Personalisierung von E-Commerce Anwendungen auf der Basis von MS Site Server
Konzipiert und realisiert für die ZF Anwendung Druckschriftenverzeichnis
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Marc Dohm
- Abgabedatum: September 1999
- Umfang: 82 Seiten
- Dateigröße: 1,8 MB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Berufsakademie Ravensburg Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-2101-4
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-2101-4 P - ISBN (CD) :978-3-8324-2101-4 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Dohm, Marc September 1999: Personalisierung von E-Commerce Anwendungen auf der Basis von MS Site Server, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: MS Site Server, Personalisierung, E-Commerce, Commerce Server, Back Office
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Diplomarbeit von Marc Dohm
Einleitung:
Aufgrund der Komplexität dieses Systems beschäftigt sich ein Projektteam mit verschiedenen Modulen. Im Rahmen dieser Arbeit war es meine Aufgabe mich sowohl mit der Personalisierung und Mitgliedschaft (Personalization and Membership [P&M]) als auch mit dem Shopping System (Commerce Server) auseinanderzusetzen. Der Großteil der Anforderungen wird auf der Basis dieser beiden Kernkomponenten realisiert werden.
Ziel dieser Arbeit ist sowohl die Erläuterung des Konzeptes und der unterschiedlichen Werkzeuge aus dem P&M- Bereich als auch die Darstellung von Funktionsweise, Struktur, Tools und den wichtigsten Objekten des Commerce Servers. Der Leser soll letztendlich in die Lage versetzt werden eine Personalisierte E-Commerce Anwendung auf der Basis von MS Site Server zu konzipieren und das programmiertechnische Konzept zu verstehen.
Gang der Untersuchung:
Zuerst möchte ich die allgemeine Architektur des Site Servers beschreiben (Kapitel 2) und danach je ein Kapitel der Personalisierung (Kapitel 3) und dem Commerce Server (Kapitel 4) widmen. Am Beispiel eines von mir realisierten Prototypen sollen diese Erläuterungen veranschaulicht werden (Kapitel 5). Abschließend sollen die Aussichten dieser Plattform angesprochen werden (Kapitel 6).
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Einleitung | 1 |
| 2. | Back Office und das Internet | 5 |
| 2.1 | Einfluß des Internets | 5 |
| 2.2 | Site Server | 9 |
| 3. | Personalisierung und Mitgliedschaft | 14 |
| 3.1 | Gedanken zur Personalisierung | 14 |
| 3.2 | Authentifizierung und Autorisierung | 16 |
| 3.2.1 | Windows NT (Intranet) Authentifizierung | 17 |
| 3.2.2 | Membership Directory | 21 |
| 3.2.3 | Membership Authentifizierung | 26 |
| 3.2.4 | LDAP | 31 |
| 4. | E-Commerce Server | 33 |
| 4.1 | Business-to-Consumer und Business-to-Business | 33 |
| 4.2 | Architektur und Komponenten | 36 |
| 4.2.1 | Site Fundamente | 36 |
| 4.2.2 | Datenbank | 39 |
| 4.2.3 | MSCS eigene Speicherobjekte | 42 |
| 4.2.4 | Pipeline(s) | 46 |
| 4.2.4.1 | Funktionsweise und Eigenschaften | 46 |
| 4.2.4.2 | Order Processing Pipeline (OPP) | 48 |
| 4.2.4.3 | Commerce Interchange Pipeline (CIP) | 51 |
| 5. | Beispiel Druckschriftenverzeichnis | 57 |
| 5.1 | Rahmenbedingungen | 57 |
| 5.2 | Iteratives Phasenmodell mit Prototypisierungsphase | 57 |
| 5.2.1 | Analyse und Definition | 58 |
| 5.2.2 | Prototypisierungsphase | 61 |
| 5.2.2.1 | Prototypenbeschreibung | 61 |
| 5.2.2.2 | Gegenüberstellung von Prototyp und Anforderungskatalog | 68 |
| 5.2.3 | Entwurf | 69 |
| 5.2.4 | Implementierung und Test | 71 |
| 5.2.5 | Einsatz und Wartung | 72 |
| 6. | Zusammenfassung und Ausblick | 72 |
Dem gegenüber steht das Konzept von B2B, in welchem der elektronische Handel mit anderen Unternehmen, realisiert wird. Ziel ist, neben der Verkürzung der Kommunikationswege, die Automatisierung von Geschäftsprozessen und die Reduktion der anfallenden Abwicklungskosten für diverse Bestellund Buchungsvorgänge. Das B2B Konzept wird meist in Form eines Extranets umgesetzt. Oftmals wird es zur Automatisierung von Bestellvorgängen eingesetzt (Lieferantenanbindung). Der Auftrag kann unmittelbar an die zuständigen Stellen adressiert werden und in Form eines Workflows den Lieferprozeß auslösen. Gleichzeitig lassen sich Rechnungen per E-Mail zustellen oder direkt über Electronic Data Interchange (EDI) verbuchen. Gerade in der turbulenten Wettbewerbsumwelt der Automobilbranche sind Lieferantenanbindungen über EDI seit Jahren gängig. Unternehmen, wie BMW und VW beispielsweise, setzen ihren Lieferanten heute bereits Fristen zur Realisierung einer Extranet-Anbindung mit der Konsequenz der Kündigung der Geschäftsbeziehungen oder der Degradierung zum B- oder CLieferanten im Falle einer Nichterfüllung. Die folgenden Merkmale sind für B2B Anwendungen typisch: 37 [...]
