Perspektiven des E-Business aus Sicht des Einkaufs eines Konzerndienstleistungsunternehmens
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Antonio Cavalieri
- Abgabedatum: Juli 2000
- Umfang: 110 Seiten
- Dateigröße: 934,5 KB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-4779-3
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-4779-3 P - ISBN (CD) :978-3-8324-4779-3 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Cavalieri, Antonio Juli 2000: Perspektiven des E-Business aus Sicht des Einkaufs eines Konzerndienstleistungsunternehmens, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: E-Procurement, E-Commerce, Beschaffung, SAP
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Diplomarbeit von Antonio Cavalieri
Einleitung:
Der Einfluss moderner Informationstechnologien auf Unternehmen wird immer stärker. Viele Unternehmen mussten bereits aufgrund von Defiziten in diesem Bereich oder einfachem „Verschlafen“ von Trends empfindliche Einbußen hinnehmen. Schlanke Prozesse, Umstrukturierungen, aber vor allem die Schnelligkeit, wie neue Trends aufgenommen und umgesetzt werden, sind die wichtigsten Eckpfeiler für ein erfolgreiches Unternehmen. Die Bereitschaft, mit alten Strukturen zu brechen und sich neuen Möglichkeiten zu öffnen, ist enorm wichtig geworden.
Die SERVICE Personaldienste und Service GmbH (SERVICE PD) ist eine selbstständige Gesellschaft, welche als Dienstleister für die SERVICE Holding und die produzierenden Bereiche tätig wird. Dabei können die Dienste der SERVICE PD in Anspruch genommen werden, müssen es aber nicht. Es ist also das Bestreben der SERVICE PD, seine Dienstleistungen ständig zu überdenken, zu verbessern und, wenn es Sinn macht im Extremfall sogar an Fremdanbieter weiterzugeben.
Die SERVICE PD hat natürlich das Bestreben, ihre Dienste so gut wie möglich zu verkaufen, damit sie von der SERVICE Holding in Anspruch genommen werden (rein aus der Einsicht heraus, das man dort die schnellsten, einfachsten Abwicklungsverfahren und für die Kostenstelle günstigsten Einkaufskonditionen nutzen kann). Vor einigen Jahren wurde konzernweit einheitlich die betriebswirtschaftliche Standardsoftware SAP R/3 eingeführt. Für die Einkaufsabwicklung war die Einführung bereits ein großer Schritt in die richtige Richtung, aber das Weitergeben der Bestellung an den Lieferanten erfolgt in SERVICE PD in den meisten Fällen immer noch per FAX oder Post. Die vorhandenen Schnittstellen von SAP R/3 (EDI) werden nur in wenigen Fällen von der SERVICE PD aber auch im gesamten Konzern wenig genutzt.
Durch die Möglichkeiten die das Internet bietet, ist der richtige Trend erkannt worden. Die Bestellungen sollten im Idealfall vom Bedarfsträger selbst über entsprechende Systeme mit hinterlegten Katalogen ausgeführt und direkt über das Internet (oder in sonstiger elektronischer Form) an den Lieferanten weitergegeben werden. Gleichzeitig ist eine Erfassung der Bestellung im vorhandenen SAP System notwendig, da sonst die Vorteile nicht mehr erkennbar wären, würde jede Bestellung später per Hand eingegeben.
Es ist bei vielen Lieferanten bereits möglich, im Internet zu bestellen, aber für die SERVICE kann aber nur eine einheitliche Plattform mit Standardformaten in Frage kommen. SAP hat mit seiner Business to Business Procurement Plattform ein System geschaffen, welches für ein solches Vorhaben geeignet scheint. Die Einführung des B2B Systems war bereits zum Zeitpunkt der Erstellung der Diplomarbeit stark im Gespräch war. Generell ist mit der Einführung eines solchen Systems die Voraussetzung geschaffen, über das Internet die Beschaffung zu optimieren.
