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Der Pfarrkirchenrat

Eine kanonistische Bestandsaufnahme

Der Pfarrkirchenrat
Über dieses Buch
  • Art: Dissertation / Doktorarbeit
  • Autor: Monika Margarete Süß
  • Abgabedatum: Oktober 1999
  • Umfang: 309 Seiten
  • Dateigröße: 15,7 MB
  • Institution / Hochschule: Johannes Kepler Universität Linz Österreich
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5140-0
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5140-0 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5140-0 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Süß, Monika Margarete Oktober 1999: Der Pfarrkirchenrat, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Pfarrkirchenrat, Baulast, Pfarrgemeinde, Pfarrgemeinderat, Vermögensverwaltung

Dissertation / Doktorarbeit von Monika Margarete Süß

Einleitung:

Der Pfarrkirchenrat ist als jenes Gremium der Pfarre ins Leben gerufen worden, da für die Verwaltung des pfarrlichen Vermögens, die Wahrnehmung von Konkurrenz- und Umlageangelegenheiten, die Erstellung des Haushaltsplans und die Rechnungslegung zuständig ist. Seine Schaffung wurde notwendig, nachdem dem bisherigen Modus, die Verwaltung des Kirchenvermögens mit Hilfe staatlicher Organe durchzuführen, ein Ende gesetzt worden war und nun zur Erfüllung dieser Aufgabe kirchliche Organe herangezogen werden mussten.

Seine Organisation und Kompetenzen wurden erstmals in der Pfarrkirchenratsordnung vom April 1938 festgeschrieben.

In den siebziger Jahren wurden der Pfarrkirchenrat mit dem eben erst gegründeten Pfarrgemeinderat verbunden, indem die Funktionen Pfarrkirchenrats vielfach auf den Pfarrgemeinderat beziehungsweise auf dessen Finanzausschuss übertragen wurden. Die bisherigen Pfarrkirchenratsordnungen der österreichischen Diözesen waren weitgehend identisch gewesen. Die änderte sich nun, da nicht alle österreichischen Diözesen den mit der Einführung des Pfarrgemeinderats verbundenen Änderungen auf gleiche Weise Rechnung trugen.

Auf universellrechtlicher Ebene wurden beide Räte das erste Mal im Codex Iuris Canonici 1983 normiert. Ihre nähere Ausgestaltung blieb dem Partikularrecht überlassen und erfolgte durch die Pfarrkirchenratsordnungen der österreichischen Diözesen.

Ein abschließender Vergleich des universellen Rechts mit den in Geltung stehenden Pfarrkirchenratsordnungen zeigt, dass das Verhältnis beider nicht frei von Spannungen ist.

Inhaltsverzeichnis:

