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Die Operationalisierung (Meßbarmachung) der Konsumentenzufriedenheit im Konsumgüterbereich

Die Operationalisierung (Meßbarmachung) der Konsumentenzufriedenheit im Konsumgüterbereich
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Heiko Schorr
  • Abgabedatum: Januar 1996
  • Umfang: 104 Seiten
  • Dateigröße: 5,8 MB
  • Note: 2,3
  • Institution / Hochschule: Universität Bayreuth Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-3554-7
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-3554-7 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-3554-7 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Schorr, Heiko Januar 1996: Die Operationalisierung (Meßbarmachung) der Konsumentenzufriedenheit im Konsumgüterbereich, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte:

Diplomarbeit von Heiko Schorr

Einleitung:

Zufriedenheit von Kunden ist ein Schlüsselfaktor für den Erfolg von Unternehmen in Käufermärkten. Sie dient der Erklärung des Wiederkaufverhaltens sowie der Marken- und Geschäftstreue. Unzufriedenheit auf der anderen Seite wird als Auslöser des Beschwerdeverhaltens gesehen. Diese Tatsache hat dazu geführt, daß sich die Wissenschaft und zunehmend auch die Unternehmen verstärkt mit der Konsumentenzufriedenheit (engl.: Consumer satisfaction) befassen.

Der Anstoß erfolgte jedoch von der Kundenseite. Anfang der 70er Jahre bildete sich in den Vereinigten Staaten eine privat organisierte Verbraucherbewegung, die als Konsumerismusbewegung in die Literatur einging. Diese war mit der Marktleistung der Unternehmen unzufrieden und rückte die Verbraucherprobleme in den Mittelpunkt der Diskussion. Um besonders schwerwiegende Mißstände zu beseitigen, wurden u.a. auch konsumentenfreundlichere Gesetze erzwungen. Ein weiterer Grund für die verstärkte Beachtung der CS ist der generelle Wandel von Verkäufer- zu Käufermärkten. Viele Märkte befinden sich heute in Sättigungsphasen ohne nennenswertes Marktwachstum. Bei vielen Gütern des Konsumgüterbereichs erfolgte eine weitgehende Angleichung in Qualität und Funktion. Eine stärkere Hinwendung der Unternehmen zum Kunden ist daher dringend erforderlich, und bereits vorhandene Kunden werden zukünftig für die Unternehmen immer wertvoller.

