Online Relations 2001
Untersuchung zum Online-Nutzungsverhalten von Journalisten zur Optimierung der Lufthansa Pressearbeit im Internet
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Vincent Löhn
- Abgabedatum: August 2001
- Umfang: 143 Seiten
- Dateigröße: 723,8 KB
- Note: 1,7
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Mainz Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-4641-3
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-4641-3 P - ISBN (CD) :978-3-8324-4641-3 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Löhn, Vincent August 2001: Online Relations 2001, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Online-Journalismus, Public Relations, Online-Kommunikation, Online-PR, Internet
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Diplomarbeit von Vincent Löhn
Online-Kommunikation und insbesondere die Public Relations via Online-Medien sind zur Zeit ein viel diskutiertes Thema. Für sämtliche Berufskommunikatoren hat sich mit den Möglichkeiten des neuen Mediums die Arbeit grundlegend verändert. Hierbei stellt sich immer wieder die Kernfrage „wie man mit seiner Botschaft/ seiner Information in die Köpfe der Rezipienten gelangt?“ Die Zielgruppe der Journalisten als Meinungsmultiplikatoren ist hierbei von besonderem Interesse. Um als Unternehmen oder beauftragte PR-Agentur auch online richtig kommunizieren zu können, ist es notwendig zu wissen, wie Journalisten das Internet für ihre Arbeit nutzen, welche Einstellung sie zum neuen Medium haben, bzw. welche Erfahrungen sie bisher gesammelt haben.
Mit dieser Abschlussarbeit im Studienschwerpunkt interne/externe Kommunikation der Fachhochschule Mainz sollte daher ein theoretischer Einblick in die Online Public Relations gegeben und mittels einer empirischen Erhebung zum journalistischen Online-Nutzungsverhalten praktische Informationen für eine effiziente Online-Pressearbeit geliefert werden. Die Arbeit entstand in Zusammenarbeit mit der Abteilung Konzernkommunikation der Deutsche Lufthansa AG.
Inhaltsverzeichnis:
| ABKÜRZUNGSVERZEICHNIS | IV | |
| ABBILDUNGS- UND TABELLENVERZEICHNIS | V | |
| 1. | Einleitung | 1 |
| 2. | Grundlagen der Online-Kommunikation | 3 |
| 2.1 | Was ist Online-Kommunikation | 3 |
| 2.2 | Abgrenzung verschiedener Kommunikationsbereiche | 4 |
| 2.2.1 | Online Marketing | 5 |
| 2.2.2 | Online Public Relations | 6 |
| 3. | Die PR-Kommunikation im Netz | 7 |
| 3.1 | Monolog- und dialogorientierte Kommunikation | 7 |
| 3.2 | Die Kommunikationsinstrumente der PR im Internet | 9 |
| 3.2.1 | Die Unternehmenswebsite im Internet | 9 |
| 3.2.2 | E-Mail-Kommunikation | 10 |
| 3.2.3 | Newsgroups | 13 |
| 3.2.4 | Internet-Chats | 14 |
| 4. | Wesen des Internet und seine Nutzung als PR-Medium | 16 |
| 4.1 | Chancen des Internet als PR-Medium | 16 |
| 4.1.1 | Globalität und Aktualität | 16 |
| 4.1.2 | Multimedialität | 17 |
| 4.1.3 | Interaktivität | 18 |
| 4.1.4 | Hypertext-Prinzip | 19 |
| 4.2 | Problematiken des Internet als PR-Medium | 20 |
| 4.2.1 | Pull-Charakter des Internet | 20 |
| 4.2.2 | Qualität und Glaubwürdigkeit von Webinformationen | 22 |
| 4.2.3 | Entstehung neuer Öffentlichkeiten | 23 |
| 4.3 | Entwicklung und Status quo der Online-PR | 25 |
| 4.4 | Anforderungen an die Online-PR | 27 |
| 5. | Auswirkungen des Internet auf die Kommunikation | 29 |
| 5.1 | Veränderung der Medienlandschaft | 29 |
| 5.2 | Veränderungen im Journalismus | 32 |
| 5.2.1 | Neue Anforderungen und Berufsqualifikationen | 32 |
| 5.2.2 | Funktionswandel vom Gatekeeper zum Navigator | 35 |
| 5.3 | Veränderungen bei Unternehmen und PR-Agenturen | 36 |
| 6. | Das Online-Nutzungsverhalten von Journalisten - eine empirische Untersuchung | 39 |
| 6.1 | Zielsetzung der Erhebung | 39 |
| 6.2 | Methodik und Auswahl der Probanden | 40 |
| 6.3 | Pilotstudie mit ausgewählten Journalisten und PR-Beratern | 42 |
| 6.4 | Zusammenfassung der Ergebnisse | 45 |
| 6.5 | Bedeutung der Ergebnisse für Kommunikationsverantwortliche | 48 |
| 6.6 | Auswertung und Dokumentation der Erhebung im Einzelnen | 54 |
| 6.6.1 | Persönliche Angaben der Befragten | 54 |
| 6.6.2 | Die Internetanbindung | 58 |
| 6.6.3 | Hauptprobleme der Internetnutzung | 60 |
| 6.6.4 | Durchschnittliches E-Mail-Aufkommen pro Tag | 62 |
| 6.6.5 | Selektion eingehender E-Mails | 63 |
| 6.6.6 | Identifikation durch Elektronische Signatur | 65 |
| 6.6.7 | Digitale Pressemappen und ihre Zustellungsform | 66 |
| 6.6.8 | Erfahrungen mit E-Mails | 68 |
| 6.6.9 | Vorzug von Fax oder E-Mail als Informationskanal | 70 |
