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Die Partikulogie

Grundlage für die Psychotherapie in einem geeinten Europa

Die Partikulogie
Über dieses Buch
  • Art: Studienarbeit
  • Autor: David Leitha
  • Abgabedatum: März 2002
  • Umfang: 33 Seiten
  • Dateigröße: 710,0 KB
  • Institution / Hochschule: Universität Wien Österreich
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5357-2
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5357-2 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5357-2 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Leitha, David März 2002: Die Partikulogie, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Klonen, Übersensibilität, Persönlichkeitsskala, Psychiatrie

Studienarbeit von David Leitha

Einleitung:

Dieses Buch dient der Anleitung zur Psychotherapie und der Festlegung des Beginns einer neuen Entwicklung.

Nicht, daß ich mir anmaße, der Weisheit letzten Schluß gefunden zu haben, noch, die Weisheit mit dem Löffel gegessen zu haben, oder als Kind in einen Weisheits-Trank gefallen zu sein. Dann wäre ich nicht mehr als Phantasie aus der Welt Uderzos und eine Manifestation von der Feder Goscinis. Dann würde ich als Therapie Histamin verschreiben. Ich will auch nicht geistige Bulimik gutheißen. Und weder Weisheit zur Allzwecklösung degradieren, noch eine Notfall-Behandlung für fortgeschritten Genesene empfehlen. Viel lieber wäre es mein innerster Wunsch, aufgrund selbst erlebter Erfahrungen all jenen dienen zu können, die sich nach Rat und Hilfe sehnen, in ihre Therapie den geistlichen Aspekt miteinbeziehen zu können.

Es gibt eine Unterteilung, wenn man den Menschen psychologisch erklären will, nach W. Reich: Den Panzer, die Blase, die Natur. Wir halten uns an diese 3-Teilung: Der Panzer ist die gesellschaftlich aufoktruierte Rolle, die Blase ist die Gesamtheit aller im menschlichen Körpers biologisch feststellbaren Arten von Zellen und die Natur ist alle Funktionalität, die noch ungenügend wissenschaftlich untersucht, meist „esoterisch“ verfälscht (Esoterik leitet sich ab von griechisch „soter“ = Retter; wir sahen uns veranlaßt den Begriff unter Anführungszeichen zu setzen, da das, was heutzutage darunter verstanden wird, oft überhaupt nichts mehr mit seiner ursprünglichen Bedeutung zu tun hat und auch Gegenläufiges bewirken kann) die Grundlage der menschlichen Existenz sowie allen anderen Lebens, bildet. Letzteres hat Viktor E. Frankl in Arbeit genommen, um nur einen zu nennen. In unserer nun folgenden allgemeinen Erörterung haben wir die Grenzen dazwischen - dieser 3-Teilung folgend - wahrgenommen, aber vielmehr haben wir versucht, den Mensch als Ganzheit zu betrachten.

Inhaltsverzeichnis:

Bisherige Tätigkeiten des Autors im Bereich Psychologische Forschung 4
Vorwort 5
1. Allgemeine Erörterungen 5
1.1 Erklärungen über das Vokabular 5
1.2 Weitere Erklärungen 6
2. Kurze Abhandlungen 7
2.1 Die Gestalttherapie als in Österreich gesetzlich anerkannte Therapie als Rahmen für den therapeutischen Vorgang in naturwissenschaftlicher Sicht 7
2.2 Dreistufenplan einer neuen Mal- und Gestalttherapie 9
3. Drei von des Autors Fallbeispielen zur disziplinübergreifenden Therapie 11
3.1.1 Fallbeispiel: Norbert W. 11
3.1.2 Die Persönlichkeit des Norbert W. 13
Zur Notwendigkeit einer Einzigartigkeitsdefinition 14
3.2 Fallbeispiel: Mag. Sa. Ob. 15
3.3 Fallbeispiel: Ko.Kö. 16
4. Persönlichkeitsskalen 16
4.1 Die vh – Skala 17
4.2 Die hu – Achse 18
4.3 Die stgw – Achse 18
5. Die zur Entwicklung des Globus-Modells führenden Geschichtlichen Vorgänge in der neueren Psychologie 19
6. Weitere Fallbeispiele: Zwei Fallbeispiele der Partikulogischen Therapie für Personen mit Kriegstraumata und Opfern von politischen Umstürzen
6.1 Fallbeispiel R. A. 22
6. 2 Fallbeispiel S. P., geb. im Iran, Teheran, Asylantin in Österreich, Behandlung bei D. Leitha 23
7. Aus dem Psychiatrischen Jahresbericht 2001, verfaßt von Heinz Katschnig, beauftragt vom Österreichischen Bundesministerium 25
8. Europaweite Erfassung der Persönlichkeitsmerkmale der Bevölkerung 26
9. Fallbeschreibungen von vor Entwicklung der Partikulogischen Therapie 27
9.1 Ausblick 29
9.2 Danksagung 29
9.3 Autorenverzeichnis 30
9.5 Anhang 30
9.5.1 Persönlichkeitsskalen unterstützendes Instrumentarium 30
9.5.2 Das Globusmodell 31
9.5.3 Zweck des Globus-Modells 32
9.5.4 Ausblick auf Anwendungen unter Einbezeihung des Globus-Modells 33

