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Der Weg Namibias in die Unabhängigkeit

Der Weg Namibias in die Unabhängigkeit
Über dieses Buch

Magisterarbeit von Tido Spranger

Einleitung:

Die hier vorliegende Arbeit "Der Weg Namibias in die Unabhängigkeit" ist der Versuch, einen zeitlichen Bogen zu spannen von der Zeit Südwestafrikas als deutsche Kolonie bis zu Namibia im Jahre 3 seiner Unabhängigkeit. An dieser Stelle sei noch einmal kurz auf das Problem der Namensfrage des Landes hingewiesen. Namibia erhielt seinen heute gültigen Namen erst 1968 durch die Vereinten Nationen. Während der deutschen Kolonialzeit trug es die Bezeichnung "Deutsch-Südwestafrika" und: die südafrikanische Verwaltung verwendete bis zur Unabhängigkeit seines Mandatsgebietes den Namen "Südwestafrika". Seit dem Ende der 70er Jahre fand sich aber auch zunehmend die Doppelbezeichnung "Südwestafrika/Namibia" bzw. "SWA/Namibia". Seit Ende der 80er Jahre wurde der Name "Namibia" auch allein verwendet. Um hier eine Vereinfachung zu erreichen, wird in dieser Arbeit für die Zeit vor der offiziellen Namensgebung 1968 die Bezeichnung "Südwestafrika" bzw. für die koloniale Vorgeschichte auch "Deutsch-Südwestafrika", und für die Zeit danach der Name "Namibia" verwendet.

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung 1
2. Südwestafrika als deutsche Kolonie bis 1915 5
2.1. Allgemeine Landesbeschreibung 5
2.2. Das Gebiet Südwestafrikas vor den Deutschen 6
2.3. Das Wirken der Missionare 9
2.4. Südwestafrika und der Imperialismus/Kolonialismus 10
2.4.1. Über den Imperialismus 10
2.4.2. Die Gegebenheiten im Deutschen Reich 11
2.4.3. Die koloniale Eroberung 13
2.4.4. Die deutsche Zeit in Südwestafrika allgemein 17
2.4.5. Die deutsche Zeit in Südwestafrika (spezielle Aspekte) 19
3. Südwestafrika unter südafrikanischem Mandat 26
3.1. Das Interesse der Union an Südwestafrika 26
3.2. Die Übertragung Südwestafrikas an Pretoria 26
3.3. Die Konsolidierung der Union in Südwestafrika und die Stellung der Deutschsprachigen 31
3.4. Exkurs: Südwestafrika aus der Sicht Hitlers 33
3.5. Der Disput um Südwestafrika 36
3.5.1. Die außenpolitischen Entwicklung 36
3.5.2. Die innenpolitische Entwicklung 38
3.5.3. Die Entstehung der SWAPO 39
3.5.4. Moskaus Hilfe für die SWAPO 43
3.5.5. Der bewaffnete Kampf 46
3.5.6. Südwestafrika wird Namibia 48
4. Die Politik von SWAPO, UNO und Pretoria beim Prozeß der Unabhängigkeit 51
4.1. Die Aktivitäten der Befreiungsorganisation 51
4.2. Die Ablehnung der Übergangsregierung durch die Vereinten Nationen 54
4.3. Südafrikas Verzögerungstaktik beim Prozeß der Unabhängigkeit 58
4.3.1. Die SWAPO und Pretorias neuer außenpolitischer Kurs 61
4.3.2. Bothas innenpolitische Gangart 61
4.3.3. Der Versuch einer zweiten Übergangsregierung 64
4.3.4. Das Kubaner-Junktim 66
5. Die Manifestierung der Unabhängigkeit 71
5.1. Die nationalen und internationalen Gegebenheiten 71
5.2. Das Protokoll von Brazzaville 72
5.3. Die ersten freien Wahlen 74
5.3.1. Die Registrierung der Parteien 75
5.3.2. Die Registrierung der Wähler 76
5.3.3. Die Parteien und ihre Programmatik 77
5.3.4. Menschenrechtsverletzungen durch die SWAPO 82
5.4. Das Verhältnis der Kirchen zur SWAPO 83
5.5. Der Wahlkampf 87
5.6. Die Wahl 88
5.7. Das Wahlergebnis und die Verfassungsgebende Versammlung 90
5.8. Die Proklamierung der Unabhängigkeit 92
6. Betrachtungen zur Verfassung Namibias 93
6.1. Die positiven Elemente 93
6.2. Die negativen Elemente 96
7. Namibia seit der Unabhängigkeit 98
8. Chancen für die Demokratie - ein Ausblick 103
Literaturverzeichnis 105
Lebenslauf 114

Arbeit zitieren:
Spranger, Tido Februar 1993: Der Weg Namibias in die Unabhängigkeit, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
die Manifestierung der Unabhängigkeit, SWAPO, UNO und Petroria beim Prozeß der Unabhängigkeit, Südwestafrika als deutsche Kolonie bis 1915, Südwestafrika unter südafrikanischem Mandat

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