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Online Unternehmenskommunikation - Vom Push zum Pull

Online Unternehmenskommunikation - Vom Push zum Pull
Über dieses Buch
  • Art: Magisterarbeit
  • Autor: Dirk Majchrzak
  • Abgabedatum: November 2000
  • Umfang: 106 Seiten
  • Dateigröße: 4,8 MB
  • Note: 2,3
  • Institution / Hochschule: Universität - Gesamthochschule Essen Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4112-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4112-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4112-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Majchrzak, Dirk November 2000: Online Unternehmenskommunikation - Vom Push zum Pull, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Kommunikation, eCommerce, Marketing, Internet, Interaktion

Magisterarbeit von Dirk Majchrzak

Einleitung:

In dieser Arbeit werden ausschließlich Online- Kommunikationsformen besprochen, welche durch nicht-propietäre Netzwerke und Dienste für das einzelne Individuum durch private oder frei zugängliche Internetzugänge verfügbar sind. Ausgenommen sind somit Online- Kommunikationsformen über Intranet, Extranet und solche Internetanwendungen, welche auf proprietäre Protokolle, bzw. Techniken aufsetzen oder spezielle clientseitige Software benötigen, um mit dem anbietenden Unternehmen in Kontakt zu treten. Ferner werden nur Kommunikationsformen betrachtet, welche eine kommerzielle Zielsetzung (i.w.S.) eines Unternehmens zu Grunde liegt.

Im Sinne des kundenorientierten Untersuchungsansatzes, beschränkt sich diese Ausarbeitung auf die „Kunde - Unternehmen Kommunikation“. „Business to business Kommunikation“, auch wenn hier ebenso ein Anbieter - Nachfrager Verhältnis vorhanden ist, ist nicht expliziter Gegenstand der Betrachtungen. Eine Analogiebildung zwischen beiden Bereichen ist in vielen Fällen jedoch sicherlich möglich.

Gang der Untersuchung:

In Kapitel 2 wird versucht, das Internet als Hybridmedium zwischen Individualkommunikation und Massenkommunikation zu charakterisieren. Hierzu werden kommunikationstheoretische Merkmale der klassischen Massenmedien und der technisch vermittelten Individualkommunikation systematisch aufgezeigt. Auf dieser Basis wird schließlich das Internet in Beziehung gesetzt und seine Eigenschaften als Medium modellhaft skizziert.