Automatisiert erstellter Textauszug:

47 Die 17 (Stand: November 2001) in Österreich gesetzlich anerkannten sogenannten Psychotherapien, die aufgrund fehlender Unterscheidung in der Begrifflichkeit auch einige Verfahren beinhalten, die sich vorwiegend auf die Analyse beschränken, sind: Die analytische Psychologie, das Autogene Training, die Dynamische Gesprächspsychotherapie, die Existenzanalyse und Logotherapie, die Gruppenpsychoanalyse, die Gestalttheoretische Psychotherapie, die Hypnose (Erickson), die Individualpsychologie, die Katathym Imaginative Psychotherapie, die Klientenzentrierte Psychotherapie (C. Rogers), die Persönlichkeitszentrierte Psychotherapie (C. Rogers), die Psychoanalyse, das Psychodrama, die Systemische Familientherapie, die Transaktionsanalytische Psychotherapie. 48 aus Gottesfurcht - d.i. anerkennender Respekt; das Wort dafür ist in der Tat veraltet (Reformationszeit) – zieht dar Therapeut und der nach partikulogische Grundsätzen behandelnde Psychiater die maßgeblichen Faktoren in seine Entscheidung mit ein, stellt sie aber nicht über die Erkenntnis, die ihm immer nur stückweise gegeben wird. Ein Beispiel ist Schizophrenie zu diagnostizieren: Allgemein (auch bei anderen „Erkrankungen“) wird im Klinischen Bereich versucht, den Patienten in den ihnen am besten gelegenen Lebensstil weiterzuhelfen mit dem Vorbehalt, daß es zu wenig Einrichtungen gibt, die sich für einen höheren Bekanntheitsgrad der Bedingungen (Nebenwirkungen von Medikamenten) und stationären Zustände (Krankenhaus – Atmosphäre), die für eine klinische Behandlung vorgesehen sind. David Leitha hat untersucht (2001), inwieweit dies mit dem Ehrgeiz von forschenden oder publizierenden Psychiatern und korreliert. Auch Vorstand Heinz Katschnig, sowie die anderen vortragenden, unter dem Vorstand der Klinik Kasper arbeitenden Psychiater am AKH zeigen sich aufgeklärt gegenüber der Sozialisation als maßgeblichen Faktor für die Gesundung ihrer Patienten. 49 Unter absoluter Gesundheit ist nach religiösem Begriffssystem „Heiligung“ oder „Vollkommenheit“ gemeint. Da ein Erreichen dieses Ziels für Menschen außerhalb des streng fundamentalen schriftgetreuen Glaubens immer ein Wunschdenken bleibt – daß kein einheitliches Glauben an Jesus Christus als Retter im Sinne eines menschenverbindenden Volksglaubens möglich war, zeigen die in der Geschichte erreichten Feindbilder zwischen den drei aus dem Semitischen kommenden Religionen – muß die mitteleuropäische Gesellschaft und im weiteren der Globus mit Ausnahme der an den Pazifik grenzenden Kontinente sich mit dem Begriff zu relativierenden Begriff Gesundheit begnügen. Über den Pazifischen Raum zu lesen verweise ich auf die Lektüre von Hans Lajta, Reiseführer, großteils im Polyglott-Verlag. [...]

