Nichtlineare Finite Elemente Untersuchung mit der Finite Elemente Software ANSYS
Am Beispiel eines Nitinolstents und Humangewebe
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Vilmar Fuchs
- Abgabedatum: Januar 2007
- Umfang: 72 Seiten
- Dateigröße: 3,2 MB
- Note: 1,3
- Institution / Hochschule: Fachhochschule Frankfurt am Main - University of Applied Sciences Deutschland
- Bibliografie: ca. 13
- ISBN (eBook): 978-3-8366-1835-9
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Fuchs, Vilmar Januar 2007: Nichtlineare Finite Elemente Untersuchung mit der Finite Elemente Software ANSYS, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Finite Elemente Methode, ANSYS, Nitinol, Stent, Materialeigenschaften
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Diplomarbeit von Vilmar Fuchs
Einleitung:
Durch Verengungen der humanen Blutgefäße (z.B. Aorta) kann es zu lebensbedrohlichen Situationen (z.B. Angina pectoris) kommen. Diese Verengungen lassen sich zum Teil durch Ballon-Dilatation dauerhaft und erfolgreich weiten. Unter der Ballon-Dilatation versteht man im Allgemeinen eine Methode zur Aufdehnung krankhaft verengter Blutgefäße, mittels eines an einem Gefäßkatheter angebrachten Ballons. Dieser Ballon entfaltet sich ruckartig an der verengten Stelle und unter hohem Druck (6 - 20bar) [12].
Der dort vorhandene Gefäßkalk (wegen Arterienverkalkung) wird dadurch so umgeformt, dass er den Blutstrom nicht mehr behindert. Für den Fall einer nicht erfolgreichen Ballon-Dilatation, lässt sich eine dauerhafte Weitung eines verengten Blutgefäßes, mit einem in das Blutgefäß eingesetzten Stent erreichen.
Im Rahmen dieser Diplomarbeit soll an einem Nitinol-Stent mit und ohne Humangewebe eine nichtlineare Finite Elemente Untersuchung mit dem FEM-Programm ANSYS durchgeführt werden. Dabei sind folgende Punkte zu bearbeiten:
- Erstellung eines geeigneten CAD-Modells anhand der vorliegenden Messdaten.
- Transfer der CAD-Daten in das FE-Programm ANSYS.
- Recherche der nichtlinearen Material-Parameter.
- Erstellungen der FE-Modelle mit und ohne Humangewebe.
- Analyse der FE-Modelle mit und ohne Humangewebe u.a. bei Normalblutdruck.
- Auswertung und Dokumentation der erzielten Ergebnisse.
- Vergleich mit vorliegenden Erkenntnissen.
Das Ziel der vorliegenden Diplomarbeit ist es eine nichtlineare Finite Elemente Berechnung eines Stents mit einer Aorta durchzuführen. Das Besondere daran sind die nichtlinearen, elastischen Materialeigenschaften sowie die Kontaktrealisierung des Stents im Zusammenspiel mit der Aorta.
In der Medizin bzw. Medizintechnik ist es häufig ein Problem, dass die Stents im Aortagefäß migrieren. Mit Hilfe der numerischen Berechnung sollte der Anpressdruck des Stents auf die Aorta simuliert werden. Das Ergebnis der Auswertung soll die Werte der Kontaktpressung zwischen der Aortawand und den Stent sowie die Spannungen im Humangewebe ermitteln.
Um die gewünschten Resultate erzielen zu können, ist hier vor allem eine vertiefte Einarbeitung in die FE-Software ANSYS erforderlich. Die für dieses Programm grundlegenden Kenntnisse stammen insbesondere aus der FE-Vorlesung als auch FE-Übung der FH Frankfurt. Von besonderer Bedeutung ist aber auch eine gründliche Recherche der Materialdaten, um aus den daraus erlangten Informationen sinnvolle Berechnungsergebnisse ermitteln zu können.
Inhaltsverzeichnis:
| 1. | Einleitung | 9 |
| 1.1 | Aufgabenstellung | 9 |
| 1.2 | Zielsetzung der Diplomarbeit | 10 |
| 2. | Materialeigenschaften | 11 |
| 2.1 | Materialeigenschaften und Beschreibung des Stents | 12 |
| 2.1.1 | Der Shape-Memory-Effekt ( Einwegeffekt ) | 12 |
| 2.1.2 | Der Zweiwegeffekt | 13 |
| 2.1.3 | Der Superelastische Effekt | 14 |
| 2.1.4 | Die Geometrie und die Herstellung des Stents | 16 |
| 2.1.5 | Das Platzieren des Stents in der Aorta | 17 |
| 2.1.6 | Materialien des Stents | 18 |
| 2.2 | Eigenschaften und Beschreibung der Aorta | 19 |
| 2.2.1 | Kurzeinblick über den Anatomieaufbau der Aorta | 19 |
| 2.2.2 | Mooney Rivlin Gesetz | 20 |
| 3. | Voruntersuchung | 21 |
| 3.1 | Untersuchung der Elementtypen | 21 |
| 3.1.1 | Vernetzungen und Geometrie in ANSYS bzw. in ABAQUS | 23 |
| 3.1.2 | Ergebnisse der Berechnung an den FE-Ersatzmodellen | 25 |
| 3.2 | Vergleich FEM-Analyse eines Zugversuchs mit den experimentell ermittelten Materialdaten eines Drahtes aus Nitinol-Legierung | 26 |
| 3.2.1 | Der Zugversuch in der ANSYS-Simulation | 27 |
| 3.2.2 | Ergebnisse des Zugversuchs in der ANSYS-Simulation | 29 |
| 3.3 | Untersuchung von vereinfachten Stentgeometrien in FEM | 30 |
| 3.4 | Modellierung der Aorta in ANSYS | 40 |
| 3.5 | Untersuchungen der Kontaktetablierung und Verformung am Ersatzmodell | 42 |
| 3.5.1 | Beschreibung des Kontaktproblems | 42 |
| 3.5.2 | Parameter der Kontaktpaarung | 44 |
| 3.5.3 | Berechnungsablauf des Kontaktproblems in ANSYS | 47 |
| 3.5.4 | Auswertung der Berechnung des Kontaktproblems in ANSYS | 49 |
| 4. | Hauptuntersuchung | 54 |
| 4.1 | Modellerstellung Stent | 54 |
| 4.2 | Vernetzung des Stentmodells in ANSYS | 55 |
| 4.3 | Modellerstellung und Vernetzung der Aorta in ANSYS | 56 |
| 4.4 | Definition der Materialdaten am Stent und an der Aorta | 57 |
| 4.5 | Randbedingungen am Stent | 59 |
| 4.6 | Kontaktbedingungen am Assembly Stent-Aorta | 60 |
| 5. | FE-Berechnung zur Hauptuntersuchung | 61 |
| 5.1 | Berechnung Stent ohne Humangewebe (Aorta) | 61 |
| 5.2 | Berechnung Stent im Humangewebe (mit Aorta) | 65 |
| 6. | Zusammenfassung der Ergebnisse und Ausblick | 72 |
| 7. | Literaturverzeichnis | 73 |
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http://www.diplom.de/ean/9783836618359
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Fuchs, Vilmar Januar 2007: Nichtlineare Finite Elemente Untersuchung mit der Finite Elemente Software ANSYS, Hamburg: Diplomica Verlag
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Finite Elemente Methode, ANSYS, Nitinol, Stent, Materialeigenschaften



