Öko-Controlling im Gastronomiegewerbe
Notwendigkeiten, Maßnahmen und Umsetzung einer ökologischen Umorientierung
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Anke Detsch
- Abgabedatum: August 1999
- Umfang: 126 Seiten
- Dateigröße: 1,2 MB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-1869-4
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-1869-4 P - ISBN (CD) :978-3-8324-1869-4 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Detsch, Anke August 1999: Öko-Controlling im Gastronomiegewerbe, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Ökologische Betriebsführung, Umweltmanagement
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Diplomarbeit von Anke Detsch
Gang der Untersuchung:
Im ersten Teil wird eine Einführung in die zu untersuchende Thematik erfolgen. Zunächst werden die theoretischen Grundlagen einer ökologisch optimierten Betriebsführung in dieser Branche dargestellt. Die Notwendigkeiten und Beweggründe, der Nutzen und vor allem die Voraussetzungen zur Realisierung einer ökologischen Betriebsführung werden dargestellt und die geeigneten Öko-Strategien und Methoden zur Initialisierung eines Umweltmanagements im Betrieb erläutert.
Der zweite Teil befaßt sich mit einem speziellen Instrument des Umweltmanagements, dem Öko-Controlling. Die Grundbegriffe „Controlling“ und „Öko-Controlling“ werden gegenübergestellt und erläutert. Im Anschluß werden die konkreten Funktionen und Ziele eines Öko-Controlling-Systems bei der Betriebsführung untersucht. Des weiteren werden sowohl strategische, als auch operative Öko-Controllinginstrumente vorgestellt.
Der dritte Schwerpunkt beschäftigt sich mit der Beschreibung und Auswertung des durchgeführten Projektes »Einführung eines Öko-Controlling-Systems im Gastronomiegewerbe« am konkreten Fallbeispiel, wobei der Realisationsgrad theoretischer Konzeptionen an diesem ausgewählten Gastronomiebetrieb analysiert werden soll.
Inhaltsverzeichnis:
| Abbildungsverzeichnis | ||
| Abkürzungsverzeichnis | ||
| 1. | Einleitung | 1 |
| 2. | Theorie und Praxis ökologisch orientierter Betriebsführung im Gastronomiegewerbe | |
| 2.1 | Notwendigkeit einer ökologischen Umorientierung im Gastgewerbe | 5 |
| 2.2 | Motive für die Einführung eines Öko-Controlling-Systems | 6 |
| 2.3 | Nutzen einer ökologischen Wirtschaftsweise | 7 |
| 2.4 | Öko-Strategien und deren Anwendungsmöglichkeiten | 14 |
| 2.5 | Voraussetzung für die effektive Einrichtung und Durchführung einer ökologischen Betriebsführung | 17 |
| 3. | Öko-Controlling | |
| 3.1 | Vom Controlling zum Öko-Controlling | |
| 3.1.1 | Definition der Begriffe Controlling und Öko-Controlling | 21 |
| 3.1.2 | Umweltdaten | 23 |
| 3.2 | Allgemeine Funktionen und Ziele eines Öko-Controlling-Systems bei der Betriebsführung | |
| 3.2.1 | Ziele | 24 |
| 3.2.2 | Funktionen | 25 |
| 3.2.3 | Instrumente | 28 |
| 3.3 | Strategische Controllinginstrumente | 30 |
| 3.3.1 | Szenarioanalyse | 30 |
| 3.3.2 | Umweltportfolio | 31 |
| 3.3.3 | Risikoanalyse | 32 |
| 3.4 | Operative Controllinginstrumente | 33 |
| 3.4.1 | Checklisten | 35 |
| 3.4.2 | Öko-Bilanzen | 37 |
| 3.4.3 | ABC-Bewertung | 43 |
| 3.4.4 | Umweltkennzahlen | 47 |
| 4. | Einführung und Beschreibung des Öko-Controlling-Systems am ausgewählten Gastronomiebetrieb | |
| 4.1 | Ziel der Untersuchung | 52 |
| 4.2 | Beschreibung des Betriebes | 53 |
| 4.3 | Begründung der Auswahl | 54 |
| 4.4 | Aufbau und Verlauf der Untersuchung | 55 |
| 4.5 | Dokumentation und Interpretation der Ergebnisse | |
| 4.5.1 | Unternehmensgrundsätze/Leitlinien | 57 |
| 4.5.2 | Checklisten | 58 |