Neben den technischen Voraussetzungen ist der Mitarbeiter und die vorhandenen Strukturen die eigentliche Herausforderung zur Einführung einer elektronischen Bestelllösung. Beispiele seien hier die Nutzungsberechtigung, das Genehmigungsverfahren, die Schulung der Mitarbeiter, die Budgetierung und vor allem das Beschaffungscontrolling. Diese und noch andere Punkte müssen bei der Planung einer einheitlichen Bestellplattform gewährleistet sein, damit die Einführung einer elektronischen Bestelllösung ein Erfolg werden kann.
Im Rahmen dieser Diplomarbeit wird der gesamte Bereich E-Business hauptsächlich über den Unterpunkt E-Procurement, also die elektronische Beschaffung betrachtet. Neben den notwendigen technischen Voraussetzungen sollen in den späteren Kapiteln hauptsächlich die notwendigen Maßnahmen für eine erfolgreiche Einführung und die Perspektiven für die SERVICE PD aufgezeigt werden.
Inhaltsverzeichnis:
| VORWORT | I | |
| INHALTSVERZEICHNIS | III | |
| ABBILDUNGSVERZEICHNIS | VI | |
| TABELLENVERZEICHNIS | VII | |
| ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS | VIII | |
| A. | THEORETISCHER TEIL | 10 |
| 1. | AUFGABEN UND ENTWICKLUNG DES EINKAUFS | 10 |
| 1.1 | BEGRIFFSBESTIMMUNG | 10 |
| 1.1.1 | Der Einkauf | 10 |
| 1.1.2 | Beschaffung | 11 |
| 1.1.3 | Supply Chain Management | 11 |
| 1.1.4 | E-Business/E-Commerce | 12 |
| 1.1.5 | Electronic-Procurement | 14 |
| 1.2 | EINKAUFSENTWICKLUNG DURCH ELECTRONIC PROCUREMENT | 15 |
| 1.2.1 | Business-to-Business Procurement | 15 |
| 1.2.2 | Erfolgspotentiale des Business to Business Procurement | 16 |
| 1.3 | DER ELEKTRONISCHE DATENAUSTAUSCH | 18 |
| 1.3.1 | EDI | 19 |
| 1.3.2 | EDIFACT | 20 |
| 1.3.3 | Web-EDI / XML-EDI | 21 |
| 2. | TECHNISCHE VORAUSSETZUNGEN FÜR DIE NUTZUNG VON E-BUSINESS | 24 |
| 2.1 | EINSATZBEREICHE VON RECHNERNETZEN | 25 |
| 2.2 | RECHNERNETZE ALS VORAUSSETZUNG VON E-BUSINESS | 27 |
| 2.2.1 | Lokale Netze (LANs) | 27 |
| 2.2.1.2 | LAN Netz-Topologien | 28 |
| 2.2.2 | Stadtnetze (MAN) und Fernnetze (WAN) | 30 |
| 2.2.3 | Das Internet | 31 |
| 2.2.3.1 | Die Entstehungsgeschichte des Internets | 31 |
| 2.2.3.2 | Zugang zum Internet | 32 |
| 2.2.3.3 | Grundfunktionen des Internets | 33 |
| 2.2.4 | Client/Server Prinzip | 34 |
| 2.2.5 | Kommunikationsprotokolle | 35 |
| 2.2.5.1 | Entwicklung der Protokolle in der Datenfernübertragung | 35 |
| 2.2.5.2 | Das ISO/OSI-7-Schicht Modell | 36 |
| 2.2.5.3 | TCP/IP | 38 |
| 2.2.6 | World Wide Web (WWW) | 39 |
| 2.2.7 | Programmier und Gestaltungssprachen für das Internet | 40 |
| 2.2.7.1 | SGML | 40 |
| 2.2.7.2 | HTML | 40 |
| 2.2.7.3 | XML | 41 |
| 2.2.7.4 | Java | 43 |
| 2.2.7.5 | Webbrowser | 44 |
| 2.2.8 | Unternehmensinternes Intranet | 44 |
| 2.2.9 | Extranet | 45 |
| B. | PRAKTISCHER TEIL | 47 |
