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Planung und Konzeption eines Geschäftsmodells für IT-Dienstleistungen

Planung und Konzeption eines Geschäftsmodells für IT-Dienstleistungen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Sonja Keck
  • Abgabedatum: April 2002
  • Umfang: 116 Seiten
  • Dateigröße: 1,1 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Universität Hohenheim Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6753-1
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-6753-1 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6753-1 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Keck, Sonja April 2002: Planung und Konzeption eines Geschäftsmodells für IT-Dienstleistungen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Diensteistungsmanagement, Dienstleistungsentwicklung, Dienstleistungslebenszyklus, Business Plan, Service Engineering

Diplomarbeit von Sonja Keck

Zusammenfassung:

Ziel der Arbeit ist die Planung und Konzeption eines Geschäftsmodells für IT-Dienstleistungen. Das Geschäftsmodell soll eine Grundlage für das Unternehmen bilden, die Erfolgsaussichten der neuen IT-Dienstleistung am Markt sowie die Vorteilhaftigkeit für das Unternehmen zu ermitteln. Hierzu wird ein Konzeptions- und Methodenrahmen entwickelt.

Im Gegensatz zur gängigen Literatur beschäftigt sich diese Arbeit mit der Entstehung einer neuen IT-Dienstleistung und nicht mit der Neugründung eines IT-Dienstleistungsunternehmens.

Zu Beginn der Arbeit werden die Besonderheiten von IT-Dienstleistungen in Abgrenzung zum Globalbegriff der Dienstleistung herausgestellt. Hierauf aufbauend werden die Anforderungen, die ein IT-Dienstleistungsprodukt an das Geschäftsmodell stellt, ermittelt.

Vor der eigentlichen Planung des Geschäftsmodells für IT-Dienstleistungen erfolgt eine Analyse der Grundlagen und Elemente von Geschäftsmodellen. Hierzu werden Geschäftsmodelle ausgewählter Autoren herangezogen. Die Evaluation und Bewertung der Geschäftsmodellelemente bildet die Basis für das zu entwickelnde Geschäftsmodell.

Diese Elemente werden übernommen, erweitert, durch neue Elemente ergänzt und zu einem IT-Dienstleistungsgeschäftsmodell aggregiert. Das IT-Dienstleistungsgeschäftsmodell betrachtet die Partialmodelle Produktmission, Marktmodell, Architekturmodell und Kapitalmodell. In diesen Partialmodellen werden komprimiert die relevanten Aspekte verschiedener betriebswirtschaftlicher Teildisziplinen abgebildet. Die betriebswirtschaftlichen Methoden werden durch Beispiele illustriert.

Abschließend wird ein Leitfaden dargestellt, auf dessen Basis das entwickelte Geschäftsmodell Schritt für Schritt umgesetzt werden kann.

Inhaltsverzeichnis:

