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Neukundenakquisition im Online-Handel - Entwicklung einer kostenanalytischen Methodik

Neukundenakquisition im Online-Handel - Entwicklung einer kostenanalytischen Methodik
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Christin Hutter
  • Abgabedatum: August 2000
  • Umfang: 97 Seiten
  • Dateigröße: 790,2 KB
  • Note: 1,0
  • Institution / Hochschule: Universität Trier Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-4220-0
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-4220-0 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-4220-0 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Hutter, Christin August 2000: Neukundenakquisition im Online-Handel - Entwicklung einer kostenanalytischen Methodik, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Neukundenaquisition, Kosten, Neukundengewinnung, Kostenanalyse, Online-Marketing

Diplomarbeit von Christin Hutter

Einleitung:

Ziel der vorliegenden Forschungsarbeit war es, aufgrund von kostenanalytischen Überlegungen eine Methodik der Neukundenakquisition im Internet zu entwickeln. Dabei beschränkte sich die Untersuchung auf den Online-Bereich. Instrumente außerhalb des Internets wurden nicht betrachtet.

In einem ersten Schritt wurde aufgezeigt, welche Möglichkeiten der Kundengewinnung das Internet allgemein bietet. Dabei wurden sowohl Instrumente auf der eigenen Homepage als auch die zur Bekanntmachung der Internet-Präsenz näher vorgestellt. Nach einer kostenanalytischen Untersuchung der wichtigsten Online-Werbeformen wurde eine Methodik entwickelt, aus der je nach Ausgangssituation des Unternehmens unterschiedliche Vorgehensweisen resultierten. Es wurden zwei Zielrichtungen unterschieden: ein neues Startup, das einen ersten Kundenstamm aufbauen oder ein bereits etabliertes Unternehmen, das seinen vorhandenen Kundenstamm erweitern möchte. Im ersten Fall ergab sich eine eher breite und im zweiten eine zielgruppenspezifische Vorgehensweise. Innerhalb der entwickelten Methodik fanden die Ergebnisse der vorangegangenen Kostenanalyse Berücksichtigung. Daraus resultierten Instrumente, die sich eher für Startups und welche, die sich besser für bereits etablierte Unternehmen eignen.

Es bleibt darauf hinzuweisen, dass sich die Ergebnisse und Empfehlungen aus einer rein kostenanalytischen Sichtweise ergeben. Qualitative Zielkriterien wie die Änderung von Präferenzen oder Imageeffekte waren nicht Gegenstand der zu untersuchenden Fragestellung.

Inhaltsverzeichnis:

Anhangsverzeichnis IV
Abbildungsverzeichnis V
Tabellenverzeichnis VI
1. Einleitung 1
2. Grundlagen 3
2.1 Definition von Online-Handel 3
2.2 Der Kaufprozess im Internet 4
2.3 Neukundenakquisition im Internet 5
2.4 Wer ist der (potentielle) Online-Kunde? 7
2.5 Charakteristika der Online-Kommunikation 9
3. Instrumente auf der eigenen Homepage 11
3.1 Bedienerfreundliche Websitegestaltung 12
3.2 Das Interesse des Besuchers wecken 13
3.3 Interessenten überzeugen 14
3.3.1 Identifikation von Interessenten 14
3.3.2 Bearbeitung der registrierten Interessenten 16
3.4 Kaufentschlossene zum Kauf bewegen 17
4. Bekanntmachung der Internet-Präsenz 20
4.1 Suchmaschinen / Navigationshilfen 21
4.2 Domainnamen 22
4.3 Werbung 23
4.3.1 Grundlagen 23
4.3.1.1 Charakteristika von Online-Werbung 24
4.3.1.2 Messkriterien für Online-Werbung 26
4.3.2 Klassische Bannerwerbung 28
4.3.2.1 Arten und Formate von Bannern 28
4.3.2.2 Erfolgsfaktoren von Bannerwerbung 31
4.3.3 Linkaustausch 32
4.3.4 Klassische Email-Werbung 32
4.3.5 Newsletter-Werbung 34
4.3.6 Partnerprogramme 34
4.3.7 Sonstige Werbeformen 36
5. Kostenanalyse ausgewählter Online-Werbeformen 39
5.1 Vorüberlegungen 39
5.2 Bannerwerbung 39
5.2.1 Kostenanalyse 39
5.2.2 Bewertung 42
5.3 Linkaustauschprogramme 42
5.3.1 Kostenanalyse 42
5.3.2 Bewertung 44
5.4 Partnerprogramme 45
5.4.1 Kostenanalyse 45
5.4.2 Bewertung 46
5.5 Klassische Email-Werbung 47
5.5.1 Kostenanalyse 48
5.5.2 Bewertung 49
5.6 Newsletter-Werbung 49
5.6.1 Kostenanalyse 49
5.6.2 Bewertung 50
5.7 Zusammenfassung der Ergebnisse 51
6. Methodik zur Neukundenakquisition 52
6.1 Vorüberlegungen 52
6.2 Basismaßnahmen 53
6.2.1 Optimierung der eigenen Homepage 53
6.2.2 Reservierung von Domainnamen 54
6.2.3 Eintragungen in Suchmaschinen 54
6.3 Festlegung der Werbeziele und Zielgruppen 55
6.4 Bestimmung des Online-Werbebudgets 56
6.5 Auswahl geeigneter Online-Werbeformen 58
6.6 Auswahl geeigneter Werbeträger 59
6.6.1 Neues Startup 61
6.6.2 Etabliertes Unternehmen 62
6.7 Erfolgskontrolle 63
7. Fazit 66
Literaturverzeichnis VII
Quellen aus dem Internet XIV
Anhang A1
Erklärung A8

