Portfoliooptimierung mit Hedgefonds
Eine empirische Untersuchung der Wirkung etablierter Hedgefondsstrategien auf traditionelle Anlageportfolios unter Risiko- und Renditegesichtspunkten
- Art: Diplomarbeit
- Autor: André Merz
- Abgabedatum: Juli 2004
- Umfang: 103 Seiten
- Dateigröße: 3,6 MB
- Note: 1,2
- Institution / Hochschule: Berufsakademie Villingen-Schwenningen Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-9138-3
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-9138-3 P - ISBN (CD) :978-3-8324-9138-3 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung: Die Diplomarbeit wurde 2004 mit dem Studienpreis für herausragende wissenschaftliche Leistungen der Berufsakademie Villingen-Schwenningen prämiert.
- Arbeit zitieren: Merz, André Juli 2004: Portfoliooptimierung mit Hedgefonds, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Empirie, Alternate Investment, Portfolio, Markowitz, Korrelation
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Diplomarbeit von André Merz
Problemstellung:
„Die Bahn der Himmelskörper kann ich auf Zentimeter und Sekunden genau berechnen, aber nicht, wie eine verrückte Menschenmenge die Börsenkurse in die Höhe oder Tiefe treiben kann“. Schon Sir Isaac Newton, einer der größten Physiker aller Zeiten und gleichzeitig ein leidenschaftlicher Börsenspekulant, hat erkannt, womit sich die Finanzwirtschaft noch oder gerade heute intensiv auseinandersetzt: Die Psychologie der Börse. Immer wieder sprechen Marktteilnehmer von diesem Phänomen der Psychologie, die sich zwar im Markt befindet aber bis heute noch nur schwer durch wissenschaftliche Fakten und Daten dargestellt werden kann.
Und Johann Wolfgang von Goethe wusste bereits vor einigen hundert Jahren: „Wo viel verloren wird, ist manches zu gewinnen“. Verluste und Niederlagen sind das tägliche Brot des Börsianers. Um aber von jeder Marktlage, egal ob Hausse, Baisse oder Seitwärtsbewegung profitieren zu können, ist in den letzten Jahren die Beimischung von alternativen Investments ins Depot immer beliebter geworden. Der Anleger wünscht sich zur Effizienzverbesserung seines Portefeuilles eine Investitionsmöglichkeit, welche neben einem überlegenen Rendite-Risiko-Profil eine geringe Korrelation zum bestehenden Portefeuille aufweist.
Daher erfreuen sich vor allem Hedgefonds einer immer größer werdenden Popularität, und das nicht nur bei Privatanlegern. So stieg das weltweit verwaltete Vermögen in Hedgefonds von 40 Milliarden USD im Jahr 1990 auf 1.160 Milliarden USD Anfang 2004. Viele Quellen sprechen von mittlerweile über 7.500 existierenden Hedgefonds.
Fast täglich erscheinen Presseberichte über die „neue“ Anlageklasse, wobei Hedgefonds als das neue Anlagevehikel mit „Chancen ohne Grenzen“ tituliert werden. Dabei werden die vorteilhaften Rendite-Eigenschaften von Hedgefonds vor allem in Marktphasen, in denen traditionelle Aktien- und Rentenportefeuilles nur begrenzte Möglichkeiten ausweisen, ebenso hervorgehoben, wie deren hervorragende Diversifikationseffekte bei der Beimischung zu traditionellen Portefeuilles. Außerdem wird auf die Möglichkeit der Partizipation an einer Vielzahl innovativer Finanzinstrumente hingewiesen, die in traditionellen Anlagen i. d. R. nicht integriert sind.
Allerdings scheint es momentan so, dass neben den institutionellen Anlegern analog zum Technologie-Boom Ende der 90-ger Jahre eben vor allem Privatanleger nicht differenzieren, welche Art von Hedgefonds für ihre Portefeuilles am besten geeignet sind, sondern die Auswahl des präferierten Hedgefonds oftmals nur aufgrund dessen erzielter Rendite der letzten Jahre beruht. Gerade aber vor dem Hintergrund der Öffnung des deutschen Kapitalmarktes für Hedgefonds seit 2004 ist es wichtig zu erkennen, dass viele Strategien, die von den Hedgefondsmanagern angewandt werden nicht marktneutral sind und sich somit mit bzw. gegen den Markt bewegen.
