Notwendigkeit, Anforderungen und Möglichkeiten des Content Managements im Unternehmen
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Stefan Timmerberg
- Abgabedatum: Januar 2002
- Umfang: 95 Seiten
- Dateigröße: 585,7 KB
- Note: 2,3
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Düsseldorf Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-5290-2
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-5290-2 P - ISBN (CD) :978-3-8324-5290-2 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Timmerberg, Stefan Januar 2002: Notwendigkeit, Anforderungen und Möglichkeiten des Content Managements im Unternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Content Syndication, Knowledge Management, Web Content Management, Enterprise Content Management, Content Management Systeme
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Diplomarbeit von Stefan Timmerberg
Einleitung:
Das Ziel dieser Diplomarbeit ist zu verdeutlichen, was Content Management ist und wofür Unternehmen es benötigen. Es werden die grundlegenden Funktionen eines Content Management Systems näher erläutert und die verschiedenen Verwendungszwecke eines solchen Systems genannt. Dabei wird verdeutlicht, dass Content Management Systeme für interne und externe Bereiche eines Unternehmens sowie für den zwischenbetrieblichen Content- Austausch verwendet werden können. Das führt zu der Einteilung in Enterprise Content Management, Web Content Management und dem Geschäftsmodell Content Syndication.
Diese Arbeit zeigt, für welche Unternehmen sich der Einsatz eines Content Management Systems lohnt und welche Mitarbeiter davon am meisten profitieren. Es wird verdeutlicht, welche Bereiche und Arbeitsabläufe innerhalb eines Unternehmens durch Content Management verändert werden.
Heutzutage werden in Unternehmen häufig eine Vielzahl unterschiedlicher Systeme eingesetzt. Mit der Implementierung eines Content Management Systems entstehen Schnittstellen zu einer Vielzahl der bis dato eingesetzten Systeme. Welche Schnittstellen entstehen und in wie weit die bis dato eingesetzten Systeme ergänzt oder gar überflüssig werden wird ebenfalls erörtert.
Auf dem Content- Markt gibt es verschiedene Akteure und Geschäftsmodelle. Wie diese zueinander in Verbindung stehen wird ebenfalls erklärt. Weiterhin wird gezeigt, dass es für das Verbreiten von Content im Internet eine Vielzahl von rechtlichen Regeln existieren, die es zu beachten gilt.
In dieser Arbeit wird versucht, die Fähigkeiten eines Content Management Systems und die daraus resultierenden Möglichkeiten für Unternehmen nicht nur zu benennen, sondern auch kritisch zu begutachten und die Risiken aufzuzeigen.
Außerdem verdeutlicht diese Arbeit, worauf Unternehmen bei der Auswahl und der Einführung eines Content Management Systems im Unternehmen zu achten und wie sie vorzugehen haben.
Inhaltsverzeichnis:
| Gliederung | I | |
| 1. | Grundlegung | 1 |
| 1.1 | Zielsetzung der Arbeit | 1 |
| 1.2 | Aufbau der Arbeit | 2 |
| 1.3 | Definition grundlegender Begriffe | 3 |
| 1.4 | Das Wachstum des World Wide Webs | 3 |
| 2. | Notwendigkeit von Content Management | 6 |
| 2.1 | Funktionen von Content Management | 7 |
| 2.1.1 | Gestaltungsgrundsatz: Trennung von Inhalt, Struktur und Layout | 7 |
| 2.1.2 | Grundlegende Funktionen | 8 |
| 2.1.3 | Funktionen für das elektronische Veröffentlichen von Content | 10 |
| 2.2 | Enterprise Content Management | 11 |
| 2.2.1 | Unterstützung vorhandener Systeme durch Content Management Systeme | 12 |
| 2.2.1.1 | Dokumentenmanagementsysteme | 13 |
| 2.2.1.2 | Knowledgemanagementsysteme | 14 |
| 2.2.1.3 | Workflowmanagementsysteme | 15 |
| 2.2.2 | Content Management Systeme als Weiterentwicklung von Redaktionssystemen | 16 |
| 2.2.3 | Auswirkungen auf Intranet und Extranet | 17 |
| 2.3 | Web Content Management | 19 |
| 2.3.1 | Die verschiedenen Informationstypen | 20 |
