Bachelor + Master Publishing
811 Bachelorarbeiten, 533 Masterarbeiten, 10.103 Diplomarbeiten

Optionen von E-commerce im internationalen Lifestyle-Handel

Optionen von E-commerce im internationalen Lifestyle-Handel
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Alois Kinzl
  • Abgabedatum: November 2000
  • Umfang: 211 Seiten
  • Dateigröße: 2,3 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Leopold-Franzens-Universität Innsbruck Österreich
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-2877-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-2877-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-2877-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Kinzl, Alois November 2000: Optionen von E-commerce im internationalen Lifestyle-Handel, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Hemden, Krawatten, Mode, Lifestyle, Netzwerk-Marketing

Diplomarbeit von Alois Kinzl

Problemstellung:

Die Entwicklung neuer Handelsformen, wie es das Anbieten von Waren und Dienstleistungen über das Internet darstellt, wird in Zukunft eine noch stärkere Positionierung der Marken im Handel erfordern. Die Kunden suchen den gewissen Mehrwert und gerade dieser Mehrwert ist es, der die Händler auch auf virtueller Ebene voneinander differenzieren wird. In der vorliegenden Arbeit wird untersucht werden, welche Optionen dem Händler speziell in der Lifestyle-Branche zur Verfügung stehen, um mittels Interneteinsatz langfristig einen Mehrwert für sein Unternehmen zu schaffen. Dabei werden Antworten auf die Fragen zu finden sein, wie der Internetkunde erfolgreich gebunden und wie Vertrauen einerseits in E-commerce, andererseits in das Network-Marketing als adaptiertes Instrument zur Bekanntmachung einer beziehungsweise Bindung an eine Marke aufgebaut werden kann.

Gang der Untersuchung:

Ziel der Arbeit ist es, nach einer allgemeinen Einführung in die Welt des E-business, eine E-commerce-Strategie für die Implementierung eines Online-Shops zu entwickeln, effektive Kundenbindungsmaßnahmen im Internet aufzuzeigen und die Vertrauensschaffung der User in das entwickelte System zu durchleuchten. Als konkretes Beispiel für die Lifestyle-Branche wird auf den Online-Vertrieb von Herrenmode (Hemden und Krawatten) Bezug genommen werden. Hier werden die Ergebnisse der vom Verfasser durchgeführten Best-practice-Analyse ihren Niederschlag finden. Ausblicke in die Zukunft sollen die Arbeit insofern abrunden, als dass die mit dem Begriff I-commerce (Intelligence-Commerce) verbundenen und die aus dem M-commerce (Mobile-Commerce) resultierenden Aspekte dargestellt werden und kritisch auf die zu erwartenden Entwicklungen eingegangen wird.

Wie im Internet üblich, wird auch in der vorliegenden Arbeit der Komplexität des Themas und der oft schwierigen inhaltlichen Abgrenzung Rechnung getragen und daher versucht die einzelnen Kapitel durch entsprechende Querverweise miteinander zu verlinken.

Im Anhang befinden sich schließlich ein Zeitplan für die Implementierung eines E-Shops, für Lifestyle-Unternehmen interessante österreichische Portalanbieter und eine mögliche Richtlinien-gestaltung für ein Netzwerkmarketingunternehmen.

Inhaltsverzeichnis:

1. EINLEITUNG 8
1.1 Problemstellung 8
1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise 8
2. E-COMMERCE: STRUKTUR, ORGANISATION, TECHNIK UND INTERNATIONALE DIFFUSION 10
2.1 Einführung und Begriffsabgrenzung 10
2.1.1 Geschichte des Internets und der Weg zum E-business 10
2.1.2 Abgrenzung E-business und E-commerce 11
2.1.3 Der Weg zur Disintermediation 12
2.2 Marktpotential und Marktteilnehmer 13
2.2.1 E-readiness: Verbreitung des Internets und Bereitschaft für die Online-Geschäftsabwicklung 13
2.2.2 E-commerce-Kategorien 14
2.2.3 Business-to-Business (B-to-B, B2B) 15
2.2.4 Business-to-Consumer (B-to-C, B2C) 15
2.2.5 Business-to-Public Bodies 15
2.2.6 Public Bodies-to-Consumer 16
2.2.7 Consumer-to-Consumer 16
2.3 Zentrale Internet-Anwendungen im Überblick 17
2.3.1 Online-Service 17
2.3.2 Online-Marktforschung 17
2.3.3 Online-Verkauf / Commerce 18
2.4 Ziele, Chancen und Risiken bei der internetgestützten Geschäftsabwicklung 18
2.4.1 Verbesserung der Informationsflüsse und Kostenreduktion 18
2.4.2 Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit 19
2.4.3 Risikopotentiale bei virtuellen Unternehmungen 21
2.5 Such-, Surf- bzw. Informationsverhalten der User 22
2.5.1 Typen von Online-Nutzern 22
2.5.2 Verkehrssteuerung im Web 24
2.5.3 Art und Weise der Navigation 26
2.5.4 Das Verhaltenswissenschaftliche Wirkungsmodell 27
2.6 Bedeutung der Internationalisierung durch die Internetpräsenz 29
2.6.1 Global- versus regional-Marketing 29
2.6.2 Auswahl der zu bedienenden Auslandsmärkte 30
2.6.3 Kunden- und Lieferantenkontakte 31
2.6.4 Vertriebskanäle bei internationaler Tätigkeit 32
2.6.5 Risiken und Gefahren des international orientierten Absatzes 34
2.7 Entwicklung einer E-commerce-Strategie/Cyberstrategie 36
2.7.1 Organisatorische Anforderungen und Voraussetzungen 36
2.7.1.1 Strategische Bedeutung des Electronic-Commerce 36
2.7.1.2 Strategische Fundierung des internetgestützten Marketing im Lifestyle-Handel 36
2.7.1.3 Die 4 Phasen der Strategieentwicklung 38
2.7.2 Unternehmensstrategie E-commerce 45
2.7.2.1 Wahl der Realisierungsebene 45
2.7.2.2 Bestimmung der Nutzer- bzw. Zielgruppen 47
2.7.2.3 Festlegung des Online-Leistungsspektrums 49
2.7.2.4 Entscheidung bei „make or buy“ und Kooperationen in Business-Webs 50
2.7.2.5 Kosten 51
2.7.3 Einfluss von E-commerce auf das operative Management 53
2.7.3.1 Die E-commerce-Prozesse 54
2.7.3.2 Die E-commerce-begleitenden-Prozesse 55
2.8 Aufbau eines Online-Shops für die internationale Lifestyle-Branche 57
2.8.1 Eignung des Internets für den Modevertrieb (B2C) 58
2.8.2 Anspruchsprofil 61
2.8.2.1 Anspruchsprofil seitens des Anbieters 61
2.8.2.2 Anspruchsprofil seitens des Users 65
2.8.3 Komponenten, Gestaltungsmöglichkeiten und Funktionen des Online-Shops 67