Anstatt einer zusätzlichen Diversifikation bringen so manche Hedgefonds sogar überdurchschnittliches Risiko gegebenenfalls bei gleichzeitig geringerem Ertrag mit ins Depot.
Gang der Untersuchung:
In der vorliegenden Diplomarbeit wird daher überprüft, ob die Marktunabhängigkeit einzelner Hedgefondsstrategien, die Voraussetzung für das Erwirtschaften absoluter Renditen ist, tatsächlich besteht und welche Risiken die Strategien mit sich bringen. Außerdem wird in einer praktischen Untersuchung unter Gesichtpunkt des Risikos und der Portfoliooptimierung mit Hedgefonds untersucht, welche Hedgefondsstrategien in der Vergangenheit die Performance eines traditionellen Aktien- bzw. Rentenportfolio deutlich steigern konnten, bzw. die beste Risikodiversifikation erbracht haben. Überprüft wird zudem, ob und in wieweit eine Kombination marktunabhängiger Strategien einer Kombination marktabhängiger Strategien überlegen ist.
Um die Untersuchung vornehmen zu können, wird im zweiten Kapitel auf das Portfolio-Selection-Modell von Markowitz eingegangen. Zunächst wird aufgezeigt, wie es zu der Entwicklung dieses Modells kam. Damit verbunden, werden der bereits genannte Begriff der Diversifikation sowie der Grundgedanke der Portfolioeffizienz näher erläutert. Abschließend wird auf verschiedene Kapitalmarktanomalien näher eingegangen, die die Grundlage für einige Hedgefondsstrategien darstellen.
Aufbauend auf der modernen Portfoliotheorie und der hiermit verbundenen Suche nach unabhängigen Anlageformen wird im dritten Kapitel der Begriff der alternativen Investments näher beleuchtet und ein erster Einblick in mögliche alternative Investments mit Ausnahme der Hedgefonds gegeben.
Das vierte Kapitel beschäftigt sich alleine mit dem Thema Hedgefonds. Zunächst wird der Begriff der Hedgefonds zu den traditionellen Investments abgegrenzt. Anschließend wird ein kurzer Abriss über die Geschichte der Hedgefonds gegeben. Es wird auf den ersten Hedgefonds von Alfred W. Jones und die weitere Entwicklung dieser alternativen Asset-Klasse bis zu den Schwierigkeiten des Long Term Capital Management (LTCM) Hedgefonds eingegangen. Auch die gegenwärtige Situation wird erläutert. Außerdem werden dem Leser die typischen Konstruktionsmerkmale eines Hedgefonds näher gebracht. Durch das hierbei erlangte Wissen über die Charakteristik von alternativen Investments kann nun ein Überblick über die verschiedenen Hedgefondsdisziplinen und somit die wichtigsten Strategien, die Hedgefondsmanager anwenden, um Renditen zu erwirtschaften, gegeben werden. Die Vorgehensweise der einzelnen Strategien wird teilweise an exemplarischen Beispielen illustriert werden. Auch wird auf die aktuelle Marktverteilung der Strategien eingegangen. Im weiteren Verlauf werden die Risiken, die eine Anlage in einen Hedgefonds mit sich bringt, genauer erläutert. Die Beschreibung der Motivation eines Investors für die Anlage in einen bestimmten Hedgefonds rundet schließlich den vierten Teil ab.