die durch langes Üben von den Eltern auf die Kinder weitergegebene Tradition des Sich-Vertraulich-Machens, eines schöpferischen Prozesses des Anhauchens, während dem die Seele wieder lebendig wird, für so bemerkenswert hielt, daß er für seine eigenen Verwandten die Heilungskräfte dieser Menschen benützen wollte, dann bildeten sich die Mythen. Der Zusammenhang mit den Hexen ist nicht wegzuleugnen. Man weiß vom Kräuterschatz und der Naturheilkunde, den Perioden des Wetters und so fort und den damit in bestimmtem Verhältnis wachsenden, gedeihendem, fruchtbar-werdendem Lebendigen auf der Erde. In den USA ist das der entscheidende Ansatz, um auf viel Menschenmögliches zu kommen, das in den sogenannten Entwicklungsländern praktiziert wird. Das wäre besser, als Feindbilder zu schaffen, oder die „Wunder“ für unerklärlich zu halten. (In der Anwendung von Verhaltensmustern, die Bräuchen, Sitten und Gewohnheiten diametral entgegengesetzte Bedeutungen verleihen, möchten wir aufgrund einer unserer Vorerhebungen noch die kulturspezifischen Korrelate der Intelligenz erwähnen.) Dieses Resultat kommt nun nicht von irgendwoher, ist aber akut friedensgefährdend, betrachtet man die Tatsache, daß z.B. Saddam Hussein einen Cousin und einen Bruder Sabris, des jetzigen irakischen Außenministers, hinrichten beziehungsweise im Gefängnis ermorden lassen hat, und ein Seher (!) den neueingesetzten Sabri al-Hadithi in al-Jazeera daraufhin ansprach, woraufhin dieser seinem Bruder ewige Loyalität zusicherte (!). Es entstammt einer falschen Beurteilung der Aufklärung und danachkommender Zeiten. Denn die Aufklärung war ursprünglich der Wissenschaft verschrieben. Heute ist sie dem Antireligiösem verschrieben. So brachten uns jene danachkommenden Zeiten Verwirrung und Okkultismus. Die Vielfalt wurde verteufelt. C.G. Jung, als einer der Pioniere in der Erforschung der psychologischen Zusammenhänge rund um diese Phänomene war gerade ein wenig wetterwendig, wankelmütig, gerade eben noch von der Aufklärung her einen Gegenpol vertretend. Denn Vieles, wie die Genetik, z.B. steckte damals erst in ihren Kinderschuhen. Sie erklärt Zusammenhänge nun auch in endokrinologischem oder sonstigem zweitfachübergreifendem Zusammenhang. Da wird dann das Aufwallen so mancher Gefühle wieder verständlich. Die Grund-Triade der Psychiatrie ist Analyse, Diagnose und Therapie.47 Die Partikulogie bedient sich keiner Diagnose (Dia-gnose; gnosis = Erkenntnis) über Grund und Ursache des Leidens des Patienten48, sondern erarbeitet Faktoren der Leidensentfaltung. Die Medikamentenfreigabe erfolge auf Rat des Psychiaters und nur auf Wunsch des Patienten selbst. Die Diagnostik wurde von William Stern im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts erstmals angewandt und war zusammen mit der Intervention noch das Ziel der Differentialpsychologie. Die Analyse ist, je differenzierter des Patienten Sicht von sich und Gott und der Welt ist, ein notwendiger, länger andauernder Prozeß, der aber niemals die Achtung vor dem Gleichberechtigten (im Sinne von Erwin Ringels Verständnis über die Subjektivität des Patienten – Antrittsvorlesung an der Klinik für Psychologische Medizin) verlieren oder hintan stellen darf. Deshalb ist das Globusmodell mit seiner anstelle der Neurotizismus- eingeführte Explural Achse (Leitha 2001) ein vorzüglicher Ansatz für eine Analyse bei Krankheitsbildern in islamischen Religionen , wo es oft keine Psychologie gibt (Fallbeispiele sind zu bestellen bei: Kowsar Medical Journal; Baghiyatollah University of Medical Sciences; P.O. Box 19945/546, Teheran, Iran). Die Analyse umfaßt, eingezogen in des ICD 10 Modell (und seines US – Pendants) drei partikulatorische Kathegorien: den genetischen Einflußbereich, den Umwelteinfluß und den Umweltgift-Einfluß. Das Analyse-Ergebnis überlasse ich sodann der ganzen Gruppe der Betroffenen mit dem Rat, bei mir in der Therapie die absolute Gesundheit49 wieder anzustreben. Ganz klar ist in gemäß geschichtlicher Betrachtung zu [...]

Um neben der Besonderheit nochmals das andere Prinzip der Partikulogie, die Vielfalt zu erklären, möchten wir auf folgenden Zusammenhang kurz eingehen. Es gibt eine sich in Marokko befindliche islamische Sekte, die einen sunnitischer Zweig im Geäst der menschlichen religiösen Vorstellungen bildet. Die Menschen dort gehen mit giftigen Schlangen und Skorpionen so um wie unsereins mit Kaninchen und Hauskatzen. Die Zeit, in der ihre Ahnen diese Begabung (etwas zweifelsohne Göttliches, weil es von der Schöpfung herrührt) pflegten, bis sie es ihren Kindern weitergaben, liegt weit zurück. In der gleichen Zeit damals verwendeten sie diese Zuneigung auch zu Menschen, die dann schneller von allen gewöhnlichen und ungewöhnlichen Erkrankungen genesen konnten. Bald aber mußten sie den Kampf ums Überleben kämpfen. Und wenn jemand 19 [...]

Arbeit zitieren:
Leitha, David März 2002: Die Partikulogie, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Klonen, Übersensibilität, Persönlichkeitsskala, Psychiatrie

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