2.8.3.1 Content 74
2.8.3.2 Commerce 74
2.8.3.3 Technology 74
2.8.3.4 Community 75
2.8.4 Bestellabwicklung und Distributionspolitik 76
2.8.4.1 Die Registrierung 81
2.8.4.2 Das Bestellsystem und die Bestellauslösung 85
2.8.4.3 Die Zahlungsabwicklung 89
2.8.5 Die Logistik: vom Lagerwesen zur Warenauslieferung 97
2.8.6 Produkt- und Sortimentspolitik 103
2.8.7 Preis- und Konditionenpolitik 105
2.8.8 Kommunikationspolitik und Absatzförderung 109
2.8.9 Erfolgsfaktoren eines E-commerce-Auftritts 114
2.8.9.1 Anhaltspunkte für die Gestaltung eines erfolgreichen E-Shops 115
2.8.9.2 Am Ball bleiben - Erfolg durch Viral-Marketing 117
2.8.9.3 Methoden der Erfolgskontrolle 118
2.8.9.4 Statistiksoftware 119
3. KUNDENBEZIEHUNG: KUNDENANSPRACHE BZW. KUNDENKONTAKT 121
3.1 Grundlagen der Kundenbeziehung 121
3.1.1 Von Kundenorientierung über Kundenzufriedenheit, Kundenbindung und Kundenintegration bis hin zum Aufbau optimaler Kundenbeziehungen 123
3.1.2 Differenzierte Kundenbetrachtung mittels Database-Marketing 129
3.1.3 Das Loyalitätsleiter-Konzept 130
3.2 Virtuelle Gestaltungsmöglichkeiten optimaler Kundenbeziehungen 132
3.2.1 Die vier Stufen der direkten Kundenbeziehung 132
3.2.1.1 Stufe 1: Kunden kennen lernen und verstehen 132
3.2.1.2 Stufe 2: Kunden individuell ansprechen 132
3.2.1.3 Stufe 3: Kunden das Kauferlebnis gestalten lassen 133
3.2.1.4 Stufe 4: Gemeinschaft der Kunden fördern 134
3.2.2 Kundenbindungsmodell nach McKinsey 134
3.2.3 Instrumente 136
3.2.3.1 Umfrage 136
3.2.3.2 Preisausschreiben 136
3.2.3.3 Limitierte Angebote 137
3.2.3.4 Erzeugung von Neugier 137
3.2.3.5 Ausgabe einer Kundenkarte 137
3.2.3.6 Schaffung von Wechselkosten 139
3.2.3.7 Reklamationsmanagement 140
3.2.3.8 Partnerprogramme 143
3.2.3.9 Netzwerkmarketing 145
3.2.4 Netzwerkmarketing - das Netzwerk als Kundenbindungsinstrument 146
3.2.4.1 Allgemeines 146
3.2.4.2 Der organisatorische Aufbau von Netzwerksystemen 150
3.2.4.3 Vertrauen in Netzwerke 156
4. VERTRAUEN UND AKZEPTANZ IN „INTERNATIONAL CLICK- RETAILING“ 161
4.1 Definition von Vertrauen 161
4.1.1 Vertrauen und soziale Interaktion 161
4.1.2 Vertrauenstheorien 162
4.1.2.1 Attributionstheorie 162
4.1.2.2 Dissonanztheorie 162
4.2 Vertrauensvermittlung in E-commerce und die Entwicklung von Akzeptanz bei den Kunden in Online-Shopping 163
4.2.1 Vertrauen als dynamischer Prozess 163
4.2.2 Zentrale Komponenten zur Vermittlung von Vertrauen 164
4.2.3 Aufbau virtueller Gemeinschaften (Communities) 169
4.2.4 Sicherheitsaspekt und juristische Elemente: Verschlüsselungstechniken, Authentisierung und Zertifikate 172
5. VISIONEN UND TRENDS 176
5.1 I-commerce: Knowledge-Management und virtuelle Intelligenz 176
5.2 M-commerce: Die mobile Zukunft 179
5.3 Take-Aways und kritische Auseinandersetzung 181

