Online-Werbung im Internet
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Chrisovalantou Tzivri
- Abgabedatum: Januar 2002
- Umfang: 85 Seiten
- Dateigröße: 1,3 MB
- Note: 2,0
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Düsseldorf Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-5246-9
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-5246-9 P - ISBN (CD) :978-3-8324-5246-9 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Tzivri, Chrisovalantou Januar 2002: Online-Werbung im Internet, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Online-advertising, Internet-Werbung, Online-Werbung, Online-Werbemittel, Banner
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Diplomarbeit von Chrisovalantou Tzivri
Einleitung:
Mit der Entstehung des World Wide Web im Jahre 1993 wurde der Grundstein für die „New Economy“ gelegt. Die an die damit verbundenen neuen Kommunikations- und Absatzmöglichkeiten gerichteten Erwartungen führten zu einer regelrechten Euphorie, die nicht zuletzt in spektakulären Kursbewegungen am Neuen Markt ihren Ausdruck fanden.
Das Internet ist verantwortlich für die Verschiebung der Kommunikations- und Informationsgewohnheiten von Milliarden Menschen, darunter Millionen Deutschen. Die Forrester Research Studie „Germany November 2001 Data Overview“ kam zu dem Ergebnis, dass 44 % der deutschen Bevölkerung das Internet regelmäßig nutzen. 29 Millionen Deutsche legen sogar Wert auf einen eigenen Internetzugang, um auch zu Hause das Internet nutzen zu können. Dieses Ergebnis ist aus der Sonderauswertung „World Wide Web Benutzer Analyse Oktober/November 2001-Werbung und Kommunikation im World Wide Web“des Online Marktforschers Fittkau&Maaß ersichtlich.
Laut der aktuellen Studie „@facts“ des Marktforschungs-Instituts Forsa wird bis zum Ende des Jahres 2002 sogar jeder zweite Deutsche über das Internet erreichbar sein.
Diese Entwicklung macht das Internet zu einem sehr interessanten Werbemedium. Zusätzlich zur „klassischen Werbung“, also Werbung in Printmedien, Radio und Fernsehen, in Lichtspielhäusern und im out-of-home Media-Bereich (Plakate, Litfasssäulen, etc.) hat sich eine ganz neue Möglichkeiten für die Werbetreibenden herausgebildet, mit den gewünschten Zielgruppen in Kontakt zu treten.
Die Besonderheiten des Internet als Werbemedium, seine Vor- und Nachteile im Vergleich zur klassischen Werbung sowie die Charakteristika seiner wichtigsten Erscheinungsformen sind Gegenstand der vorliegenden Arbeit. Im Mittelpunkt steht die Banner-Werbung als das am häufigsten zur Realisierung überwiegend operativer Ziele genutzte Werbemittel.
In den letzen Jahren verstärkten viele Unternehmungen ihre Bemühungen, das Internet zur Realisierung ihrer Ziele einzusetzen. Der technologischen Fortschritt und der Anschluss an die neue Kommunikationstechnologie sollten den eigenen Zwecken dienen. So nutzten die Unternehmungen das World Wide Web (im folgenden WWW) bereits im frühen Entwicklungsstadium für die Unternehmenskommunikation, den Vertrieb und die Werbung.
Durch das Internet können Texte, Graphiken, Bilder und Videos innerhalb kürzester Zeiträume weltweit verbreitet werden, was vorher nicht denkbar war. Eine weitere Besonderheit des Internets gegenüber der klassischen Werbung ist die Art der Kommunikation mit den Zielgruppen.
Die „klassische Werbung“ ist auf die „monodirektionale“ Kommunikation beschränkt. Der potentielle Kunde wird mit der Werbung konfrontiert, kann aber bei weiterem Informationsbedarf nicht unmittelbar mit dem Werbetreibenden in Kontakt treten. Im Internet ist hingegen eine zweiseitige und interaktive Kommunikation möglich. Der Nutzer kann individuell bestimmen mit welcher Werbung er sich befassen möchte. Bei Bedarf kann er auch direkt mit der Unternehmung in Kontakt treten.