Kapitel fünf bildet die eigentliche empirische Untersuchung und somit den Schwerpunkt dieser Arbeit. Zunächst werden die verschiedenen Hedgefondsstrategien mit Zuhilfenahme bestimmter Indizes hinsichtlich ihrer Korrelationen, ihrer Performanceentwicklung und ihres Risikos untersucht. Es wird der Frage nachgegangen, bei welchen Hedgefondsstrategien die bereits angesprochene Unabhängigkeit vom allgemeinen Marktgeschehen tatsächlich vorhanden ist. In einem weiteren Schritt wird in einer praktischen Untersuchung analysiert, inwieweit sich die Beimischung von den ermittelten marktabhängigen bzw. marktunabhängigen Hedgefonds und auch die einzelnen Strategien selbst auf den erwarteten Ertrag und die Volatilität eines Portefeuilles traditioneller Asset-Klassen auswirkt. Abschließend wird die Problematik der verschiedenen Hedgefondsindizes aufgezeigt sowie ein kritischer Blick auf die ermittelten Ergebnisse geworfen.
Schließlich werden in der Konklusion der Arbeit die wichtigsten Kernpunkte nochmals zusammengefasst und ein Blick auf die zukünftige Entwicklung am Hedgefondsmarkt gegeben.
Inhaltsverzeichnis:
| Abkürzungsverzeichnis | IV | |
| Symbolverzeichnis | VII | |
| Abbildungsverzeichnis | VIII | |
| Tabellenverzeichnis | IX | |
| 1. | Einleitung | 1 |
| 1.1 | Problemstellung | 1 |
| 1.2 | Zielsetzung und Aufbau der Arbeit | 2 |
| 2. | Grundaussagen der modernen Portfoliotheorie | 3 |
| 2.1 | Portfolio-Selection-Modell von Markowitz | 4 |
| 2.1.1 | Korrelation | 4 |
| 2.1.2 | Diversifikationseffekt | 5 |
| 2.1.3 | Mean-Variance-Modell | 6 |
| 2.2 | Informationseffizienz | 6 |
| 2.3 | Kapitalmarktanomalien und ihre Erklärungsansätze | 7 |
| 3. | Abgrenzung zu anderen alternativen Investments | 10 |
| 3.1 | Private Equity | 10 |
| 3.2 | Managed Futures | 11 |
| 3.3 | Sonstige | 11 |
| 4. | Hedgefonds | 11 |
| 4.1 | Definition und Abgrenzung zu traditionellen Investmentfonds | 12 |
| 4.2 | Historische Entwicklung | 14 |
| 4.2.1 | Geschichte | 14 |
| 4.2.2 | Aktuelle Situation | 15 |
| 4.3 | Charakteristika von Hedgefonds | 17 |
| 4.3.1 | Flexibilität | 17 |
| 4.3.2 | Anlagebedingungen | 17 |
| 4.3.3 | Transparenz | 18 |
| 4.3.4 | Entlohnung des Managements | 18 |
| 4.3.5 | Privateinlage und „High Watermark“ | 19 |
| 4.3.6 | Absolute Performance | 19 |
| 4.4 | Hedgefondsstrategien | 19 |
| 4.4.1 | Dedicated Short Bias | 20 |
| 4.4.1 | Emerging Markets | 20 |
| 4.4.1 | Long/ Short Equity | 20 |
| 4.4.4 | Managed Futures | 21 |
| 4.4.5 | Event Driven | 21 |
| 4.4.6 | Convertible Arbitrage | 22 |
| 4.4.7 | Multi-Strategy | 22 |
| 4.4.8 | Equity Market Neutral | 23 |
| 4.4.9 | Fixed Income Arbitrage | 23 |
| 4.4.10 | Global Macro | 23 |
| 4.5 | Aktuelle Marktstruktur | 24 |
| 4.6 | Risiken | 24 |
| 4.6.1 | Fremdkapitalrisiko | 25 |
| 4.6.2 | Liquiditätsrisiko | 25 |
| 4.6.3 | Marktrisiko | 25 |
| 4.6.4 | Spezifische Risikokomponenten | 26 |
