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Online-Werbung und ihre Erfolgskontrolle

Theoretische Grundlagen und praktische Umsetzung am Beispiel der Deutschen Bank 24

Online-Werbung und ihre Erfolgskontrolle
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Marc Leimann
  • Abgabedatum: April 2001
  • Umfang: 167 Seiten
  • Dateigröße: 7,9 MB
  • Note: 1,7
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Mainz Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4201-9
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4201-9 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4201-9 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Leimann, Marc April 2001: Online-Werbung und ihre Erfolgskontrolle, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Online-Webung, Internet-Marketing, Werbeformen, Online-Marketing, Erfolgskontrolle

Diplomarbeit von Marc Leimann

Einleitung:

Als das amerikanische Verteidigungsministerium 1969 die Entwicklung eines Computernetzwerkes initiierte, konnte man zu dieser Zeit noch nicht ahnen, dass dies der Startschuss eines neuen Wirtschaftszweiges mit gigantischem Wachstumspotential bedeutete. Ursprünglich als ein gegen einen atomaren Angriff resistentes System unter dem Namen ARPAnet (Advanced Research Project Agency) von einer Forschungsgruppe des Pentagon geschaffen, stieg die Bedeutung und Bekanntheit dieses Mediums fortlaufend, wohl auch durch die zuletzt heftigen Kursverluste der sogenannten „dot.com-Firmen“ an den weltweiten Eigenkapitalmärkten. Exemplarisch für die steigende Bekanntheit und Nutzung des Internet können hier die aktuellen Zahlen der 6. Befragungswelle der GfK in Nürnberg herangezogen werden, die diese Erhebung seit 1997 für den deutschen Markt halbjährlich durchführt. Die Zahl der Internet-User und somit auch das potentielle Nachfragevolumen des Endverbrauchers im Netz steigt von Jahr zu Jahr stetig an.

Eine große Akzeptanz beim Endverbraucher lenkt natürlich auch das Interesse der Industrie auf dieses Medium. Anfangs mit geringen Online-Werbebudgets ausgestattet wurden diese von Jahr zu Jahr erhöht. So wird für das Jahr 2001 mit Online-Werbeausgaben von 500 Mio. DM allein in Deutschland gerechnet, was eine Steigerung um mehr als das 10-fache gegenüber 1998 bedeutet.

Wurden diese Budgets anfangs primär zur Erstellung eigener Homepages als Werbemittel genutzt, hat sich auch hier der Sektor in Höchstgeschwindigkeit weiterentwickelt. Werbeformen wie der Banner, Buttons, Interstitials oder PopUps können schon als alt bezeichnet werden und neue Formen der Online-Werbung, wie z.B. das Sponsoring, der „Comet Cursor“, kostenlose Spiele und sonstige „Goodies“ treten mehr und mehr in den Vordergrund.

Der Online-Werbemarkt erhält so eine zukunftsträchtige Perspektive, aber überdies sind wirtschaftlich tätige Unternehmen natürlich auch gezwungen, mittels dieses Werbeinvestments ein gewisses unternehmensspezifisches Werbeziel zu erreichen, um so die langfristige Strategie und Existenz der Firma zu sichern. Hierbei ist vor allem an die quantifizierbaren Ziele der Kundengewinnung und Kundenbindung zu denken. Eine Überprüfung, ob diese gesteckten Ziele mit Hilfe der Werbemaßnahme erreicht oder etwa verfehlt wurden, erscheint hilfreich und wird anhand einer Werbeerfolgsmessung vollzogen.

Schon bei der Offline-Werbung in Funk, TV oder Zeitschriften ist dies zweifelsohne kompliziert und löst häufig Konflikte bei den Zuständigen aus. Wie kann hier ein Werbeerfolg gemessen werden? Nun gilt es aber, einen großen Vorteil zu nutzen, den das Internet im Vergleich zu den klassischen Medien bietet. Die Interaktivität des Mediums Internet und die damit verbundene Digitalisierung von Informationen bietet dem Werbetreibenden eine bislang ungekannte Möglichkeit der Werbeerfolgskontrolle. Auch den aus der Offline-Werbeerfolgskontrolle bekannten Medienbruch zwischen Werbeausstrahlung und Responsemessung vermag die Online-Werbeerfolgskontrolle hinter sich zu lassen. Dennoch ist die Werbeerfolgskontrolle im Internet auch ein relativ unberührtes weil neues Feld. Begriffe wie PageImpression, AdClick, ClickThrough, Visits und Hits deuten an, dass es hier erheblichen Erklärungsbedarf gibt. Was sagen diese Instrumente aus? Sind diese Messgrößen denn überhaupt geeignet, den Erfolg einer Online-Werbung zu messen? Kann man denn nicht auf traditionelle Verfahren aus der Offline-Erfolgsmessung zurückgreifen und wie ist es um etwaige technische Probleme im Rahmen der Erfolgskontrolle bestellt?

