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Personalbeschaffung im Internet

Ansätze, Erfahrungen, Lösungen

Personalbeschaffung im Internet
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Verena Schwarzmann
  • Abgabedatum: Juli 2002
  • Umfang: 82 Seiten
  • Dateigröße: 638,7 KB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Schmalkalden Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5830-0
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5830-0 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5830-0 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Schwarzmann, Verena Juli 2002: Personalbeschaffung im Internet, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Recruiting, Jobbörsen, Back Office, Umfragen, Konzepte

Diplomarbeit von Verena Schwarzmann

Einleitung:

Im 2.Quartal 2001 haben 34,2 Millionen Menschen, also knapp die Hälfte aller Deutschen (48,7%) Zugang zum Internet. Weit über die Hälfte von ihnen nutzt das Internet zur Stellensuche, weitaus mehr sind es bei den 20- bis 39-jährigen. Somit ist das Internet ein wichtiges Instrument der Personalbeschaffung. Die wichtigste Bewerberplattform ist das Internet gerade für qualifizierte Hochschulabsolventen und High Potentials aus den Bereichen Information und Kommunikation. Der Einsatz von Informationstechnologien spielt im Umgang mit potenziellen Bewerbern eine übergeordnete und extrem wichtige Rolle. Gerade dem Personalbereich kommt in diesem Prozess eine besondere Bedeutung zu mit seiner übergreifenden Koordinationsaufgabe. Letztendlich wird ein Unternehmen nicht nur Human Capital verlieren, wenn es effiziente Auswertungen und den effizienten Umgang mit Informationen nicht beherrscht.

In dieser Diplomarbeit werden zuerst die Begriffe Personalbeschaffung, Personalmarketing und Internet erläutert und dann in Verbindung zueinander gebracht, außerdem wurde eine Befragung von Unternehmen durchgeführt, um die theoretischen Sachverhalte durch Erfahrungen aus der Praxis ergänzen zu können.

Als nächstes soll dann auf das Back Office als vollständig integrierter Prozess eingegangen werden, denn wenn ein Unternehmen das Internet als Weg der Personalbeschaffung wählt, sollte es sich zuerst überlegen wie die Prozesse im Inneren zu gestalten sind, denn nur so kann dieser Weg langfristig Erfolge bringen.

Der nächste Schritt ist die firmeneigene Homepage als Ausgangspunkt der Personalbeschaffung im Internet. Hier werden die einzelnen Kriterien erläutert, die für die Gestaltung einer eigenen Karriere-Seite im Internet beachtet werden sollten.

Das Unternehmen hat durch interaktive Konzepte ganz unterschiedliche Möglichkeiten Personal zu rekrutieren, dies soll Thema des nächsten Kapitels sein.

Aber nicht nur die Unternehmen an sich haben das Internet als Möglichkeit entdeckt. Viele externe Anbieter bieten verschiedene Leistungen an, um die Personalsuche im Internet zu erleichtern.

Das Outsourcing ist nicht nur ein Trend in der Personalbeschaffung, wie es in diesem Bereich zum Einsatz kommen könnte, soll der nächste Punkt in dieser Arbeit sein.

Die Arbeit wird beendet durch eine Schlussbetrachtung auf das Thema.

Inhaltsverzeichnis:

I. Abbildungsverzeichnis 5
1. Einleitung 6
2. Grundlagen 7
2.1 Die Personalbeschaffung 7
2.2 Das Personalmarketing 8
2.3 Das Internet 9
2.3.1 Die Geschichte des Internet 10
2.3.2 Das Internet heute 11
2.3.3 Entwicklungstrends des Internets 11
2.4 Die Personalbeschaffung und das Internet 12
2.4.1 Die Vorteile und Nachteile der Personalbeschaffung über das Internet 12
2.4.2 Die Zielgruppe der Personalbeschaffung im Internet 15
3. Die Umfrage 16
3.1 Der Fragebogen 17
3.2 Die Beteiligung 17
3.3 Die Auswertung 17
4. Internet und Back Office als vollständig integrierter Prozess 21
4.1 Problem Medienbrüche 21
4.2 Der geschlossene Recruiting-Workflow 23
4.3 Evolution von Recruiting Software-Lösungen 25
4.4 Standard Software-Module 26
4.5 Individuelle Softwarelösungen 30
4.6 Customer Relationship Management im Recruiting 32
4.7 Candidate Supply Chain Management als ganzheitlicher Ansatz 34
5. Die firmeneigene Homepage als Ausgangspunkt für die Personalbeschaffung im Internet 35
5.1 Information 35
5.2 Interaktivität 38
5.3 Navigation und Benutzerführung 38
5.4 Zugang und Auffindbarkeit 39
5.5 Design 40
6. Interaktive Konzepte und Möglichkeiten der Unternehmen 40
6.1 Jobbörsen auf der firmeneigenen Homepage 41
6.2 Das Online-Bewerbungsformular 42
6.3 Der Chat als Instrument der gezielten Ansprache und Beratung 47
6.4 Das Konzept der Virtual Community 47
6.5 Online-Tests 49
6.6 Online-Assessments 50
6.7 Virtuelle Karrieremessen 52
6.8 Bewerbersuche durch Agenten, Spider und Internet-Job-Auktionen 53
7. Die Differenzierung von externen Anbietern im Internet 54
7.1 Suchmaschinen und Linkseiten 54
7.2 Die Bundesanstalt für Arbeit 54
7.3 Die Jobbörsen 55
7.3.1 Die Entwicklung der Jobbörsen 55
7.3.2 Die Definition des Begriffs Jobbörsen 56
7.3.3 Die Suche nach geeigneten Jobbörsen 57
7.3.4 Die Nutzung von Jobbörsen 62
7.3.5 Controlling von Jobbörsen 64
7.3.6 Der Trend bei Jobbörsen 67
7.4 Zeitungen und Verlage 68
7.5 Personalberater 68
8. Outsourcing von Rekrutierungsprozessen 69
8.1 Der Begriff des E-Outsourcing 70
8.2 Der Einsatz von Systemlösungen 70
8.3 Das Outsourcing von Rekrutierungsschritten 71
8.4 Fazit 71
9. Schlussbetrachtung 72
II. Literaturverzeichnis 74
III. Ehrenwörtliche Erklärung 81

Automatisiert erstellter Textauszug:

Der Grund dafür ist, dass es nur selten zu einer konsequenten elektronischen Weiterverarbeitung der Daten kommt. Ein sinnvolles Online-Bewerbungsformular sollte auf die Bedürfnisse des Bewerbers eingehen, individuelle Auskunft über seine Qualifikationen, Erfahrungen und Ziele geben, um somit die Bewerbung persönlich zu gestalten. Bei der Zielgruppe der Young Professionals sollte z.B. nach den Schwerpunkten im Studium gefragt werden, während potenzielle Auszubildende z.B. nach ihrer Schulbildung oder nach ihren Hobbys gefragt werden sollten. Von den Unternehmen müssen diese Bedürfnisse möglicher Bewerber berücksichtigt werden und die individuell gestalteten Online-Bewerbungsmöglichkeiten sollten dabei als wichtiges Instrument des Personalmarketing verstanden werden.122 Die Online–Bewerbungsformulare müssen auch gleichzeitig dafür sorgen, dass vom Bewerber eingegebene Informationen automatisch einfließen in eine sinnvoll strukturierte Datenbank. Im sich anschließenden Prozess des Bewerbermanagements kann nur so gewährleistet werden, dass die Daten sinnvoll ausgewertet und bearbeitet werden.123 Die Prozesskosten können durch die zielgenaue Eingabe der Bewerberdaten optimiert werden. Durch eine strukturierte Online-Bewerbung gibt der Bewerber alle Informationen zu seinen Qualifikationen und Zielen selbst in die Datenbank eines Unternehmens ein. Die aufwändige Eingabe aller relevanten Daten durch die Mitarbeiter der Personalabteilung entfällt. Alle Angaben haben dabei die vom Unternehmen gewünschten Detailgrad und vorgegebene Form, somit sind weitere Anpassungen nicht mehr notwendig.124 Es gibt bei einigen Recruitern aber auch Zweifel an der Ausschließlichkeitsforderung von Online-Bewerbung. Die vorgegebene Maskenform der Online-Bewerbungsformulare zwingt den Bewerber zur Uniformität. Bei der Online-Bewerbung existiert die persönliche Duftmarke des Bewerbers und das „zwischen den Zeilen lesen“ nicht mehr. Die Möglichkeit Attachments anzuhängen, kann diesen Mangel nur partiell kompensieren. Deshalb werden die Unterlagen des Bewerbers häufig nachgefordert, wobei die eigentlich beabsichtigte Schnelligkeit der Online-Bewerbung nicht mehr funktioniert.125 Das Antwortverhalten der im Rahmen dieser Diplomarbeit befragten Unternehmen ist lobenswert. Die Erwartungshaltung der Bewerber ist, nach ein bis zwei Tagen eine Reaktion auf die Bewerbung zu erhalten. Nach einer Woche spätestens wird ein qualifizierter Rücklauf erwartet.126 [...]

