Outsourcing von Informationsmanagement
Gestaltung der Kommunikation zwischen Outsourcer und Outsourcingpartner im Bereich des Help Desk am Beispiel eines Trouble Ticket Systems
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Alexander Kieslinger
- Abgabedatum: September 1999
- Umfang: 122 Seiten
- Dateigröße: 518,8 KB
- Note: 1,0
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Vorarlberg GmbH Österreich
- ISBN (eBook): 978-3-8324-5895-9
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-5895-9 P - ISBN (CD) :978-3-8324-5895-9 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Kieslinger, Alexander September 1999: Outsourcing von Informationsmanagement, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Prozessmanagement, Informationssysteme, Praxisbeispiel, Konzept, Kommunikation
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Diplomarbeit von Alexander Kieslinger
Gang der Untersuchung:
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, einen Einblick in das derzeit sehr aktuelle Thema Outsourcing von Informationsmanagement zu gewähren und die in der Literatur kaum behandelte Thematik der Gestaltung der Kommunikationsbeziehung zwischen Outsourcer und Outsourcingpartner zu beleuchten.
Einleitend werden die Thematiken des Outsourcings mit deren Chancen und Risiken sowie Grundlagen des betrieblichen Informationsmanagements behandelt. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Betrachtung der Informationslogistik zwischen den Beteiligten sowie Ansätze aus dem Prozessmanagement.
Höhepunkt der Arbeit ist die Konzeption der Prozesse zwischen einem ITDienstleister und einer österreichischen Landesverwaltung im Bereich des Help Desk/Benutzersupport. Dabei werden aktuelle Problemstellungen aufgezeigt und Anforderungen an die Informationsflüsse definiert. Für die entwickelten Sollprozesse werden werden konkrete Lösungsansätze mittels Unterstützung eines Trouble-Ticket-Systems dargestellt. Das Lösungskonzept wurde bereits von weiteren namhaften Unternehmen aus dem privaten und öffentlichen Bereich zum Teil oder zur Gänze übernommen.
Inhaltsverzeichnis:
| Vorwort | i | |
| Inhaltsübersicht | iii | |
| Inhaltsverzeichnis | iv | |
| Kurzfassung | viii | |
| Summary | ix | |
| 1. | Einleitung | 1 |
| 1.1 | Problemstellung | 1 |
| 1.2 | Zielsetzung der Arbeit | 3 |
| 1.3 | Aufbau der Arbeit | 4 |
| 2. | Begriffliche Grundlagen | 7 |
| 2.1 | Information | 7 |
| 2.2 | Kommunikation | 10 |
| 2.3 | Management | 12 |
| 2.4 | Informationsmanagement | 16 |
| 2.5 | Outsourcing | 20 |
| 2.6 | Help Desk | 24 |
| 2.7 | Trouble Ticket System | 27 |
| 3. | Outsourcing von Informationsmanagement | 30 |
| 3.1 | Formen des Outsourcing | 30 |
| 3.1.1 | Systems Management (Total Outsourcing) | 34 |
| 3.1.2 | Facilities Management, Network Outsourcing | 34 |
| 3.1.3 | Applications Management | 35 |
| 3.1.4 | Processing Services | 35 |
| 3.1.5 | Professional Services | 35 |
| 3.1.6 | Desktop Services und Help Desk | 36 |
| 3.1.7 | Business Process Outsourcing | 36 |
| 3.2 | Outsourcingmotive | 38 |
| 3.2.1 | Reduktion der Komplexität | 39 |
| 3.2.2 | Kostenoptimierung | 41 |
