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Positionierung und Wahrnehmung von Automobilmarken in Europa

Status Quo und Entwicklungsperspektiven

Positionierung und Wahrnehmung von Automobilmarken in Europa
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Michael Neidhart
  • Abgabedatum: September 2001
  • Umfang: 132 Seiten
  • Dateigröße: 1,9 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Universität des Saarlandes Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4821-9
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4821-9 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4821-9 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Neidhart, Michael September 2001: Positionierung und Wahrnehmung von Automobilmarken in Europa, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Country-on-Origin, Markenmanagement, Strategien, Markenimage

Diplomarbeit von Michael Neidhart

Einleitung:

Die grundlegende Zielsetzung der vorliegenden Diplomarbeit lag in einer Analyse aktueller Marken-Positionierungsstrategien international tätiger Automobilkonzerne und einer Gegenüberstellung gewählter Positionierungsstrategien mit dem konsumentenseitig wahr-genommenen Markenimage. Auf Basis der gewonnen Informationen wurden zudem Positionierungsstrategien international tätiger Automobilkonzerne auf ihre marktadäquate, operative Ausgestaltung kritisch überprüft und zukunftsorientierte Entwicklungsperspektiven aufgezeigt.

Die Diplomarbeit gibt auf Grund der Vielzahl von geführten Interviews mit namhaften Automobilkonzernen wie beispielsweise der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, der BMW AG oder der Jaguar Deutschland GmbH einen ganzheitlichen Überblick über den derzeitigen Stand des in der Automobilindustrie eingesetzten Marken-Mix-Instrumentariums, zeigt dementsprechend die vielfältigen Facetten des Markenmanagements auf und wertet gleichermaßen faktorenanalytisch die Wahrnehmungsseite bzw. das Markenimage auf Basis verschiedener, vorliegender Studien, so der aktuellen Untersuchung der besten Autos 2001 durch „auto, motor und sport“, aus.

Inhaltsverzeichnis:

I. Inhaltsverzeichnis I
II. Abkürzungsverzeichnis IV
III. Tabellenverzeichnis VIII
IV. Abbildungsverzeichnis IX
1. Enleitung 1
2. Begriffliche Abgrenzungen 2
2.1 Die Marke 2
2.2 Markenmanagement und –politik 4
2.3 Markenpositionierung, Markenpersönlichkeit, Markenidentität und Markenimage 7
2.4 Facetten des Markenimages 11
2.5 Markenwert, Markenbekanntheit und Markenassoziation 14
3. Rahmenbedingungen des Markenmanagements in der Automobilindustrie 16
3.1 Globalisierung, Fusionen und Multi-Markenkonzerne 16
3.2 Produkttrends 19
3.3 Internet 22
3.4 Implikationen für das Markenmanagement 23
4. Bedeutung der Marke in der Automobilindustrie 24
4.1 Markenfaszination 24
4.2 Bedeutung der Marke aus Unternehmenssicht 25
4.3 Bedeutung der Marke aus Konsumentensicht 26
5. Automotive Branding – Markenmanagement und -politik in der Automobilindustrie 27
5.1 Markenstrategien in der Automobilindustrie 27
5.2 Wettbewerbsstrategische Positionierungen 29
5.2.1 Überblick 29
5.2.2 Positionierungen ausgewählter Automobilmarken 30
5.2.2.1 Audi und Volkswagen 30
5.2.2.2 BMW 33
5.2.2.3 Jaguar 35
5.2.2.4 Mercedes-Benz 36
5.2.2.5 Peugeot und Citroën 38
5.2.2.6 Porsche 40
5.2.2.7 Subaru 42
5.3 Zusammenfassung 42
6. Automotive Branding Recognition – Markenwahrnehmung aus Konsumentensicht 44
6.1 Datenbasis 44
6.1.1 Untersuchungsgegenstand und -methodik 44
6.1.2 Schwachstellen und kritische Stellungnahme 46
6.2 Datenanalyse 48
6.2.1. Allgemeine Vorgehensweise 48
6.2.2 Auswertungsschwerpunkte 52
6.3. Markenwahrnehmung in Deutschland 55
6.3.1 Das Image Deutschlands und seiner Produkte 55
6.3.2 Die Rolle des Automobils und Wahrnehmung ausgewählter Automobilmarken 56
6.3.3 Markenpositionierung vs. Markenwahrnehmung 58
6.3.4 Markenwahrnehmung 1997 – 2001 59
6.3.5 Allgemeine Markenwahrnehmung vs. -wahrnehmung von Fahrern der Automobilmarke 62
6.4 Markenwahrnehmung im europäischen Vergleich 64
6.4.1 Wahrnehmungsunterschiede für ausgewählte Länder 64
6.4.2 Ursachen der Wahrnehmungsunterschiede 65
6.4.2.1 Konsumententypologien 65
6.4.2.2 Landesbedingte Markenbekanntheitsdifferenzen und Markenkult 66
6.4.2.3 Country-of-Origin-Effekte 67
6.5 Resümee 69
7. Entwicklungsperspektiven für die Automobilindustrie 70
7.1 Markenpolitik auf dem Prüfstand 70
7.1.1 Technologieträgerschaft vs. Produktemotionalität 70
7.1.2 Multi-Markenpolitik und Plattform-Tristesse 72
7.1.3 Tragfähigkeit von Marken und Markentransfers 74
7.1.4 Authentizität und Klarheit der Markenpositionierung 79
7.2 Die Rolle des Produktdesigns 81
7.3. Die Bedeutung von Produktinnovationen 82
7.4. Integriertes Markenmanagement 86
7.4.1. Bedeutungszuwachs integrierter Konzepte 86
7.4.2 Begriff, Aufgaben und Ziele des integrierten Markenmanagements 88
7.4.3 Instrumente des integrierten Markenmanagements 90
7.4.4 Barrieren und Gefahren des integrierten Markenmanagements 93
8. Fazit – Der Weg zur fühlbaren Marke 94
V. Literaturverzeichnis X
VI. Verzeichnis der Gesprächspartner XXXII

