Personalmarketing und Bewerbermanagement
Eine Benchmarking am Beispiel der DaimlerChrysler Services AG
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Carmen Daniela Dohmen
- Abgabedatum: Mai 2001
- Umfang: 87 Seiten
- Dateigröße: 848,1 KB
- Note: 1,1
- Institution / Hochschule: Berufsakademie Berlin Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-4679-6
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-4679-6 P - ISBN (CD) :978-3-8324-4679-6 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Dohmen, Carmen Daniela Mai 2001: Personalmarketing und Bewerbermanagement, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Benchmarking, Personalmarketing, Bewerbermanagement, DaimlerChrysler
In den Warenkorb
58,00 €
Diplomarbeit von Carmen Daniela Dohmen
Gang der Untersuchung:
Der Fokus der vorliegenden Arbeit richtet sich auf die in der Fachliteratur und der Unternehmenspraxis oft vernachlässigte Phase zwischen der Schaffung von Attraktivität und dem eigentlichen Bewerbungsprozess. Die Zielsetzung besteht in der Identifikation der Leistungen, die von der Unternehmensseite erbracht werden müssen, damit ein potenzieller Bewerber zur Aktion schreitet und seine Bewerbung tatsächlich an das Unternehmen richtet. Mittels einer Benchmarking-Studie soll geprüft werden, wie die Anforderungen der Bewerber von den Unternehmen gelöst werden. In dieser Sichtweise wird ein generelles Interesse an einem Unternehmen antizipiert.
Durch die Analyse der Rahmenbedingungen und Strukturen des Arbeitsmarktes werden zunächst Implikationen für die Rekrutierung qualifizierter Nachwuchskräfte herausgestellt. Die daraus resultierenden Ergebnisse geben Aufschluss über die Notwendigkeit von und die Herausforderungen an das Personalmarketing. Um die Präferenzen potenzieller Bewerber für ein arbeitsplatzanbietendes Unternehmen zu erhöhen, wird im Anschluss ein Lösungsansatz erarbeitet, der den Bewerberservice in das Personalmarketing einbindet und eine beratende Funktion im Bewerbungsprozess einnimmt. Die durch klassische Kommunikationsinstrumente beworbenen Traineeprogramme, Direkteinstiegsprogramme und Personalentwicklungskonzepte sind für den Adressatenkreis oft nicht differenzierbar und die Möglichkeit der objektiven Beurteilung nimmt ab. Die These der vorliegenden Arbeit besagt, dass der persönliche Kontakt einen maßgeblichen Einfluss auf die Bereitschaft eine Bewerbung an das Unternehmen zu richten, einnimmt. Die Bedürfnisse qualifizierter Absolventen bilden in dieser Hinsicht den Erwartungshorizont, an dem sich die Arbeit des Bewerberservice messen lassen muss.
Im Rahmen der vorliegenden Arbeit wird mit Hilfe eines Benchmark die Reaktion der Wettbewerber der DaimlerChrysler Services AG auf die Kontaktaufnahme und Informationsanfrage potenzieller Bewerber untersucht. Durch das Versenden von Testanschreiben ermöglicht ein verdeckter Benchmark eine Wettbewerbspositionierung der Unternehmen zur Zufriedenheit potenzieller Bewerber mit der Beratungsleistung des Bewerberservice. Ein kooperierender Benchmark soll darüber hinaus Hinweise auf die Ursachen möglicher Defizite geben. Auf der Basis dieser Erkenntnisse und durch das Lernen von den besten Lösungen soll mögliches Verbesserungspotential erkannt, innovative Ideen gewonnen und eine Handlungsempfehlung entwickelt werden.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Einleitung | 1 |
| 2. | Externes Personalmarketing | 2 |
| 2.1 | Grundlagen der Personalmarketing-Konzeption | 2 |
| 2.2 | Rahmenbedingung des Personalmarketing | 4 |
| 2.3 | Angebot und Nachfrage am Arbeitsmarkt | 5 |
| 2.4 | Aktionsfelder | 8 |
| 2.5 | Strategie und Ziele | 9 |
| 2.6 | Instrumente | 11 |
| 3. | Bewerberservice | 13 |
| 3.1 | Grundlagen | 13 |
| 3.2 | Zielgruppe | 15 |
| 3.3 | Prozess zur Auslösung einer Bewerbung | 16 |
| 3.4 | Bedeutung des persönlichen Kontaktes | 18 |
| 3.5 | Beratungsleistung | 20 |
| 4. | Wettbewerbsorientiertes Benchmarking im Personalbereich | 21 |
| 4.1 | Grundlagen des Benchmarking | 21 |
| 4.2 | Benchmarking im Personalbereich | 25 |
| 4.3 | Der wettbewerbsorientierte Benchmarking-Prozess | 26 |
| 4.4 | Verdecktes Benchmarking durch Testbewerbungen | 28 |
| 5. | DaimlerChrysler Services AG | 29 |
| 5.1 | Unternehmensprofil | 29 |
| 5.2 | Ansprache der Nachwuchskräfte | 30 |
| 5.3 | Situationsanalyse und Problematik | 31 |
| 5.4 | Arbeitsweise des Bewerbermanagements | 32 |
| 6. | Wettbewerbsorientiertes Benchmarking zur Zufriedenheit potenzieller Bewerber | 34 |
| 6.1 | Konzeption des Untersuchungsdesigns | 34 |
| 6.2 | Der Benchmarkingprozess | 35 |
| 6.3 | Ergebnisse des kooperierenden Benchmarking | 41 |
| 6.4 | Ergebnisse des verdeckten Benchmarking | 42 |
| 6.5 | Kritische Würdigung der Ergebnisse | 47 |
| 7. | Konsequenzen aus der Untersuchung | 50 |
| 7.1 | Handlungsempfehlungen | 50 |
| 7.2 | Vorbereitung der Implementierung | 52 |
| 8. | Schlussbetrachtung | 54 |
| 9. | Literaturverzeichnis | 56 |
| 10. | Anhang | 69 |
Informationen und Daten über das Vergleichsunternehmen.182 In der Erhebung der Daten sind die Informationsquellen aus der Art und Intensität der Kooperation und dem Zielsetzung des Benchmarking abzuleiten.183 Mit der Bewertung der Ergebnisse ist die Analysephase grundsätzlich abgeschlossen.184 In der Implementierungsphase erfolgt eine Endauswertung der erhobenen Informationen.185 Die Quantifizierung der Ergebnisse, die Beschreibung der Situation in den Vergleichsunternehmen und das Ableiten von möglichen Leistungsunterschieden ermöglicht eine Wettbewerbsanalyse und die Feststellung von Verbesserungspotential.186 Die Implementierung ist nicht der Endpunkt des Benchmarking, sondern ein Anschlussplan, in welchem die konkreten zukünftigen Schritten erarbeitet werden.187 Im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP, Kaizen) sind die Maßnahmen für eine periodische Wiederholung zu treffen.188 4.4 Verdecktes Benchmarking durch Testbewerbungen [...]