| 3. | SERVICE PERSONALDIENSTE UND SERVICE GMBH | 47 |
| 3.1 | ENTWICKLUNG UND STRUKTUR DER SERVICE HOLDING | 47 |
| 3.2 | DIE STRUKTUR DER SERVICE PERSONALDIENSTE UND SERVICE GMBH | 50 |
| 3.3 | AUFGABEN DER SERVICE PERSONALDIENSTE UND SERVICE GMBH | 51 |
| 4. | C-ARTIKEL MANAGEMENT ALS AUFGABE DER SERVICE PD | 52 |
| 4.1 | AKTIVIERUNGSPFLICHTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE | 53 |
| 4.1.1 | Ist-Zustand der Beschaffung Aktivierungspflichtiger Vermögensgegenstände | 54 |
| 4.2 | NICHT AKTIVIERUNGSPFLICHTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE | 59 |
| 4.2.1 | C-Artikel | 59 |
| 4.2.2 | Ist-Zustand der Beschaffung von C-Artikeln | 61 |
| 4.3 | GUTSCHRIFTVERFAHREN | 63 |
| 4.4 | NEUE MÖGLICHKEITEN DER C-ARTIKEL BESCHAFFUNG | 64 |
| 5. | KATALOGSTANDARD BMECAT ALS VORAUSSETZUNG FÜR E-PROCUREMENT | 65 |
| 5.1 | DATENTYPEN INNERHALB DES BMECAT-STANDARDS | 67 |
| 5.2 | KOPF- UND TRANSAKTIONSDATEN IM BMECAT-STANDARD | 70 |
| 5.3 | NUTZUNGSPOTENTIALE | 73 |
| 6. | E-PROCUREMENT LÖSUNG MIT SAP | 75 |
| 6.1 | MYSAP.COM WORKPLACE | 75 |
| 6.2 | SAP BUSINESS-TO-BUSINESS PROCUREMENT | 77 |
| 6.3 | IT-INFRASTRUKTUR DER SAP B2B-LÖSUNG | 82 |
| 7. | ERFOLGREICHE EINFÜHRUNG EINER E-PROCUREMENT LÖSUNG: | 84 |
| 7.1 | MITARBEITERAUSWAHL UND -SCHULUNG | 84 |
| 7.2 | LIEFERANTEN | 86 |
| 7.3 | KATALOGPFLEGE | 88 |
| 7.4 | BUDGETVEREINABARUNGEN | 89 |
| 7.5 | LOGISTIK, WARENEINGANG UND BESCHWERDEMANAGEMENT | 90 |
| 7.6 | GENEHMIGUNGSWORKFLOW | 91 |
| 8. | PERSPEKTIVEN FÜR DIE SERVICE PERSONALDIENSTE UND SERVICE GMBH | 93 |
| 8.1 | STRATEGISCHE AUSRICHTUNG DES EINKAUF | 93 |
| 8.1.1 | Internet Auktionen | 94 |
| 8.1.2 | Elektronische Marktplätze | 94 |
| 8.1.3 | Lieferantenmanagement | 95 |
| 8.1.4 | Internet/Intranet Präsenz | 95 |
| 8.2 | EINKAUFSCONTROLLING | 97 |
| 8.3 | EINKAUFSGEMEINSCHAFTEN | 98 |
| 8.4 | ERKENNEN UND AUFZEIGEN VON EINSPARUNGSPOTENTIALEN | 99 |
| 9. | FAZIT UND AUSBLICK | 100 |
| LITERATURVERZEICHNIS | 102 | |
| ANHANG | 105 |
Einzelvereinbarungen mit dem Lieferanten berücksichtigt werden. Vorteile wie z.B. Skonto werden in jedem Falle genutzt. Wie man erkennen kann, sind hier viele Einzelschritte notwendig, um die Bestellung endgültig beenden zu können. Inklusive Bedarfsträger sind bis zu fünf verschieden Abteilungen an einer Bestellung beteiligt. Die Übergabe der Bedarfsmeldungen erfolgt über Hauspost. Hier kann für eine Bestellung bis zu werden. Gerade die Tatsache, dass aktivierungspflichtige Vermögensgegenstände eine Anlagennummer benötigen - zwingend vom SAP R/3 System vorgeschrieben – und somit die Aktivierung im SAP-System gesteuert wird, lässt die Beschaffung solcher Güter über E-Procurement Lösungen, gerade in der Einführungsphase, durch den Bedarfsträger nicht sinnvoll erscheinen. 8 mal die Hauspost in Anspruch genommen [...]
