Die Neuverteilung der Arbeit.
Ist eine Verkürzung der Arbeitszeit geeignet, das Problem der Arbeitslosigkeit zu lösen?
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Wolfgang Uchatius
- Abgabedatum: März 1997
- Umfang: 142 Seiten
- Dateigröße: 7,0 MB
- Institution / Hochschule: Ludwig-Maximilians-Universität München Deutschland
- ISBN (eBook): 978-3-8324-0029-3
-
ISBN (Paperback) :
978-3-8324-0029-3 P - ISBN (CD) :978-3-8324-0029-3 CD
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Uchatius, Wolfgang März 1997: Die Neuverteilung der Arbeit., Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Arbeit, Arbeitslosigkeit, Arbeitsproduktivität, Arbeitszeit, Arbeitszeitverkürzung
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Diplomarbeit von Wolfgang Uchatius
Zusammenfassung:
In der wirtschaftspolitischen Diskussion wird immer wieder die These aufgestellt, eine Verkürzung der Arbeitszeit könne das Problem der Arbeitslosigkeit lösen. In der vorliegenden Arbeit wird auf wissenschaftlichem Weg geprüft, ob diese These zutreffend ist.
Zum einen wird ausführlich die ökonomische Problematik behandelt, wobei insbesondere die Mikroebene, also die Situation einzelner Unternehmen beleuchtet wird. Zum anderen wird die These aber auch aus soziologische Sicht betrachtet, welche die meisten bisherigen Arbeiten zum Thema vernachlässigt haben. Es wird speziell die Wertrelation Arbeit-Freizeit untersucht und damit verbunden die Frage, ob unter den Arbeitnehmern die Bereitschaft besteht, für eine kürzere Arbeitszeit deutliche Lohneinbußen hinzunehmen.
Dieses Vorgehen auf zwei Ebenen - der ökonomischen und der soziologischen ermöglicht die Prüfung einiger relevanter Punkte, die in der wirtschaftspolitischen Diskussion meist übergangen werden. Unter Heranziehung dieser Punkte kommt die Arbeit zu einem klaren Resümée, das sich von dem oft eher unentschiedenen Urteilen bisheriger Studien abhebt.
Inhaltsverzeichnis:
| I. | Einleitung | 1 |
| 1. | Arbeitszeitverkürzung als Antwort auf beschäftigungsloses Wachstum - Thema und Fragestellungen | 1 |
| 2. | Vorgehensweise und Methodik | 3 |
| II. | Ist für die Zukunft von einem beschäftigungslosen Wachstum auszugehen? | 6 |
| 1. | Einführung: Was ist Wirtschaftswachstum? | 6 |
| 2. | Der Zusammenhang zwischen Wachstum und Arbeitsnachfrage in der wirtschaftswissenschaftlichen Theorie | 8 |
| 2.1. | Keynesianische Theorie | 8 |
| 2.2. | Post-Keynesianische Wachstumstheorie | 11 |
| 2.3. | Neoklassische Theorie | 14 |
| 2.4. | Neoklassische Wachstumstheorie | 17 |
| 3. | Der Zusammenhang zwischen Wachstum und Arbeitsnachfrage in der Realität | 19 |
| 3.1. | Das Okun'sche Gesetz | 19 |
| 3.2. | Die Entwicklung von Wachstum und Arbeitsvolumen in der Bundesrepublik Deutschland | 22 |
| 4. | Die Determinanten der Beschäftigungswirksamkeit | 29 |
| 4.1. | Erhöhung der Arbeitsproduktivität | 29 |
| 4.2. | Technischer und organisatorischer Fortschritt | 32 |
| 4.3. | Die Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland als unzutreffende Erklärung | 35 |
| 5. | Die Wahrscheinlichkeit eines künftigen beschäftigungswirksamen Wachstums | 37 |
| 5.1. | Strategie der Produktivitätsbremse? Freisetzungsthese versus Kompensationsthese | 37 |
| 5.1.1. | Wirtschaftspolitische Implikationen | 43 |
| 5.2. | Strategie der Wachstumssteigerung? | 46 |
| 5.2.1. | Die Beschäftigungsintensität hoher Wachstumsraten | 47 |
| 5.2.2. | Die Wahrscheinlichkeit hoher Wachstumsraten | 48 |
| III. | Schlußfolgerung: Der Beschäftigungseffekt künftigen Wirtschaftswachstums | 52 |
| IV. | Ist eine Verkürzung der Arbeitszeit geeignet, Arbeitslosigkeit zu beseitigen oder zumindest wesentlich zu verringern? | 55 |
| 1. | Das Grundkonzept der Arbeitszeitverkürzung | 55 |
| 2. | Das Problem des induzierten Produktivitätszuwachses | 56 |
| 2.1. | Höhe und Folgen des Produktivitätszuwachses | 59 |
| 3. | Das Problem der Kostenbelastung | 62 |
| 3.1. | Personalkosten und Lohnausgleich | 63 |
| 3.2. | Personalnebenkosten | 67 |
| 3.3. | Kapitalkosten und Flexibilisierung | 69 |
| 4. | Konkretisierung des Grundkonzepts: mögliche Modelle kostenneutraler Arbeitszeitverkürzung | 73 |
| 4.1. | Differenzierte Verkürzung der flächentariflichen Wochenarbeitszeit | 73 |
| 4.2. | Haustarifliche Regelungen | 75 |
| 5. | Nebeneffekte, die den potentiellen Beschäftigungseffekt verringern könnten | 78 |
| 5.1. | Matching-Problem | 78 |
| 5.2. | Homogenitäts-Problem | 83 |
| 5.3. | Fehlende Bereitschaft zum Lohnverzicht | 85 |
| 5.4. | Erhöhter Nebenerwerb | 91 |
| 5.5. | Vergrößerung des Arbeitsangebots | 94 |
| 5.6. | Kompensation durch Überstunden | 96 |
| 6. | Nebeneffekte, die den potentiellen Beschäftigungseffekt erhöhen könnten | 99 |
| 6.1. | Steigerung der gesamtwirtschaftlichen Konsumnachfrage | 99 |
| 6.2. | Entlastung der öffentlichen Haushalte | 104 |
| 7. | Beschäftigungseffekte bisheriger Arbeitszeitverkürzungen | 109 |
| V. | Schlußfolgerung: Der Beschäftigungseffekt einer Arbeitszeitverkürzung | 113 |
| Anhang (Wirtschaftsdaten) | 117 | |
| Literaturverzeichnis | 119 |
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783832400293
Arbeit zitieren:
Uchatius, Wolfgang März 1997: Die Neuverteilung der Arbeit., Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Arbeit, Arbeitslosigkeit, Arbeitsproduktivität, Arbeitszeit, Arbeitszeitverkürzung



