Öko-Marketingstrategien des konventionellen Handels
Eine Fallstudienbetrachtung anhand ausgewählter Supermarktketten in Großbritannien
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Anja Richter
- Abgabedatum: Dezember 2001
- Umfang: 88 Seiten
- Dateigröße: 4,5 MB
- Note: 2,0
- Institution / Hochschule: Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (FH) Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-5498-2
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-5498-2 P - ISBN (CD) :978-3-8324-5498-2 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Richter, Anja Dezember 2001: Öko-Marketingstrategien des konventionellen Handels, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Lebensmitteleinzelhandel, Bioprodukte, Ökomarkt, Ökoprodukte, Biomarkt
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Diplomarbeit von Anja Richter
Einleitung:
Ziel der vorliegenden Arbeit ist, die Öko-Marketingstrategien ausgewählter konventioneller Supermarktketten in Großbritannien zu untersuchen und abzuschätzen wie diese die verschiedenen Bereiche des britischen Öko-Marktes beeinflussen. Aus den Öko-Marketingstrategien des britischen LEH sollten Lösungsansätze entwickelt werden, um den Absatz von Bio-Produkten über den deutschen konventionellen LEH auszuweiten.
Der Absatz von Bio-Produkten erfolgt in Großbritannien vornehmlich über Unternehmen des konventionellen LEH. 74 % der Bio-Umsätze werden hier erzielt. Auffallend ist das große Engagement einzelner Handelsketten, die den Absatz von Bio-Produkten forcieren. Die Bio-Sortimente werden kontinuierlich ausgeweitet und verbessert. Zudem nutzen die Supermarktketten professionelle Werbemaßnahmen. Um den Angebotsengpässen im Beschaffungsmarkt entgegenzuwirken und zugleich eine höhere Glaubwürdigkeit im Absatz von ökologisch erzeugten Lebensmitteln zu erzielen, entwickeln einige Supermarktketten Kooperationsinitiativen mit der Erzeuger- und Verarbeiterstufe und ermutigen ihre Lieferanten ebenfalls auf ökologische Bewirtschaftung umzustellen. Die Supermarktketten Waitrose und Sainsbury konnten in dieser Arbeit als die engagiertesten Unternehmen identifiziert werden.
Das Beispiel der Öko-Marktentwicklung in Großbritannien zeigt, daß konventionelle Handelsketten als strukturpolitische Akteure auftreten können und einen positiven Einfluß auf die Angebots- als auch Nachfrageentwicklung des Öko-Marktes haben.
Als Lösungsansätze für eine Absatzsteigerung von Bio-Produkten im deutschen konventionellen LEH können folgende Punkte festgehalten werden:
Schaffen eines akzeptablen Preisniveaus.
Aufbau von Vertrauen durch einheitliche Kennzeichnung.
Aufbau eines lifestyle-orientierten Bio-Images.
Nutzen eines Kundenleitsystems.
Wahl der Sortimentsplazierung.
Schulung des Verkaufspersonals.
Vertikale Kooperation zwischen Erzeugerstufe und Handel.
Verstärkter Aufbau von Erzeugergemeinschaften.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | EINLEITUNG | 6 |
| 1.1 | Problemstellung und Zielsetzung | 6 |
| 1.2 | Vorgehensweise | 8 |
| 1.3 | Untersuchungsmethode | 9 |
| 2. | DER MARKT FÜR ÖKOLOGISCH ERZEUGTE LEBENSMITTEL IN GROßBRITANNIEN - STAND UND ENTWICKLUNG | 11 |
| 2.1 | Konsumentenebene | 12 |
| 2.1.1 | Allgemeine Entwicklung der Nachfrage nach Öko-Lebensmitteln | 12 |
| 2.1.2 | Käuferstruktur für ökologisch erzeugte Lebensmittel | 15 |
| 2.1.3 | Kaufmotive für ökologisch erzeugte Lebensmittel | 15 |
| 2.1.4 | Kaufbarrieren für ökologisch erzeugte Lebensmittel | 17 |
| 2.1.5 | Kaufintensität von ökologisch erzeugten Lebensmitteln und Produktwahl | 18 |
| 2.1.6 | Einkaufsstätten für ökologisch erzeugte Lebensmittel | 20 |
| 2.2 | Ausgewählte Rahmenbedingungen | 21 |
| 2.2.1 | Situation der konventionellen Landwirtschaft | 21 |
| 2.2.2 | Staatliche Förderung des ökologischen Landbaus | 22 |
| 2.2.3 | Privatwirtschaftliche Unterstützung des ökologischen Landbaus | 25 |
| 2.3 | Produzentenebene | 26 |
| 2.3.1 | Die Entwicklung des ökologischen Landbaus | 26 |
| 2.3.2 | Verarbeitung ökologischer Produkte | 30 |
| 2.3.3 | Wichtige Organisationen des ökologischen Landbaus | 31 |
| 2.4 | Handelsebene | 32 |
| 2.4.1 | Umsatzentwicklung im Markt ökologisch erzeugter Lebensmittel | 32 |
| 2.4.2 | Entwicklung der Absatzwege im Markt ökologisch erzeugter Lebensmittel | 34 |
| 3. | ÖKO-MARKETINGSTRATEGIEN DES KONVENTIONELLEN LEH IN GROßBRITANNIEN | 40 |
| 3.1 | Situation des konventionellen LEH | 40 |
| 3.2 | Profilierung und Positionierung durch Öko-Marketingstrategien | 42 |
| 3.2.1 | Besonderheiten beim Absatz von ökologisch erzeugten Lebensmitteln über den konventionellen LEH | 42 |
| 3.2.2 | Schlußfolgerungen für das Marketing | 43 |
| 3.3 | Vergleich der Öko-Marketingstrategien ausgewählter Handelsketten in Großbritannien | 44 |
| 3.3.1 | Waitrose | 44 |
| 3.3.2 | Sainsbury | 47 |
| 3.3.3 | Tesco | 50 |
| 3.3.4 | Vergleichende Betrachtung | 53 |
| 3.3.5 | Exkurs: Iceland-Strategie | 54 |
| 4. | ABSCHÄTZUNG DES EINFLUSSES DER ÖKO-MARKETINGSTRATEGIEN DES KONVENTIONELLEN LEH AUF DEN ÖKO-MARKT IN GROßBRITANNIEN | 55 |
| 4.1 | Einfluß auf Konsumentenebene | 56 |
| 4.2 | Einfluß auf Produzentenebene | 56 |
| 4.3 | Einfluß auf Handelsebene | 59 |
| 4.4 | Fazit: Thesenentwicklung zur Funktion des konventionellen LEH bei der Erschließung von Ökolebensmittelmärkten | 60 |
| 5. | VERGLEICH DER ÖKO-MARKTSITUATION IN GROßBRITANNIEN UND DEUTSCHLAND | 61 |
| 6. | SCHLUßFOLGERUNGEN FÜR EINE ABSATZSTEIGERUNG IM DEUTSCHEN ÖKOLEBENSMITTELMARKT | 64 |
| 7. | ZUSAMMENFASSUNG | 68 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832454982
Arbeit zitieren:
Richter, Anja Dezember 2001: Öko-Marketingstrategien des konventionellen Handels, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Lebensmitteleinzelhandel, Bioprodukte, Ökomarkt, Ökoprodukte, Biomarkt