Bis heute haben sich verschiedene Disziplinen mit der CS befaßt: Die Soziologie bzw. Sozialpsychologie, die Psychologie, die Mikroökonomie und letztendlich, und dies ist der Ausgangspunkt dieser Arbeit, die Marketingtheorie. Trotz ihrer unterschiedlichen theoretischen Ansätze liegt ihnen ein gemeinsames Problem zugrunde: Die grundsätzliche Schwierigkeit des Operationalisierungsprozesses. Diese liegt darin begründet, daß die theoretische Sprache keinen direkten Bezug zur empirischen, die Realität wiedergebende Sprache besitzt und dieser sich auch nicht logisch zwingend herstellen läßt. Weiter ist festzustellen, daß die Zufriedenheit zweifelsohne zu den psychischen Phänomenen gehört, von denen jeder Mensch eine eigene inhärente Vorstellung hat, da sie individuell verschieden und dadurch auch immer subjektiv erlebt wird. Wie aber kann etwas gemessen werden, von dem jeder eine eigene (andere) Ansicht hat? Diese Schwierigkeit scheint einer der Hauptpunkte für die bisherige Zurückhaltung in der Literatur zu sein, wenn es um die Operationalisierung dieses hypothetischen (theoretischen) Konstruktes der CS geht. Ein zentrales Problem ist in der dualen Betrachtungsweise der CS seitens der Anbieter und der Konsumenten zu sehen. Hier stellt sich die Frage, wer letztendlich entscheidet, welche Komponenten die CS bestimmen.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis I
Abkürzungsverzeichnis \\/
Abbildungsverzeichnis Vl
A. Einleitung 1
1. Problemstellung 1
2. Abgrenzung und Zielsetzung der Arbeit 2
3. Gang und Aufbau der Arbeit 3
B. Theoretische Grundlagen des Konstrukts der "Konsumentenzufriedenheit" 3
1. Begriffliche Grundlagen 3
2. Einbettung der Konsumentenzufriedenheit in die Marketing-Theorie 5
3. Alternative theoretische Erklärungsansätze der Konsumentenzufriedenheit 7
3.1 Bedürfnistheoretische Konzeptionen 7
3.2 Anreiztheoretische Konzeptionen 8
3.3 Kognitive Konzeptionen 9
3.4 Humanistische Konzeptionen 10
3.5 Skalenausprägungen 11
3.6 Darstellung der alternativen Erklärungsansätze 12
4. Abgrenzung des Zufriedenheitskonstrukts zu verwandten psychischen Konstrukten 13
4.1 Einstellung 13
4.2 Emotionen 14
4.3 Wohlergehen 14
4.4 Werte 14
5. Die Komponenten der Konsumentenzufriedenheit 15
5.1 Die Soll-Komponente 15
5.2 Die Ist-Komponente 17
5.3 Die Ergebniskomponente 20
6. Erweiterte Definition der Konsumentenzufriedenheit 24
C. Ansätze zu einer sozialökonomischen Theorie der Konsumentenzufriedenheit 24
1. Die Mehrdimensionalität der Konsumentenzufriedenheit 25
1.1 Mikro-Marketing-Zufriedenheit 26
1.1.1 Die Produktzufriedenheit 28
1.1.2 Die Zufriedenheit mit dem Produktumfeld 29
1.1.2.1 Bedienungs- und Gebrauchsanleitungen 29
1.1.2.2 Garantieleistungen 30
1.1.2.3 Produktpreis 30
1.1.2.4 Produktwerbung 31
1.1.2.5 Verpackung 32
1.1.2.6 Umweltbewußtsein der Konsumenten 32
1.1.2.7 Hersteller und Händler 33
1.1.2.8 Verbraucherorganisationen und Verbraucherberatungseinrichtungen 34
1.2 Makro-Marketing-Zufriedenheit 35
1.3 Interdependenzen zwischen Mikro- und Makro-Konsumenten-Zufriedenheit 36
2. Bestimmungsfaktoren der Konsumentenzufriedenheit 36
2.1 Psychische Bestimmungsfaktoren 37
2.1.1 Anspruchsniveaus 37
2.1.2 Produkterfahrung 38
2.1.3 Produktbezogener Informationshintergrund und Informationsgewohnheiten 39
2.1.4 Produktgerichtetes Interesse 39
2.1.5 Individuelle Lebenszufriedenheit 40
2.1.6 Persönlichkeitsmerkmale 41
2.2 Sonstige Bestimmungsfaktoren 42
2.2.1 Soziodemographische Merkmale 42
2.2.2 Massenmediale Kommunikation 42
2.2.3 Interpersonelle Kommunikation 43
3. Reaktive Wirkungen bei Unzufriedenheit 45
3.1 Beschwerden 45
3.2 Mundpropaganda 47
3.3 Abwanderung 47
3.4 Inaktivität 48
D. Meßtheoretische Ebene 50
1. Die Problematik der Messung hypothetischer Konstrukte 50
1.1 Die Bedeutung von Skalen- bzw. Meßniveaus 51
1.2 Das Problem der Repräsentativität 52
1.3 Labor- versus Felduntersuchungen 53
2. Alternative Meßverfahren der Konsumentenzufriedenheit 54
2.1 Objektive Verfahren 55
2.2 Subjektive Verfahren 56
2.2.1 Merkmalgestützte Verfahren 56
2.2.1.1 Implizite Methoden 56
2.2.1.2 Explizite Methoden 57
2.2.1.2.1 Messung mit Zufriedenheitsskalen 57
2.2.1.2.2 Messung der Nichtbestätigung 60
2.2.2 Ereignisorientiertes Verfahren bzw. Methode der kritischen Ereignisse 61
3. Abschließende Beurteilung der Meßverfahren 62
E. Kritik und Ausblick 63
Anhang VII
Literaturverzeichnis X
Ehrenwörtliche Erklärung XXVII

Arbeit zitieren:
Schorr, Heiko Januar 1996: Die Operationalisierung (Meßbarmachung) der Konsumentenzufriedenheit im Konsumgüterbereich, Hamburg: Diplomica Verlag

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