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Personalbeschaffung in der Hotellerie, Darstellung und Evaluation relevanter Akquisitions- und Auswahlverfahren

Personalbeschaffung in der Hotellerie, Darstellung und Evaluation relevanter Akquisitions- und Auswahlverfahren
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Tobias Locker
  • Abgabedatum: Oktober 2002
  • Umfang: 128 Seiten
  • Dateigröße: 815,5 KB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Kempten Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-6269-7
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-6269-7 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-6269-7 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Locker, Tobias Oktober 2002: Personalbeschaffung in der Hotellerie, Darstellung und Evaluation relevanter Akquisitions- und Auswahlverfahren, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Recruiting, Personalakquisition, Auswahlverfahren, Personalwerbung

Diplomarbeit von Tobias Locker

Gang der Untersuchung:

Ziel dieser Arbeit ist, anhand von Darstellung, Kritik und Würdigung relevanter Akquisitions- und Auswahlverfahren, zu einer Verbesserung der genannten Verfahren im Bereich der Hotellerie beizutragen. Dabei wendet sich diese Arbeit an Personalentscheider in der Hotellerie, sowohl in großen, aber auch in kleinen und mittelständischen Betrieben, da besonders in diesem Bereich eine Verbesserung der genannten Verfahren zu einer Erhöhung der Bewerberzahlen führen soll. Zudem wird durch die Darstellung von relevanten Auswahlverfahren eine Verbesserung der Auswahlentscheidung in diesem Bereich ermöglicht.

Zu Beginn wird eine kurze Einführung in die Tourismusindustrie gegeben und dabei der Bereich Hotellerie abgegrenzt. Die kurze Beschreibung der Leistungen eines Hotelbetriebes soll aufzeigen warum die Personalbeschaffung für die Hotellerie besonderer Anstrengungen bedarf. Anschließend wird der Begriff der Personalakquisition erläutert und die Möglichkeiten der internen Personalbeschaffung aufgezeigt. Bevor nun auf die Akquisitionsmöglichkeiten auf dem externen Arbeitsmarkt eingegangen wird, werden die Grundzüge und die Notwendigkeit der Personalwerbung dargestellt. Daran schließt sich die detaillierte Erläuterung und Bewertung der einzelnen externen Akquisitionsverfahren an. Des Weiteren werden die Möglichkeiten der Erfolgskontrolle der Akquisitionsbemühungen aufgezeigt.

Im zweiten Teil der Arbeit wird auf die wesentlichen und gebräuchlichsten Verfahren bei der Personalauswahl in der Hotellerie eingegangen. Zuerst wird die Notwendigkeit der Erstellung von Stellenbeschreibungen und Anforderungs- und Bewerberprofilen erläutert, die als Basis für das weitere Vorgehen bei der Personalauswahl wichtig sind. Im Anschluss daran wird die Auswertung der Bewerbungsunterlagen zur Vorauswahl der Bewerber demonstriert und schließlich die beiden relevanten Instrumente, nämlich das Vorstellungsgespräch und die Assessment-Center-Methode vorgestellt und bewertet.

Im Anhang zu der vorliegenden Arbeit befinden sich diverse Vorlagen, auf welche aber im Verlauf der Arbeit jeweils einzeln verwiesen wird.

Inhaltsverzeichnis:

I. Inhaltsverzeichnis
I. Inhaltsverzeichnis II
II. Darstellungsverzeichnis IV
III. Abkürzungsverzeichnis V
1. Zielsetzung und Aufbau der Arbeit 1
2. Die Hotellerie 2
2.1 Einführung und Begriffsbestimmung 2
2.2 Leistungen der Hotelbetriebe 3
3. Personalbeschaffung in der Hotellerie 5
3.1 Branchenspezifische Personalprobleme der Hotellerie 5
3.2 Die Personalbeschaffung als Problem 7
3.3 Einzelschritte der Personalbeschaffung 10
4. Die Personalakquisition 11
4.1 Interne Personalbeschaffung 11
4.1.1 Interne Stellenausschreibung 11
4.1.2 Versetzung 13
4.1.3 Personalentwicklung 14
4.1.4 Vor- und Nachteile der internen Personalbeschaffung 15
4.2 Personalwerbung 16
4.2.1 Personalwerbung als Teil des Personalmarketings 16
4.2.2 Grundlagen der Personalwerbung 17
4.2.3 Ziele der Personalwerbung 18
4.2.4 Grundsätzliche Gestaltungsentscheidungen 18
4.3 Externe Personalbeschaffung 21
4.3.1 Stellenanzeigen in Printmedien 22
4.3.2 E-Cruiting 27
4.3.3 Print- und Online-Stellenmärkte im Vergleich 33
4.3.4 Zusammenarbeit mit den Arbeitsämtern 35
4.3.5 Private Arbeitsvermittler 37
4.3.6 Personalberatung 39
4.3.7 Die Personalberatung in der Hotellerie am Beispiel der Haystax GmbH 40
4.3.8 Personalleasing 43
4.3.9 soziale Kontakte der Mitarbeiter 45
4.3.10 Kontakte zu Ausbildungsstätten 47
4.3.11 Bewerberkartei 50
4.4 Erfolgskontrolle der Personalakquisition 50
5. Die Personalauswahl 53
5.1 Die Stellenbeschreibung 55
5.2 Das Anforderungs- und Bewerberprofil 56
5.3 Die Auswahlstrategien 57
5.4 Die Verfahren der Personalauswahl 58
5.4.1 Die Auswertung der Bewerbungsunterlagen 58
5.4.2 Die Auswertung des Bewerbungsanschreibens 60
5.4.3 Die Auswertung des Lebenslaufes 62
5.4.4 Die Auswertung der Zeugnisse 64
5.4.5 Die Auswertung des Lichtbildes 69
5.5 Instrumente der Personalauswahl 70
5.5.1 Das Vorstellungsgespräch 70
5.5.2 Die Assessment-Center-Methode 79
6. Zusammenfassung und Ausblick 84
IV. Anhangverzeichnis 85
V. Literaturverzeichnis 107
VI. Eidesstattliche Erklärung 116