Zusammenfassung I
Abbildungsverzeichnis IV
Tabellenverzeichnis V
Abkürzungsverzeichnis VI
1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Aufbau der Arbeit 1
2. Grundlegende Faktoren von IT-Dienstleistungen 3
2.1 Die wirtschaftliche Bedeutung von Dienstleistungen 3
2.2 Begriffsabgrenzungen 5
2.2.1 Der Dienstleistungsbegriff 5
2.2.2 Informationstechnologie 8
2.2.3 Definitorische Betrachtung des Begriffs der IT-Dienstleistung 9
2.3 Besonderheiten von IT-Dienstleistungen 13
2.3.1 Trends bei IT-Dienstleistungen 13
2.3.2 Standardisierung versus Individualisierung 13
2.3.3 IT-Dienstleistungstypologien 16
2.3.4 Erfolgsfaktoren von IT-Dienstleistungen 17
2.3.5 Ansatzpunkte für die Entwicklung von IT-Dienstleistungen 19
2.4 Lebenszyklus einer Dienstleistung 20
2.4.1 Das Phasenmodell der Dienstleistungsentwicklung 20
2.4.2 Die Start-up Analyse 21
2.4.3 Service Engineering 23
3. Grundlagen und Elemente von Geschäftsmodellen 25
3.1 Herkunft des Begriffs Geschäftsmodell 25
3.2 Verwendung des Begriffs Geschäftsmodell 26
3.3 Elemente von Geschäftsmodellen 28
3.3.1 Das Geschäftskonzept nach Stähler 28
3.3.2 Geschäftsmodellstruktur nach Alt/Zimmermann 30
3.3.3 Das Geschäftsmodell nach Chesbrough/Rosenbloom 31
3.3.4 Das integrierte Geschäftmodell in Anlehnung an Wirtz 32
3.3.4.1 Bildung von Partialmodellen 32
3.3.4.2 Modellierungsnotationen 33
3.4 Geschäftsmodelle im Kontext der Wettbewerbsstrategie und -situation 34
3.4.1 Strategie 34
3.4.2 Wirkungszusammenhänge 36
3.4.3 Transformation auf den IT-Dienstleistungsbereich 40
3.5 Einflussfaktoren auf Geschäftsmodelle 42
3.6 Evaluation und Bewertung der Geschäftsmodelle 42
4. Planung und Konzeption eines Geschäftsmodells für IT-Dienstleistungen 45
4.1 Überblick über das Modell 45
4.1.1 Aufbaumodell einer IT-Dienstleistung 45
4.1.2 Ablaufmodell einer IT-Dienstleistung 47
4.2 Produktmission 48
4.2.1 Die IT-Dienstleistungsidee 48
4.2.2 Produktentwurf 49
4.2.2.1 Beschreibung der IT-Dienstleistung 49
4.2.2.2 Schutz vor Produktnachbau 49
4.2.3 Value Proposition 50
4.3 Marktmodell 51
4.3.1 Marktentwurf 51
4.3.1.1 Marktanalyse 51
4.3.1.2 Informationsgewinnung 52
4.3.1.3 Marktsegmentierung 52
4.3.1.4 Positionierung der IT-Dienstleistung im Markt 53
4.3.2 Wettbewerb 54
4.3.2.1 Konkurrenzanalyse 54
4.3.2.2 Wettbewerbsstrategie 56
4.4 Architekturmodell 57
4.4.1 Interne Architektur 57
4.4.1.1 Ressourcen als Bausteine 57
4.4.1.2 Stufen der Wertschöpfung 60
4.4.1.3 Abgrenzung zur externen Architektur 63
4.4.2 Externe Architektur 65
4.4.2.1 Kundenschnittstelle 65
4.4.2.2 Wertschöpfungspartner 69
4.4.3 Grad der Stabilität der Architektur 69
4.5 Kapitalmodell 74
4.5.1 Kostenmodell 74
4.5.1.1 Probleme bei der Kostenrechnung 74
4.5.1.2 Kostenarten im Lebenszyklus von IT-Dienstleistungen 75
4.5.1.3 Prozesskostenrechnung zur Identifikation der Kostentreiber 78
4.5.1.4 Target Costing zur zielwertorientierten Planung von Entwicklungen 79
4.5.2 Erlösmodell 82
4.5.2.1 Preisbildung 82
4.5.2.2 Betrachtung der Erlöse 83
4.5.2.3 Break-Even-Analyse 84
4.5.3 Finanzplanung 85
4.5.3.1 Grundlagen der Finanzplanung 85
4.5.3.2 Liquiditätsplanung 86
4.5.3.3 Erfolgsrechnung unter Anwendung der Szenarioanalyse 88
4.5.3.4 Kennzahlenanalyse 91
4.5.4 Finanzierung 93
4.5.4.1 Grundlagen der Finanzierung 93
4.5.4.2 Finanzierungsinstrumente 94
5. Abschließende Betrachtung 96
6. Literaturverzeichnis 97
7. Anhang 106

Automatisiert erstellter Textauszug:

Nachdem die einzelnen Elemente des Geschäftsmodells in Kapitel 3 vorgestellt und diskutiert wurden, wird im Folgenden die eigentliche Planung und Konzeption des Geschäftsmodells für IT-Dienstleistungen angegangen. Hierzu werden Elemente aus den bereits diskutierten Geschäftsmodellen übernommen, erweitert und neue Elemente hinzugefügt. Zu Beginn wird ein Überblick über das entwickelte IT-Dienstleistungsgeschäftsmodell gegeben. Im ersten Teil des Kapitels wird ein Aufbaumodell beschrieben, das die statische Seite des Modells hervorhebt und ein Ablaufmodell, welches die dynamische Seite des Modells abdeckt. Das Kapitel baut im Anschluss in seiner Gliederung auf dem statischen Gerüst auf und nimmt Bezug auf die dynamischen Elemente des Ablaufmodells. Die identifizierten Partialmodelle werden beschrieben und durch ausgewählte Methoden ergänzt. Im Verlauf des Kapitels werden diese Methoden durch verschiedene Beispiele illustriert. Bewusst wird dabei nicht nur auf einen Beispielfall referiert, sondern für die jeweilige Methode ein markantes Beispiel dargestellt. So lässt sich auch der unterschiedliche Grad der Eignung für verschiedene Typen von IT-Dienstleistungen herausstellen. 4.1 Überblick über das Modell [...]

das Geschäftsmodell. Wie in Kapitel 3.4 ausführlich diskutiert, verwirklicht das Geschäftsmodell die Strategie des Unternehmens. Chesbrough und Rosenbloom gehen einen Schritt wieter und betrachten die Wettbewerbsstrategie des Unternehmens. Diese steht in Verbindung zu der Gesamtunternehmensstrategie. Eine Wettbewerbsstrategie für die neu entwickelte IT-Dienstleistung in das Geschäftsmodell zu integrieren ist, wie bereits dargestellt, sinnvoll, damit das Unternehmen mit seiner neuen IT-Dienstleistung den Wettbewerb mit seinen Konkurrenten aufnehmen kann. Die Partialmodelleinteilung von Wirtz in Beschaffungs-, Leistungserstellungs-, Leistungsangebots- und Distributionsmodell findet sich in den anderen Modellen bei der Analyse der Wertschöpfungskette wieder. Wirtz gliedert lediglich in mehrere Teilmodelle. Stähler unterteilt die Architektur der Leistungserstellung in eine interne und eine externe Architektur und Chesbrough und Rosenbloom betrachten die interne Wertkette und das externe Wertnetzwerk. Bei Alt und Zimmermann finden sich diese Modelle im Prozesselement wieder. Bei der im vorherigen Abschnitt betrachteten Analyse der Wertkette für IT-Dienstleistungen wurde bereits auf die Besonderheiten im Dienstleistungsbereich eingegangen. Im Anschluss wird das vollständige IT-Dienstleistungsmodell erläutert und die Wertschöpfungsaktivitäten werden im Detail betrachtet. Hierbei werden auch die Wertschöpfungspartner analysiert. Stählers Unterteilung in eine interne und eine externe Leistungsarchitektur stellt eine Stärke seines Geschäftsmodells dar. Diese Differenzierung ist insbesondere für IT-Dienstleistungen von hoher Bedeutung, da die Dienstleistung erst mit der Integration des externen Faktors entsteht. Deshalb wird diese Unterteilung als Bestandteil des IT-Dienstleistungsmodells aufgenommen. Alle Autoren nehmen ein Erlösmodell in ihre Geschäftsmodelle auf, was im Folgenden beibehalten wird. Wirtz fügt im Kapitalmodell ein Finanzierungsmodell hinzu, welches Auskunft über die finanziellen Ressourcen im Unternehmen gibt. Dieser Punkt könnte auch in der Diskussion um interne Ressourcen beinhaltet sein. Die Darstellung der einzelnen Modelle ist aufgrund ihres generischen Charakters nicht detailliert aufgeführt. Die Autoren versuchen lediglich Partialmodelle zu identifizieren, die eine Basis für das Geschäftsmodell bieten. Im Folgenden wird das Finanzierungsmodell in Anlehnung an Wirtz als eigenständiges Teilmodell des Kapitalmodells dargestellt, da die Entwicklungsfinanzierung einer neuen Dienstleistung für den Erfolg des Produktes von Relevanz ist. Eine weitere Besonderheit im Geschäftsmodell von Alt und Zimmermann stellt die Betrachtung von rechtlichen und technologischen Aspekten als Elemente des Geschäftsmodells dar. Auch bei Wirtz werden im Marktmodell technische und wirtschaftliche Gesichtspunkte angesprochen, wie beispielsweise die Unterstützung der Prozesse durch Kommunikations- und Informationstechnologien. Diese Einflussgrößen können der Entwicklung einer neuen Dienstleistung Vorschub leisten, sie aber auch hemmen. Sie spielen daher bei der Verwirklichung jedes neuen Projekts eine Rolle. Chesbrough und Rosenbloom heben hervor, dass für den Erfolg eines Produktes nicht nur dessen technische Merkmale, sondern vor allem auch der generierte ökonomische Nutzen sowie die sinnvolle Plazierung in das Umfeld ausschlaggebend sind. [...]

