Optimierung von Immobilienportfolios
Der Einsatz quantitativer Analysemethoden
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Christiane Büch
- Abgabedatum: November 1999
- Umfang: 119 Seiten
- Dateigröße: 7,3 MB
- Note: 2,0
- Institution / Hochschule: Universität Potsdam Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-2244-8
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-2244-8 P - ISBN (CD) :978-3-8324-2244-8 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Büch, Christiane November 1999: Optimierung von Immobilienportfolios, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: APT, Empirie, CAPM, Immobilienportfolio, Risikoversifizierung
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Diplomarbeit von Christiane Büch
Einleitung:
Die Portfoliotheorie, von Markowitz- mit dem Portfolio-Selektions-Modell entwickelt, wurde in der Vergangenheit erfolgreich zur Optimierung von Aktien- und. Anleiheportfolios genutzt. In der vorliegenden Arbeit soll die Relevanz dieses Modells für Immobilien als Direktanlage analysiert werden. Zusätzlich zur Portfoliotheorie werden auch die kapitalmarkttheoretischen Modelle CAPM und APT auf ihre Übertragbarkeit auf Immobilieninvestitionen untersucht, wobei aber der Schwerpunkt auf der Analyse der Übertragung des Modells von Markowitz liegt. Bei Immobilieninvestitionen wurde die Übertragbarkeit von Wertpapier Analysetheoremen in Deutschland bisher kaum untersucht. Das kann hauptsächlich darauf zurückgeführt werden, daß bautechnische, architektonische und rechtliche Gegebenheiten die Immobilieninvestition eher bestimmen als betriebswirtschaftliche Aspekte. Außerdem sind die für die Analyse wichtigen Marktdaten nur eingeschränkt verfügbar. In der englischen und amerikanischen Literatur wird die Anwendung der Portfoliotheorie auf Immobilien seit Mitte der 70er Jahre erforscht. In Deutschland fanden diese quantitativen Methoden bisher jedoch wenig Beachtung. Dadurch erklärt sich auch die fast ausschließliche Verwendung englischsprachiger Literatur im Rahmen der Arbeit.
Gang der Untersuchung:
Aufgrund der geschilderten Zielsetzung ist der Aufbau der Arbeit in drei Teile gegliedert. Der erste Teil der Arbeit beinhaltet die Darstellung der Eigenschaften von Immobilien und Charakteristika des Immobilienmarktes. Aufgrund der Neuartigkeit immobilienökonomischer Fragestellungen in der Betriebswirtschaftslehre und der Besonderheiten der Immobilie als Wirtschaftsgut kommt der Darlegung dieser Grundlagen eine besondere Bedeutung zu. Vorgestellt werden hier auch die institutionellen Immobilieninvestoren, die in der empirischen Untersuchung im dritten Teil betrachtet werden.
Die theoretische Analyse des Irnmobilien-Portfolioinanagement erfolgt im zweiten Teil der Arbeit. Hier wird der Versuch der Übertragung des Pottfolio-Selektions-Modells von Markowitz analysiert. Dabei werden die erarbeiteten Ergebnisse auf ihre Anwendungsmöglichkeiten in Bezug- auf die sektorale und die regionale Diversifikation analysiert. Diese Analyse soll jedoch aufgrund der eingeschränkten Repräsentativität der Ausgangsdaten eine beispielhafte Veranschaulichung der theoretisch erarbeiteten Ergebnisse sein. Im Anschluß daran wird die Anwendung des CAPM und der APT auf Immobilien geprüft.
Im dritten Teil der Arbeit werden die theoretischen Betrachtungen bezüglich des Portfoliomanagement der Investoren im Rahmen einer eigenen Erhebung empirisch festgestellt und analysiert. Es wird hier lediglich auf die Diversifikation im Rahmen des Portfolio-Selektions-Modells von Markowitz eingegangen. Der Grund für diese Auswahl ist zum einen, daß dieses Modell den Hauptteil der Arbeit einnimmt. Zum anderen betrifft es die Daten, die zur Analyse der Übertragbarkeit des CAPM und der APT benötigt werden, den Immobilienmarkt als solchen und nicht einzelne Investoren. Die Auswahl der Gruppe institutioneller Immobilieninvestoren als Erhebungseinheiten erfolgte aufgrund der geringen statistischen Erreichbarkeit und der Heterogenität der Gruppe privater Immobilieninvestoren. Innerhalb der institutionellen Immobilieninvestoren wurden dann diejenigen Investoren herausgesucht, die Single-Asset-Postfolios aus Immobilien bilden und optimieren. Dazu gehören die offenen und geschlossenen Immobilienfonds sowie die Immobilien-AGs. Die geschlossenen Immobilienfonds werden jedoch nicht mit in die empirische Untersuchung einbezogen, da sie nicht nach- den Grundsätzen der Risikostreuung innerhalb eines Fonds handeln und somit die Diversifikation keine Rolle spielt.
Die zusammenfassende Schlußbemerkung schließt die Arbeit ab.
