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Optimierung der Produktion und Aufarbeitung von Glucose-6-phosphat Dehydrogenase und Hexokinase aus Bäckerhefe

Optimierung der Produktion und Aufarbeitung von Glucose-6-phosphat Dehydrogenase und Hexokinase aus Bäckerhefe
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Werner Höra
  • Abgabedatum: April 2002
  • Umfang: 188 Seiten
  • Dateigröße: 4,4 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Jena Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-5580-4
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-5580-4 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-5580-4 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Höra, Werner April 2002: Optimierung der Produktion und Aufarbeitung von Glucose-6-phosphat Dehydrogenase und Hexokinase aus Bäckerhefe, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Kultivierung, Filtration, Kugelmühle, Zentrifugation, Ionenaustauschchromatographie

Diplomarbeit von Werner Höra

Einleitung:

Das Ziel dieser Diplomarbeit war es, ein Verfahren zur Herstellung der Enzyme Glucose-6-phosphat Dehydrogenase (G6P-DH) und Hexokinase (HK) aus Bäckerhefe (Saccharomyces cerevisiae) für die Anwendung zur Glucoseanalytik innerhalb eines Studentenpraktikums zu optimieren.

G6P-DH und HK werden z.B. zur quantitativen Glucosekonzentrationsbestimmung in Kulturbrühen oder zur Ermittlung des Blutzuckergehaltes und des Zuckergehaltes in Lebensmitteln eingesetzt.

In dem Studentenpraktikum sollen G6P-DH und HK von den Studierenden selbständig aus Saccharomyces cerevisiae (S. cerevisiae) gewonnen werden, um damit den Einkauf dieser Enzyme einzusparen. Die isolierte G6P-DH und HK soll dann zur Glukosekonzentrationsbestimmung in der im folgenden Praktikum benutzten Kulturbrühe eingesetzt werden. Die Messung der Glucosekonzentration einer Zellkultur ist notwendig, um den Substratverbrauch und damit den Substratausbeutekoeffizienten zu ermitteln.

Weiterhin soll den Studierenden ein Vefahren zur Herstellung und Aufarbeitung von Enzymen im Rahmen ihrer Ausbildung vermittelt werden.

Für das Praktikum werden Geräte verwendet, die der Fachhochschule Jena bereits zur Verfügung standen.

Zu beachten war, dass bei der Optimierung Aufwand und Kosten der Versuche in einem vernünftigen Verhältnis zu dem Nutzen in Beziehung standen. Um das Verfahren zu optimieren wurde es zunächst mit aus der Literatur oder empirisch gewonnenen Parametern durchgeführt. Dann wurde versucht den oder die „bottlenecks“ zu beseitigen. Hierzu wurden nacheinander die Stellen, die den größten Verlust an Enzym verursachten, optimiert. Dabei durfte jedoch das ideale Kosten-Nutzen-Verhältnis nicht aus den Augen verloren werden.

Vor Beginn der eigentlichen Versuche wurden die Optimierungsrandbedingungen festgelegt. Dies waren zum einen die Anzahl der Versuche, die so niedrig wie möglich gehalten werden sollten, um ein geringes Kosten-Nutzen-Verhältnis zu erreichen. Zum anderen spielt die Dauer der Versuche im Rahmen des Praktikums eine Rolle. Für die einzelnen Versuche steht nur eine begrenzte Zeit zur Verfügung. Weiterhin ist es wichtig, dass die einzelnen Schritte und Verfahren von den Studierenden soweit wie möglich selbständig durchgeführt werden können, um einen höheren Lerneffekt zu gewährleisten. Kann der Student die Aufgabe nicht allein durchführen, muss das wissenschaftliche Hochschulpersonal dies tun.

Nachdem die Optimierungsrandbedingungen festgelegt wurden, konnten bei denjenigen Verfahrensschritten, wo es sinnvoll erschien, die hierbei wesentlichen Parameter mit Hilfe einer faktoriellen Versuchsplanung optimiert werden.