Wird eine Leistungseinheit innerhalb eines Unternehmens analysiert, so wird zunächst der Gesamtprozess betrachtet und in seine einzelnen Bestandteile unterteilt.172 Auf diese Weise werden einzelne Kriterien in messbare Teilaspekte gegliedert.173 Um eine hohe Detaillierungstiefe zu realisieren, sollte das Benchmarking-Objekt auf einen losgelösten Prozess oder Teilaspekt der betrieblichen Leistungserstellung reduziert werden.174 Auf der Basis von Kundenbefragungen bzw. Interviews werden die kritische Erfolgsfaktoren des Benchmarking-Gegenstandes bestimmt.175 Die daraus resultierende Definition des Zielsystems ist die Voraussetzung für die Bestimmung der Wettbewerbssituation und für die Ableitung des Verbesserungspotentials. Grundsätzlich unterscheiden sich die Zielsetzungen des Benchmarks in monetäre Ziele, wie die Kostensenkung und in nicht-monetäre Ziele, wie die Erhöhung der Kundenzufriedenheit.176 Um das Zielsystem im Benchmark umsetzen zu können, ist eine systematische Konzeption des Fragebogens notwendig.177 Zu diesem Zweck erfolgt eine genaue Analyse des Benchmarking-Objektes, das durch eine detaillierte Definition, Abgrenzung, Strukturierung und Quantifizierung beschrieben wird.178 Zur Gewährleistung einer hohen Kooperationsbereitschaft und einer Vergleichbarkeit der erhobenen Daten sollte der Fragebogen auf die prägnanten Erfolgsfaktoren und einheitlich abgrenzbare Informationen beschränkt werden.179 Ein Pretest im Unternehmen sichert das Verständnis und die einheitliche Antwortmöglichkeiten des Fragebogens. In der Auswahl der externen Benchmarking-Partner besteht die Möglichkeit der brancheninternen oder externen Partnersuche. Eine Wettbewerbspositionierung ist in einem brancheninternem Vergleich möglich, während ein branchenexterner Vergleich neue, innovative Lösungswege bieten kann. Die Partnerwahl ist auf die Erreichung des Zielsystems ausgerichtet.180 Zudem ist die Entscheidung zu treffen, ob eine kooperierende oder verdeckte Benchmarking-Studie durchgeführt werden soll.181 Die Analyse der Benchmarking-Partner umfasst die Beschaffung von relevanten [...]
Damit die Personalabteilung den veränderten betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen gerecht werden kann, ist eine Überprüfung der eigenen Dienstleistungs- und Servicequalität erforderlich. Das Benchmarking bildet eine Methode, um Verbesserungspotential im Sinne einer Wirtschaftlichkeits- und Wertschöpfungsoptimierung des Personalbereichs zu erkennen. In dieser Hinsicht ermöglicht Benchmarking dem Human Resources Management personalwirtschaftliche Strategien, Strukturen, Arbeitsabläufe, Programmund Dienstleistungsangebote kontinuierlich zu verbessern und an den Bedürfnissen und Wünschen der internen und externen Kunden auszurichten.164 Im Human Resources Management kann Benchmarking auf zwei Feldern angewandt werden: Zur Identifikation der Kostenfaktoren und zum Vergleich der selbstverantwortlichen personalwirtschaftlichen Funktionen.165 Verbreitet ist die Anwendung im Personalbereich, um unmittelbare und kurzfristige Kostenreduzierungen zu erreichen.166 orientiertes Benchmarking, das auf die Steigerung der Qualität "Ein langfristig und Effizienz [...]
In den Warenkorb
58,00 €
Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832446796
Arbeit zitieren:
Dohmen, Carmen Daniela Mai 2001: Personalmarketing und Bewerbermanagement, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Benchmarking, Personalmarketing, Bewerbermanagement, DaimlerChrysler



