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Off-the-job-Weiterbildungsmodelle für kleine und mittlere Unternehmen

Off-the-job-Weiterbildungsmodelle für kleine und mittlere Unternehmen
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: René Rink
  • Abgabedatum: November 2003
  • Umfang: 114 Seiten
  • Dateigröße: 1,0 MB
  • Note: 2,7
  • Institution / Hochschule: Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-7623-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-7623-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-7623-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Rink, René November 2003: Off-the-job-Weiterbildungsmodelle für kleine und mittlere Unternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Personalentwicklung, Seminaranbieter, Personal, Corporate Universities, Personalmanagement

Diplomarbeit von René Rink

Einleitung:

Problemstellung:

In den letzten Jahren hat sich der Paradigmenwechsel hin zum Informationszeitalter beschleunigt. Der Mensch und seine Fähigkeiten rücken immer mehr in den Fokus, wenn es darum geht, kritische Erfolgsfaktoren für Unternehmen auszumachen. Diese Entwicklung lässt sich an einer exponentiellen Umsatzsteigerung im betrieblichen Weiterbildungssektor ablesen.

Unternehmen greifen dabei in der Praxis auf unterschiedliche Anbieter zurück, die in Weiterbildungsanbieter ohne Beratung und spezialisierte Weiterbildungsanbieter unterteilt werden können. Weiterbildungsanbieter ohne Beratung legen den Schwerpunkt auf die Durchführung einzelner Seminare, während Weiterbildungsanbieter, die beratend tätig sind, auf das Unternehmen abgestimmte Dienstleistungskonzepte anbieten. Zunehmend wird die unternehmerische Weiterbildung durch Gründungen von Corporate Universities begleitet.

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Beurteilung und Steigerung der Effizienz von Weiterbildungsmaßnahmen und der richtigen Auswahl von Anbietern und Weiterbildungsmaßnahmen für das einzelne mittelständische Unternehmen. Denn in der Praxis laufen viele Weiterbildungsmaßnahmen ins Leere oder werden erst gar nicht durchgeführt, da es an einem für das Unternehmen passenden Weiterbildungsangebot fehlt.

Gang der Untersuchung:

Ziel dieser Arbeit ist es, Möglichkeiten aufzuzeigen und zu entwickeln, wie betriebliche Weiterbildung für den deutschen Mittelstand funktionieren kann. Dazu werden in zwei Studien die Anforderung und Bedürfnisse des Mittelstandes analysiert und dem Angebot der Weiterbildungsanbieter gegenübergestellt. Mit den gewonnen Erkenntnissen sollen schließlich verschiedene Modelle für die betriebliche Mitarbeiterweiterbildung entwickelt werden, die dann den Anforderungen und den Möglichkeiten des Mittelstands entsprechen sollen.

Ein Drei-Stufen-Plan zeigt im Anschluss eine mögliche Entwicklung, wie ein Mittelständler den Weg vom Weiterbildungsanbieter ohne Beratung über den Systemanbieter mit Beratungsfunktion zur speziellen Mittelstands-University gehen kann.

Die Arbeit beginnt mit der Darstellung der unterschiedlichen Ansätze der betrieblichen Weiterbildung. Die verschiedenen Arten der betrieblichen Weiterbildung lassen sich den drei Grundmodellen des Weiterbildungsanbieters ohne Beratungsfunktion, des Systemanbieters mit Beratungsfunktion und der Corporate University zuordnen. Nach einer Definition und Abgrenzung werden die einzelnen Kernprinzipien der Modelle erläutert und bewertet.

Das zweite Kapitel widmet sich der gegenwärtigen Situation und den Bedürfnissen des Mittelstandes. Es wird aufgezeigt, welche Anforderungen an die Weiterbildung gestellt werden, welche Inhalte gewünscht werden und welche Ressourcen dafür zur Verfügung stehen. Somit werden Anforderungsprofile für Mittelständler erstellt, nach denen man passende Lösungen entwickeln kann.

Im dritten Kapital werden die verschiedenen Modelle der Weiterbildung auf die Anforderungsprofile übertragen und es wird überprüft, inwiefern sie dem Mittelstand gerecht werden können. So werden die Spezifikationen eines Seminaranbieters definiert, sowie ein Idealmodell eines Systemanbieters und das Konzept einer Corporate University für den Mittelstand entworfen. Eine Bewertung der Modelle bezüglich der Anwendbarkeit für den Mittelstand schließt das Kapitel ab.