Inhaltsverzeichnis:
| I. | Abbildungsverzeichnis | 6 |
| II. | Tabellenverzeichnis | 7 |
| III. | Abkürzungsverzeichnis | 9 |
| IV. | Einleitung | 10 |
| A. | Immobilien als Investitionsobjekt | 12 |
| 1. | Immobilien | 12 |
| 1.1 | Begriffliche Grundlegung | 12 |
| 1.2 | Charakteristika von Immobilien | 13 |
| 1.3 | Immobilien als Anlageelement | 15 |
| 2. | Effizienz des Immobilienmarktes | 16 |
| 3. | Institutionelle Immobilieninvestoren in Deutschland | 18 |
| 3.1 | Bestandsvolumen institutioneller Immobilieninvestoren | 18 |
| 3.2 | Ausgewählte Formen institutioneller Immobilieninvestoren | 19 |
| 3.2.1 | Offene Immobilienfonds | 19 |
| 3.2.2 | Immobilien-Aktiengesellschaften | 20 |
| B. | Theoretische Analyse des Immobilien-Portfoliomanagement | 21 |
| 4. | Einordnung des Immobilien-Portfoliomanagement | 21 |
| 5. | Analyse der Übertragbarkeit des Portfolio-Selektions-Modells von Markowitz auf den Immobilienmarkt | 22 |
| 5.1 | Grundlagen des Markowitz-Modells | 22 |
| 5.2 | Immobilienspezifische Parameter | 24 |
| 5.2.1 | Immobilienrendite | 24 |
| 5.2.2 | Risiko von Immobilieninvestitionen | 25 |
| 5.3 | Bestimmung von Effizienzkurven | 28 |
| 5.3.1 | Auswahl der Datenreihen | 28 |
| 5.3.2 | Sektorale Diversifikation | 29 |
| 5.3.2.1 | Analyse des Diversifikationspotentials | 29 |
| 5.3.2.2 | Konstruktion effizienter Portfolios | 31 |
| 5.3.3 | Regionale Diversifikation | 37 |
| 5.3.3.1 | Analyse des Diversifikationspotentials | 37 |
| 5.3.3.2 | Konstruktion effizienter Portfolios | 38 |
| 5.4 | Beurteilung des Ansatzes | 40 |
| 5.4.1 | Anwendungsmöglichkeiten | 40 |
| 5.4.2 | Einschränkungen | 42 |
| 6. | Analyse der Übertragbarkeit der Kapitalmarkttheorien : Capital-Asset-Pricing-Modell und Arbitrage-Pricing-Theory auf den Immobilienmarkt | 45 |
| 6.1 | Grundlagen der Modelle | 45 |
| 6.1.1 | CAPM | 45 |
| 6.1.2 | APT | 48 |
| 6.2 | Ermittlung der Gleichgewichtsrendite von Immobilienanlagen mit Hilfe des CAPM | 49 |
| 6.2.1 | Theoretische Betrachtung | 49 |
| 6.2.2 | Praktische Bestimmung | 51 |
| 6.3 | Ermittlung der Gleichgewichtsrendite von Immobilienanlagen mit Hilfe der APT | 52 |
| 6.4 | Beurteilung der Ansätze | 56 |
| C. | Immobilien-Portfoliomanagement in Deutschland - Eine empirische Untersuchung | 59 |
| 7. | Vorbetrachtungen zur empirischen Untersuchung | 59 |
| 7.1 | Methoden der Untersuchung | 59 |
| 7.2 | Hypothesen der Untersuchung | 60 |
| 7.3 | Gestaltung des Fragebogens | 61 |
| 7.4 | Struktur der Befragung | 61 |
| 8. | Ergebnisse der empirischen Untersuchung | 63 |
| 8.1 | Grundlagen der statistischen Auswertung | 63 |
| 8.2 | Anlageentscheidung | 63 |
| 8.2.1 | Einflußfaktoren der Immobilienanlage | 63 |
| 8.2.2 | Motive der Immobilienanlage | 67 |
| 8.2.3 | Behandlung der Datenunsicherheit | 68 |
| 8.3 | Zusammensetzung des Immobilienportfolios | 70 |
| 8.3.1 | Sektorale Struktur | 70 |
| 8.3.2 | Altersstruktur | 71 |
| 8.3.3 | Regionale Struktur | 72 |
| 8.3.4 | Praktische Relevanz der Diversifikation für Immobilienportfolios | 76 |
| 9. | Zusammenfassende Würdigung der empirischen Untersuchung | 77 |
| V. | Schlußwort | 78 |
| Anhang | 80 | |
| Immobilieninvestoren | 102 | |
| VI. | Literaturverzeichnis | 106 |
| Eidesstaatliche Erklärung | 115 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832422448
Arbeit zitieren:
Büch, Christiane November 1999: Optimierung von Immobilienportfolios, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
APT, Empirie, CAPM, Immobilienportfolio, Risikoversifizierung



