PainStream Records
Business-Plan für eine Independent-Plattenfirma
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Jens Krüger
- Abgabedatum: Januar 2005
- Umfang: 119 Seiten
- Dateigröße: 2,4 MB
- Note: 1,5
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Niederrhein Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-8718-8
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-8718-8 P - ISBN (CD) :978-3-8324-8718-8 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Krüger, Jens Januar 2005: PainStream Records, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Band, Marketing, Label, Musik, Marktanalyse
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Diplomarbeit von Jens Krüger
Einleitung:
„Planung ohne Kontrolle ist sinnlos, Kontrolle ohne Planung unmöglich.“ In Zeiten, in denen die Zahl der angemeldeten Unternehmensinsolvenzen in Deutschland 2003 gegenüber dem Vorjahr um 19,3 Prozent auf über 100.000 Fälle angestiegen ist, erscheint dieser Satz von Jürgen Wild aktueller denn je. In Anbetracht der derzeitig schwierigen wirtschaftlichen Situation ist eine nüchterne Bewertung der eigenen Fähigkeiten eines jeden Unternehmers mehr denn je von essentieller Bedeutung – und im Umkehrschluss die Erstellung eines Business-Plans bei der Unternehmensgründung unabdingbar geworden.
Der Business-Plan selbst ist eine komprimierte Zusammenfassung der derzeitigen und zukünftigen Geschäftsaktivitäten eines Unternehmens auf der Basis wirtschaftlicher Daten. Richtige und falsche Entscheidungen entstehen zunächst nur auf dem Papier. Der Business-Plan erlaubt so eine fundierte Abschätzung über den zu erwartenden Erfolg oder Misserfolg einer Geschäftsidee. Sein Inhalt wird gemeinhin als wichtiger erster Schritt im Regelkreis des Management-Prozesses betrachtet.
Ziel dieser Diplomarbeit ist es, einen Business-Plan für die Independent-Plattenfirma „PainStream Records“ (PSR) zu erstellen. Hierzu werden zunächst in einer theoretischen Abhandlung die Elemente eines Business-Plans erläutert und verdeutlicht.
Daran anschließend gibt eine Betrachtung des Musikmarktes, differenziert nach Major- und Independent-Labels, Einführung in die für PSR wichtige Materie. Einen konkreten Realitätsbezug erhält das Kapitel durch Interviews mit Experten der Musikbranche.
Als Kernstück folgt der eigentlich Business-Plan am Beispiel von PSR. Das Unternehmen, seine Gründer und seine geplante Geschäftstätigkeit werden dem Leser vorgestellt; der für das Unternehmen relevante Markt wird sowohl segment- als auch wettbewerbsseitig untersucht. Umfragen unter Labels und Bands liefern das hierfür notwendige Datenmaterial.
Nach einem Blick auf die Eintrittsstrategie und die weiter gehenden Marketing-Aktivitäten von PSR konkretisiert die Fünf-Jahres-Planung die vorangegangene Planung anhand von Zahlen und Fakten und generiert die wirtschaftlichen Eckdaten für die geplante Unternehmung.
Am Ende dieses Business-Plans steht die Erkenntnis, dass die Unternehmung mit der gewählten Strategie zum Scheitern verurteilt ist. Erst die sorgfältige Kalkulation enthüllt die Schwachstellen der Geschäftsidee. Auf Basis der gewonnen Ergebnisse hat der Autor eine Alternativ-Variante durchgespielt, die dem Unternehmen unter günstigen Voraussetzungen das Überleben am Markt sichern würde.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Einleitung | 1 |
| 2. | Aufbau von Business-Plänen | 3 |
| 2.1 | Executive Summary | 4 |
| 2.2 | Das Unternehmen und das Management | 6 |
| 2.2.1 | Das Unternehmensprofil | 6 |
| 2.2.2 | Die Unternehmensziele | 6 |
| 2.2.3 | Das Management und die Schlüsselpersonen | 7 |