Auf Grundlage der in Kapitel 2 erlangten Erkenntnis über die kommunikationtheoretischen Merkmale des Internets, wird in Kapitel 3 in Anlehnung an die Medienwirkungsforschung die Beziehung zwischen Kommunikator, Online-Medium und Rezipient eingehend beleuchtet. Hierauf basieren anschließend die dargelegten Potentiale und Anforderung an eine Online-Unternehmenskommunikation im Rahmen strategischer Marketingziele. In Kapitel 4 werden konkrete Gestaltungskriterien für eine mediengerechte Online-Unternehmenskommunikation dargelegt. Aufgrund der hohen Komplexität von Computersystemen, wird abschließend in Kapitel 5 die unmittelbare Interaktion zwischen Mensch und Computer, und die damit verbundenen Probleme, bzw. Anforderungen bei der Nutzung von Online- Angeboten zusätzlich erörtert, sowie Empfehlungen auf Basis der M-C-I für eine nutzerfreundliche Gestaltung der Online-Unternehmenskommunikation abgeleitet.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 4
1.1 Rezipientenzentrierung und Kundenbindung im Fokus strategischer Unternehmenskommunikation 4
1.2 Abgrenzung und Vorgehensweise der Arbeit 6
1.3 Begriffsdefinitionen 7
1.4 Zielsetzung 10
2. Das Internet als Hybridmedium zwischen Individual- und Massenkommunikation 10
2.1 Aspekte klassischer Massenmedien 11
2.1.1 One- Way Charakteristik der Broadcastmedien 11
2.1.2 Ausgestaltung der Interaktivität 12
2.1.3 Restriktionen durch Raum/ Zeit Determinanten 13
2.1.4 Botschaftgestaltung und Streuung 14
2.1.5 Modelle der Massenkommunikation 15
2.2 Aspekte technisch vermittelter Individualkommunikation 17
2.2.1 Two- Way Charakteristik 17
2.2.2 Ausgestaltung der Interaktivität 18
2.2.3 Determinaten der Botschaftsgestaltung 19
2.2.4 Verhaltensregulierende Medienediketten 21
2.2.5 Modell der technisch vermittelten Individualkommunikation 23
2.3 Das Internet - ein massenmediales Individualmedium 24
2.3.1 Ein Medium - verschiedene Kommunikationsformen 24
2.3.2 Gleichbereichtigung der Kommunikationspartner 26
2.3.4 Vom sukzessiven zum chaotischen Informationsfluss 28
2.3.5 Loslösung von räumlichen und zeitlichen Determinanten 29
2.3.6 Modell der interaktiven digitalen Datenkommunikation 30
3. Der Rezipient im neuen Licht bei der Nutzung von Internetanwendungen 31
3.1 Medienrezeption und Medienwirkung 31
3.1.1 High Involvement - Low Involvement 31
3.1.2 S- R und S-O-R Modelle 33
3.1.3 Vom persuasiven Monolog zum informativen Dialog 35
3.1.4 Der „Uses and Gratification Approach“ 36
3.1.5 Der dynamisch transaktionelle Ansatz 39
3.1.6 Vermeidung von Reaktanzen 40
3.1.7 Referenzmodell zur rezipientenzentrierten Massenkommunikation nach Renckstorf 42
3.2 Potentiale für und Anforderungen an die Unternehmenskommunikation 44
3.2.1 Globale Durchdringung fragmentalisierter und ausdifferenzierter Märkte durch zielgerichtete Pull-Kommunikation 44
3.2.2 Verringerung von Streuverlusten - zielgruppenspezifische Positionierung 46
3.2.3 Dialogorientierte Kommunikation als Problemlösungsprozess 48
3.2.4 Der Kunde als Partner bei der Leistungs-, bzw. Produkterstellung 49
3.2.5 Verringerung von Nachkaufdissonanzen und Steigerung der Kundenbindung durch individualisierte After Sales Services 51
3.2.6 Vertrauensbildung in die interaktive Medienkommunikation 54
3.2.7 Nutzerbelohnung durch mediengerechte Nutzwerterweiterungen 57
3.2.8 Das Relationship Marketing Modell 58
4. Gestaltungskriterien für eine mediengerechte und akzeptanzerhöhende Unternehmenskommunikation 59
4.1 Allgemeine Anforderungen 59
4.1.1 Mediengerechte Reaktionszeiten 59
4.1.2 Fortlaufend dynamische Anpassung 61
4.1.3 Kommunizieren einer einheitlichen Unternehmens Cl 62
4.2 Technische Aspekte 63
4.2.1 Relativierung des Datenaufkommens 63
4.2.2 Reichweitenerhöhung durch Kompatibilitätsmaximierung 64
4.2.3 Berücksichtigung gesicherter Datenübertragung 66
4.3 Nutzergesteuerter Informationsfluss 68
4.3.1 Hypertext und Datenbanken 68
4.3.2 Interaktiv steuerbare Navigation 69
4.3.3 Personalisierte Informationsaufbereitung der Online-Site 70
4.4 Mediengerechte Kommunikationsoptionen 71
4.4.1 Email, Newsletter, Mailinglisten 72
4.4.2 Diskussionsforen und Communities 73
4.4.3 Onlinechat 75
4.5 Nutzwerterweiterungen 77
4.5.1 Produkt- und Transaktionsübergreifende Informationen 77
4.5.2 Interaktive Services 78
4.5.3 Entertainment und Erlebniswerte 79
5. Nutzerzentrierte Gestaltungsanforderungen an Internetpräsenzen aus der Sicht der Mensch- Computer- Interaktion (MCI) 80
5.1 Zwei- Stufen- Interaktion 81
5.2 Mentale Belastung durch Interaktionsprobleme 83
5.3 Nutzer- Vorwissen 85
5.4 Nutzerführung vs. Nutzerbevormundung 87
5.5 Handlungsplanung und Handlungssicherheit 88
5.6 Metaphern und Typikalität 91
6. Schlusswort 93
7. Literaturliste 95

Arbeit zitieren:
Majchrzak, Dirk November 2000: Online Unternehmenskommunikation - Vom Push zum Pull, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Kommunikation, eCommerce, Marketing, Internet, Interaktion

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