Openbook
Konzept und Entwurf von Kommunikationsmitteln
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Kristin Silberberg
- Abgabedatum: Februar 2004
- Umfang: 94 Seiten
- Dateigröße: 11,7 MB
- Note: 2,0
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Düsseldorf Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-8160-5
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-8160-5 P - ISBN (CD) :978-3-8324-8160-5 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Silberberg, Kristin Februar 2004: Openbook, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Gebrauchtbücher, Austausch, Community, Intranet, E-Book
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Diplomarbeit von Kristin Silberberg
Zusammenfassung:
Bücher wandern vom Geschäft über die Ladentheke auf das heimische Sofa und landen letztendlich im Regal, wo sie sich endlos anhäufen. Bücher sind isoliert, Lesen ist eine einsame Angelegenheit.
Das Konzept Openbook ist der Entwurf einer grundsätzlichen Lösung für dieses Problem. Über eine hochschulinterne Plattform können Studierende ihre gebrauchten Bücher austauschen. Sie können eigene Bücher anbieten, neue gebrauchte Bücher suchen oder mit anderen tauschen (Bookcrossing). Openbook findet über die Suchfunktion heraus, ob es ein Buch auf eine Seite zusammengefasst gibt (Shortbook) oder ob es in digitaler Form seiten- oder kapitelweise (E-Book) zu bekommen ist.
Openbook ist aber nicht nur der Austausch von Büchern, sondern auch Austausch über Bücher. Kommentare, Bewertungen, Erfahrungen innerhalb der Community erleichtern die Entscheidung für ein Buch, vereinfachen den Weg von einem Buch zum anderen. Openbook ist Ressourcenoptimerung: Wissen, Zeit, finanzielle Mittel, Raum.
Inhaltsverzeichnis:
| Analyse | ||
| Einleitung | 04 | |
| Recherche | 05 | |
| Stationäres Antiquariat | 07 | |
| Online-Antiquariat | 08 | |
| E-Books | 12 | |
| Shortbooks | 13 | |
| Bookcrossing | 14 | |
| Meinungsumfrage | 15 | |
| Auftraggeber | 15 | |
| Fachhochschule Düsseldorf | 16 | |
| Problemdefinition | 20 | |
| Das Buch ist isoliert | 20 | |
| Hochschulbücherei | 22 | |
| Zieldefinition | 24 | |
| Open Book | 24 | |
| Open Source | 25 | |
| Communitybuilding | 26 | |
| Wissensvernetzung | 27 | |
| Ressourcenoptimierung | 28 | |
| Resumee | 30 | |
| Konzeption | 31 | |
| Strategie | 31 | |
| Marktlücke | 32 | |
| Weg zum Buch optimieren | 33 | |
| Link von Buch zu Buch | 34 | |
| Reflektion über das Buch | 35 | |
| Grafisches Konzept | 36 | |
| Vorwort | 37 | |
| Name | 38 | |
| Farbgebung | 39 | |
| Typografie | 40 | |
| Raster | 41 | |
| Struktur | 42 | |
| Container | 43 | |
| Navigation | 44 | |
| Barrierefreiheit | 46 | |
| Inhaltliches Konzept | 47 | |
| Feature Container | 48 | |
| Navigations-Architektur | 50 | |
| Hauptnavigation | 51 | |
| Feinnavigation | 53 | |
| Sitemap | 54 | |
| Bekanntmachung | 55 | |
| Markenkern | 56 | |
| Slogan | 57 | |
| Umsetzung | 58 | |
| Anhang | 59 | |
| Quellen | 60 | |
| Eigenständigkeitserklärung | 61 | |
| Entwurf | ||
| Login | 01 | |
| Home | 02 | |
| Leserprofil | 03 | |
| Buch gezielt suchen | 04 | |
| Thematische Suche | 05 | |
| Alle Buchangebote | 06 | |
| Buchgalerie Übersicht | 07 | |
| Coveransicht | 08 | |
| Einblick ins Buch | 09 | |
| Kapitel Übersicht | 10 | |
| Kurzbeschreibung | 11 | |
| Kommentare abgeben/lesen | 12 | |
| Bewertung abgeben/lesen | 13 | |
| Link zu verwandten Büchern | 14 | |
| Volltextsuche | 15 | |
| Shortbook-Download | 16 | |
| E-Book-Download | 17 | |
| Nachricht senden | 18 | |
| Logout | 19 |
Aus der Softwareentwicklung ist das Modell der ‘Open Source’, der offenen Quelle, bzw des offenen Quellcodes bekannt. Open-Source-Software sind Programme, deren ursprünglicher Quellcode freiliegt und dessen Leistungen unabhängig vom Autor beliebig veränderbar und für jeden potentiellen Programmierer offen zugänglich und weiter modifizierbar ist. Ein Paradebeispiel einer solchen freien Software ist Linux: Erfunden 1991 von Linus Torwalds und seither von Programmierern der ganzen Welt weiterentwickelt hat sich aus das Betriebssystem längst zur anerkannten Alternative proprietärer Software. Ein prominentes Beispiel für den Einsatz von Linux ist derzeit der deutsche Bundestag. 19 Doch freie Software hat nicht nur technische, sondern auch kulturelle, politische und ökonomische Dimensionen. «Freie Software ist eines der verblüffendsten Wissensphänomene unserer Zeit. Die Programme sind nicht nur nützlich, sie werfen auch ein neues Licht auf die Geschichte von Internet und Software, auf das Eigentum von geisitgen Gütern, auf die Infrastruktur des Wissens und seine Vermittlung in der Bildung. Kurz gesagt geht es darum, wie wir mit Wissen und miteinander umgehen.»,Volker Grassmuck, ‘Freie Software zwischen Privat- und Gemeineigentum’. [...]