| 6.6.10 | Nutzung von Newsletter-Services | 72 |
| 6.6.11 | Nutzung von Newsgroups | 74 |
| 6.6.12 | Beurteilung von passwortgeschützten Pressebereichen | 75 |
| 6.6.13 | Beurteilung des Livestreaming von Konferenzen | 77 |
| 6.6.14 | Beurteilung von Chat-Rooms | 78 |
| 6.6.15 | Akkreditierung und Terminerinnerung via Handy | 79 |
| 6.6.16 | Nutzung von WAP-Handy und WAP-Portalen | 80 |
| 6.6.17 | Zukünftiger Stellenwert von WAP und UMTS | 82 |
| 6.6.18 | Online-Quellen bei der Lufthansa-Recherche | 83 |
| 6.6.19 | Vorbildliche Unternehmens-Webseiten | 85 |
| 6.6.20 | Bewertung der Online-Informationsarbeit der Lufthansa | 87 |
| 6.6.21 | Stellungnahme zur Verbesserung von Internetauftritten | 88 |
| 6.6.22 | Stellungnahme zur zukünftigen Entwicklung der Online-PR | 90 |
| 6.6.23 | Stellungnahme zur Anonymisierung der Pressearbeit | 91 |
| 7. | Abschließende Betrachtung zur Online-PR | 93 |
| LITERATURVERZEICHNIS | 95 | |
| ANHANGVERZEICHNIS | 103 | |
| ANHANG | 104 |
Um den Fragebogen zu optimieren und damit ein effizienteres Ergebnis erreichen zu können, wurde dieser in der Zeit vom 02. bis 09. Mai in insgesamt sieben Telefoninterviews mit Journalisten und PR-Beratern erprobt. Hierbei wurde primär die Verständlichkeit und Plausibilität der Fragen und die persönliche Einstellung zum Fragebogen abgefragt. Des Weiteren wurden Eindrücke zum Umfang und zur Bearbeitungszeit ermittelt. Die Zeitdauer der Interviews belief sich zwischen 15 und 40 Minuten, befragt wurden im Einzelnen folgende Personen: § § § § § § § Herr Ingo Baessler, Vorstand Baessler Kommunikation AG in Hattersheim bei Frankfurt Herr Franz-Josef Ebel, Redaktionsleiter ProSieben Digital Media GmbH in München Herr Jens Flottau, freier Journalist in München Frau Geraldine Friedrich, Journalistin beim Wirtschaftsmagazin Telebörse in Frankfurt Herr Matthias Koch, freier PR-Berater und Landesvorsitzender der DPRG Berlin-Brandenburg Herr Andreas Oppermann, Chefredakteur T-Online International AG in Darmstadt Herr Gerd Rückel, Journalist des Platow-Briefs (Börseninformationsbrief) in Frankfurt Aufgrund der Erkenntnisse aus diesen Interviews wurde der Fragebogen nochmals überarbeitet und in zahlreichen Punkten geändert. Die Änderungen nebst Erläuterung werden nachstehend aufgezeigt. Anzumerken ist, dass sich die folgende Nummerierung auf die des alten Fragebogens bezieht. [...]
Informationen, sondern prinzipiell jeder Informationssuchende. Dies erfordert gänzlich neue Kommunikationsstrategien. Neue Zielgruppen müssen identifiziert, Informationen bedarfs- und mediengerecht aufbereitet, sowie kommunikative Ziele definiert werden, die das Unternehmen mit einem Online-Engagement verfolgt. „Kann das Internet helfen, die Unternehmens- und Kommunikationsziele zu erreichen?“97 ist also die Kernfrage, die Unternehmen für sich beantworten müssen. Unternehmen, wie PR-Agenturen als kommunikative Dienstleister müssen sich den geänderten Rahmenbedingungen des neuen Mediums anpassen, denn auch Online hängt der kommunikative Erfolg maßgeblich von der strategischen Planung, der inhaltlichen Qualität des Angebots und in besonderem Maße von der optimalen Integration der Online-Kommunikation in das bestehende Gesamtkonzept der Unternehmenskommunikation ab. Letzteres sollte jedoch als laufender Prozess und nicht als einmalige Aktion angesehen werden. Für PR-Agenturen bedeutet das Strukturwandel und Verlagerung der [...]
5.2.2 Funktionswandel vom Gatekeeper zum Navigator Durch den offenen Charakter des Internet kann, im Gegensatz zu den klassischen Medien, das journalistische „In-Group-Verhalten“ 93 unterlaufen werden. Jeder User wird theoretisch in die Lage versetzt, zum einen Informationen publizieren und auf der anderen Seite ohne Beschränkungen konsumieren zu können, was die traditionelle Gatekeeper-Funktion des Journalismus gefährdet. Unter Gatekeeper versteht man „Organisationen, bzw. organisierte Redaktionen, die nach standardisierten Mustern Nachrichten zur Bearbeitung und Verbreitung in und für eine spezifische Umwelt auswählen.“94 Die Monopolstellung in der Nachrichtenauswahl, die die klassischen Print- und Rundfunkmedien jahrzehntelang inne hatten, geht aufgrund des „free flow of information“ 95 im Medium Internet immer mehr verloren. [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832446413
Arbeit zitieren:
Löhn, Vincent August 2001: Online Relations 2001, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Online-Journalismus, Public Relations, Online-Kommunikation, Online-PR, Internet