Inzwischen ist die anfängliche Euphorie abgeklungen und die Werbeprognosen mussten nach unten korrigiert werden. Doch wie eine Befragung des Online Vermarkters Doubleclick ergab, zählen 46 % der Marketingleiter das Online Marketing zu einem festen Bestandteil ihres Kommunikationsportfolios. Die Hälfte der restlichen 54 % wird ihre Maßnahmen in den nächsten 18 Monaten zugunsten des Internets verändern.
Im europäischen Vergleich liegt Deutschland etwas unter dem Durchschnitt. In Spanien werden von 66 % und in Großbritannien sogar von 73 % der Unternehmungen Online Marketingmaßnahmen eingesetzt.
Trotz der momentanen inflationären Tendenzen hält der Boom der Werbung im Internet an und mit großer Sicherheit ist ein Überleben dieser Werbeform zu prognostizieren.
Inhaltsverzeichnis:
| Inhaltsverzeichnis | I | |
| Abbildungsverzeichnis | III | |
| 1. | Einleitung | 1 |
| 2. | Werbung im Internet | 3 |
| 2.1 | Online Werbung | 3 |
| 2.1.1 | Ziele der Online-Werbung | 5 |
| 2.1.2 | Online Kommunikation | 6 |
| 2.1.3 | Werbemedium Internet | 8 |
| 2.1.4 | Werbeträger | 9 |
| 2.2 | Online-Werbemittel | 9 |
| 2.2.1 | Website | 10 |
| 2.2.2 | Werbe-Banner | 11 |
| 2.2.3 | Sponsoring | 12 |
| 2.2.4 | E-Mails | 13 |
| 2.2.5 | Gewinnspiele und Aktionen | 17 |
| 3. | Gestaltung der Online-Werbemittel | 19 |
| 3.1 | Banner-Arten | 19 |
| 3.1.1 | Statische Banner | 19 |
| 3.1.2 | Animierte Banner | 20 |
| 3.1.3 | HTML-Banner | 21 |
| 3.1.4 | Rich-Media-Banner | 22 |
| 3.1.5 | Comet Cursor | 23 |
| 3.1.6 | Buttons | 24 |
| 3.1.7 | Interstitial | 26 |
| 3.1.8 | Superstitial | 27 |
| 3.1.9 | Pop-Up | 28 |
| 3.1.10 | Microsite | 30 |
| 3.1.11 | E-Mercials | 31 |
| 3.2 | Technische Determinanten | 31 |
| 3.2.1 | Bildschirm/Grafikkarte | 31 |
| 3.2.2 | Browser | 32 |
| 3.3 | Grafikformate | 32 |
| 3.3.1 | Pixel | 32 |
| 3.3.2 | Rastergrafik oder Bitmap | 33 |
| 3.3.3 | Vektorgrafik | 34 |
| 3.3.4 | Vergleich Vektor-Pixel | 35 |
| 3.3.5 | GIF | 35 |
| 3.3.6 | JPEG | 36 |
| 3.3.7 | FIF | 36 |
| 3.3.8 | PNG-Format | 37 |
| 4. | Banner Gestaltung | 38 |
| 4.1 | Formale Gestaltung | 38 |
| 4.1.1 | Banner-Formate | 38 |
| 4.1.2 | Platzierung | 38 |
| 4.1.3 | Animation | 40 |
| 4.1.4 | Integration von Sound | 41 |
| 4.2 | Inhaltliche Gestaltung | 41 |
| 5. | Werbewirkung von Bannern | 43 |
| 5.1 | Die Ziele der Banner-Werbung | 43 |
| 5.1.1 | Markenbekanntheit und Marken-Image | 43 |
| 5.2 | Wirkung von Banner Werbung | 45 |
| 5.3 | Akzeptanz von Banner-Werbung | 46 |
| 6. | Mediaplanung für Online-Werbemittel | 49 |
| 6.1 | Online Reichweite | 49 |
| 6.2 | Online-Zielgruppe | 50 |
| 6.2.1 | Soziodemographie | 50 |
| 6.2.2 | Benutzerdemographie | 50 |
| 6.3 | Erfolgskontrolle | 52 |
| 6.4 | Schaltkosten | 56 |
| 7. | Banner-Schaltungen | 59 |
| 7.1.1 | Suchmaschinen und Verzeichnisse | 59 |
| 7.1.2 | Rotating Banner | 60 |
| 7.1.3 | Banner-Tauschringe | 60 |
| 7.1.4 | Virtuelle Communities | 62 |
| 7.1.5 | E-Mails und Newsletter | 63 |
| 7.1.6 | Werbeplatzvermarkter | 65 |
| 7.2 | Zielgruppenansprache Online | 66 |
| 7.2.1 | Targeting | 66 |
| 7.2.2 | AdServer Technologien | 68 |
| 8. | Schlussbetrachtung | 70 |
| Glossar | 73 | |
| Literaturverzeichnis | 76 |
