Die Notwendigkeit des Verbraucherschutzes für Versicherungen nach der EU-Liberalisierung
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Sandra Flemming
- Abgabedatum: April 1997
- Umfang: 113 Seiten
- Dateigröße: 5,4 MB
- Note: 2,0
- Institution / Hochschule: Leibniz Universität Hannover Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-1408-5
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-1408-5 P - ISBN (CD) :978-3-8324-1408-5 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Flemming, Sandra April 1997: Die Notwendigkeit des Verbraucherschutzes für Versicherungen nach der EU-Liberalisierung, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: EU-Liberalisierung, Verbraucherschutz
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Diplomarbeit von Sandra Flemming
Gang der Untersuchung:
Die Arbeit beginnt mit einer allgemeinen Einführung, in der die Stellung des Verbrauchers im Wirtschaftsprozeß geschildert wird. Aufbauend auf diesen theoretischen Grundlagen wird gefragt, warum gerade der Verbraucher im Lebensversicherungsbereich besonders schutzbedürftig ist. Hier wird Bezug darauf genommen, wie sich die besondere Ausgestaltung des Versicherungsproduktes auf die Schutzbedürftigkeit des Versicherungsnehmers auswirkt und welche Konsequenzen die Struktur der Versicherungsnachfrage für den Verbraucherschutz hat. Die Kapitel 2 und 3 bilden den Grundlagenteil der Arbeit.
An die Vermittlung des theoretischen Hintergrundwissens schließt sich in Kapitel 4 eine Darstellung an, wie der nationale Gesetzgeber vor Umsetzung der Dritten Richtlinien den Schutz des Verbrauchers durch eine umfassende Aufsicht gewährleistete, um im Anschluß daran im 5. Kapitel das von der EU jetzt verfolgte System zum Schutze des Verbrauchers in der Lebensversicherung zu erläutern. Die Auswirkungen der aufsichtsrechtlichen Veränderungen auf den Verbraucherschutz werden in Gliederungspunkt 6 aus der Sichtweise der Versicherungsunternehmen und der Verbraucher herausgearbeitet. Es wird ferner dazu Stellung genommen, inwieweit die neuen Informationspflichten der Versicherer einen Beitrag zur Stärkung des Verbraucherschutzes in der Lebensversicherung leisten. Abschließend sollen im 7. Kapitel noch drei weitere ausgewählte Konzepte zur Verbesserung des Verbraucherschutzes aufgezeigt und kritisch beurteilt werden, bevor die Arbeit mit einer Schlußbetrachtung und einem Ausblick beendet wird.
Inhaltsverzeichnis:
| Inhaltsverzeichnis | 1 | |
| Abkürzungsverzeichnis | IV | |
| 1. | Problemstellung | 1 |
| 2. | Theorie des Verbraucherschutzes | 3 |
| 2.1 | Wesen des Verbraucherschutzes in der Volkswirtschaftslehre | 3 |
| 2.2 | Modelle der Verbraucherpolitik und Instrumente | 4 |
| 2.2.1 | Wettbewerbsmodell | 4 |
| 2.2.2 | Informationsmodell | 5 |
| 2.2.3 | Verbraucherschutzmodell | 6 |
| 2.2.4 | Gegenmachtmodell | 7 |
| 2.3 | Abgrenzung der Begriffe 'Verbraucher' und 'Verbraucherschutz' | 7 |
| 3. | Ursachen für die Erforderlichkeit des Verbraucherschutzes im Versicherungswesen | 10 |
| 3.1 | Besonderheiten des Lebensversicherungsproduktes | 10 |
| 3.2 | Struktur der Versicherungsnachfrage: Asymmetrische Informationsverteilung | 15 |
| 3.3 | Verbraucherschutzbereiche im Versicherungswesen | 1 S |
| 4. | Verbraucherschutz als Aufgabe der Versicherungsaufsicht vor der EU-Liberalisierung | 20 |
| 4.1 | Vorbemerkungen zur Versicherungsaufsicht | 20 |
| 4.2 | Voraussetzungen für den Markteintritt | 23 |
| 4.3 | Produktgestaltung | 25 |
| 4.4 | Tarifgestaltung | 27 |
| 4.5 | Finanzaufsicht | 30 |
| 5. | Verbraucherschutz als Aufgabe der Versicherungsaufsicht nach, der EU-Liberalisierung | 33 |
| 5.1 | Der Weg zum Versicherungsbinnenmarkt für die Lebensversicherung | 33 |
| 5.2 | Voraussetzungen für den Markteintritt | 35 |
| 5.3 | Produktgestaltung | 37 |
| 5.4 | Tarifgestaltung | 38 |
| 5. 5 | Finanzaufsicht | 39 |
| 5.6 | Die neuen Informationspflichten der Versicherer (§ 10 a VAG n.F.) | 40 |
| 5.7 | Bedeutung der Änderung des Aufsichtskonzeptes für den Verbraucherschutz | 42 |
| 6. | Konsequenzen für den Verbraucherschutz aus Versicherungsunternehmens- und Verbraucherperspektive nach der EU-Liberalisierung | 44 |
| 6.1 | Auswirkungen für die Versicherungsunternehmen | 44 |
| 6.1.1 | Prämienwettbewerb | 44 |
| 6.1.2 | Produktwettbewerb | 46 |
| 6.2 | Auswirkungen für die Verbraucher | 48 |
| 6.2.1 | Produktbeurteilung | 48 |
| 6.2.2 | Solvenzbeurteilung | 53 |
| 6.2.3 | Beurteilung der neuen Informationspflichten | 56 |
| 6.3 | Kritik an der EG-rechtlichen Entwicklung: Unzureichender Verbraucherschutz | 59 |
| 7. | Ausgewählte Vorschläge zum Abbau von Verbraucherschutzdefiziten | 63 |
| 7.1 | Vorbemerkungen | 63 |
| 7.2 | Das Konzept der Musterbedingungen | 64 |
| 7.3 | Das Konzept des aufsichtsbehördlichen Sichtvermerkes | 67 |
| 7.4 | Produktratings und Produktrankings | 70 |
| 7.5 | Würdigung der vorangegangenen Vorschläge | 73 |
| 8. | Schlußbetrachtung und Ausblick | 75 |
| Literaturverzeichnis | 80 | |
| Gesetzestexte | 103 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832414085
Arbeit zitieren:
Flemming, Sandra April 1997: Die Notwendigkeit des Verbraucherschutzes für Versicherungen nach der EU-Liberalisierung, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
EU-Liberalisierung, Verbraucherschutz



