Notwendigkeiten und Schwierigkeiten der Entwicklung einer IT-Strategievereinbarung
Am Beispiel des Landkreises Osnabrück und seinen kreisangehörigen Gemeinden
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Michael Fischer
- Abgabedatum: Juni 2000
- Umfang: 105 Seiten
- Dateigröße: 4,5 MB
- Note: 2,0
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Osnabrück Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-4912-4
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-4912-4 P - ISBN (CD) :978-3-8324-4912-4 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Fischer, Michael Juni 2000: Notwendigkeiten und Schwierigkeiten der Entwicklung einer IT-Strategievereinbarung, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Verwaltung, Datenintegration, EDV
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Diplomarbeit von Michael Fischer
Einleitung:
Die heutige IT-Landschaft wird einerseits geprägt von einer rasant fortschreitenden technischen Entwicklung einhergehend mit einer Ausweitung des Marktes für kommunale Anwendungen auf Anbieter auch außerhalb kommunaler Einrichtungen. Daneben spielen auf der anderen Seite hausgemachte Faktoren eine entscheidende Rolle die zu unterschiedlichen EDV-Konzepten und Strategien in den Kommunen führen.
Neben den Reformbestrebungen im Rahmen des sogenannten neuen Steuerungsmodells mit dem Erfordernis weiter gehender Informations- und Kommunikationslösungen sind hier die Bestrebungen der Kommunen zu mehr Eigenständigkeit auf Basis des Wettbewerbes der Kommunen untereinander wesentlich. Die Zeit einheitlicher Verfahren ist unter der Berücksichtigung der oben genannten Gesichtspunkte dabei, Vergangenheit zu werden und es erfordert größere Anstrengungen, den erforderlichen Datenaustausch und eine gemeinsame Kommunikation zu gewährleisten.
Diese Diplomarbeit beleuchtet diese Entwicklung und beschreibt den Weg des Landkreis Osnabrück beschreiben, der seit Anfang 1999 dabei ist, mit seinen kreisangehörigen Städten und Gemeinden eine Vereinbarung für eine einheitliche IT-Strategie zu erarbeiten, ohne dabei den Gestaltungsfreiraum der Partner unnötig einzuschränken.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Gründe der Entwicklung einer unterschiedlich EDV-Landschaft | 1 |
| 1.1 | Veränderung technischer Standards - von Großrechnerlösungen mit zentralen Datenbanken zu individuellen Client-Server-Lösungen | 1 |
| 1.2 | Marktentwicklung - Auftreten neuer Anbieter außerhalb der kommunalen Rechenzentren | 3 |
| 1.3 | Reformbestrebungen der Kommunen im Rahmen des Neuen Steuerungsmodells | 4 |
| 1.4 | Bestrebungen der Kommunen (speziell der kreisangehörigen Gemeinden) zu mehr Eigenständigkeit | 7 |
| 1.5 | Folgen der Entwicklung einer unterschiedlichen EDV-Landschaft | 9 |
| 2. | Notwendigkeit zur sachlichen Datenintegration | 10 |
| 2.1 | Datenintegration zu Zeiten einer gemeinsamen Datenzentrale | 10 |
| 2.2 | Umstrukturierung der Datenzentrale, Voll-/Teilkündigungen von Mitgliedern und damit einhergehende Neuorientierung in der IT-Struktur | 11 |
| 2.3 | Konkrete Beispiele des Datenaustausches zwischen dem Landkreis Osnabrück und den kreisangehörigen Städten und Gemeinden | 12 |
| 2.4 | Notwendigkeit der Datenintegration am Beispiel des Sozialhilfeverfahrens „CARE“ | 15 |
| 2.4.1 | Vorbemerkung zum Thema Sozialhilfe | 15 |
| 2.4.2 | Historische Entwicklung - Einführung eines neuen Sozialhilfeverfahrens | 16 |
| 2.4.3 | Ursachenforschung | 21 |
| 2.4.4 | Lösungsmöglichkeiten und Entwicklungen für die Zukunft | 23 |
