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Optimierung des klassischen Beschaffungsprozesses unter Ausschöpfung möglicher Rationalisierungspotentiale durch konsequente Anwendung von E-Procurement

Optimierung des klassischen Beschaffungsprozesses unter Ausschöpfung möglicher Rationalisierungspotentiale durch konsequente Anwendung von E-Procurement
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Davor Landeka
  • Abgabedatum: Juni 2001
  • Umfang: 172 Seiten
  • Dateigröße: 1,8 MB
  • Note: 1,5
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Darmstadt Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5483-8
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Landeka, Davor Juni 2001: Optimierung des klassischen Beschaffungsprozesses unter Ausschöpfung möglicher Rationalisierungspotentiale durch konsequente Anwendung von E-Procurement, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: E-Procurement, E-Commerce, Beschaffung, Marketing, Einkauf

Diplomarbeit von Davor Landeka

Einleitung:

Im Zeitalter der Rationalisierungen und Einsparungen rücken die Möglichkeiten, die das Internet im Hinblick auf Zeit- und Geldeinsparungen bietet, immer mehr in den Vordergrund. So generiert E-Procurement neue Dienstleistungen, die noch vor wenigen Jahren als unvorstellbar galten. Das Internet ist mittlerweile ein wesentlicher Bestandteil von unternehmerischen Geschäftsprozessen geworden. Im Zuge dieser Entwicklung mussten viele Prozesse neu gestaltet und den technischen und inhaltlichen Möglichkeiten des Internets angepasst werden.

Zielsetzung der vorliegenden Arbeit war die Darstellung von Optimierungspotentialen durch eine, insbesondere im B2B-Bereich zeit- und kostensparende, internetbasierte Beschaffung. Das Thema betrifft sowohl betriebswirtschaftliche Fragestellungen, als auch Potentiale, die sich aus dem Einsatz der Informationstechnik ergeben.

In dieser Arbeit wurde dem Aspekt der notwendigen Fortbildung der Mitarbeiter in den Unternehmen keine Rechnung getragen. Diese müssen jedoch entsprechend unterstützt und weitergebildet werden, um dem Fortschritt der Technologie gewachsen zu sein. Technisches Wissen wird immer mehr zur Voraussetzung für erfolgreiche Beschaffungsvorgänge.

Bis heute wird der Beschaffungsprozess direkter Produkte entweder elektronisch mit ausgewählten Lieferanten (EDI-Systeme) oder auf Papier abgewickelt. Die meisten großen Unternehmen benutzen die sogenannten ERP-Systemen (z.B. SAP R/3) für die Beschaffung von diesen Materialien. Die Beschaffung von indirekten/MRO-Produkten wird hierbei jedoch meist nicht unterstützt. Heutzutage bieten sich durch die Optimierung von Beschaffungsprozessen mittels E-Procurement (z.B. Desktop Purchasing Systeme) erhebliche Einsparungspotentiale im Hinblick auf die entstehenden Beschaffungskosten.

Neue Wege in der Beschaffung weisen auch neue Konzepte wie Efficient Consumer Response auf. Einkauf und Verkauf arbeiten miteinander – nicht länger gegeneinander, um Kundenbedürfnisse besser, schneller und günstiger zu erfüllen. Ersichtlich wurde allerdings auch, dass die Einführung von E-Procurement generell kein einfacher Prozess ist, der innerhalb kürzester Zeit umgesetzt werden kann. Vielmehr findet ein komplexer Vorgang statt, der angefangen mit einer exakten Planung, langwierige Strukturveränderungen nach sich zieht.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass E-Procurement mehr als nur eine elektronische Unterstützung der Beschaffung ist. Durch E-Procurement unterliegt der Bereich der Beschaffung nicht nur Veränderungen im wörtlichen Sinne, sondern einer kompletten Neugestaltung und Umstrukturierung. Wirtschaftliche Verbesserungen und technische Neuerungen sind Kernaspekte dieses „neuen Weges“. Nicht mehr Unternehmen, sondern Wertschöpfungsketten stehen im Wettbewerb. Die einzelnen wirtschaftlichen Komponenten wurden, basierend auf Grundlagen der Beschaffung, aufgeführt und kritisch betrachtet.

