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Ökonomische Analyse des deutsch-französischen Weinhandels

Theoretische Grundlagen und Befragung französischer Experten

Ökonomische Analyse des deutsch-französischen Weinhandels
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Barbara Redlingshöfer
  • Abgabedatum: Juli 1999
  • Umfang: 144 Seiten
  • Dateigröße: 8,9 MB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Justus-Liebig-Universität Gießen Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-1993-6
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-1993-6 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-1993-6 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Redlingshöfer, Barbara Juli 1999: Ökonomische Analyse des deutsch-französischen Weinhandels, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Expertenbefragung, deutsch-französische Handelstheorien, Wein, Außenhandel

Diplomarbeit von Barbara Redlingshöfer

Einleitung:

Der internationale Handel mit Gütern der Agrar- und Ernährungswirtschaft nimmt weltweit immer größere Ausmaße an. Längst vereinigen verarbeitete Nahrungsmittel mehr als zwei Drittel am Wert des gesamten Welthandels mit Agrar- und Ernährungsgütern auf sich.

Deutschland und Frankreich gehören neben den USA, Japan und Großbritannien in diesem Sektor zu den führenden Export-Importnationen. Dabei zeichnet sich ab, daß vorwiegend Güter der gleichen Warengruppen zwischen diesen Ländern gehandelt werden (intra-industrieller Handel IIT).

Auch Wein wird der Gruppe der verarbeiteten Nahrungsmittel zugerechnet. Einst sehr regional geprägt hat der Weinhandel längst internationalen Charakter angenommen. Deutschland und Frankreich sind Industrieländer mit ähnlichen Pro-Kopf-Einkommen, teilen sich eine gemeinsame Grenze und als Mitglieder der Europäischen Union den europäischen Binnenmarkt. Vor diesem Hintergrund könnte man erwarten, daß beide Länder ihre Weine gegenseitig tauschen.

Tatsächlich aber exportiert Frankreich um ein Vielfaches mehr Wein nach Deutschland als umgekehrt. So scheint aus ökonomischer Sicht die Frage angemessen, wodurch der ungleiche Verlauf der Handelsströme mit Wein begründet ist und welche Bestimmungsfaktoren ihn beeinflussen. Dabei interessieren besonders Ursachen für die vergleichsweise niedrigen Weinausfuhren Deutschlands.

Wer heute den Verlauf internationaler Handelsströme verstehen will, muß zuerst in den grundlegenden Theorien des Außenhandels nach Erklärungen suchen. Auf dieser Überlegung basiert im wesentlichen die Vorgehensweise der Arbeit.

Gang der Untersuchung:

Auf der Grundlage der Außenhandelstheorie werden Erklärungsmodelle auf den speziellen Fall des Weinhandels hin angewendet, um die Voraussetzung für eine empirische Analyse der Einflußfaktoren zu schaffen.

Da zu diesem Thema wenig empirische Literatur vorhanden ist, um die entwickelten Thesen zu stützen, wurde im Rahmen dieser Arbeit eine Befragung mit französischen Weinhändlern durchgeführt. Sie bezog sich auf die aktuelle Situation deutscher Weine in Frankreich und auf zukünftige Perspektiven für deren Absatz. Ziel der Befragung war, über die theoretisch-ökonomischen Zusammenhänge hinaus Hinweise auf andere mögliche Einflußfaktoren zu erhalten.

Schließlich wurden aus den Erkenntnissen der Arbeit Schlußfolgerungen im Hinblick auf eine mögliche Absatzförderung deutscher Weine in Frankreich gezogen.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 1
2. Empirische Darstellung der Entwicklungen auf dem deutschen und französischen Weinmarkt und deren Handelsbeziehungen 5
2.1 Überblick über das nationale Weinrecht und die EU-Weinbaupolitik 5
2.2 Globale Betrachtung des Außenhandels im Weinsektor 12
2.3 Der französische Weinmarkt 13
2.3.1 Entwicklung der französischen Trinkweinnachfrage 13
2.3.2 Entwicklung der französischen Trinkweinerzeugung 16
2.3.3 Frankreichs Bedeutung als Weineinfuhrland 17
2.4 Der deutsche Weinmarkt 17
2.4.1 Entwicklung der deutschen Trinkweinnachfrage 18
2.4.2 Entwicklung der deutschen Trinkweinerzeugung 18
2.4.3 Deutschlands Bedeutung als Weinausfuhrland 20
2.5 Deutsch-französische Handelsbeziehungen mit Gütern der Ernährungswirtschaft unter besonderer Berücksichtigung des Weins 23
2.5.1 Deutsch-französische Außenhandelsbeziehung im Weinsektor 23
2.5.2 Intensität der Handelsbeziehung zwischen Deutschland und Frankreich im Weinsektor mit Hilfe des Grubel-Lloyd-Indexes 27
2.5.3 Bedeutung von deutschem Wein als Exportgut nach Frankreich im Vergleich mit anderen deutschen Ernährungsgütern 31
2.6 Zusammenfassung 34
3. Theoretische Analyse politischer und ökonomischer Einflußfaktoren auf den deutsch-französischen Weinhandel 35
3.1 Einfluß ökonomischer Faktoren abgeleitet aus der reinen Außenhandelstheorie 37
3.1.1 Unterschiedliche Arbeitsproduktivitäten als Einflußgröße auf der Angebotsseite (Ricardo-Modell) 37
3.1.2 Unterschiedliche Faktorausstattung als Einflußgröße auf der Angebotsseite (Heckscher-Ohlin-Modell) 42
3.1.3 Unterschiedliche steigende Skalenerträge als Einflußgröße auf der Angebotsseite 45
3.1.4 Verbraucherpräferenzen als Einflußgröße auf der Nachfrageseite (Lancaster-Ansatz) 48
3.2 Einfluß der Wechselkurse abgeleitet aus der monetären Theorie 56
3.3 Einfluß politischer Faktoren auf den deutsch-französischen Weinhandel 60
4. Empirische Analyse der Bedeutung der untersuchten Einflußfaktoren auf den deutsch-französischen Weinhandel 66
4.1 Literaturüberblick zu den Einflußfaktoren im Weinhandel 66
4.1.1 Literaturüberblick zu den unterschiedlichen Arbeitsproduktivitäten nach Ricardo 66
4.1.2 Literaturüberblick zur Relevanz der unterschiedlichen Faktorausstattung nach Heckscher und Ohlin 68
4.1.3 Literaturüberblick zu steigenden Skalenerträgen im Weinbau- 70
4.1.4 Literaturüberblick zu Verbraucherpräferenzen bei Wein 72
4.2 Expertenbefragung und deren Durchführung 76
4.2.1 Methodik der Expertenbefragung 76
4.2.2 Organisation und Durchführung der Befragung 76
4.2.3 Inhalt der Befragung 77
4.2.4 Darstellung der Ergebnisse 78
4.2.5 Zusammenfassung der Ergebnisse 99
5. Perspektiven und Schlußfolgerungen für den Absatz deutscher Weine in Frankreich 100
6. Zusammenfassung 105
7. Literaturverzeichnis A
8. Anhang I

Arbeit zitieren:
Redlingshöfer, Barbara Juli 1999: Ökonomische Analyse des deutsch-französischen Weinhandels, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Expertenbefragung, deutsch-französische Handelstheorien, Wein, Außenhandel

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