Optimierung der Administrationsumgebung für Citrix Farmen in Windows Netzumgebungen
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Katrin Weiand
- Abgabedatum: Juli 2007
- Umfang: 98 Seiten
- Dateigröße: 10,7 MB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: FOM - Fachhochschule für Oekonomie und Management Essen Deutschland
- Bibliografie: ca. 25
- ISBN (eBook): 978-3-8366-0774-2
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Weiand, Katrin Juli 2007: Optimierung der Administrationsumgebung für Citrix Farmen in Windows Netzumgebungen, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Citrix Presentation Server, Systemverwaltung, Citrix, Windows, Terminalserver
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Diplomarbeit von Katrin Weiand
Einleitung:
Der IT Slogan „Never Touch A Running System“ ist heutzutage nicht mehr praktikabel. Begründet durch immer häufigere Marktänderungen und die schnellere Entwicklung neuer Geschäftsstrategien, sind stetig entsprechende Anpassungen an den IT Infrastrukturen und Konfigurationen durchzuführen, um diesen Anforderungen gerecht zu werden.
Als aktueller Trend der IT Technologien gilt das Server Based Computing, welches anhand des Citrix Produktes Presentation Server im Rahmen dieser Arbeit behandelt werden soll. Der Vorteil liegt für Unternehmungen darin, Ressourcen an einer zentralen Stelle zu verwalten und für sämtliche Benutzer aus unterschiedlichen Unternehmensstandorten einheitlich bereitzustellen. Durch diese Zentralisierung ist die Relevanz der Terminalserver begründet. Die Gestaltung und Nutzung effektiver Prozesse und Werkzeuge zur Durchführung anfallender Administrationsaufgaben sind daher unabdingbar, um Änderungen möglichst fehlerfrei und mit minimalen Ausfallzeiten durchführen zu können.
Ziel dieser Arbeit ist daher die Betrachtung und Optimierung zentralisierter Administrationsprozesse und proprietärer Werkzeuge für Citrix Umgebungen. In diesem Zusammenhang sollen die relevanten Aufgaben zur Administration der Microsoft Serversysteme und Netzumgebungen ebenfalls berücksichtigt werden. Anhand eines Beispielszenarios sollen Abhängigkeiten und Arbeitsschritte der Administrationsaufgaben analysiert werden, um diese im Anschluss daran beurteilen und mögliche Verbesserungen entwickeln zu können. Der Schwerpunkt dieser Betrachtung wird hierbei auf die Routineaufgaben zur Administration gelegt, da für diese Arbeiten mittels Optimierung der Administrationsumgebung ein Mehrwert zu erwarten ist. Diese Erwartungshaltung stützt sich auf die beiden Kriterien Zeitersparnis und Fehlerkontrolle durch automatisierte Prüfung auf Richtigkeit, Vollständigkeit und Einheitlichkeit. Abschließend ist zu beurteilen, ob diese Verbesserungen realisierbar sind und die gestellten Erwartungen erfüllt werden können.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Intention dieser Arbeit | 8 |
| 1.1 | Leserkreis | 9 |
| 1.2 | Literaturbewertung | 9 |
| 2. | Citrix Terminalserverumgebungen | 10 |
| 2.1 | Windows 2003 Netzumgebungen | 11 |
| 2.2 | Citrix Infrastrukturen | 12 |
| 3. | Verwaltungsaufgaben | 16 |
| 3.1 | Systemadministration | 18 |
| 3.1.1 | Verbindungsprüfung | 18 |
| 3.1.1.1 | Regelmäßige Kommunikation | 19 |
| 3.1.1.2 | Ereignis- basierende Kommunikation | 21 |
| 3.1.1.3 | Beurteilung der Citrix Kommunikationswege | 23 |
| 3.1.2 | Verwaltung von Druckertreibern | 24 |
| 3.1.3 | Lizenzverwaltung | 26 |
| 3.2 | Benutzeradministration | 27 |
| 3.2.1 | Benutzeranmeldung am Terminalserver | 28 |
| 3.2.1.1 | Benuzterauthentifizierung | 28 |
| 3.2.1.2 | Laden des Benutzerprofils | 29 |
| 3.2.1.3 | Anwenden der Benutzerrichtlinien | 30 |
| 3.2.1.4 | Durchführen der Anmeldeskipte | 31 |
| 3.2.2 | Berechtigungen | 33 |
| 3.3 | Anwendungsadministration | 34 |