Inhaltsverzeichnis:

ABSTRACT I
GLIEDERUNG III
ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS VI
ABBILDUNGSVERZEICHNIS VII
TABELLENVERZEICHNIS VIII
1. EINLEITUNG 1
1.1 ZIELSETZUNG UND AUFBAU DIESER ARBEIT 1
1.2 EINFÜHRUNG IN DIE THEMATIK 2
2. GRUNDLAGEN DER BESCHAFFUNG 3
2.1 BESCHAFFUNGSRELEVANTE BEGRIFFE 3
2.2 BEDEUTUNG DER BESCHAFFUNG 5
2.3 BESCHAFFUNGSPOLITIK 5
2.3.1 Beschaffungsziele 6
2.3.2 Beschaffungsmarketing 7
2.3.3 Beschaffungsinstrumente 9
2.4 AM BESCHAFFUNGSPROZESS BETEILIGTE ORGANISATIONSEINHEITEN 9
2.4.1 Der Einkäufer im Unternehmen 10
2.4.2 Der Lieferant 10
2.4.3 Grad der Zusammenarbeit 11
2.5 ENTSCHEIDUNGSPROZESSE IN DER BESCHAFFUNG 12
2.5.1 Strategische vs. operative Beschaffung 13
2.5.2 Zentrale vs. dezentrale Beschaffung 14
2.5.3 Make-or-Buy Entscheidung 15
2.5.4 Spielmacher vs. Spezialist 15
2.5.5 Standortfrage Deutschland 16
2.6 DER KLASSISCHE BESCHAFFUNGSPROZESS 17
2.6.1 Ablauf des klassischen Beschaffungsprozesses 17
2.6.2 Problematik der klassischen Beschaffung 20
3. BESCHAFFUNGSPOLITISCHE OPTIMIERUNGSANSÄTZE 23
3.1 ANSATZPUNKTE UND ZIELE EINES BESCHAFFUNGS-REENGINEERINGS 23
3.2 BEGRIFF UND ZIELE DES E-PROCUREMENT 24
3.3 MARKTFORSCHUNGSSTUDIEN ÜBER BESCHAFFUNG UND E-PROCUREMENT 26
3.4 DIE BEZIEHUNG DES E-PROCUREMENT ZU E-COMMERCE UND E-BUSINESS 28
3.4.1 Abgrenzung der Begriffe E-Commerce und E-Business 28
3.4.2 Ausprägungen des Electronic Commerce 30
3.4.3 E-Commerce Marktstatistiken 32
3.4.4 Barrieren und Herausforderungen des E-Procurement 34
3.5 UMSETZUNGSFELDER DES E-PROCUREMENT 36
3.5.1 Beschaffung direkter und indirekter Produkte 36
3.5.2 Dominanz nicht-strategischer Produkte 37
3.6 BESCHAFFUNGSPROZESSE IM ZEITALTER DER NEW ECONOMY 40
3.6.1 Ablauf des Beschaffungsprozesses bei Einsatz einer EP-Lösung 40
3.6.2 EP-Lösung als Wettbewerbsvorteil 42
3.6.3 Quantitative und Qualitative Potentiale einer EP-Lösung 45
3.7 ELEKTRONISCHE UNTERSTÜTZUNG DER PROZESSE HEUTE 50
3.7.1 Klassisches EDI 51
3.7.2 Web-EDI 53
3.7.3 Schlüsseltechnologie XML 55
3.7.4 OBI 56
3.8 VEREINFACHUNG DER BESCHAFFUNGSPROZESSE DURCH PRODUKT-KLASSIFIZIERUNGSSTANDARDS 58
3.8.1 Bedeutung von Klassifikationssystemen 58
3.8.2 eCl@ss 59
3.8.3 UN/SPSC 61
3.8.4 ETIM 62
3.9 OPTIMIERUNG DER BESCHAFFUNG DURCH INTERNETBASIERTES OUTSOURCING 63
3.9.1 Händlerdienstleister 63
3.9.2 Preisagentur 64
3.9.3 Systemprovider 64
3.9.4 Full-Service Dienstleister 65
3.9.5 Purchasing-Card Dienstleister 65
3.10 VERÄNDERUNG DER WERTSCHÖPFUNGSKETTE 66
3.10.1 Wertschöpfungskette nach Porter 66