Die Darstellung dieser neuen Möglichkeiten, der damit verbundenen Probleme und der zukünftigen Chancen für die Online-Werbung und ihre Werbeerfolgskontrolle auf Basis eines wachsenden E-Commerce-Marktes stellt das Ziel dieser Arbeit dar.

Inhaltsverzeichnis:

Inhaltsverzeichnis I
Abkürzungsverzeichnis VII
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis X
1. Einleitung 1
1.1 Problemstellung 5
1.2 Zielsetzung und Vorgehensweise 7
1.3 Die Historie der Werbung und ihre heutige Ausprägung 9
2. Das Medium „Internet“ 12
2.1 Der technische Hintergrund 12
2.1.1 Die Bestandteile und Funktionsweise des Netzes 12
2.1.2 Eine Übersicht ausgewählter Dienste im Internet 14
2.1.2.1 Die E-Mail als zeitversetztes Kommunikationsmittel 14
2.1.2.2 Der Chat als Online-Unterhaltungsform 14
2.1.2.3 Das FTP zum „Download“ großvolumiger Datenmengen 14
2.1.2.4 Telnet und Gopher als Hilfsmittel des Users 15
2.1.2.5 Das World Wide Web: Auslöser des Internet-Kommerz 15
2.2 Die kommerzielle Perspektive 16
2.2.1 Online-Nutzung und Online-Werbung ebnen den E-Commerce-Weg 16
2.2.2 Der E-Commerce 21
2.2.2.1 Eine Definition und begriffliche Abgrenzung zu E- und Online-Business 21
2.2.2.2 Die Bedeutung und Entwicklung des E-Commerce-Marktes in Deutschland 22
2.2.2.3 Die drei Formen des E-Commerce 26
2.2.2.3.1 Business-to-Business (B2B) 26
2.2.2.3.2 Business-to-Consumer (B2C) 27
2.2.2.3.3 Consumer-to-Consumer (C2C) 29
3. Die Online-Werbeformen 31
3.1 Akzeptanz der Online-Werbung beim Endverbraucher ? 31
3.2 Die dominierenden Online-Werbeformen 34
3.2.1 Der Banner im allgemeinen : Eine Definition, die Banner-Formate und Kosten der Bannerwerbung 34
3.2.1.1 Der statische Banner als „Urvater“ des Banners 40
3.2.1.2 Der animierte Banner und wie der Banner das „Laufen“ lernt 41
3.2.1.3 Der HTML-Banner: zielgerichtete Information ist alles 42
3.2.1.4 Der Nanosite-Banner ermöglicht Shopping im Banner 43
3.2.1.5 Der Transactive-Banner: Der Banner, der lebt ! 44
3.2.1.6 Der Rich-Media-Banner als Multimedia-Bannerwerbeform 45
3.2.1.7 Exkurs: Funktionsweise des AdServers oder wie gelangt der Banner eigentlich ins Internet ? 46
3.2.2 Die Microsite: die konsequente Weiterentwicklung des Banners bringt eine neue Werbeform hervor 48
3.2.3 Die Interstitials bewerben den Kunden auf aggressive Weise 49
3.2.4 Das Keyword-Advertising: Unternehmen lassen sich vom Kunden suchen 53
3.2.5 Die E-Mail: ein Kommunikationsmittel wird zum Werbemittel 55
3.2.5.1 Die Signatur als herkömmliche Form der E-Mail 58
3.2.5.2 Bei den Mailing-Listen steht das informative Bewerben im Vordergrund 58
3.2.5.3 Der Auto-Responder : als Marketing-Instrument bisher verkannt 59
3.2.5.4 Der Newsletter als bedeutendste Form der Werbung per E-Mail 60
3.2.5.5 Exkurs: Die rechtliche Brisanz der unaufgeforderten E-Mail-Zusendung 63
3.3 Neue Online-Werbeformen 66