| 3.2.3 | Personalpolitische Gründe | 44 |
| 3.2.4 | Technologische Motive | 45 |
| 3.2.5 | Sonstige Gründe | 49 |
| 3.2.6 | Resümee | 50 |
| 4. | Gestaltung der Kommunikation zwischen Outsourcer und Outsourcingpartner | 52 |
| 4.1 | Grundlagen der Gestaltung von Kommunikationsbeziehungen | 52 |
| 4.1.1 | Informationslogistik | 52 |
| 4.1.1.1 | Informationsbedarf und Informationsversorgung | 52 |
| 4.1.1.2 | Informationslogistik und Prozeßgestaltung | 54 |
| 4.1.2 | Methoden der Gestaltung von Kommunikationsbeziehungen | 56 |
| 4.1.2.1 | Prozess-Idee | 57 |
| 4.1.2.2 | Triage-Idee | 59 |
| 4.1.2.3 | Informationelle Vernetzung | 60 |
| 4.2 | Gestaltung der Kommunikationsbeziehung | 63 |
| 4.2.1 | Informations- und kommunikationsorientierte Gestaltung der Unternehmensprozesse | 63 |
| 4.2.2 | Rolle der Informations- und Kommunikationssysteme | 64 |
| 4.2.3 | Anforderungen an die Informations- und Kommunikationstechnik | 66 |
| 4.2.4 | Kommunikationsmittel und Einsatzzweck | 68 |
| 4.2.5 | Auswahl der geeigneten Kommunikationsmittel | 70 |
| 5. | Gestaltung der Kommunikation zwischen Outsourcer und Outsourcingpartner am Beispiel der Vorarlberger Landesverwaltung | 72 |
| 5.1 | Ausgangslage | 72 |
| 5.1.1 | Allgemeines zur Organisation des Amtes der Vorarlberger Landesverwaltung | 72 |
| 5.1.2 | Beschreibung der Systemlandschaft | 73 |
| 5.1.2.1 | Hardware | 73 |
| 5.1.2.2 | Software | 73 |
| 5.1.2.3 | Weitverkehrsnetzwerk (WAN) | 74 |
| 5.1.2.4 | Lokale Netzwerke (LAN) | 74 |
| 5.1.3 | End User Support in der Vorarlberger Landesverwaltung | 75 |
| 5.1.3.1 | IST-Ablauf des Help Desk | 75 |
| 5.1.3.2 | Schwachstellen | 76 |
| 5.1.3.3 | Unterstützung des IST-Ablaufes mit Tools | 77 |
| 5.1.3.4 | Soll-Ablauf des Help Desk | 78 |
| 5.2 | Konzept der Kommunikation im Bereich Help Desk | 80 |
| 5.2.1 | Allgemeines zur Sollkonzeption | 80 |
| 5.2.2 | Informationsarten | 81 |
| 5.2.3 | Informationsflüsse | 83 |
| 5.2.3.1 | Softwareentwicklung- und weiterentwicklung | 84 |
| 5.2.3.2 | Netzwerkmanagement Hard- und Software | 85 |
| 5.2.3.3 | Servermanagement (Hardware, Betriebssystem, Datenbanken) | 86 |
| 5.2.3.4 | Anwendungssoftwaremanagement und -wartung | 87 |
| 5.2.3.5 | Client- und Peripheriegerätemanagement | 88 |
| 5.2.4 | Unterstützung der Kommunikation mittels Trouble Ticket System | 89 |
| 5.2.4.1 | Beschreibung der Trouble Ticket Software | 89 |
| 5.2.4.2 | Unterstützung der Informationsflüsse mittels Trouble Ticket System | 90 |
| 5.2.5 | Erwarteter Nutzen für die Beteiligten | 92 |
| 5.2.5.1 | Nutzen für die Vorarlberger Landesverwaltung/Abt. PrsI | 93 |
| 5.2.5.2 | Nutzen für den End User/IB | 93 |
| 5.2.5.3 | Nutzen für das Vorarlberger Rechenzentrum | 93 |
| 5.2.6 | Problemfelder und Lösungsansätze | 94 |
| 5.2.6.1 | Die Rolle des Informatikbeauftragten | 94 |
| 5.2.6.2 | Problem-Owner versus Process-Owner | 94 |
| 5.2.6.3 | Wirtschaftlicher Einsatz des Trouble Ticket System | 95 |
| 5.2.6.4 | Technische Umsetzung | 96 |
| 5.2.6.5 | Know How Transfer | 96 |
| 6. | Schlußbetrachtung | 97 |
| Abbildungen | x | |
| Tabellen | xii | |
| Literaturverzeichnis | xiii | |