| 2.3.2 | Digitale Assets und deren Wertschöpfungskette | 21 |
| 2.3.3 | Assetmanagement und Media Assetmanagement | 24 |
| 2.3.4 | Traditionelles Webpublishing | 25 |
| 2.3.5 | Unterstützung des Webpublishings durch Content Management Systeme | 28 |
| 3. | Anforderungen an das Content Management | 32 |
| 3.1 | Zielgruppen | 32 |
| 3.2 | Sachziele | 34 |
| 3.2.1 | Der Content Management Prozess | 34 |
| 3.2.1.1 | Der Content Life Cycle | 34 |
| 3.2.1.2 | Der Content Management Kernprozess | 36 |
| 3.2.2 | Personalisierung | 38 |
| 3.2.3 | Gestaltungsrichtlinien | 42 |
| 3.3 | Formalziele | 45 |
| 3.3.1 | Wirtschaftliche Aspekte | 45 |
| 3.3.2 | Rechtliche Aspekte | 48 |
| 3.3.2.1 | Verantwortung für eine Website | 48 |
| 3.3.2.2 | Haftung für Hypertextverweise (Hyperlinks) | 51 |
| 3.3.2.3 | Urheberrechtsfragen bei der Verbreitung von Content | 52 |
| 3.3.2.4 | Die digitale Signatur | 54 |
| 3.3.3 | Benutzerfreundlichkeit | 55 |
| 4. | Möglichkeiten des Content Managements | 58 |
| 4.1 | Auswahl eines Content Management Systems | 58 |
| 4.2 | Einführung eines Content Management Systems im Unternehmen | 61 |
| 4.3 | Implementierung von Inhalten bei der Einführung eines Content Management Systems: Content Migration | 64 |
| 4.4 | Content Management Systeme für Informationsdienstleister: Content Syndication | 66 |
| 4.4.1 | Voraussetzungen für Content Syndication | 69 |
| 4.4.1.1 | Metadaten | 69 |
| 4.4.1.2 | XML | 71 |
| 4.4.2 | Geschäftsmodelle für den Handel mit Inhalten | 73 |
| 4.4.3 | Veröffentlichung von Inhalten in unterschiedlichen Medien | 78 |
| 4.4.4 | Ist-Situation und Trends des Content Syndication Marktes | 80 |
| 5. | Zusammenfassung und Ausblick | 83 |
| 6. | Literaturverzeichnis | 86 |
3 Anforderungen an das Content Management für die manuelle oder automatische Selektion der benötigten Informationseinheiten für eine bestimmte Publikation und deren mediengerechte Aufbereitung zuständig.106 Damit die redaktionellen Prozesse durch den Einsatz eines Content Management Systems tatsächlich verbessert werden, müssen in Unternehmen Rollen und Rechte vergeben werden. Die Definition der Rollen sollte immer auf der Grundlage einer vorliegenden Prozessbeschreibung erfolgen und sich an der Zuordnung einzelner Arbeitsschritte orientieren. Aus technischer Sicht sind Rollen Klassifizierungen von Benutzern. Sie bestimmen die Position des Benutzers innerhalb eines Prozesses und räumen ihm dementsprechend Rechte ein. Es ist oft nötig einem Benutzer mehrere Rollen zuzuordnen. Für den redaktionellen Betrieb notwendige Rollen sind z.B. Autoren, Redakteure, Grafiker oder Content Manager. Jede Rolle sollte anhand ihrer Aufgaben im redaktionellen Prozess definiert werden. Sie machen nur dann Sinn, wenn sie im späteren Betrieb einfach zu administrieren und für die Umsetzung des Redaktionsprozesses wirklich sinnvoll sind. Nach der Festlegung der Rollen können diese bestimmten Gruppen, die z.B. themen- oder objektbezogen sind, zugeordnet werden. Nachdem den Benutzern Rollen zugeordnet wurden, werden diese mit entsprechenden Rechten ausgestattet. So entsteht ein Regelwerk von Berechtigungen, das klärt, wer welche Funktionen im Prozess übernimmt, wer im Falle von Krankheit, Urlaub etc. die Funktionen des anderen übernimmt und wie die Verantwortlichkeiten geregelt sind. Rechte werden ähnlich wie die Rollen nach bestimmten Objekttypen klassifiziert. So entstehen u.a. Bearbeitungsrechte, Publikationsrechte und Administrationsrechte. Anhand dieser Klassifizierung werden die einzelnen Rechte bestimmt, das heißt, es wird festgelegt, was die einzelnen Rechte beinhalten und somit welche Möglichkeiten sie dem Benutzer geben. Nachdem Rollen und Rechte definiert wurden, werden die einzelnen Rechte den Rollen zugewiesen. Damit eine solide Informationsbasis für die Definition [...]