| 4.6.5 | Technisch-organisatorische Risiken | 26 |
| 4.7 | Motivation des Anlegers zur Investition in einen Hedgefonds | 26 |
| 5. | Empirische Untersuchung | 28 |
| 5.1 | Auswertung der Korrelationen und Bildung von Strategiekörben | 29 |
| 5.2 | Auswertung der Performance und Risiken | 31 |
| 5.3 | Praxisbeispiel | 35 |
| 5.3.1 | Vorgehensweise | 35 |
| 5.3.2 | Portfoliobetrachtung | 36 |
| 5.3.2.1 | Minimum Variance Portfolio | 36 |
| 5.3.2.2 | Maximum Sharpe Ratio Portfolio | 37 |
| 5.3.2.3 | Maximum Return Portfolio | 39 |
| 5.3.3 | Ergebnisse | 39 |
| 5.3.4 | Kritische Würdigung und alternative Ansätze | 40 |
| 6. | Konklusion und Ausblick | 42 |
| Anhang | 45 | |
| I. | Graphische Wertentwicklung zweier Wertpapiere mit unterschiedlichem Korrelationskoeffizienten | 45 |
| II. | Gegenüberstellung von Alpha- und Beta-Strategien | 46 |
| III. | Phasen eines Unternehmens und deren Investitionsgegebenheiten | 47 |
| IV. | Hedgefonds vs. traditionelle Anlagefonds | 48 |
| V. | Beispiel zur Long/ Short Equity-Strategie | 49 |
| VI. | Beispiel zur Risk Arbitrage-Strategie | 50 |
| VII. | Beispiel zur Convertible Arbitrage-Strategie | 51 |
| VIII. | Beispiel zur Equity Market Neutral-Strategie | 52 |
| IX. | Geschätzte Verteilung der Hedgefondsstrategien in 1990 | 53 |
| X. | Geschätzte Verteilung der Hedgefondsstrategien im 4. Quartal 2003 | 54 |
| XI. | Ablaufschema zur CSFB/ Tremont Indexkonstruktion | 55 |
| XII. | Monatliche Schlussstände der verwendeten Indizes Teil I | 56 |
| XIII. | Monatliche Schlussstände der verwendeten Indizes Teil II | 59 |
| XIV. | Hedgefondsperformance der einzelnen Strategieindizes 01/94 – 04/04 | 62 |
| XV. | Schiefe und Excess-Kurtosis der Hedgefondsstilindizes | 62 |
| XVI. | Anleihen der öffentlichen Hand | 63 |
| XVII. | Ergebnisportfolios | 64 |
| Literatur- und Quellenverzeichnis | 69 | |
| Glossar | 85 | |
| Erklärung/Versicherung | 93 |
Als großer Nachteil eines Investments in Hedgefonds wird oftmals die geringe Transparenz genannt. Ein Hedgefondsmanager, der seine Strategie komplett offen legt, würde sich damit selbst seiner Existenzgrundlage entziehen, da sich die Mehrzahl der Hedgefonds zum Ziel gesetzt hat, Marktineffizienzen aufzuspüren und diese gewinnbringend zu nutzen. Die anderen Hedgefonds könnten somit dessen erfolgreiche Strategie kopieren und im gleichen Marktsegment solange agieren, bis die Ineffizienzen verschwunden und mit dieser Strategie keine Gewinne mehr zu erzielen sind. So erhalten in vielen Fällen nicht einmal die Investoren regelmäßige Berichte über die Anlagepolitik und die Performance des Fonds. 83 Der Nobelpreisträger von 1997, Myron Scholes, hält die Transparenzanforderungen von Aufsichtsbehörden gegenüber Hedgefonds für nicht notwendig. „Die Behörden können mit den regelmäßig gemeldeten Daten zu den Positionen der Fonds ohnehin nichts anfangen, weil sie nicht in der Lage sind, sie zu interpretieren.“84 [...]