Automatisiert erstellter Textauszug:

Das mit der Ausgabe von Kundenkarten verbundene Treueprogramm kann beispielsweise so gestaltet werden, dass der Kunde für seine Einkäufe Punkte gutgeschrieben bekommt, die beim Erreichen einer gewissen Mindestanzahl zu weiteren Einkaufsvorteilen, Preisnachlässen oder zur Ausgabe eines Treuegeschenkes (z.B.: Goldmünzen) führen. Wesentliche Erfolgsvoraussetzungen185 für ein wirkungsvolles Kundenkartenkonzept sind: ein volles Commitment vom Top-Management bis hin zum Verkaufspersonal am Point of Sale, die Gewährleistung der Konzentration auf die Kernaufgaben des Marketing und die -vor allem für klein- und mittelständische Unternehmen ratsam- Ausgliederung der Konzeption, der Umsetzung und Abwicklung einer Kundenkarte an kompetente Partner. Ein Outsourcen ersetzt aber eben nicht die intensive Identifikation der eigenen Mitarbeiter mit dem Konzept, weil nur diese wesentlich für die Kundenakquisition bzw. für den Anwerbungsprozess neuer Mitglieder verantwortlich sind. [...]

Zahlungsfunktion Die Kundenkarten werden auf Dauer nicht ohne einer Zahlungsfunktion (siehe auch Abbildung 27) auskommen, weil sich nur dadurch die für verschiedenen Marketingmaßnahmen notwendige Datenbasis aufbauen lässt. Fragen wie: wer, wann, was, wie viel, wo und zu welchem Preis eingekauft hat, sollten nach Auswerten der Daten beantwortet werden können. Zusatznutzen-Funktion Zusatzleistungen (wie zum Beispiel der ermäßigte Eintritt bei branchenrelevanten Veranstaltungen; auch eine Parkgebührenrückerstattung wäre denkbar) haben die Aufgabe, das Leistungsspektrum abzurunden und den Gebrauch der Karte attraktiver zu gestalten. Wichtig dabei ist, dass diese mit der Unternehmenskompetenz und dem Produktangebot harmonieren, was jedoch das Suggerieren eines gewissen „Aha-Erlebnisses“ beim Kunden -d.h. ein Anbieten eines a priori nicht erwarteten Angebots- nicht ausschließen soll. [...]

Das von McKinsey entwickelte und für diese Arbeit übersetzte Modell für Digitales-Marketing basiert auf fünf offensichtlichen Erfolgsfaktoren.180 (1) Kunden anlocken, (2) das Interesse der Kunden „fesseln“ und zur Beteiligung animieren, (3) die Begeisterung bewahren und zur Rückkehr bewegen, (4) die Kundenpräferenzen erlernen, (5) die Kunden in Form der individuellen Kommunikation befriedigen und dadurch einen Mehrwert bieten. Jeder der fünf Erfolgsfaktoren birgt einige Probleme in sich, mit denen sich der Marketer konfrontiert sieht. Wie sieht die erfolgsversprechendste Möglichkeit aus, die Aufmerksamkeit der User auf seine Online-Applikation zu leiten? Welche Rolle spielt das Branding? Nach welchen Kriterien soll die URL ausgewählt werden? ... sind nur einige Beispiele dafür. Das Digitale-Marketing spielt also für den im Internet tätigen Unternehmer eine besondere Rolle und verdient daher eine entsprechende Verankerung in den bestehenden Marketingstrategien. [...]

Arbeit zitieren:
Kinzl, Alois November 2000: Optionen von E-commerce im internationalen Lifestyle-Handel, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Hemden, Krawatten, Mode, Lifestyle, Netzwerk-Marketing

Entdecken Sie mehr zum Thema

diplom.de
Bachelor + Master Publishing

Hermannstal 119 k
22119 Hamburg

Fon: +49 (0) 40 655992-0
Fax: +49 (0) 40 655992-22

Service-Telefon

Rufen Sie uns an:
+49 (0) 40 655992-0

Mo-Fr
09.00-16.00 Uhr

diplom.de in den Medien

Folgen Sie uns bei Twitter & werden Sie diplom.de-Fan bei Facebook!
Schreibtipps unserer Lektoren, Neuigkeiten aus dem Verlagsalltag und das Expertenwissen unserer Autoren als Tweet & Post!
Wir freuen uns auf Sie!

diplom.de BACHELOR + MASTER PUBLISHING

Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Magisterarbeiten, Dissertationen und andere Abschlussarbeiten aus allen Fachbereichen und Hochschulen können Sie bei uns als eBook sofort per Download beziehen oder sich auf CD oder als Buch zusenden lassen. Seit mehr als 15 Jahren ist diplom.de der seriöse, professionelle und erfolgreiche Partner für die Veröffentlichung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten.

© Diplomica Verlag GmbH 1996-2011, AG Hamburg HRB 80293 - GF Björn Bedey, USt-IdNr.: DE214910002 - Verkehrsnummer: 12285 - Impressum
Index der Arbeiten - Index der Autoren