3.2.3 Gestaltungsrichtlinien Das Motto der Internetbenutzer lautet: „Content is King“. Die wichtigsten Eigenschaften der Inhalte, egal für welches Medium sie bestimmt sind, sind Qualität, Aktualität und Konsistenz. Von qualitativ hochwertigem Content spricht man, wenn die Inhalte wertvolle Informationen für die Benutzer darstellen. Dafür muss Content genau, richtig, nachprüfbar und vollständig sein. Des weiteren sollen die Informationen keine unnötig komplexe Struktur haben und nicht an ein bestimmtes Datenformat gebunden sein. Sie müssen den richtigen Adressaten zur richtigen Zeit, das heißt, bevor Entscheidungen fallen, erreichen.105 Durch den Einsatz eines Content Management Systems können Inhalte verfasst, redigiert, aktualisiert, gepflegt und somit konsistent gehalten werden. Ein solches System besteht aus drei Hauptkomponenten. Die Erste ist die Eingabekomponente, die den redaktionell ausgebildeten Mitarbeitern zur Erstellung der Inhalte dienen. Die erstellten Inhalte werden an die Verwaltungskomponente weitergegeben. Hier wird sichergestellt, dass der Content nur einmal abgespeichert wird und allen Nutzern zentral bereit steht. Dadurch wird gewährleistet, dass die Inhalte immer dem aktuellsten Stand entsprechen. Als letztes kommt die Publikationskomponente zum Einsatz. Diese ist [...]
3 Anforderungen an das Content Management chen. Dadurch kann entschieden werden, welche Informationen dem Benutzer angezeigt werden sollen. Dieser erhält sie dann mittels Channeling automatisch oder vorausgewählt über seine favorisierten Informationskanäle. Dabei handelt es sich nicht nur um die Website selbst, sondern auch um E-Mail, SMS, Fax, Post etc.. 99 Für die Personalisierung von Inhalten stehen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung, die sich sowohl in Darstellung als auch in Programmier- und Pflegeaufwand unterscheiden. Zum einen gibt es die Aufteilung des Contents nach Zielgruppenrelevanz. Hier wird die gesamte Website nach Zielgruppen gegliedert und entsprechende Inhalte werden zugeordnet. Kerngedanke dieser Methode ist, dass bestimmte Zielgruppen gewissen Content häufiger benötigen als andere. Der Benutzer wählt nach Aufruf der Website die Gruppe aus, zu der er sich zugehörig fühlt. Der aufgeteilte Content wird diesen Gruppen in zielgruppenrelevanten Formaten und Formulierungen präsentiert. Zum anderen gibt es noch die Warenkorbfunktionalität. Warenkörbe sind aus Onlineshops bekannt und sind auch für das Zusammentragen virtueller Inhalte benutzbar. Der Benutzer kann gezielt Inhalte auswählen, die in den Warenkorb gelegt werden sollen und am Ende der Sitzung bekommt er diese aufgezeigt. Er kann das gesammelte Material weiterverwenden, ausdrucken, versenden oder speichern. Diese Funktion ist dann sinnvoll, wenn viel Content zu einem Thema auf einer Seite vorhanden ist. Des weiteren gibt es noch das sogenannte Collaborative Filtering. Darunter versteht man eine Personalisierung auf Grund der Beobachtung des individuellen Nutzerverhaltens. Wählt ein Benutzer z.B. in einer virtuellen Buchhandlung ein bestimmtes Buch aus, dann bekommt er auch eine Übersicht über die von anderen Benutzern zusätzlich ausgewählten Bücher mit ähnlichem Inhalt. Der Vorteil dieser Art der Personalisierung ist, dass dem Benutzer zusätzliche Informationen zum gleichen Thema angeboten werden und das die Empfehlungen von anderen Besuchern und nicht vom Betreiber stammen. [...]
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832452902
Arbeit zitieren:
Timmerberg, Stefan Januar 2002: Notwendigkeit, Anforderungen und Möglichkeiten des Content Managements im Unternehmen, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Content Syndication, Knowledge Management, Web Content Management, Enterprise Content Management, Content Management Systeme