3.10.2 Die Wertschöpfungskette im E-Business 68
3.10.3 Workflow-Management-Systeme 70
3.10.4 Supply Chain Management 71
4. DIE WICHTIGSTEN EP-TOOLS UND IHRE ANWENDUNG 73
4.1 ANBIETER-WEBSITES 74
4.1.1 Definition 74
4.1.2 Anwendbarkeit 74
4.1.3 Stärken 74
4.1.4 Schwächen 74
4.1.5 Beispiele 75
4.2 VIRTUELLE EINKAUFSGEMEINSCHAFTEN 75
4.2.1 Definition 75
4.2.2 Anwendbarkeit 75
4.2.3 Stärken 76
4.2.4 Schwächen 76
4.2.5 Beispiele 76
4.3 KATALOGLÖSUNGEN 76
4.3.1 Definition 77
4.3.2 Anwendbarkeit 77
4.3.3 Katalogstandard BMEcat 77
4.3.4 Katalogmodelle zur Unterstützung der Beschaffung 79
4.3.4.1 Lieferantenkataloge (Shop Systeme) 80
4.3.4.2 Käuferkataloge (Desktop Purchasing Systeme) 81
4.3.4.3 Marktplatzintegrierte Katalogsysteme 82
4.3.5 Beispiele 84
4.4 ELEKTRONISCHE MARKTPLÄTZE 84
4.4.1 Definition 85
4.4.2 Ausrichtung von elektronischen Marktplätzen 86
4.4.3 Funktionalitäten von elektronischen Marktplätzen 87
4.4.4 Beschreibung ausgewählter Funktionen 89
4.4.4.1 Schwarze Bretter 89
4.4.4.2 Kataloge 90
4.4.4.3 Auktionen 90
4.4.4.4 Börsen 91
4.4.5 Stärken 92
4.4.6 Schwächen 93
4.4.7 Beispiele 93
4.5 ECHTZEITAUSSCHREIBUNGEN UND AUKTIONEN 94
4.5.1 Definitionen 94
4.5.2 Die Auktionsformen im Internet 95
4.5.2.1 Die Englische Auktion 96
4.5.2.2 Die Holländische Auktion 97
4.5.2.3 Die umgekehrte Auktion 97
4.5.3 Ablauf einer Online-Auktion 98
4.5.4 Stärken 99
4.5.5 Schwächen 100
4.5.6 Beispiele 100
4.6 PROCUREMENT SERVICE PROVIDER 101
4.6.1 Definition 101
4.6.2 Anwendbarkeit 102
4.6.3 Stärken 102
4.6.4 Schwächen 102
4.6.5 Beispiele 103
5. IMPLEMENTIERUNG VON EP-SYSTEMEN IM UNTERNEHEMEN 104
5.1 RESTRUKTURIERUNG DER BESCHAFFUNGSPROZESSE 104
5.2 KRITISCHE ERFOLGSFAKTOREN 107
5.3 DAS VORGEHEN 109
5.4 INTEGRATION AN ERP-SYSTEME 113
5.5 EXEMPLARISCHE AUSWAHL VON EP-SYSTEMEN 115
5.5.1 Abnehmerseitige Lösungen 115
5.5.2 Cybermediär-Lösungen 116
5.5.3 Lieferantenseitige Lösungen 119
5.5.4 Lösungen als Bestandteil von Standardsoftware 119
5.5.5 Eigenentwicklungen 120
5.6 BEST PRACTICE BEISPIELE 121
6. FALLBEISPIEL PORTUM AG 122
6.1 PROFIL DES UNTERNEHMENS 122
6.2 PORTUMS BESCHAFFUNGS-LÖSUNGEN 124
6.2.1 Business Auction Online 125
6.2.2 Enterprise Sourcing Solution 126
6.2.3 Marketplace Cartridge Solution 126
6.3 APPLIKATIONEN FÜR DIE BESCHAFFUNGS-LÖSUNGEN 127
6.3.1 Portum Auction Engine 127
6.3.2 Portum RFQ Engine 128
6.3.3 Portum BidXchange 129
6.4 CASE STUDY: STÄDTISCHE WERKE AG KASSEL 129
7. ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK 130
ANHANG X
LITERATURVERZEICHNIS XXI