3.3.1 Das Sponsoring erobert nun auch das Internet 66
3.3.2 Das Associate Program als mögliche Alternative zum Sponsoring 68
3.3.3 Games im Internet: spielend werben! 70
3.3.4 Crossmedia: mehr als pure Online-Werbung 71
3.3.5 Der Comet Cursor läßt die Maus zur Werbefläche werden 73
3.4 Eine kritische Würdigung der dargestellten Online-Werbeformen 75
4. Werbeerfolgskontrolle 79
4.1 Die Werbeerfolgskontrolle und ihre Bedeutung für das Unternehmen 79
4.2 Ziele der Werbung im Rahmen des Kommunikationsmix 80
4.3 Werbeerfolgskontrolle in klassischen Medien 81
4.4 Werbeerfolgskontrolle im Internet 85
4.4.1 Die technischen Besonderheit des Internets für die Werbeerfolgskontrolle 86
4.4.2 Die Ziele der Online-Werbung 89
4.4.3 Mediaselektion als Ausgangspunkt für den Werbeerfolg 91
4.4.3.1 Werbeträger - Überbringer der Botschaft 92
4.4.3.2 Werbemittel - Wirkung auf den Empfänger 93
4.4.3.3 IVW Prüfstelle für Online-Angebote 94
4.4.4 Online- Werbeerfolg aus technischer Sicht 94
4.4.4.1 Grundbegriffe und technischer Hintergrund 95
4.4.4.2 Das Internet Protokoll als Grundlage der Kommunikation 96
4.4.4.3 Das Logfile als Datengrundlage 97
4.4.4.4 Meßkriterien für Werbeerfolgskontrolle/Online-Werbung 99
4.4.4.4.1 Hits (Treffer) 100
4.4.4.4.2 PageImpressions - Seitenabrufe 100
4.4.4.4.3 Visit/Session - Besuche 102
4.4.4.4.4 Clickstream 103
4.4.4.4.5 View Time 104
4.4.4.4.6 AdImpression 105
4.4.4.4.7 AdClick 105
4.4.4.4.8 Unique visitors/users 107
4.5 Probleme der Online-Werbeerfolgskontrolle 108
4.5.1 Zuordnungsproblem 108
4.5.1.1 Probleme bei der Identifikation des Nutzers 108
4.5.1.1.1 Identifikation über die IP-Adresse 108
4.5.1.1.2 Dynamische IP-Adressen 109
4.5.1.1.3 Proxy Server 110
4.5.1.1.4 Registrierung 111
4.5.1.1.5 Cookies zur Identifizierung des Nutzers 112
4.5.1.1.5.1 Funktionsweise von Cookies 112
4.5.1.1.5.2 Rechtliche Brisanz der Cookie-Technik 114
4.5.1.2 Sonstige Identifikationsprobleme 115
4.5.2 Kausalitätsproblem 116
4.5.3 Technische Probleme 116
4.5.3.1 Proxy-Cache-Server 117
4.5.3.2 Browser-Cache 117
4.5.3.3 Niedrige Server Geschwindigkeit 118
4.6 Entwicklung von Verfahren durch dieMedienverbände zur Erfolgsmessung 118
4.6.1 „Fliege-Verfahren“ zur Erfassung der Werbeträgerleistung 118
4.6.2 Redirect-Verfahren zur Messung der Werbemittelkontakte 119
4.7 Kritische Würdigung der derzeitigen Situation zur Online-Werbeerfolgskontrolle 121
5. Praktische Umsetzung von Online-Werbung und ihrer Erfolgskontrolle am Beispiel der Deutschen Bank24 123
6. Schlußbetrachtung 135
Literaturverzeichnis 137
Anhangsverzeichnis 151
Anhang 152

Arbeit zitieren:
Leimann, Marc April 2001: Online-Werbung und ihre Erfolgskontrolle, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Online-Webung, Internet-Marketing, Werbeformen, Online-Marketing, Erfolgskontrolle

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