| 2.2.4 | Die Rechtsform | 7 |
| 2.3 | Produkt und Dienstleistung | 8 |
| 2.3.1 | Kundenvorteile und Kundennutzen | 8 |
| 2.3.2 | Entwicklung von Produkt oder Dienstleistung | 9 |
| 2.3.3 | Die Fertigung | 10 |
| 2.4 | Industrie und Markt | 11 |
| 2.4.1 | Marktanalyse | 11 |
| 2.4.2 | Marktsegmente | 12 |
| 2.4.3 | Wettbewerb | 13 |
| 2.5 | Marketing | 15 |
| 2.5.1 | Eintrittsstrategie | 15 |
| 2.5.2 | Absatzkonzept | 15 |
| 2.5.3 | Absatzförderung | 16 |
| 2.6 | Lernpfade | 18 |
| 2.7 | Planung für die kommenden fünf Geschäftsjahre | 18 |
| 2.7.1 | Personalplanung | 18 |
| 2.7.2 | Investitionsplanung | 19 |
| 2.7.3 | Liquiditätsplanung | 20 |
| 2.7.4 | Umsatz-, Rohertrags- und Ergebnisplanung | 21 |
| 2.7.5 | Planbilanz | 22 |
| 2.8 | Chancen und Risiken | 23 |
| 2.9 | Finanzbedarf | 23 |
| 3. | Der Musikmarkt - Eine Bestandsaufnahme | 25 |
| 3.1 | Die Major-Labels | 26 |
| 3.2 | Die Independent-Labels | 28 |
| 3.3 | Interviews mit Experten zu Chancen und Risiken in der Gründung eines Labels | 31 |
| 3.3.1 | Vertreter Label - Wolfgang Rohde (Goldene Zeiten) | 31 |
| 3.3.2 | Vertreter Promotion-Agentur - Jörg Timp (Starkult Promotion) | 33 |
| 3.3.3 | Vertreter Bands - Adrian Weiss (Forces@Work) | 35 |
| 4. | Business-Plan für PainStream Records | 37 |
| 4.1 | Executive Summary | 37 |
| 4.2 | Das Unternehmen und das Management | 40 |
| 4.2.1 | Das Profil von PSR | 40 |
| 4.2.2 | Ziele von PSR | 41 |
| 4.2.3 | Das Management und die Schlüsselpersonen von PSR | 44 |
| 4.2.3.1 | Der Geschäftsführer | 45 |
| 4.2.3.2 | Der Technische Leiter | 46 |
| 4.2.3.3 | Externe Partner | 47 |
| 4.2.4 | Die Rechtsform | 47 |
| 4.3 | Produkte und Dienstleistungen von PSR | 48 |
| 4.3.1 | Kundenvorteile und Kundennutzen | 48 |
| 4.3.2 | Gründungsformalitäten | 50 |
| 4.3.3 | Erbringung und Fertigung | 52 |
| 4.4 | Marktanalyse | 54 |
| 4.4.1 | Analyse des Independent-Musikmarktes | 54 |
| 4.4.2 | Marktsegmente: Zielgruppe Bands | 54 |
| 4.4.2.1 | Entwicklung des Fragebogens | 55 |
| 4.4.2.2 | Der Pretest | 56 |
| 4.4.2.3 | Auswertung des Fragebogens | 56 |
| 4.4.3 | Der Wettbewerb: Konkurrierende Labels | 60 |
| 4.4.3.1 | Entwicklung des Fragebogens | 61 |
| 4.4.3.2 | Der Pretest | 62 |
| 4.4.3.3 | Auswertung des Fragebogens | 62 |
| 4.5 | Marketing | 65 |
| 4.5.1 | Die Eintrittsstrategie von PSR | 65 |
| 4.5.2 | Das Absatzkonzept von PSR | 66 |
| 4.5.2.1 | Schätzungen von Absatz, Umsatz und Marktanteil | 66 |
| 4.5.2.2 | Die Vertriebskanäle | 69 |
| 4.5.3 | Absatzförderung | 72 |
| 4.6 | Lernpfade | 73 |
| 4.7 | Planung für die kommenden fünf Geschäftsjahre | 74 |
| 4.7.1 | Zu den Berechnungen | 74 |
| 4.7.2 | Personalplanung | 75 |
| 4.7.3 | Liquiditätsplanung | 76 |
| 4.7.4 | Umsatz-, Rohertrags- und Ergebnisplanung | 78 |
| 4.7.5 | Planbilanzen | 79 |
| 4.8 | Chancen und Risiken | 80 |
| 4.8.1 | Markt | 80 |
| 4.8.2 | Wettbewerb | 80 |
| 4.8.3 | Technologie | 81 |
| 4.9 | Finanzbedarf | 82 |
| 5. | Fazit | 83 |
| 6. | Verzeichnisse | 84 |
| 6.1 | Abbildungsverzeichnis | 84 |
| 6.2 | Abkürzungsverzeichnis | 86 |
| 6.3 | Literaturverzeichnis | 87 |
| 6.4 | Broschüren, Zeitschriften und Geschäftsberichte | 89 |
| 6.5 | Internetquellen | 90 |
| 6.6 | Anhang | 91 |