Gang der Untersuchung:

Die Diplomarbeit ist in sechs Kapitel unterteilt. Im 3. Kapitel der Arbeit werden die theoretischen Grundlagen der Enzyme G6P-DH und HK und des Mikroorganismus Bäckerhefe sowie der einzelnen Teilverfahren des Herstellungsprozesses dargestellt. Auf die verwendeten Materialien und Methoden wird im 4. Kapitel eingegangen. Das 5. Kapitel beschreibt die Ergebnisse der Versuche der einzelnen Teilverfahren. Im 6. Kapitel werden diese Ergebnisse zusammen mit einem selbst hergestellten Glucosetest diskutiert. Mit einem Vorschlag zur Durchführung eines Praktikums beschäftigt sich der 7. Abschnitt. Im 8 Kapitel wird ein Kostenvergleich zwischen selbst hergestelltem und gekauftem Glucosetest angestellt.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 4
2. Zielsetzung 5
3. Theoretische Grundlagen 6
3.1 Die Enzyme Glucose-6-phosphat Dehydrogenase und Hexokinase 6
3.1.1 Eigenschaften der Enzyme Glucose-6-phosphat Dehydrogenase und Hexokinase 6
3.1.2 Die beiden Coenzyme Nikotinamid-adenin-dinucleotid-phosphat (NADP+) und Adenosintriphosphat (ATP) sowie Mg2+-Ionen als Cofaktoren 7
3.1.3 Die Methode der Glucosebestimmung mit Hilfe von Glucose-6-phosphat Dehydrogenase und Hexokinase 7
3.2 Charakterisierung des Mikroorganismus Bäckerhefe 9
3.2.1 Allgemeine Betrachtung und Physiologie von Hefen sowie taxonomische Einordnung von S. cerevisiae 9
3.2.2 Stoffwechsel von S. cerevisiae 10
3.3 Allgemeiner Ablauf des Praktikums zur Herstellung der Enzyme G6P-DH und HK 11
3.4 Theoretische Grundlagen der Satz-, Zulauf- und kontinuierlichen Kultivierung 12
3.4.1 Allgemeine Betrachtungen zur Satz-, Zulauf- und kontinuierlichen Kultivierung 12
3.4.2 Gleichungen zur Berechnung der Prozesskenngrößen der Satz-Kultivierungen und der kontinuierlichen Zellkulturen 13
3.5 Praxis der Kultivierung und Aufarbeitung von S. cerevisiae in der Industrie und Vergleich mit der Kultivierung im Studentenpraktikum 16
3.6 Theoretische Grundlagen der Membranmikrofiltration 17
3.6.1 Allgemeine Charakterisierung der Membranmikrofiltration 17
3.6.2 Einsatz und Eigenschaften der Membranmikrofiltration 18
3.7 Theoretische Grundlagen des Zellaufschlusses mit einer Kugelmühle 19
3.7.1 Allgemeine Charakterisierung und Einsatz der Kugelmühle 19
3.7.2 Wichtige Parameter bei der Kugelmühle 20
3.8 Theoretische Grundlagen der Zentrifugation 21
3.8.1 Allgemeine Charakterisierung und Einsatz der Zentrifugation 21
3.8.2 Einflussparameter bei der Zentrifugation 22
3.9 Theoretische Grundlagen der Ionenaustauschchromatographie 23
3.9.1 Allgemeine Charakterisierung der Ionenaustauschchromatographie 23
3.9.2 Einsatz der Ionenaustauschchromatographie 24
4. Material und Methoden 26
4.1 Mikroorganismus, Chemikalien und Nährmedium 26
4.2 Materialien und Methode bei der Vorkultivierung und Kultivierung von S. cerevisiae 27
4.3 Materialien und Methode bei der Überdruckfiltration 30
4.4 Materialien und Methode beim Zellaufschluss mit der Kugelmühle 32
4.5 Materialien und Methode bei der Zentrifugation 34
4.6 Materialien und Methode bei der Anionenaustauschchromatographie 34
4.7 Bestimmung des Trockenbiomasseanteils der eingesetzten Presshefe 37
4.8 Bestimmung der Trockenbiomassekonzentration der kultivierten Hefe 38
4.9 Bestimmung der Glucosekonzentration in der Kulturbrühe 41
4.10 Bestimmung der Ethanolkonzentration in der Kulturbrühe 43