Das vierte Kapitel beschreibt einen Realisierungsplan für die Weiterbildung im Mittelstand. Ein Drei-Stufen-Plan wird erstellt, der aufzeigt, wie eine mögliche Entwicklung vom Modell des Seminaranbieters bis hin zum Modell der Corporate University aussehen kann. Die Arbeit schließt mit einem Ausblick und Fazit ab.

Inhaltsverzeichnis:

ABSTRACT II
INHALTSVERZEICHNIS III
1. GEGENSTAND UND KONZEPTION DER ARBEIT 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Zielsetzung 1
1.3 Vorgehensweise 2
2. MODELLE DER BETRIEBLICHEN OFF-THE-JOB WEITERBILDUNG 4
2.1 Personalentwicklung beim Mittelstand 4
2.1.1 Definition Personalentwicklung 4
2.1.2 Anforderungen an die betriebliche Weiterbildung 4
2.1.3 Schwächen der Personalentwicklung im Mittelstand 5
2.1.4 Gefährdung des Mittelstandes durch fehlende systematische Personalentwicklung 6
2.2 Externe Weiterbildung ohne Beratungsfunktion 8
2.2.1 Definition der externen Weiterbildungsinstitutionen ohne Beratungsfunktion 8
2.2.2 Kernprinzipien der externen Weiterbilder ohne Beratungsfunktion 8
2.3 Externe Weiterbeildung mit Beratungsfunktion 9
2.3.1 Definition der externen Weiterbeildung mit Beratungsfunktion 9
2.3.2 Kernprinzipien der externe Weiterbeildung mit Beratungsfunktion 9
2.4 Weiterbildung in der Corporate University 12
2.4.1 Definition der Corporate University 12
2.4.2 Kernprinzipien der Corporate University 12
3. UNTERSUCHUNG DER ANFORDERUNGEN AN BETRIEBLICHE OFF-THE-JOB WEITERBILDUNG FÜR DEN MITTELSTAND 22
3.1 Definition und Abgrenzung KMU 23
3.2 Experteninterviews zur Weiterbildung im Mittelstand 24
3.2.1 Zielsetzung der Experteninterviews 24
3.2.2 Durchführung und Stichprobe 24
3.2.3 Ergebnisse der Experteninterviews 24
3.3 Empirische Studie über die Anbieter von Weiterbildungsmaßnahmen 26
3.3.1 Zielsetzung der Anbieterbefragung 26
3.3.2 Datenerhebung und Stichprobe 26
3.3.3 Struktur und Inhalte der Befragung 27
3.3.4 Auswertung und Ergebnisse der Befragung 28
3.3.4.1 Struktur der Befragten und des Weiterbildungsmarktes 28
3.3.4.2 Angebot am Markt der Weiterbildungsanbieter 29
3.3.4.3 Analyse der Anbieter 34
3.3.4.4 Marktentwicklung/ Bearbeitung 36
3.4 Empirische Studie des Mittelstandes bezüglich Weiterbildungsmaßnahmen 40
3.4.1 Zielsetzung der Mittelstandsbefragung 40
3.4.2 Datenerhebung und Stichprobe 40
3.4.3 Struktur und Inhalte der Befragung 41
3.4.4 Auswertung und Ergebnisse der Befragung 42
3.4.4.1 Demographische Daten der befragten KMU 42
3.4.4.2 Analyse des Weiterbildungsmarktes aus der Sicht der KMU 43
3.4.4.3 Weiterbildung in den KMU 47
3.5 Zusammenfassung der Ergebnisse aus beiden Studien 54
3.5.1 Fazit Anbieterstudie 54
3.5.2 Fazit KMU Studie 55
4. BEWERTUNG DER MODELLE FÜR DIE MITTELSTÄNDISCHE WEITERBILDUNG 57
4.1 Kriterien für eine Beurteilung erfolgreicher Weiterbildungsmodelle 57
4.2 Mittelständische Weiterbildung durch Seminaranbieter ohne Beratungsleistung 59
4.3 Mittelständische Weiterbildung durch Seminaranbieter mit Beratungsleistung 60
4.4 Mittelständische Corporate University auf Basis eines Zusammenschlusses mehrer Mittelständler 62
5. REALISATION EINES OPTIMALEN WEITERBILDUNGSMODELLS FÜR DEN MITTELSTAND 64
5.1 Entwicklungsstufen zum optimalen Weiterbildungsmodell 64
5.1.1 Erfolgsfaktoren für das optimale Weiterbildungsmodell 64
5.1.2 Entwicklungspfad der Modelle 65
5.1.2.1 Seminaranbieter als fester Partner 67
5.1.2.2 Netzwerkbildung auf Seite der Weiterbildungsanbieter 68
5.1.2.3 Netzwerkbildung auf Seite der KMU 70
5.1.2.4 Mittelstands- University Anbieter 71
5.1.2.5 Mittelstands-University KMU 72
5.2 Fazit und Ausblick 75
LITERATURVERZEICHNIS VI
ABBILDUNGSVERZEICHNIS X
ANHANG XIII
Fragebogen Experteninterviews XIII
Fragebogen Weiterbildungsanbieter XV
Fragebogen Mittelständler XXIV
Eidesstattliche Erklärung XXXV