| Stichwortverzeichnis | xix | |
| Eidesstattliche Erklärung | xx |
3.2.3 Personalpolitische Gründe Die Möglichkeit der Senkung von Personalkosten durch Outsourcing wird selten offen als Pro – Outsourcing – Argument genannt, obwohl nach einer Studie spielt.84 Auch im Personalbereich hängt die Höhe der Einsparungen von der speziellen Ausgestaltung des Outsourcingvertrages ab. Ein kompletter Abbau der Personalkosten ist auch im Falle einer umfassenden Auslagerung im Informationsmanagement als unrealistisch einzuschätzen, da wenigstens die strategischen Aufgaben des Informationsmanagement im Unternehmen verbleiben sollten. Einsparungspotentiale betreffen viel mehr Stellen, die einen hohen Anteil an operativen Tätigkeiten aufweisen, z. B. Systemprogrammierer, Anwendungsprogrammierer oder Operateure. Hier ergibt sich ein unmittelbarer Zusammenhang zur Hardware, da bei der Veräußerung von DV-Anlagen der zur Betreuung dieser Anlagen benötigte Personaleinsatz wegfällt. Des weiteren kann man mit Outsourcing den Aufwand zur Weiterbildung und Schulung des DV-Personals an den externen Dienstleister delegieren.85 des Marktforschungsunternehmens Input , Langgöns, dieser Beweggrund vielfach eine große Rolle bei Outsourcing - Überlegungen [...]
Umrüstungskosten von ca. ATS 17,5 Mio. ins Haus. In dieser Summe enthalten sind: ATS 700.000 für den Kauf von Windows 4.0 inkl. der administrativen Kosten, ATS 6,3 Mio. für Installation und Schulungen, ATS 378.000 für Hotline und Vorbereitungsarbeiten. Die Aufrüstung trägt den Rest bei: ATS 4,2 Mio. für die Software inkl. administrativer Ausgaben, ATS 6 Mio. für Installation und Training sowie ATS 150.000 für Hotline. In der Summe nicht enthalten sind Ausgaben für den eventuell notwendigen Ersatz von PC.“ (o.V. 1994, S 18) Es besitzt zwar nicht jedes Unternehmen 1200 PC, aber diese Studie verdeutlicht, daß einem Betrieb bei Modernisierung oder Anpassung hohe EDV-Kosten entstehen können. Dies sind Kosten, die bei Outsourcing teilweise oder auch zur Gänze entfallen und dafür anderen Unternehmensbereichen zu Gute kommen. [...]
Neben der bereits erwähnten Senkung der Kosten kann, abhängig von der vertraglichen Gestaltung, durch Outsourcing eine Variabilisierung (und damit eine Verringerung) von Fixkostenblöcken erreicht werden. Führt das Erreichen der internen Kapazitätsgrenzen zu sprungfixen Kosten, so kann der Outsourcingpartner durch die größere installierte Hardware Nachfragespitzen von Kunden ohne oder mit relativ geringen Mehrkosten abdecken.80 Wie bereits erwähnt, spielt die vertragliche Gestaltung zwischen den beiden Geschäftspartnern beim Outsourcing eine wesentliche Rolle. Werden die DV-Leistungen mittels einer Pauschalsumme abgegolten, so trägt dies nicht zur Reduzierung der fixen DV-Kosten bei. Es kann sogar so weit kommen, dass sich die fixen Kosten erhöhen, denn die [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832458959
Arbeit zitieren:
Kieslinger, Alexander September 1999: Outsourcing von Informationsmanagement, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Prozessmanagement, Informationssysteme, Praxisbeispiel, Konzept, Kommunikation