Automatisiert erstellter Textauszug:

4.3.3 Linkaustausch Eine weitere Möglichkeit, mehr Besucher auf die eigene Website zu leiten, sind Linkaustausch-Programme. Eines der bekanntesten Unternehmen, die solche Programme anbieten, ist LinkExchange104. Solche Abkommen funktionieren folgendermaßen: Um Banner auf fremden Homepages schalten zu dürfen, gewährt das eigene Unternehmen im Gegenzug Bannereinblendungen auf seiner eigenen Seite – allerdings nicht im gleichen Verhältnis. Bei LinkExchange beträgt das Verhältnis 2:1; d.h. für 2 Werbeeinblendungen, die auf der eigenen Seite erscheinen, darf 1 Banner auf einer fremden Seite platziert werden. Bei LivingNet dürfen für 10 Banner auf der eigenen Seite bereits 6 in der gewünschten Region und Kategorie auf fremden Websites geschaltet werden.105 Über den verbleibenden Werbeplatz darf die Vermittlungsgesellschaft verfügen, indem sie ihn verkauft oder für eigene Werbezwecke nutzt. LinkaustauschProgramme sind sehr beliebt, da keine Schaltungskosten für die Bannereinblendung anfallen. Allerdings muss das Unternehmen damit einverstanden sein, fremde Bannereinblendungen auf der eigenen Seite zu platzieren. [...]

Um die Wirkung von Bannerwerbung zu steigern, haben sich einige Erfolgsfaktoren herauskristallisiert, von denen die wichtigsten hier kurz aufgeführt werden. Animierte Banner führen grundsätzlich zu höherer Aufmerksamkeit bei dem Betrachter und sind daher zu empfehlen.98 Mit ihnen kann die Wahrscheinlichkeit eines Ad-Clicks gesteigert werden. Außerdem haben Studien ergeben, dass Banner mit klarer textlicher Aufforderung (z.B. „Klicken Sie hier!“) höhere Click-Raten mit sich führen.99 Banner sollten des weiteren dem Umfeld des Werbeträgers sowohl inhaltlich als auch gestalterisch angepasst werden. Es bietet sich an, Werbeträger zu wählen, die einen Bezug zum eigenen Unternehmen haben.100 Ein weiterer Erfolgsfaktor liegt im regelmäßigen Austausch der Banner. „Hat ein Web-user viermal einen Banner wahrgenommen, sinkt die Response-Rate. Eine wöchentlicher Banner-Wechsel ist ratsam.“101 Das Problem sinkender Response-Raten wird auch als „Banner-Burnout“ bezeichnet. „Als Faustregel gelten 200 000 bis 300 000 Impressions, nach denen sozusagen die Halbwertszeit des Banners erreicht ist und es nur noch den halben Response-Erfolg erzielt wie am Anfang.“102 Schließlich ist vor der Implementierung einer Bannerkampagne ein Test mit wenigen Bannerschaltungen zu empfehlen, um die Reaktionen zu testen.103 Auf diese Weise kann die Click-Through-Rate eines Banners schon im Vorfeld ermittelt und für kostenanalytische Zwecke (siehe Kapitel 5) kalkuliert werden. [...]

Bannerarten. Alle sind jedoch durch die folgenden drei Grundmerkmale88 gekennzeichnet: Ø Jedes Banner ist in eine fremde Website integriert, die somit als Werbeträger fungiert. Ø Das Format eines Banners ist grundsätzlich rechteckig. Ø Ein Banner bietet dem Betrachter die Möglichkeit zur Interaktion. Wird bei einem Surfer durch die Bannereinblendung Aufmerksamkeit und Interesse geweckt, so hat er grundsätzlich die Option, mit einem Mausklick zu reagieren und sich das Angebot näher zu betrachten. Bannerwerbung wird in der Regel nach dem TKP berechnet. Dieser kann je nach Reichweite und Zielgruppenaffinität der Seite stark variieren. Eine spezielle, besonders zielgruppenaffine Form der Bannerwerbung ist das sogenannte „Keyword Advertising“. Bei dieser Werbeform werden auf Suchmaschinen bestimmte Suchbegriffe reserviert. Gibt der Online-Nutzer eines der reservierten Keywords ein, so erscheint das Banner.89 Die besonders hohen TKPs beim Keyword Advertising sollen sich durch die hohe Zielgruppenaffinität und die geringen Streuverluste auszahlen. [...]

Arbeit zitieren:
Hutter, Christin August 2000: Neukundenakquisition im Online-Handel - Entwicklung einer kostenanalytischen Methodik, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Neukundenaquisition, Kosten, Neukundengewinnung, Kostenanalyse, Online-Marketing

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