Das Joint Photographic Experts Group (JPEG) Format ist nach GIF das am häufigsten verwendete Grafikformat des World Wide Web. 76 Denn JPEG kann Bilder großen Umfangs bis zu einer Tiefe von 24 Bit bei hoher Komprimierung speichern. Der Komprimierungsfaktor von JPEG-Dateien kann fast stufenlos eingestellt werden. Doch gehen beim Speichern eines Bildes in JPEG Teile der Bildinformationen unwiderruflich verloren. Jede weitere Komprimierung und Speicherung verringert die Dateidichte. JPEG eignet sich für Graustufenbilder und Echtfarbengrafiken mit weichen Verläufen, z.B. Hauttönen. Grafiken im JPEG-Format sind von fast allen Internet Browsern darstellbar, der Austausch zwischen verschiedenen Rechnersystemen ist problemlos möglich. Das progressive JPEG ist eine Variante des JPEG-Formats, die dem Interlaced Verfahren entspricht. Dieses Verfahren lädt das Bild zuerst schemenhaft, durch das Nachladen von weiteren Pixel entstehen Konturen, bis das Bild vollständig zu sehen ist. Beim Abspeichern der Datei hat der Nutzer die Möglichkeiten zwischen diesen Varianten zu wählen. [...]
Das am meisten benutzte Grafikformat im World Wide Web ist das Graphics Interchange Format (GIF).74 Es wurde vom Online-Service-Anbieter Compuserve entwickelt, als dieser nach einer Möglichkeit suchte, seine Online Angebote besser grafisch präsentieren zu können. Fast alle Standard-Webbrowser oder Bildbearbeitungsprogramme unterstützen GIF aufgrund seiner weiten Verbreitung. GIF kann eine Farbtiefe von 8 Bit (256 Farben) aufweisen. Dieses Bitmap-Format existiert in zwei Versionen. Die erste Version GIF-87a ist die Standardversion und dient zur Speicherung von Rastergrafiken. Die zweite Version GIF 89a erweitert die erste Version mit einer Transparenzfähigkeit, d.h. der Browser ist in der Lage, den Hintergrund durch eine Farbe scheinen zu lassen. Dieser Effekt wird sogar ohne Vergrößerung der Datei erreicht. Bei der Anwendung von GIF ist zu beachten, dass ein GIF Copyright existiert und deshalb unter Umständen Lizenzgebühren anfallen können.75 [...]
Die Darstellung und Speicherung von Vektoren zählt zu den ältesten Konzepten der Grafikverarbeitung auf dem Computer. Nach dieser Methode wurde schon gearbeitet, bevor Zeichenprogramme als Standardsoftware verbreitet waren. Im CAD Bereich ist das älteste Tool unter ihnen AutoCAD. Verbreitung fanden sie erst mit den Zeichenprogrammen, die für Grafikdesigner entwickelt wurden. Vektorprogramme wurden aber erst erschwinglich, als mit dem Aufkommen von Desk Top Publishing ein größerer Anwenderkreis angesprochen wurde. Eine Vektorgrafik besteht nicht aus einzelnen Bildpunkten, sondern aus den xy - Koordinaten von Linien und Kurven. Vektor ist ein mathematischer Begriff, der eine Länge und eine Richtung und damit den Anfangs- und Endpunkt bezeichnet. Manchmal werden auch grafische Grundobjekte wie Kreise, Ellipsen, Rechtecke und Quadrate als zusammenhängende Objekte gespeichert, ohne das sie in Linien und Kurven aufgespalten sind. Wenn Vektorgrafiken einmal eine gewisse Größe überschritten haben, benötigen sie wesentlich weniger Speicherplatz. Das von Macromedia entwickelte Format „Flash“ kann durch Plug-Ins in einem WWWBrowser angezeigt werden. Da Flash als Vektorformat wenig Speicherplatz bean- [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832452469
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