Automatisiert erstellter Textauszug:

Ein Vorteil dieser Art der Anwerbung ist, dass er nahezu nichts kostet und häufig realistischere Informationen über die zu besetzende Stelle an den Bewerber bringt.1 Aufgrund dieser Insider-Informationen können die Interessenten besser einschätzen, ob sie für diese Stelle geeignet sind, was zu einer Selbstselektion führt. Dies wird dadurch noch verstärkt, dass meist die Mitarbeiter nur denjenigen die Stelle empfehlen, welchen sie selber für geeignet halten, damit später bei einer Einstellung kein schlechtes Licht auf sie selbst zurückfällt. Grundvoraussetzung ist dabei aber, dass der Mitarbeiter auch über realitätsnahe Informationen über die Stelle verfügt, was oft nicht oder nur schlecht der Fall ist.2 [...]

Quelle: Dettmer, H., (Hrsg.), Personalwirtschaft, 1998, S. 53. 4.3.9. soziale Kontakte der Mitarbeiter Ein nicht zu unterschätzender Akquisitionsweg ist die Anwerbung über die eigenen Beschäftigten. Externe Interessenten erfahren oft auch durch Betriebsangehörige von freien Positionen, wenn diese intern ausgeschrieben wurden. Dabei sollte man sich als Hotelbetrieb aber nicht alleine auf diesen nützlichen Effekt beschränken, sondern gezielt durch diesen Weg an geeignete Bewerber herantreten. Ein Betrieb welcher über zufriedene Mitarbeiter und ein gutes Betriebsklima verfügt, wird auf diese Weise mit keiner besseren Empfehlung rechnen können, als die des eigenen Mitarbeiters an seinen Verwandten-, Bekannten- und Freundeskreis.1 Je nach offener Stelle und Schwierigkeit Bewerber zu finden, kann eine nachweisliche Anwerbung durch kleine Aufmerksamkeiten des Betriebs anerkannt werden.2 Wie auch auf anderen Gebieten des täglichen Lebens werden bei der Beschaffung rarer und begehrter Güter Kontakte im Bekannten- und Freundeskreis verstärkt genutzt. Neben der Wohnungssuche, ist das Umhören im Freundes- und Bekanntenkreis bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz ebenfalls üblich und von großer Bedeutung.3 [...]

Besonders zu beachten ist, dass bei einer Beschäftigung eines Leiharbeitnehmers über zwölf Monate Höchstdauer hinaus, sich ein Arbeitsverhältnis zwischen Leiharbeitnehmer und Entleiher kraft Gesetz zustande kommt (§ 1 Abs. 2 AÜG). Aus dem Personalleasing ergeben sich die in Darstellung Nr. 16 aufgeführten Vor- und Nachteile. Bei einem zeitlich beschränkten Personalbedarf ist das Personalleasing eine gute Möglichkeit einem Personalmangel entgegen zu wirken. Allerdings ist es speziell in der Hotellerie schwierig mit „Leiharbeitnehmern“ der von den Gästen erwartete Kontinuität gerecht zu werden. Zu berücksichtigen ist auch, dass ein Großteil der Leistungen im Hotel durch eine einheitliche Unternehmensphilosophie erbracht wird, die eine Einarbeitungsphase zwingend notwendig macht.1 [...]

Arbeit zitieren:
Locker, Tobias Oktober 2002: Personalbeschaffung in der Hotellerie, Darstellung und Evaluation relevanter Akquisitions- und Auswahlverfahren, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Recruiting, Personalakquisition, Auswahlverfahren, Personalwerbung

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