Jens Krüger als Geschäftsführer seine Kernkompetenzen ein. Nach dem Besuch der Höheren Handelsschule ließ sich der heute 30-Jährige bei der Rheinischen Post (RP) zum Verlagskaufmann ausbilden. Hiernach arbeitete Krüger für ein Jahr in der Anzeigenabteilung („Anzeigen Expedition“) der RP. Seine Aufgabe bestand darin, Werbeagenturen bei der Schaltung von Anzeigen zu beraten, die Kosten dafür zu berechnen und die technischen Spezifikationen für deren Übermittlung zu erklären. In diesen 3 ½ Jahren lernte Krüger das Verlagswesen bestens kennen. Daran anschließend studierte der PSR-Geschäftsführer Wirtschaft an der Hochschule Niederrhein mit den Schwerpunkten Marketing und Controlling. Das Studium schloss er nach acht Semestern ab. Während seiner Studienzeit war Krüger drei Jahre lang für die RP in den Ressorts Wirtschaft und Lokales als freier Journalist tätig; ein redaktionelles Praktikum absolvierte Krüger beim Düsseldorfer Anzeiger; zudem schrieb er fünf Jahre lang für das Online-Musik-Magazin Soundbase-Online.com. Im Rahmen dieser Tätigkeit knüpfte er Kontakte zu Bands, Labels, PRund Promotion-Agenturen und lernte deren Arbeitsweise kennen. Für die Unternehmensberatung Cap Gemini war er zuletzt an der Einführung eines neuen Intranet-Redaktionssystem bei Vodafone beteiligt. In seiner Freizeit spielte Krüger Gitarre in den Bands Sterile Vision und Friendly Fire. Er verfügt als Musiker über Erfahrung im Studio und auf der Bühne. [...]
4.2.3 Das Management und die Schlüsselpersonen von PSR Die Unternehmensleitung von PSR setzt sich zusammen aus Jens Krüger (Geschäftsführer) und Andreas Buss (Technischer Leiter). Während sich Jens Krüger hauptsächlich um die Sparten PR & Promotion, Booking und CD-Veröffentlichungen sowie die kaufmännischen Belange des Unternehmens kümmert, betreut Andreas Buss als Hauptaufgabengebiet den Bereich CD-Produktionen. Außerdem ist Buss für die Programmierung und spätere Aktualisierung der PSR-Homepage zuständig. Zudem nimmt sich Buss verstärkt des Teilbereichs Promotion an. Denn gerade in den Jahren eins und zwei sind die CD-Produktionen nur im Drei-Monats-Takt geplant und für Buss ergeben sich hier Zeitreserven. Die folgende Matrix gibt in diesem Zusammenhang einen nach Aufgabengebieten aufgeschlüsselten Überblick: [...]
anzugehören. Hierfür rechnen die Gründer mit folgenden Umsatz- und Absatzzahlen, aufgeschlüsselt nach den einzelnen Bereichen: DL1: PSR hält hier eine Studioauslastung von sechs Produktionen im Jahr für realistisch. Ausgehend von 1.400 Euro, die für eine Komplettproduktion à 14 Tage veranschlagt werden, rechnen die Gründer mit einem durchschnittlichen Umsatz von 8.400 Euro jährlich. DL2: Für den Bereich PR & Promotion hat das Label im Schnitt 15 Bands eingeplant, die für die Dienstleistung 50 Euro im Monat zahlen sollen. Dies summiert sich zu einem Umsatz von 9.000 Euro pro Jahr. DL3: 15 Bands im Schnitt über die ersten fünf Jahre bilden auch die Planungsgrundlage für den Bereich Booking. Ausgehend von 20 Konzerten pro Jahr und Band – die mit etwa 200 Euro pro Konzert entlohnt werden, wovon PSR 20 Prozent zufallen –, rechnet die Plattenfirma mit einem Umsatz von 12.000 Euro im Jahr. DL4: Je CD-Veröffentlichung sehen die Planungen von PSR eine Eigenbeteiligung durch die Bands von 1.000 Euro vor. Ausgehend von zwei Releases im Jahr, beträgt hier der jährliche Durchschnitts-Umsatz 2.000 Euro. P1: Produktseitig rechnet PSR mit einem Absatz von jährlich 2.500 CDs im Durchschnitt. Legt man hier die bei der Wettbewerbsanalyse35 ermittelte Gewinnmarge von 5,125 Euro zugrunde, beträgt der durchschnittliche Gewinn 12.812,50 Euro. Summiert man die errechneten Beträge, so ergibt sich ein Gesamtumsatz von durchschnittlich 44.212,50 Euro pro Jahr. Berücksichtigt man in dem [...]
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http://www.diplom.de/ean/9783832487188
Arbeit zitieren:
Krüger, Jens Januar 2005: PainStream Records, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Band, Marketing, Label, Musik, Marktanalyse