Automatisiert erstellter Textauszug:

Vor allem in den letzten Jahren ist in den Unternehmen vielfach eine Abkehr von Althergebrachtem und eine Hinwendung zu neuen Beschaffungsstrategien festzustellen, mit denen auf die neuen Herausforderungen durch ein sich ständig änderndes Beschaffungsumfeld reagiert werden soll. Im Rahmen dieser Diplomarbeit soll das E-Procurement als ein Teilbereich des E-Business herausgegriffen und im Hinblick auf die Optimierung der Beschaffungsprozesse näher betrachtet werden. Ziel soll dabei sein, die betriebswirtschaftlichen Nutzenpotentiale sowie die eingesetzten Technologien des noch relativ jungen E-Procurement aufzuzeigen und damit verbundene Herausforderungen abzuleiten. Nach einer kurzen Einführung in das Thema, beschäftigt sich der zweite Teil dieser Arbeit mit allgemeinen Grundlagen der klassischen Beschaffung, um so die Basis für eine umfassende Bearbeitung des gestellten Themas zu schaffen. Aus der Themenstellung dieser Arbeit wird ersichtlich, dass die beiden Begriffe der „Optimierung“ sowie des „E-Procurement“ im Rahmen elektronischer Beschaffung von besonderer Bedeutung sind. Auf diese wird im ausschließenden dritten Teil dieser Arbeit eingegangen. Dem Leser wird so eine Erläuterung des elektronischen Beschaffungsbegriffs zur Einordnung elektronischer Markttransaktionen gegeben. Zugleich sollen dem Leser auch die technologischen Aspekte so weit näher gebracht werden, dass er die Ausführungen in den nachfolgenden Kapiteln entsprechend einordnen kann. Ebenso werden hier die wesentlichen Unterschiede zum herkömmlichen Beschaffungsprozess sowie die Potentiale des E-Procurement aufgezeigt. Im vierten Teil werden die wichtigsten E-Procurement Tools individuell vorgestellt und deren spezifische Stärken und Schwächen anhand konkreter Beispiele sowie die Anwendbarkeit der verschiedenen Ansätze diskutiert. [...]

länger gegeneinander, um Kundenbedürfnisse besser, schneller und günstiger zu erfüllen. Ersichtlich wurde allerdings auch, dass die Einführung von E-Procurement generell kein einfacher Prozess ist, der innerhalb kürzester Zeit umgesetzt werden kann. Vielmehr findet ein komplexer Vorgang statt, der angefangen mit einer exakten Planung, langwierige Strukturveränderungen nach sich zieht. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass E-Procurement mehr als nur eine elektronische Unterstützung der Beschaffung ist. Durch E-Procurement unterliegt der Bereich der Beschaffung nicht nur Veränderungen im wörtlichen Sinne, sondern einer kompletten Neugestaltung und Umstrukturierung. Wirtschaftliche Verbesserungen und technische Neuerungen sind Kernaspekte dieses „neuen Weges“. Nicht mehr Unternehmen, sondern Wertschöpfungsketten stehen im Wettbewerb. Die einzelnen wirtschaftlichen Komponenten wurden, basierend auf Grundlagen der Beschaffung, aufgeführt und kritisch betrachtet. [...]

alue Added Network (VAN) Ein Value-Added Network agiert als ein Intermediär, der eine Vielzahl von Handelspartnern verbindet, durch Unterstützung verschiedenster Protokolle, Anbindungsgeschwindigkeiten, Sicherheitsstufen und Standards. Vertical Market Marktplatz, auf dem die Teilnehmer eines Industriezweiges Geschäfte abwickeln. Auf vertikalen Marktplätzen finden sich oft die Anbieter einer kompletten Wertschöpfungskette wieder (z.B. Automobil-Industrie). Vickrey Auction Nach ihrem Erfinder, dem Nobelpreisträger William Vickrey, benannte Auktionsform. Ähnlich wie bei der Höchstpreisauktion gibt jeder Teilnehmer verdeckt ein Gebot ab. Bei einer Verkaufsauktion (Einkaufsauktion) erhält der Teilnehmer mit höchsten (niedrigsten) Gebot den Zuschlag, muss jedoch nur den Preis des zweithöchsten (zweitniedrigsten) Gebotes zahlen. Virtual Private Marketplace Ein privater Markt, der es zugelassenen Lieferanten ermöglicht, für einen Großauftrag zu bieten (in einem Extranet oder in einem größeren Marketplace). [...]

Arbeit zitieren:
Landeka, Davor Juni 2001: Optimierung des klassischen Beschaffungsprozesses unter Ausschöpfung möglicher Rationalisierungspotentiale durch konsequente Anwendung von E-Procurement, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
E-Procurement, E-Commerce, Beschaffung, Marketing, Einkauf

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