4.11 Enzymtests zur Bestimmung der G6P-DH- und HK-Aktivität 44
4.12 Bestimmung der volumenbezogenen Enzymaktivität von G6P-DH während der Kultivierung 46
4.13 Bestimmung der Proteinkonzentrationen des Rohextraktes und eluierter Fraktionen mit Bradford-Reagenz 46
5. Ergebnisse des Herstellungsprozesses von G6P-DH und HK 48
5.1 Ergebnisse der Vorkultivierungen und der Kultivierungen 48
5.1.1 Messgrößen der ersten Satz-Kultivierung (Satz-1) 49
5.1.2 Messgrößen der zweiten Satz-Kultivierung (Satz-2) 50
5.1.3 Messgrößen der ersten Satz-Kultivierung mit impulsweiser Zufütterung (IZ-Satz-1) 52
5.1.4 Messgrößen der zweiten Satz-Kultivierung mit impulsweiser Zufütterung (IZ-Satz-2) 54
5.1.5 Messgrößen der Zulauf-Satz-Kultivierung mit nachfolgender kontinuierlicher Prozessführung (IZ-Satz-Konti) 56
5.1.6 Messgrößen der kontinuierlichen Kultivierung (Konti-1) sowie Säureverbrauch und zudosierte Antischaummittelvolumen aller Kultivierungen 58
5.1.7 Charakteristische Prozesskenngrößen der Kultivierungen im Vergleich 60
5.2 Ergebnisse der Fest/Flüssig-Trennung mit einer Filtrationsanlage 61
5.2.1 Fest/Flüssig-Trennung mit Papierfiltern 61
5.2.2 Fest/Flüssig-Trennung mit Membranfiltern 62
5.3 Ergebnisse des Zellaufschlusses mit der Kugelmühle 66
5.3.1 Vorversuche mit und ohne Sand 66
5.3.2 Vorversuche mit Sand mit Hilfe eines klassischen Versuchsplans 67
5.3.3 Ergebnisse des Faktorenversuchsplans 69
5.4 Ergebnisse der Zentrifugation 71
5.5 Ergebnisse der Anionenaustauschchromatographie 71
5.5.1 Anionenaustauschchromatographie mit Proteinlösung aus Trockenhefe mit Hilfe eines linearen Gradienten (Chroma-1) 72
5.5.2 Anionenaustauschchromatographie mit Proteinlösung aus kultivierter Hefe mit Hilfe eines linearen Gradienten (Chroma-2) 72
5.5.3 Anionenaustauschchromatographie mit Proteinlösung aus Presshefe mit Hilfe eines Stufengradienten (Chroma-3) 74
5.5.4 Anionenaustauschchromatographie mit Proteinlösung aus kultivierter Hefe mit Hilfe eines Stufengradienten (Chroma-4) 76
5.6 Ergebnisse und Diskussion der Lagerung von G6P-DH und HK 78
6. Diskussion der Ergebnisse der Teilverfahren des Herstellungsprozesses
6.1 Diskussion der Ergebnisse der Vorkultivierungen und der Kultivierungen
6.2 Diskussion der Ergebnisse der Mikrofiltration 82
6.3 Diskussion der Ergebnisse des Zellaufschlusses 83
6.4 Diskussion der Ergebnisse der Zentrifugation 84
6.5 Diskussion der Ergebnisse der Chromatographieversuche 84
6.6 Gesamtbilanz des Prozesses in Bezug auf G6P-DH 86
6.7 Ergebnisse und Diskussion des selbst hergestellten Glucosetestes im Vergleich mit dem Glucosetest von Roche 87
7. Vorschlag zur Durchführung eines Praktikums 95
8. Kostenvergleich des zweiten selbst hergestellten Glucosetestes mit dem gekauften Glucosetest von Roche 98
9. Zusammenfassung und Ausblick 100
10. Chemikalien- und Verbrauchsmaterialienliste sowie Geräteliste 102
10.1 Chemikalien- und Verbrauchsmaterialienliste 102
10.2 Geräteliste 103
11. Literaturverzeichnis 104
12. Verzeichnis der Symbole und Indizes 108
13. Abkürzungsverzeichnis 111
14. Abbildungsverzeichnis 112
15. Tabellenverzeichnis 116
16. Antrag auf Ausgabe des Diplomthemas 118
17. Erklärung 120
18. Anhang 121
18.1 Versuchsanleitung zur Durchführung des Praktikums 121
18.2 Musterprozess mit Prozesskenngrößen in Kurzform 132
18.3 Definition der Enzymaktivität 134
18.4 Rohdaten und Datenblätter 134