| 3. | Kosten, die sich aufgrund uneinheitlicher Strategien/Verfahren ergeben | 26 |
| 3.1 | Kosten auf Seiten des Landkreises Osnabrück durch entstehenden Mehraufwand bei Einsatz nicht einheitlicher Verfahren und fehlendem automatisierten Datenaustausch | 26 |
| 3.2 | Kosten auf Seiten der Gemeinden hochgerechnet auf Basisdaten der Stadt Bad Iburg | 32 |
| 3.3 | Vorteile durch die Nutzung einheitlicher Verfahren beim Landkreis und den Städten und Gemeinden | 35 |
| 4. | Entwicklung einer IT-Vereinbarung im Landkreis Osnabrück | 38 |
| 4.1 | Vorüberlegungen für die Sicherstellung von Datenaustausch und Datenkommunikation | 38 |
| 4.2 | Die historische Entwicklung von den ersten Lösungsansätzen hin zu einer Strategievereinbarung | 43 |
| 4.3 | Phase 1 | 44 |
| 4.3.1 | Ideenstrategie | 44 |
| 4.3.2 | Einrichtung einer Arbeitsgruppe „IT-Strategie“ | 44 |
| 4.3.3 | Erste Sitzung der Arbeitsgruppe „IT-Strategie“ - 01.03.1999 | 45 |
| 4.3.4 | Grobentwurf | 46 |
| 4.3.5 | Zweite Sitzung der Arbeitsgruppe „IT-Strategie“ - 31.03.1999 | 48 |
| 4.3.6 | Dritte Sitzung der Arbeitsgruppe „IT-Strategie“ - 19.05.1999 | 49 |
| 4.3.7 | AG HVB - 01.06.1999 | 51 |
| 4.3.8 | Verwaltungsvorstand des Landkreises Osnabrück - 22.06.1999 | 51 |
| 4.4 | Phase 2 - Sitzung der AG HVB -14.07.1999 | 52 |
| 4.4.1 | Erste Sitzung der neuen Arbeitsgruppe „IT-Strategie“ -10.09.1999 | 52 |
| 4.4.2 | Der neue Vereinbarungsentwurf | 54 |
| 4.4.3 | Zweite Sitzung der neuen Arbeitsgruppe „IT-Strategie“ - 20.01.2000 | 55 |
| 4.4.4 | AG HVB - 25.02.2000 | 56 |
| 4.4.5 | Entscheidungsfindung beim Landkreis Osnabrück | 57 |
| 4.4.6 | Unterzeichnung der Vereinbarung | 57 |
| 4.5 | Vor- und Nachteile einer IT-Vereinbarung | 58 |
| 5. | Umsetzung der Inhalte der Vereinbarung | 59 |
| 5.1 | Organisatorische Aussagen der Vereinbarung | 59 |
| 5.1.1 | Die Arbeitsgemeinschaft der Hauptverwaltungsbeamten | 59 |
| 5.1.2 | Die Arbeitsgemeinschaft „IT-Strategie“ | 60 |
| 5.1.3 | Die Facharbeitsgruppe | 60 |
| 5.1.4 | Beschlussfassung der Arbeitsgemeinschaft „IT-Strategie“ und der übrigen Arbeitsgruppen | 60 |
| 5.2 | Vorrangig einzurichtende Arbeitsgruppen | 61 |
| 5.3 | Umsetzung in die Praxis | 61 |
| 5.4 | Grundsätzliche Regelungen für die Arbeit in den Arbeitsgruppen nach der IT-Vereinbarung | 62 |
| 5.4.1 | Technische Arbeit in den Arbeitsgruppen | 62 |
| 5.4.2 | Vorgehen beim Einsatz eines neuen Verfahrens | 62 |
| 5.5 | Vorschläge für die organisatorische und inhaltliche Arbeit in den Arbeitsgruppen und die Zusammenarbeit mit den „übergeordneten“ Instanzen | 62 |
| 5.5.1 | Das Zusammenwirken der Hierarchien | 62 |
| 5.5.2 | Die Facharbeitsgruppe als Keimzelle | 63 |
| 5.5.3 | Das Projektmanagement in den Arbeitsgruppen | 64 |
| 5.5.4 | Die Arbeitsgemeinschaft „IT-Strategie“ | 65 |
| 5.5.5 | Die AG HVB | 65 |
| 6. | Erfolgsaussichten einer IT-Strategie | 66 |
| 6.1 | Der Regelungs- und Verbindlichkeitscharakter der Vereinbarung über eine gemeinsame IT-Strategie | 67 |
| 6.2 | Technische Trends | 68 |
| 6.3 | Politisches Umfeld | 70 |
| 6.4 | Die ITEBO als IT-Dienstleister in der Region | 71 |
| 6.5 | Fazit | 73 |
| Abkürzungsverzeichnis | 74 | |
| Literaturverzeichnis | 75 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832449124
Arbeit zitieren:
Fischer, Michael Juni 2000: Notwendigkeiten und Schwierigkeiten der Entwicklung einer IT-Strategievereinbarung, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Verwaltung, Datenintegration, EDV