Spätestens seitdem die Sendung ‘Wer wird Millionär’ Wissen als Zuschauersport salonfähig gemacht hat, ist jedem klar geworden, welchen Bedeutungszuwachs des ‘Wissens’ seit dem Anfang der 1990er-Jahre erlangt hat, daß permanente Wissenaneignung und ‘Lebenslanges Lernen’ inzwischen fast schon zum unausweichlichen Muß geworden sind. In einer ohnehin Informationsüberladenen Umgebung ist die Aufmerksamkeit des Einzelnen zu einem wertvollen Gut geworden. Der Kampf der Medien um immer ausgefeiltere Methoden um Beachtung hat in der Medienwelt schon zu den exotischsten Ansätzen geführt. Vor diesem Hintergrund suchen auch Bildungs- und Kultureinrichtungen nach immer neuen Modellen, wie sie sich den immensen Veränderungsprozessen anpassen können. In der aktuellen Diskussion um die Wissensorganisation und der Suche nach innovativen Lösungen für zeitgemäße Lernmilieus spielt der Begriff ‘Vernetzung’ eine zentrale Rolle. Genauso werden mit ‘Entgrenzung’ und ‘Deinstitutionalisierung’ derzeitige Tendenzen beschrieben. Openbook ist ein Lernarrangement, daß sich für Bildungsinstitute anbietet. In einem experimentellen Entwurf soll versucht werden, ein Modell folgender ‘Idealvorstellung’ umzusetzen: Die Gesamtheit der in der Recherche herausgestellten Vorteile einzelner Services im Netz werden zusammengeführt. Die Bündelung fachspezifischer Kompetenzen über eine vermittelnde Plattform in medial aufbereiteter Form soll der Zielgruppe das Buch näher bringen, Wege zum Buch optimieren. Ein erlesenes fachspezifisches Angebot steht der übermächtigen Auswahl beschriebener öffentlicher Online-Tauschbörsen gegenüber und zur Diskussion frei. Das Buch soll in diesem Umfeld weniger als ‘physisches Verbreitungsstück’ (Grassmuck) gesehen werden, sondern als freier, offener Text. Frei nicht nur im Sinne von ‘editierbar’ , ’veränderbar’, sondern auch ‘frei’ im Sinne von ‘großzügig’, [...]
Es ist nicht Zielsetzung staatlich geführter Hochschulbibliotheken, die Studierenden zum Kauf anzuregen, sie über Neuerscheinungen zu informieren oder mit aktuellen Angeboten zu locken. Die dort ausleihbaren Bücher dienen hauptsächlich dem Zweck, das für ein Studium grundlegende Wissen zu vermitteln, ein Repertoir anzubieten, das möglichst dauerhaft im Bestand erhalten bleiben kann und auch nicht übermäßig Platz in begrenzt verfügbarem Raum in Anspruch nimmt. Die Verantwortlichen der Hochschulbibliothek der FH Düsseldorf sind offen gegenüber Anschaffungsvorschlägen und es wird den Studierenden gleich zu Anfang des Studiums mitgeteilt, daß ihre Tips gerne berücksichtigt werden aber diese Möglichkeit wird, wie ich von dem Bibliotheksleiter Hrn. Möbius erfuhr, von den Studierenden in keiner Form wahrgenommen. Konsumverwöhnte Menschen sind es aus kommerziellen Büchereien gewohnt, daß ein Buchangebot entsprechend präsentiert, einzelne Exemplare hervorgehoben und beworben werden. In der Bücherei besteht weniger die Möglichkeit zum Productplacement. In einer staatlich geführten Institution besteht keine Notwendigkeit zum Verkauf. In der fachhochschuleigenen Bücherei zum Beispiel ist nicht ersichtlich, wo Neuanschaffungen stehen, welche Bücher mehr, welche weniger frequentiert sind. Die Werke reihen sich gleichwertig in den Regalen, wirken ein wenig verstaubt und langweilig und inspirieren nicht unbedingt zum herumstöbern. Gerade für Studierende eines Studiengangs im Fachbereich Design, wo das Angebot im Vergleich zu anderen Studiengängen, wie zum Beispiel technischen, wie Maschinenbau und Elektrotechnik, naturgemäß vielfältiger und schnellebiger ist, kommen diese Mängel zum Tragen. [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832481605
Arbeit zitieren:
Silberberg, Kristin Februar 2004: Openbook, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Gebrauchtbücher, Austausch, Community, Intranet, E-Book