Der Anlagestil von Hedgefonds hat sich im Laufe der Zeit bedeutend verändert. Tatsächlich ist der Begriff “hedge“ (“Absicherung“) in diesem Zusammenhang eine Art Fehlbezeichnung. „Hedging“ bedeutet im finanziellen Sinne, das Risiko einer Position durch den Einsatz einer mit ihr negativ korrelierenden Anlage zu verringern. Die Mehrzahl der Hedgefondsmanager geht allerdings bewusst beachtliche Risiken ein, um die hohen Ertragserwartungen, die an ihre Fonds gestellt werden, erfüllen zu können.78 Die Deutsche Bundesbank hält aufgrund dieses Sachverhaltes die Bezeichnung “Risikofonds“ anstatt “Hedgefonds“ für zutreffender.79 Bevor aber in Kapital 4.4 auf die unterschiedlichen Hedgefondsstrategien eingegangen wird und somit deutlich wird, warum es schwer fällt, dem Begriff “Hedgefonds“ eine eindeutige Definition zuzuordnen, sollen zunächst Gemeinsamkeiten der Hedgefondsbranche aufgezeigt werden. [...]
Portfoliooptimierung mit Hedgefonds 1998 bis 2000 verglichen und davon ausgegangen, dass der Höhepunkt des gegenwärtigen Hedgefondsbooms bald erreicht sein wird.71 Seit dem 01. Januar 2004 sind Hedgefonds in Deutschland durch das Investmentmodernisierungsgesetz rechtlich zugelassen. Das heißt, dass Hedgefonds nun auch in Deutschland auferlegt werden dürfen. Der öffentliche Vertrieb ist allerdings nur Dach-Hedgefonds gestattet, Einzel- oder Single-Hedgefonds dürfen nur im Rahmen einer Privatplatzierung an die Investoren vertrieben werden.72 Durch die liberale Grundhaltung des Gesetzes sollen Nachteile gegenüber Standorten wie Luxemburg wettgemacht werden. So können Fondsmanager beispielsweise in ihrer Anlagepolitik freier agieren, Anleger profitieren unter anderem von größerer Produktauswahl.73 Viele Experten sind der Überzeugung, dass der Hedgefondsmarkt auch in Zukunft kräftig weiterwachsen wird. Allein für Deutschland wird im Single-Hedgefondsbereich bis 2007 ein Volumen von 85 Milliarden Euro prognostiziert.74 Die Hedgefondsbranche könnte allerdings zum Opfer des eigenen Erfolges werden: Auslöser sind vor allem die zunehmende „Institutionalization“ und die steigende „Retailization“, also das gesteigerte Interesse von institutionellen Anlegern und die zunehmende Fokussierung auf Retail-Kunden.75 Noch in den neunziger Jahren hatten Hedgefondsmanager nahezu komplett freie Hand in ihren Anlageentscheidungen. Mit dem Inkrafttreten des Investmentmodernisierungsgesetzes und somit mit der Zunahme des aufkommenden Gefallens an Hedgefondsprodukten, stehen die Hedgefondsmanager heute immer mehr unter strenger Beobachtung der Aufsichtsbehörden und Anleger. Die Branche wird gegen zunehmende Probleme wie die einer zunehmenden Regulierung, den Forderungen nach mehr Transparenz, den hohen Gebühren bei Dachfonds, der schwächelnden Performance einiger Hedgefonds, der überzogenen Renditeerwartungen der Anleger oder der Talentverwässerung bei den Managern kämpfen müssen.76 Weiter kann die große Anzahl an Geldern, die nach wie vor in Hedgefonds fließen, auch eine Gefahr für die Hedgefondsmanager darstellen. Wie bereits in Kapitel 2.3 beschrieben, hat es sich die Mehrzahl der Hedgefonds zum Ziel gesetzt, durch die Ausnutzung von Marktineffizienzen Gewinne zu erzielen. Wenn diese Marktineffizienzen entdeckt und ausgenützt werden, verschwinden sie zusehends und es wird schwieriger für die Hedgefondsmanager neue Anomalien bzw. Ineffizienzen aufzuspüren. So kann der stark steigende Kapitalfluss und somit der Erfolg der Hedgefonds ihnen selbst zum Verhängnis werden.77 [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832491383
Arbeit zitieren:
Merz, André Juli 2004: Portfoliooptimierung mit Hedgefonds, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Empirie, Alternate Investment, Portfolio, Markowitz, Korrelation