Automatisiert erstellter Textauszug:

Abbildung 24 : Verlauf der Glucose- und Trockenbiomassekonzentrationen der ersten Satz-Kultivierung, Arbeitsvolumen: 2 Liter, (Vorkultur: 2 mal 100 ml Nährlösung mit je 5,7 g Presshefe, Mittelwert der TBM nach Vorkultivierung: 12,9 g/l) Die Glucosekonzentrationen der Kulturbrühe sanken während der Kultivierung kontinuierlich von 30 g/l bis 0 g/l innerhalb von 4,5 Stunden. Der Graph der Trockenbiomassekonzentrationen zeigt ein typisches diauxisches Verhalten. Nach 30 min wurde die erste Trockenbiomassekonzentration bestimmt. Der Mikroorganismus befand sich von t = 0,5-2 Stunden in der Beschleunigungsphase (Akzelerationsphase), in der die Trockenbiomassekonzentrationen leicht zunahmen. Danach ging das Wachstum in die exponentielle Phase im Zeitraum t = 2-3,5 Stunden über, in der die Konzentrationen der Hefetrockenbiomasse exponentiell stiegen. Nun schloss sich eine Verzögerungsphase an, in der die Glucose limitierend wirkte (t = 3,5-4,5 Stunden). Nachdem die Glucose verbraucht war, folgte eine diauxische Übergangsphase vom Zeitpunkt t = 4,5-5 Stunden, in der der Mikroorganismus seinen Enzymapparat vermutlich auf Ethanol als Substrat umstellte (Die Ethanolkonzentrationen konnten während dieser Kultivierung nicht gemessen werden). Nun war das Wachstum nur gering. Dann schlossen sich wiederum eine exponentielle Phase (t = 5-6 Stunden) und eine Verzögerungsphase (t = 6-7 Stunden), in der Ethanol vermutlich limitierend wirkte, an. Schließlich [...]

Für die Kultivierungen wurden 3 verschiedene Prozessführungen (Satz-, Satz-Betriebsweise mit impulsweiser Zufütterung und kontinuierliche Betriebsweise) gewählt. Die Satz-Kultivierungen (Satz-1, Satz-2) und Satz-Kultivierungen mit impulsweiser Zufütterung (IZ-Satz-1, IZ-Satz-2) wurden hinsichtlich ihrer Reproduzierbarkeit überprüft. Satz-1 und Satz-2 wurden durchgeführt, um mit dem Zellkulturprozess und der damit verbundenen Trockenbiomasse- und Glucoseanalytik vertraut zu werden. IZ-Satz-1 und IZSatz-2 wurden gewählt, um eine Trockenbiomassekonzentration von 10 g/l auf Glucose als Substrat zu erreichen und festzustellen in welcher Phase des Bioprozesses die Bildung an G6P-DH am größten ist. Weiterhin folgten eine Zulauf-Satz-Kultivierung mit nachfolgender kontinuierlicher Prozessführung (IZSatz-Konti), um eine höhere Biomasseausbeute zu erreichen und um die Satz- und kontinuierliche Kultivierung miteinander zu verbinden. Den Studenten soll im Praktikum auch eine kontinuierliche Kultivierung vermittelt werden. Ferner sollte genügend Biomasse erzielt werden, um mit dem daraus gewonnenen Enzymen einen Glucosetest durchführen zu können. Abschließend folgte eine kontinuierliche Kultivierung (Konti-1) bei der untersucht werden sollte, ob sich bei einer Glucosekonzentration unter 10 g/l zu bestimmten Zeitpunkten erhöhte Enzymaktivitäten/TBM einstellten. [...]