| 4.5.3 | Öko-Bilanz | 59 |
| 4.5.4 | Bewertung | 60 |
| 4.5.5 | Maßnahmenplanung | 62 |
| 4.6 | Praktische Umsetzung als Schlußfolgerung aus der Analyse | |
| 4.6.1 | Abfall | 64 |
| 4.6.2 | Beschaffung | 70 |
| 4.6.3 | Wasser und Abwasser | 72 |
| 4.6.4 | Energie | 77 |
| 4.6.5 | Luft und Umwelt vor Ort | 83 |
| 4.6.6 | Mitarbeiter und Gästeinformation | 84 |
| 4.6.7 | Verkehr | 86 |
| 4.7 | Zusammenfassung der Untersuchung | 87 |
| 5. | Schlußbemerkung | 91 |
| Anhang | ||
| Literaturverzeichnis |
51 Die Bildung von Kennzahlen bedeutet immer die verkürzte Abbildung eines Systems auf der Grundlage der Modellbildung. Die grundsätzliche Aufgabe von betriebswirtschaftlichen und ökologischen Modellen ist die Gewinnung und Überprüfung von Informationen über interessierende Sachverhalte. Modelle geben aufgrund bestimmter Aspekte geordnete, verkürzte Abbildungen der Realität wieder. Abbildungsgegenstände können Merkmale, Eigenschaften und Relationen (Attribute) sein, denen Symbolisierungen zugeordnet werden. Dabei werden i.d.R. unzählige Orginalatribute weggelassen, umgedeutet oder neu zusammengestellt. Diese neuen Modelle sind dann somit immer nur eine verkürzte Abbildung der Realität.76 Diese verkürzten Darstellungen sind aber nicht die einzigen Probleme die beim Umgang mit Umweltkennzahlen auftreten. Weitere Fehler, die die Qualität der ausgesuchten Umweltkennzahlen beeinträchtigen, können wie folgt dargestellt werden: [...]
Durch ihre quantitative, nummerische Ausrichtung können Umweltkennzahlen eine wirksame Ergänzung zu qualitativen Analyseinstrumenten, wie der ABC-Bewertung, bilden und bewähren sich in erster Linie für die groben bereichsübergreifenden Kontrollaufgaben des Öko-Controllings. Noch können Umweltkennzahlen von jedem Unternehmen selbst bestimmt und definiert werden, so daß eine Vergleichbarkeit mit anderen Unternehmen oder Branchen selten gegeben ist. Doch dies soll sich ändern. Ein Entwurf, vom European Green Table entwickelt, soll die Normung von allgemeingültigen Umweltkennzahlen nach der DIN ISO 14031 "Environmental Performance Evaluation" bewirken. In den meisten Fällen sind die oben genannten Abgrenzungen zwischen den verschiedenen Kennzahlen aber eher fließend und Überschneidungen der einzelnen Kategorien sind die Regel bei der Aufstellung von Umweltkennzahlen. Die Vorgehensweise bei der Bildung von Umweltkennzahlen sieht wie folgt aus: [...]
Eine weitere Eigenschaft von Kennzahlen ist die Vergleichbarkeit, denn nur durch eine Gegenüberstellung erlangen sie ihre Aussagekraft. Zeitvergleiche (zur Trend- und Auswirkungsanalyse), Soll-Ist-Vergleiche (zur Kontrolle und Abweichungsanalyse) und der Betriebsvergleich (zur Effiziensanalyse) sind hierbei die wichtigsten Vergleichsmöglichkeiten.73 Damit aber eine berechnete Kennzahl zur aussagekräftigen Umweltkennzahl wird, bedarf es einer speziellen Interpretation. Denn nur diese bildet schließlich im Ergebnis von richtigen, aktuellen und aussagekräftigen Zahlen, also die sachbezoge Wertung, die vom Kennzahlenanwender schließlich effektiv genutzt werden kann. Erst dann gewährleisten sie den Entscheidungsträgern eine schnelle Einschätzung der wesentlichen Fortschritte sowie der Schwachstellen des betrieblichen Umweltschutzes. Systematisierung Allgemein werden bei Kennzahlen folgende Arten unterschieden: [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832418694
Arbeit zitieren:
Detsch, Anke August 1999: Öko-Controlling im Gastronomiegewerbe, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Ökologische Betriebsführung, Umweltmanagement



