem Lieferanten oder Kunden sein), bestehen verschiedene Anbindungsmöglichkeiten, auf die hier kurz eingegangen werden soll: 4.2.1.2.1. Netzanbindung für mobil genutzte Geräte Im Fall der mobilen Nutzung findet der Zugriff üblicherweise150 über eine mittels Modem und Mobiltelefon hergestellte Einwahlverbindung auf die Daten im unter- [...]

Ein Vorteil des TCP/IP Protokolls gegenüber früheren Groupwareanwendungen besteht in seiner Plattformunabhängigkeit. Dadurch können Rechner verschiedenster Hersteller mit unterschiedlichen Betriebssystemen in ein solches Netzwerk eingebunden werden. Die einheitliche Oberfläche (Browser) ermöglicht eine einheitliche leicht zu erlernende Bedienung und die Software ist im Verhältnis zu anderen Office-Lösungen sehr preiswert. Die Hypertext-Technologie142 bedeutet eine Abkehr von der teilweise recht umständlich zu handhabenden Verzeichnisstrukturen bestehender EDV-Lösungen. Nachteile können sich vor allem ergeben, sobald das unternehmensinterne Netz nach außen geöffnet wird - sei es zur Kommunikation mit Geschäftspartnern oder für die Nutzung des öffentlichen Internet. Es besteht dabei die Gefahr, daß Unbefugte den meist mit einem Paßwortschutz ausgestatteten Firewall143 umgehen oder sensible Daten auf einem Knotenrechner „abgehört“ werden. Auch ist das Risiko durch Computerviren nicht zu unterschätzen.144 Eine weitere Gefahr besteht in einem Information-Overload durch eine zu große unübersichtlich aufbereitete Menge verfügbarer Daten. Hier muß noch weiter nach Möglichkeiten zur Filterung und Strukturierung der Informationen gesucht werden.145 Einen möglichen Ausweg könnten die im Internet derzeit in Erprobung befindlichen virtuellen Web-Seiten bieten.146 Diese Technologie ist in der Lage, selbständig im Internet zu recherchieren und das Ergebnis auf virtuellen Seiten zu präsentieren. „Virtuelle Web-Seiten stellen nach statischen und dynamischen WebSeiten die dritte Generation dar und erlauben in Datenbanksystemen mehrere spezifische Benutzersichten auf reale Web-Präsentationen, indem durch Selektion, [...]

Arbeit zitieren:
Müller, Holger April 1998: Potentiale innovativer Kommunikationstechnologien zur Deckung der Kommunikationsanforderungen in der Lean-Unternehmung, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Kommunikation, Lean-Management, Videokonferenz, Intranet, Business TV

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