Automatisiert erstellter Textauszug:

Heimatmärkte und manifestiert sich in einem Trend zu Unternehmensfusionen und Übernahmen, um Größenvorteile durch „Economies of scale“ und „Economies of scope“ im Wettbewerb zu erzielen und den künftigen Unternehmenserhalt sicherzustellen90.91 Die Entwicklung wird u. a. auch dadurch begünstigt, dass nationale Schranken schwinden und sich Segmente, Lebensstile sowie Verbrauchererwartungen, trotz – oder gerade aufgrund – der konsumentenseitigen Individualisierungstendenzen, nicht nur in allen Ländern der EG, sondern weltweit ähneln.92 Kennzeichnend ist, dass die Dynamik der Veränderungen des Wettbewerbsumfelds in der Automobilindustrie ansteigt und sich diese in zwei gegenläufigen Tendenzen äußert: Konzentration der Automobilmarken auf einige wenige Herstellerkonzerne einerseits und die Zunahme der Marken- und Produktvielfalt andererseits.93 So hat die Ende 1998 vollzogene DaimlerChrysler-Fusion den Umstrukturierungs- und Globalisierungsprozess in der Automobilindustrie weiter beschleunigt.94 Beispiele hierfür waren der Verkauf der VolvoPkw-Sparte an Ford im März 1999, die Renault-Übernahme von 36,8 Prozent des NissanEigenkapitals im Juni 1999 und die GM-Beteiligung an Subaru im Dezember 1999 in Höhe von 20 Prozent.95 Die Entwicklung gilt hierbei noch lange nicht als abgeschlossen96, so dass eine weitere Verschärfung des Wettbewerbs in der Automobilindustrie in Richtung eines Hyperwettbewerbs zwischen den überlebenden Global Players zu erwarten ist. In der folgenden Abb. ist exemplarisch am Beispiel der Multi-Markenkonzerne GM und DaimlerChrysler die Verflechtung zwischen Automobilmarken dargestellt. [...]

Der Begriff der „Assoziation“ fand im Rahmen der vorliegenden Arbeit bereits mehrfach Verwendung. So wurde darauf hingewiesen, dass Images auf Assoziationen mit konsumentenseitigen Wertvorstellungen beruhen, wobei Assoziationen nach ihrer Art, Stärke, Einzigartigkeit bzw. Abstraktionsfähigkeit, Relevanz bzw. Wichtigkeit, Vorteilhaftigkeit bzw. Wertigkeit und Zugriffsfähigkeit systematisiert werden können.84 Nach KELLER spielen im Konstrukt der Markenstärke bzw. des Markenwerts v. a. die Stärke, Vorteilhaftigkeit und Einzigartigkeit der Markenassoziationen eine dominante Rolle.85 „To create brand equity, it is important that the brand have some strong, favorable, and unique brand associations in that order.“86 Imageprägende Wertvorstellungen sind hierbei beispielsweise Vertrauen und Sympathie gegenüber einer Marke und/oder Leistung, wobei sich nach SIMON starke Marken gerade durch ihren erzielten Vertrauensvorschuss bei den Adressaten des Unternehmens auszeichnen87. Die Bedeutung unterschiedlicher Wertvorstellungen und deren assoziative, prägende Wirkung auf das Markenimage bzw. die Einstellung der Konsumenten wird in Kap. 6 Gegenstand der Untersuchung der Wahrnehmung von Automobilmarken. Zur vertiefenden Erläuterung der dargestellten Dimensionen von Markenassoziationen wird auf die angegebenene Literatur von ESCH und KELLER verwiesen.88 [...]

Die Markenpositionierung dient im Rahmen des Markenmanagements der Erzielung einer Markenidentität anhand des Markenleitbilds bzw. des unternehmensinternen Mission Statements und wird im Rahmen der Arbeit als Synonym für den Begriff des „Branding“38 verwendet. Die Markierung bzw. das Branding von Leistungen bedeutet in diesem weitreichenden Kontext eine Mixtur von rationalen bzw. funktionalen und irrationalen bzw. symbolischen Werten, die durch den zu entwickelnden, nach der in Kap. 2.1. geschilderten Rechtsauffassung, schutzfähigen Markennamen in Europa oder weltweit identisch repräsentiert werden kann und als Identifikationsschnittstelle fungiert.39 Insofern ist die Namensgebung für ein Produkt oder eine Dienstleistung lediglich ein Teilbereich des Branding bzw. der Markenpositionierung.40 Eine wesentliche Anforderung an das Branding von Marken ist die Wahl einer „konkreten Positionierung“41 und differenzierten Vorgehensweise gegenüber dem relevanten Konkurrenzumfeld42, wobei die Anforderungen an das Management von Positionierungen aufgrund bereits erwähnter Globalisierungstendenzen und konsumentenseitigen Individualisierungstendenzen zunehmen43. So reichen allgemeine Positionierungsstrategien ohne Präsentation figurativer, subjektiv wichtiger Nutzenaspekte im heutigen Wettbewerbsklima der Automobilbranche nicht mehr aus.44 Vielmehr soll die Markierung von Marken über die [...]

Arbeit zitieren:
Neidhart, Michael September 2001: Positionierung und Wahrnehmung von Automobilmarken in Europa, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Country-on-Origin, Markenmanagement, Strategien, Markenimage

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