Automatisiert erstellter Textauszug:

Frage: Wie sehen Sie die Bedeutung von und die Nachfrage nach folgenden Inhalten in der Zukunft? Auf die Frage nach der zukünftigen Bedeutung einzelner Inhalte bei den Weiterbildungsmaßnahmen wurden folgende Trends ermittelt: Nach Einschätzung der Anbieter wächst die Bedeutung von Softskills am Stärksten. So wurde Projektmanagement mit 27,1 % der stärkste Bedeutungsgewinn prognostiziert, gefolgt von Mitarbeiterführung (25,4 %) und Persönlichkeitsmanagement (23,7 %). Erst dann werden Inhalte wie Change Management (20,3 %), strategisches Management (20,3 %) und Fragen der Internationalisierung und Globalisierung (22,0 %) relevant. Im Mittelfeld sind die Inhalte Kommunikation für Führungskräfte (18,6 %) und Innovationsmanagement angesiedelt. Den klassischen Inhalten von Weiterbildungsmaßnahmen wie Controlling, Logistikmanagement, Finanzmanagement, allgemeine Betriebswirtschaft, Marketing und Investor Relations wird kein stark steigender Bedeutungsgrad zugestanden. Es ist also ein Trend zu Softskills und Führungsfähigkeiten festzustellen, während früher eher die klassischen Inhalte für das operative Geschäft vermittelt werden sollten. [...]

kontinuierliche Zusammenarbeit mit den Unternehmen (35,6 %). Die restlichen Anbieter bewegen sich im Mittelfeld und haben sowohl kurz-, mittel- als auch langfristige Projekte mit Unternehmen. Interessant ist hierbei, dass Anbieter, die sehr langfristig mit Unternehmen zusammenarbeiten, zu 99,5 % auch Beratung anbieten, jedoch nur 54 % der Anbieter mit kurzfristiger Zusammenarbeit eine Beratungsleistung bieten.34 Frage: Unternehmen fordern immer häufiger „Lösungen aus einer Hand“. Wie reagieren Sie auf diese Forderung? Auf die Frage, wie die Anbieter auf die Forderung des Marktes reagieren, „Lösungen aus einer Hand“ anzubieten, antworteten 42,4 % der Anbieter, sie würden, um der Forderung nach einem Komplettangebot nachzukommen, Kooperationen mit anderen Anbietern eingehen. 16,9 % der Anbieter wählen ebenfalls die Kooperation, wobei diese sich sogar in virtuellen Netzwerken mit einheitlichem Außenauftritt widerspiegelt. Der Anteil der spezialisierten Nischenanbieter liegt in der Befragung bei 18,8 % und ist in etwa gleich groß mit dem Anteil von Anbietern die sich selbst als Universalanbieter sehen, also das komplette Spektrum anbieten. [...]

Frage: Welche Art von Weiterbildungsmaßnahmen bieten Sie an? Die häufigste Art der Weiterbildungsmaßnahme ist mit 89,8 % (n = 53) das Präsenzseminar, welches im Durchschnitt 2,3 Tage dauert (Modus 2). Das Coaching wird von 81,4 % (n = 48) der Anbieter dem Markt als Leistung angeboten. Betrachtet man zum Thema Coaching andere Studien aus der Vergangenheit33, scheint hier das Angebot überproportional angestiegen zu sein. Einen Trend hin zu mehr Beratung und Coaching verdeutlicht auch die mit 78 % hohe Angabe, selbst im Unternehmen Beratungsleistungen anzubieten. Jeder zweite Anbieter (49,2 %) bietet noch Vorträge an. Weitere Arten der Weiterbildung wie E-Learning (23,7 %), Kongresse (15,3 %) oder Fallstudien (15,3 %) werden eher von Spezialisten und Nischenanbietern angeboten. [...]

Arbeit zitieren:
Rink, René November 2003: Off-the-job-Weiterbildungsmodelle für kleine und mittlere Unternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Personalentwicklung, Seminaranbieter, Personal, Corporate Universities, Personalmanagement

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