Historische Entwicklung der Vermögensverwaltung
I. Vermögensverwaltung vor 1938 1
II. Vermögensverwaltung zwischen 1938 und 1945 12
III. Vermögensverwaltung nach 1945 33
Gründung der Pfarrkirchenräte
A. Pfarrkirchenratsordnung vom April 1939 37
Kompetenzen des Pfarrkirchenrats 37
I. Kompetenzen in den Agenden der Vermögensverwaltung in der Pfarre 37
II. Kompetenzen in Konkurrenz- und Umlageangelegenheiten 39
Organisation des Pfarrkirchenrats 64
I. Zusammensetzung des PfKR 64
II. Die Bestellung der Mitglieder 64
III. Die Amtsführung des PfKR 65
IV. Die einzelnen Organe des PfKR 66
V. Ausscheiden aus dem PfKR 67
B. Pfarrkirchenratsordnung vom September 1939 68
C. Die Pfarrkirchenratsordnung von 1952 72
D. Die Pfarrkirchenratsordnung von 1976 74
Kompetenzen des Pfarrkirchenrats 74
I. Die Verwaltung des Vermögens in der Pfarre 74
Die Organisation des Pfarrkirchenrats 77
I. Zusammensetzung des PfKR 77
II. Bestellung der Mitglieder 78
III. Die Amtsführung des PfKR 78
IV. Die einzelnen Organe des PfKR 79
V. Ausscheiden aus dem PfKR 80
E. Das Statut für den Fachausschuss für Finanzen des PfGR von 1996 81
Exkurs - die historische Pfarrgemeinde 81
Die Pfarrgemeinderäte
Rechtsvergleich CIC 1917 - CIC 1983
I. CIC 1917 120
II. CIC 1983 129
Staatskirchenrechtliche Bedeutung des Pfarrkirchenrats
Die Pfarrkirchenratsordnungen der österreichischen Diözesen
A. Statut für den Fachausschuss für Finanzen des Pfarrgemeinderats der Diözese Linz 182
Organisation des Finanzausschusses 182
I. Zusammensetzung des FA 182
II. Bestellung der Mitglieder 183
III. Amtsführung des FA 183
IV. Organe des FA 185
V. Sitzungen des FA 186
VI. Ausscheiden aus dem FA 187
Kompetenzen des Finanzausschusses 187
I. Vermögensverwaltung 188
II. Haushaltsplan 189
III. Baulastsachen 190
IV. Jahresabschluss (Kirchenrechnung) 191
Sonderbestimmungen 193
B. PfKRO der „Apostol. Administratur Burgenland” 193
Organisation des Pfarrkirchenrats 193
I. Zusammensetzung 193
II. Bestellung der Mitglieder 193
III. Amtsführung des PfKR 194
IV. Organe des PfKR 195
V. Sitzungen des PfKR 196
VI. Ausscheiden aus dem PfKR 197
Kompetenzen des Pfarrkirchenrats 197
I. Die kirchliche Vermögensverwaltung 197
II. Haushaltsplan und Rechnungsabschluss 199
III. Baulastangelegenheiten 200
IV. Kirchenbeitragsangelegenheiten 202
C. Pfarrkirchenratsordnung der Diözese Gurk 202
Wesen und Aufgabe 202
Organisation des Ausschusses für Verwaltung und Finanzen 202
I. Zusammensetzung des AVF 202
II. Bestellung der Mitglieder 202
III. Amtsführung des AVF 203
IV. Einzelne Organe des AVF 204
V. Sitzungen und Beschlüsse 205
VI. Ausscheiden aus dem AVF 206
Kompetenzen des Ausschusses für Verwaltung und Finanzen 207
I. Vermögensverwaltung 207
II. Haushaltsplan 208
III. Bauangelegenheiten 208
IV. Jahresrechnung 209
D. Pfarrordnung der Diözese St. Pölten 210
Organisation des Pfarrkirchenrats 210
I. Zusammensetzung des PfKR 210
II. Bestellung der Mitglieder 210
III. Amtsführung des PfKR 211
IV. Sitzungen und Beschlüsse 212
V. Einzelne Organe 213
VI. Ausscheiden aus dem PfKR 214
Kompetenzen des Pfarrkirchenrats 215
I. Vermögensverwaltung 215
II. Haushaltsplan 216
III. Baulastsachen 217
IV. Jahresrechnung 219
Sonderbestimmungen 219
E. Pfarrgemeindeordnung der Erzdiözese Salzburg 220
Organisation des Pfarrkirchenrats 220
I. Zusammensetzung 220
II. Bestellung der Mitglieder 220
III. Amtsführung 220
IV. Einzelne Organe 222
V. Sitzungen und Beschlüsse des PfKR 223
VI. Ausscheiden aus dem PfKR 223
Kompetenzen des Pfarrkirchenrats 224
I. Vermögensverwaltung 224
II. Friedhofsverwaltung 225
III. Verwaltung des Pfründenvermögens 225
IV. Kirchenrechnung 225
V. Baulastangelegenheiten 225
VI. Kirchenbeitragsangelegenheiten 226
F. Ordnung für den Wirtschaftsrat in den Pfarren der Diözese Graz-Seckau 226
Organisation des Wirtschaftsrats 226
I. Zusammensetzung 226
II. Bestellung der Mitglieder 226
III. Amtsführung des WR 227
IV. Einzelne Organe des WR 227
V. Sitzungen und Beschlüsse des WR 228
VI. Ausscheiden aus dem WR 230
Kompetenzen des Wirtschaftsrats 230
I. Vermögensverwaltung 230
II. Haushaltsplan 232
III. Jahresrechnung 233
IV. Baulastsachen 234
G. Pfarrkirchenratsordnung der Diözese Innsbruck 236
Organisation des Pfarrkirchenrats 236
I. Zusammensetzung des PfKR 236
II. Bestellung der Mitglieder 236
III. Amtsführung 237
IV. Einzelne Organe 238
V. Sitzungen und Beschlüsse 239
VI. Ausscheiden aus dem PfKR 240
Kompetenzen des Pfarrkirchenrats 240
I. Vermögensverwaltung 241
II. Haushaltsplan 242
III. Rechnungsabschluss 243
IV. Baulastsachen 243
V. Kirchenbeitragsangelegenheiten 245
H. Die Ordnungen für den Pfarrgemeinderat der Erzdiözese Wien 245
Organisation des Pfarrgemeinderats 245
I. Zusammensetzung 245
II. Bestellung der Mitglieder 246
III. Amtsführung des PfGR 247
IV. Einzelne Organe 247
V. Sitzungen und Beschlüsse des PfGR 249
Kompetenzen des Pfarrgemeinderats im Rahmen der Wahrnehmung der Aufgaben des Vermögensverwaltungsrats nach c 537 250
I. Vermögensverwaltung 251
II. Baulastangelegenheiten 251
I. Die Pfarrkirchenratsordnung der Diözese Feldkirch 252
Organisation des Pfarrkirchenrats 252
I. Zusammensetzung des PfKR 252
II. Bestellung der Mitglieder 252
III. Amtsführung des PfKR 253
IV. Organe des PfKR 254
V. Sitzungen und Beschlüsse 255
IV. Ausscheiden aus dem PfKR 256
Kompetenzen des Pfarrkirchenrats 256
I. Vermögensverwaltung 256
II. Haushaltsplan und Rechnungsabschluss 258
III. Baulastangelegenheiten 259
Die Problematik der Räte
Zusammenfassung 264
Bei Interesse senden wir Ihnen gerne kostenlos und unverbindlich das vollständige Inhaltsverzeichnis und einige Seiten der Studie als Textprobe zu.

Bitte fordern Sie die Unterlagen unter agentur@diplom.de, per Fax unter 040-655 99 222 oder telefonisch unter 040-655 99 20 an.

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Süß, Monika Margarete Oktober 1999: Der Pfarrkirchenrat, Hamburg: Diplomica Verlag

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