Leistungsrechnung (KLR) weitergeleitet. Diese vergibt im SAP R/3 System eine Sachkontonummer. Die Sachkonten dienen zur Abrechnung des Auftrages, damit der Auftrag der Anlagennummer zugeordnet werden kann. Die Auftragsnummer selbst dient zur Kostensammlung. Es kann eine einzelne Bedarfsmeldung eine Auftragsnummer erhalten oder ein gesamter Auftrag über mehrere Bestellungen innerhalb dieser Auftragsnummer gebucht werden. Bestellung: Nachdem die Bedarfsmeldung an die Einkaufsabteilung weitergeleitet wurde, bestellt diese unter Berücksichtigung der Einkaufsrichtlinien. In der Praxis wird dazu die Bestellung im SAP R/3 System manuell erstellt. Das SAP R/3 System generiert eine Bestellung in Form eines Briefvordruckes. Die Bestellung wird an den Lieferanten i. d. R. per Fax oder Post übersandt. SAP R/3 sieht eine EDISchnittstelle vor, welche in der Praxis nur mit ausgewählten Lieferanten praktiziert wird. Warenanlieferung: Der Lieferant liefert die bestellte Ware selbst oder über eine Spedition an den Wareneingang. In manchen Fällen wird die Ware auch direkt an den Warenempfänger geliefert. Der Wareneingang oder der Bedarfsträger bestätigen den Erhalt auf dem Lieferschein des Lieferanten. Nach dem Ordnungsgemäßen Erhalt der Ware wird dies im SAP R/3 System bestätigt. Buchhalterische Erfassung der Rechnung: Der Lieferant schickt seine Rechnung an die SERVICE. Sie wird von der Poststelle direkt in die Buchhaltung gegebeh. Dort wird die Rechnung buchhalterisch erfasst und anschließend an den Einkauf weitergeleitet. [...]
unterschreibt der Vorstand der Holding persönlich den Auftrag. Bei Bedarf ist eine weitere Unterschrift der Fachabteilung (z.B. bei Elektrogeräten) erforderlich. Die genauen Vorschriften zur Unterschriftenregelung sind in den entsprechenden SERVICE Richtlinien festgelegt und für jeden Bestellvorgang zwingend einzuhalten. Vergabe Anlagennummer und Inventarnummer: Nachdem die Bedarfsmeldung vollständig vom Bedarfsträger ausgefüllt und von den erforderlichen Stellen unterzeichnet wurde, wird diese, wenn Aktivierungspflicht besteht, an die Anlagenbuchhaltung weitergeleitet. Die Anlagenbuchhaltung vergibt über das SAP R/3 System eine Anlagennummer und eine Inventarnummer. Mit der Anlagennummer wird ein Auftrag eröffnet, welcher für das Abschreibungsmodul im SAP R/3 System notwendig ist. Die Inventarnummer wird später als Aufkleber am Wirtschaftsgut angebracht. Anlagen- und Inventarnummer werden auf den Bedarfsmeldungen eingetragen. [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832447793
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Cavalieri, Antonio Juli 2000: Perspektiven des E-Business aus Sicht des Einkaufs eines Konzerndienstleistungsunternehmens, Hamburg: Diplomica Verlag
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E-Procurement, E-Commerce, Beschaffung, SAP