Wenn man als Unternehmen Arbeitsplätze im Internet anbietet, sollte man auch in der Lage sein, Bewerbungen auf diesem Wege zu verarbeiteten und die Möglichkeit einer Online-Bewerbung einrichten. Grundsätzlich gibt es zwei Wege dieses zu tun. Der eine Weg ist der, dass von jeweiligen Unternehmen Bewerbungsformulare auf der eigenen Website veröffentlicht werden, die dann online ausgefüllt und abgeschickt werden können. Die andere Möglichkeit ist die, dass Unternehmen Bewerbungen als E-Mail mit angehängten Lebenslauf und ggf. weiteren Dokumenten akzeptieren, um dem Interessenten dabei Entgegenkommen zu signalisieren.118 Da 46% Unternehmen die Qualität und Aussagekraft von E-Mail Bewerbungen zunehmend nur als ´befriedigend` beurteilt haben und 7 von 29 (25 %) ´unzufrieden` und sogar ´sehr unzufrieden` sind (siehe Abb. 9), kommt dem Online-Bewerbungsformular eine große Bedeutung zu, um diese Mängel zu bekämpfen. [...]

gramm zur Verfügung. Die Nutzung des Systems kann dadurch nach 15-20 Minuten Einarbeitungszeit ermöglicht werden.115 Per Auswahlmenü wird nach der Formulierung und Abstimmung der Stellenanzeige der geeignete Bewerberfragebogen an die Stellenanzeige angefügt und die Anzeige freigeschaltet. Die zur Veröffentlichung im Internet freigegebene Stellenanzeigen erscheinen nicht nur innerhalb der Jobbörse der Commerzbank, sie können auch automatisch per Serverabgleich an die teilnehmenden Konzernunternehmen der Bank und an externe Jobbörsen weiter gegeben werden. Die Commerzbank-Stellenanzeigen sind durch täglichen Serverabgleich immer auf den aktuellen Stand. 116 Das R-Net ist modular angelegt, es wird als Produkt nie fertig sein, sondern sich immer im Wachstum befinden. Eine technische Anbindung an das gängige SAP HR/3 System kann gewährleistet werden. Somit besteht nicht nur die Möglichkeit, die Stellenausschreibungen aus der Entstehung einer Vakanz heraus zu steuern, sondern es wird auch möglich sein die Bewerberdaten aus den Online-Bewerbungsformularen direkt in das Personalinformtionssystem zu überführen. Der Bewerber wird dann auch sein Suchprofil über einen Suchagenten abspeichern können. Wenn eine passende Stelle neu ausgeschrieben wurde, kann er sich per E-Mail oder SMS informieren lassen. Den Rekrutierern bietet dieses Instrument die Möglichkeit, den Kontakt aufrecht zu halten zu potenziellen Bewerbern.117 6.2 Das Online – Bewerbungsformular [...]

Arbeit zitieren:
Schwarzmann, Verena Juli 2002: Personalbeschaffung im Internet, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Recruiting, Jobbörsen, Back Office, Umfragen, Konzepte

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