| 3.3.1 | Installation von Anwendungen | 35 |
| 3.3.2 | Bereitstellung von Anwendungen | 38 |
| 3.3.3 | Inbetriebnahme von gehosteten Anwendungen | 38 |
| 3.4 | Organisatorische Rahmenbedingungen | 39 |
| 4. | Standard-Administrationsumgebung | 42 |
| 4.1 | Beispielszenario | 42 |
| 4.1.1 | Aufbau von Konfigurationen | 44 |
| 4.1.2 | Bereitstellen einer Anwendung | 47 |
| 4.1.2.1 | Installation der gehosteten Anwendung | 49 |
| 4.1.2.2 | Konfiguration der Sitzungsumgebung | 50 |
| 4.1.2.3 | Konfiguration der Benutzerzugriffe und -Berechtigungen | 56 |
| 4.1.3 | Einrichten des Benutzerzugriffs für eine Anwendung | 58 |
| 4.2 | Citrix Administrationskonsolen | 58 |
| 4.3 | Microsoft Administrations Snap-Ins und Tools | 61 |
| 4.4 | Mängel der proprietären Administrationswerkzeuge | 63 |
| 4.5 | Bestehende Anforderungen an die Administrationsumgebung | 65 |
| 4.5.1 | Zentralisierung | 65 |
| 4.5.2 | Automatisierung | 65 |
| 4.5.3 | Erweiterter Funktionsumfang | 66 |
| 5. | Ansätze zur Optimierung der Administrationsumgebung | 68 |
| 5.1 | Optimierung durch Anpassung von Arbeitsabläufen | 69 |
| 5.2 | Optimierung durch Anpassung der Infrastrukturen | 72 |
| 5.3 | Optimierung durch Softwareentwicklung | 76 |
| 6. | Fazit | 78 |
| 7. | Ausblick | 79 |
| 8. | Literaturverzeichnis | 81 |
| Anhang A: Beispiel- Anforderungskatalog | 89 | |
| Anhang B: Anmeldeskript des Beispielszenarios | 93 | |
| Anhang C: Citrix Administrationsaufgaben und Konsolen | 94 | |
| Anhang D: Berechtigungsschema des Beispielszenarios | 95 | |
| Eidesstattliche Erklärung | 96 |
Textprobe:
Kapitel 2.1: Windows 2003 Netzumgebungen:
In Microsoft basierenden Netzumgebungen stellt das Active Directory seit Windows 2000 das zentrale Verwaltungsinstrument für sämtliche Objekte des Netzwerkes. Als Objekte werden hier sowohl logische, als auch physikalische Ressourcen behandelt. Die entsprechenden Informationen werden in hierarchischer Form strukturiert, auf Domänencontrollern des Netzwerkes verteilt verwaltet und mittels DAS Verzeichnisdienst zur Verfügung gestellt. Organisationseinheiten, Domänen, Domänen- und Gesamtstrukturen entsprechen der logischen Organisation des Active Directories. Unabhängig davon bietet Windows für die Abbildung physikalisch verteilter Netzumgebungen, die Konfiguration so genannter Standorte. Ein Standort umfasst dabei Computer, die einem oder mehreren Subnetzen angehören und mit Hilfe von LAN-Technologien untereinander verbunden sind. Betreffen administrative Änderungen mehrere Standorte, ist die Replizierung entsprechender Informationen zeitnah zu gewährleisten, um relevante Funktionen und Restriktionen konsequent durchführen und die Umgebung mit einer einheitlichen Konfiguration betreiben zu können. WAN Anbindungen lassen sich an dieser Stelle über Standortverbindungen konfigurieren und ermöglichen hiermit eine individuelle zeitliche und inhaltliche Steuerung der Replikationen von Verzeichnisinformationen.
Die Zuweisung und Verwaltung von IP Adressen und erforderlicher Routinginformationen für Server- und Endgeräte kann sowohl manuell, als auch automatisch über DHCP Services durchgeführt werden. Zur Erleichterung der Adressierung kann diese mittels DNS über aussagekräftige Namen erfolgen. Da für Citrix Umgebungen meist Zugriffe aus verteilten Umgebungen zu realisieren sind, ist in den Microsoft Konfigurationen besonders die Sicherstellung erforderlicher Vertrauensstellungen der involvierten Forests und Domänen, sowie DNS Namensräume wichtig.
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783836607742
Arbeit zitieren:
Weiand, Katrin Juli 2007: Optimierung der Administrationsumgebung für Citrix Farmen in Windows Netzumgebungen, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Citrix Presentation Server, Systemverwaltung, Citrix, Windows, Terminalserver