Tabelle 5: Teilmodelle und Besonderheiten von Geschäftsmodellen (Eigene Darstellung) Die aufgeführten Geschäftsmodelle verfügen über einige Gemeinsamkeiten, auf die zunächst kurz eingegangen wird. Alle Modelle werden zur Reduzierung der Komplexität in Partialmodelle unterteilt, was im Folgenden beibehalten wird. Im ersten Partialmodell wird die Value Proposition betrachtet. Alle dargestellten Modelle, bis auf das Modell von Wirtz, beinhalten ausdrücklich diese Betrachtung, um den Nutzen des Produkts hervorzuheben. Die Einbeziehung der Nutzengenerierung ist für die weitere Entwicklung der IT-Dienstleistung von großer Bedeutung. Wenn die IT-Dienstleistung keinen Nutzen generiert, kann nach diesem Schritt abgebrochen werden und die Betrachtung weiterer Partialmodelle ist nicht notwendig. Folglich wird in der hier zu entwickelnden Konzeption des Geschäftsmodells die Value Proposition mit einbezogen. Stähler ergänzt einen Produktentwurf, der speziell auf das Design des Produktes oder Produktbündels eingeht. Den Produktentwurf gesondert hervorzuheben ist im IT-Dienstleistungsumfeld sinnvoll, da in dieser Arbeit die Dienstleistung als Absatzbündel definiert wurde und somit die Konfiguration der neuen IT-Dienstleistung eine besondere Rolle spielt. Das nächste Partialmodell fokussiert die Marktbetrachtung. Die Marktbetrachtung erfolgt bei Stähler im Marktentwurf, bei Alt und Zimmermann in der Struktur, bei Chesbrough und Rosenbloom im Element Markt und bei Wirtz im Marktmodell. Die Einteilung von Wirtz in Nachfrager- und Wettbewerbsmodell ist sinnvoll, da Wirtz ein Wettbewerbsmodell integriert. Hierbei wird detailliert auf die Wettbewerbssituation eingegangen. Dies ist aufgrund der steigenden Bedeutung von IT-Dienstleistungen und dem damit steigenden Wettbewerbsdruck erforderlich. Hier drückt sich eine Schwäche in den Modellen der anderen Autoren aus. Eine Besonderheit im Geschäftsmodell von Alt und Zimmermann stellt die Integration strategischer Ziele des Unternehmens dar. Auf die Gesamtunternehmensstrategie wird in diesem Geschäftsmodell nicht eingegangen. Die Gesamtunternehmensstrategie beeinflusst allerdings 43 [...]

Arbeit zitieren:
Keck, Sonja April 2002: Planung und Konzeption eines Geschäftsmodells für IT-Dienstleistungen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Diensteistungsmanagement, Dienstleistungsentwicklung, Dienstleistungslebenszyklus, Business Plan, Service Engineering

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