Im Gegensatz zum Handel im Alltagsleben, wird beim elektronischen Handel (ECommerce) i.d.R. nicht direkt mit Gütern, sondern generell mit Informationen gehandelt33. D.h. durch den Datenaustausch werden im Regelfall erst die Prozesse ausgelöst, welche den eigentlichen Güter- oder Dienstleistungstransfer regeln. Abhängig von den Eigenschaften des E-Commerce und dessen Zielgruppe wird zwischen den Typen Business-to-Consumer (B2C) und Business-to-Business (B2B) unterschieden. Ersteres ist der Fall, wenn es sich bei der Zielgruppe um private Haushalte handelt, welche i.d.R. den Endverbraucher repräsentieren. Die meisten B2C Implementierungen weisen die folgenden Eigenschaften auf: Der Kunde wird direkt für den Gegenwert der Ware belastet. Die meist und fast ausschließlich verwendete Zahlungsform ist die Kreditkartenbelastung alle Kunden erhalten die gleichen Konditionen es besteht keine permanente Geschäftsbeziehung zum Kunden, d.h. daß Kundendaten oft nur für einen einmaligen Geschäftsvorfall gespeichert werden34 Authentifizierung ist nur bei der Verwendung von Benutzerprofilen notwendig, meistens werden alle Kunden gleich behandelt. Das Ziel von B2C Anwendungen ist die Erschließung eines neuen Absatzmarktes, der aufgrund seiner geringen Kosten35 sehr lukrativ ist. B2C Implementierungen sind meist in Form von frei zugänglichen Online-Shops im Internet anzutreffen. Als kritische Erfolgsfaktoren (KEF) für B2C Kaufhäuser werden die folgenden vier Aspekte angeführt36: Brückenköpfe zur „realen Welt“: Studien ergaben, daß ca. nur ein halbes Prozent [...]
kommunizieren und kann auch keine Anfragen, die von einem Server nicht beantwortet werden können, an andere Server weiterleiten. LDAP setzt dafür auf TCP/IP, auf der dritten und vierten Ebene des OSI Referenzmodells, auf. LDAP benötigt somit weniger Ressourcen und ist schneller als DAP. Dies macht LDAP zum idealen Protokoll, um über das Internet auf Verzeichnisdienste zuzugreifen32. LDAP ist ein standardisiertes Protokoll, welches in den RFCs 1777 und 1778 definiert ist. Um die syntaktisch korrekte Adressierung eines X.500 kompatiblen Dienstes zu erläutern, möchte ich die aus Kapitel 3.2.2. angeführte Analogie zwischen den Containern des MD und der Verzeichnisstruktur eines Dateisystems aufgreifen. Um in einem Netzwerk auf eine Festplatte zugreifen zu können, muß man den Namen des Rechners, in dem sich die Festplatte befindet, kennen. Analog hierzu muß bei einem X.500 basierendem Verzeichnisdienst das Land in dem sich die Organisation bzw. deren Niederlassung befindet, bekannt sein. Das zum Landeskennzeichen gehörende Präfix heißt C, wie Country. Viele Browser unterstützen heute bereits Verzeichnisdienstabfragen über LDAP. Informationen und Berechtigungen können bei richtiger Implementierung plattformunabhängig in organisationaler Logik abgefragt werden. Ein Adreßbuch kann auf diese Weise als strukturelle Grundlage für die Benutzerverwaltung dienen. Die URL ldap://web.zf-group.de/c=DE,o=ZFF,ou=Informatik,ou=IC-F?one könnte beispielsweise alle Mitarbeiter der Abteilung IC-F der Informatik am Standort Friedrichshafen auflisten. LDAP übermittelt Daten im Klartext, kann aber seit der 1997 veröffentlichte Version LDAPv3 nach X.509 stark verschlüsselt werden. Auch das AUO verwendet LDAP zur Abfrage des MD. Das MD ist eine von vielen Verzeichnisdienstimplementierungen. Über LDAP lassen sich genauso der Directory Service von MS Exchange, das Active Directory von Windows 2000 und Novell’s Directory Service (NDS) abfragen. [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832421014
Arbeit zitieren:
Dohm, Marc September 1999: Personalisierung von E-Commerce Anwendungen auf der Basis von MS Site Server, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
MS Site Server, Personalisierung, E-Commerce, Commerce Server, Back Office