4.12 Bestimmung der volumenbezogenen Enzymaktivität von G6P-DH während der Kultivierung Während der Kultivierung wurden nur die volumenbezogenen Aktivitäten von G6P-DH gemessen. Um herauszufinden, in welchem Abschnitt der Kultivierung die Produktion von G6P-DH am größten ist und zu ermitteln, ob es wachstumsgekoppelt gebildet wird, wurde bei den Satz-Kultivierungen mit impulsweiser Zufütterung, der Zulauf-Satz-Kultivierung mit anschließender kontinuierlicher Prozessführung und der kontinuierlichen Kultivierung in Abständen von 30 min 20 ml Probe entnommen und diese mit einer Vakuumpumpe der Firma Knf Neuberger Laboport abfiltriert. Hierbei wurden Filter mit einer Porengröße von 0,45 µm und einem Durchmesser von 50 mm der Firma Schleicher und Schuell verwendet. Danach wurde der Filterkuchen vom Membranfilter abgeschabt und mit Sand der 1,5 fachen Menge an Feuchtbiomasse mit Mörser und Pistill 5 min lang aufgeschlossen. Anschließend wurde 1 ml NaH2PO4Puffer hinzugegeben und der Sand sowie die Hefezellbruchstücke in einem Eppendorfhütchen mit der Zentrifuge Centrifuge 5415 C der Firma Eppendorf bei einer Rotationsgeschwindigkeit von 7000 min-1 5 min lang von der Proteinlösung abzentrifugiert. Abschließend wurde die abzentrifugierte Enzymlösung mit Pellet im Kühlschrank bei +4 °C gelagert und einen Tag nach der Kultivierung ein Enzymtest zur Ermittlung der volumenbezogenen Enzymaktivität von G6P-DH durchgeführt. 4.13 Bestimmung der Proteinkonzentrationen des Rohextraktes und eluierter Fraktionen mit Bradford-Reagenz Zur Bestimmung der Proteinkonzentration und damit der Enzymaktivität/Gesamtproteinmenge des Rohextraktes und ausgewählter Fraktionen wurde Bradford-Reagenz verwendet. Bradford-Lösung enthält Coomassie brilliant blue G-250, welches bei einer Bindung an Proteine zu einer Blaufärbung der Lösung führt und das Absorptionsmaximum von 465 nm ohne Protein zu 595 nm mit Protein verschiebt. Durch die Zunahme der Absorption bei 595 nm kann mit Hilfe eines Spektralphotometers mittels einer Kalibriergeraden die Proteinkonzentration einer unbekannten Proteinlösung bestimmt werden. In dieser Diplomarbeit wurde mit den Albuminproteinkonzentrationen 0,1 g/l, 0,3 g/l, 0,5 g/l, 0,8 g/l und 1 g/l eine Kalibriergerade erstellt. Dabei wurden die Extinktionen bei einer Wellenlänge von 595 nm mit dem selben Spektralphotometer, das für den Enzymtest verwendet wurde, gemessen. Anhand der folgenden Gleichung, die die Abhängigkeit von der Proteinkonzentration zur Extinktion angibt, konnte eine unbekannte Proteinkonzentration ermittelt werden (Abbildung 23): c(Proteinlösung) = 1,306 * ∆E [g/l] [32] [...]

Arbeit zitieren:
Höra, Werner April 2002: Optimierung der Produktion und Aufarbeitung von Glucose-6-phosphat Dehydrogenase und Hexokinase aus Bäckerhefe, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Kultivierung, Filtration, Kugelmühle, Zentrifugation, Ionenaustauschchromatographie

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