Nächtigungsentwicklung im Tiroler Tourismus
Eine ökonometrische Analyse
- Art: Diplomarbeit
- Autor: Lukas Schrott
- Abgabedatum: Mai 2008
- Umfang: 75 Seiten
- Dateigröße: 852,4 KB
- Note: 2,0
- Institution / Hochschule: Leopold-Franzens-Universität Innsbruck Österreich
- Bibliografie: ca. 13
- ISBN (eBook): 978-3-8366-4419-8
- Sprache: Deutsch
- Prämierung:
- Arbeit zitieren: Schrott, Lukas Mai 2008: Nächtigungsentwicklung im Tiroler Tourismus, Hamburg: Diplomica Verlag
- Schlagworte: Tourismus, Tirol, Angebot, Nachfrageentwicklung, Ökonometrie
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Diplomarbeit von Lukas Schrott
Einleitung:
Die vorliegende Arbeit zum Thema „Nächtigungsentwicklung im Tiroler Tourismus, eine ökonometrische Analyse“ gliedert sich in 6 Kapitel. Dabei soll im 1. Kapitel zuerst ein allgemeiner Überblick über den Tourismus und dessen Stellenwert gegeben werden. Auch wird kurz auf die Bedeutung des Tourismus in Österreich und abschließend für das Land Tirol im Speziellen eingegangen.
Im 2. Kapitel beschäftigen wir uns mit der Datengrundlage sowie mit der deskriptiven Darstellung der Daten und der Entwicklung im Beherbergungswesen für die Sommer- und Wintersaisonen. Auch die Entwicklungen der Preise nach den einzelnen Beherbergungskategorien und Saisonen werden in Kapitel 2 dargestellt. Den Abschluss dieses Kapitels bildet ein kurzes Resümee über die wichtigsten Entwicklungen des Tiroler Tourismus.
In Kapitel 3 werden dann theoretische Überlegungen in Bezug auf die touristische Nachfrage, das touristische Angebot und den touristischen Markt im Allgemeinen und für eine Bestimmung der Nachfrage- und Angebotsfunktionen angestellt.
Die Modellspezifikation für die touristische Nachfrage in Tirol erfolgt in Kapitel 4, dabei steht einerseits die Spezifizierung der endogenen Variable und andererseits der exogenen Variablen im Vordergrund.
In Kapitel 5 erfolgt nach einer kurzen Einführung in die Panelschätzung und den wichtigsten Tests für eine erwartungstreue, konsistente und effiziente Schätzung die eigentliche Analyse der Nächtigungen. Dabei wird zuerst die Schätzung für die Wintersaison nach den einzelnen Kategorien dargestellt und in Folge interpretiert und dann folgt die Schätzung sowie Interpretation der Sommersaison. Abschließend erfolgt noch eine kurze Darstellung der Prognose und Prognosefähigkeit der einzelnen Modelle.
Den Abschluss der Arbeit bildet Kapitel 6 mit einem kurzen Resümee.
Inhaltsverzeichnis:
| 1 | Einleitung | 5 |
| 1.1 | Ausblick | 5 |
| 1.2 | Der Tourismus | 6 |
| 1.3 | Der Tourismus in Österreich | 7 |
| 1.4 | Der Tourismus im Land Tirol | 8 |
| 2 | Die Datengrundlage | 10 |
| 2.1 | Deskriptive Darstellung der Daten und Entwicklungen im Beherbergungswesen | 13 |
| 2.2 | Sommersaison | 14 |
| 2.3 | Wintersaison | 17 |
| 2.4 | Preisentwicklung nach Kategorien und Saison | 20 |
| 2.5 | Zusammenfassend lässt sich feststellen | 22 |
| 3 | Theoretische Überlegungen | 23 |
| 3.1 | Nachfrage und Angebot | 24 |
| 3.1.1 | Die touristische Nachfrage | 24 |
| 3.1.2 | Das touristische Angebot | 28 |
| 3.2 | Der touristische Markt | 31 |
| 4 | Spezifikation der Variablen für die ökonometrische Analyse | 34 |
| 4.1 | Die endogene Variable unseres Modells | 34 |
| 4.2 | Spezifikation der exogenen Variablen unseres Modells | 35 |
| 5 | Die ökonometrische Analyse der Nächtigungsentwicklung in Tirol | 38 |
| 5.1 | Panel-Modelle | 38 |
| 5.1.1 | Multikollinearität, Autokorrelation, Heteroskedastizität und Normalverteilung der Residuen | 39 |
| 5.2 | Nachfrageschätzung für die Wintersaison | 41 |
| 5.2.1 | 4*/5*Betriebe | 41 |
| 5.2.2 | 3*Betriebe | 43 |
| 5.2.3 | 1*/2*Betriebe | 45 |
| 5.2.4 | Private Zimmervermietung | 48 |
| 5.2.5 | Ferienwohnungen | 49 |
| 5.3 | Interpretation der Schätzergebnisse der Wintersaison | 51 |
| 5.4 | Nachfrageschätzung für die Sommersaison | 52 |
| 5.4.1 | 4*/5*Betriebe | 53 |
| 5.4.2 | 3*Betriebe | 55 |
| 5.4.3 | 1*/2*Betriebe | 56 |
| 5.4.4 | Private Zimmervermietung | 58 |
| 5.4.5 | Ferienwohnungen | 61 |
| 5.5 | Interpretation der Schätzergebnisse der Sommersaison | 62 |
| 5.6 | Prognose der Nachfrageentwicklung | 64 |
| 5.6.1 | Prognose der Nachfrageentwicklung für die Wintersaison | 65 |
| 5.6.2 | Prognose der Nachfrageentwicklung für die Sommersaison | 68 |
| 6 | Resümee | 71 |
| Abbildungsverzeichnis | 72 | |
| Tabellenverzeichnis | 74 | |
| Literaturverzeichnis | 77 |
Textprobe:
Kapitel 3.1.1, Die touristische Nachfrage:
Das touristische Gut oder das Gut „Ferienreisen“ ist ein sehr komplexes Gut. Dieses Gut wird in sehr vielen Varianten in sehr stark differenzierten Qualitäten angeboten und kann in vielfältiger Weise gestaltet werden.
Auch die Nachfrage ergibt sich aus unterschiedlichsten Motiven. So kann man mehr oder weniger weit, mehr oder weniger bequem oder schnell reisen, die Unterbringung kann mehr oder weniger komfortabel sein. Des Weiteren ist es möglich unterschiedlich hohe Summen für verschiedene Zwecke auszugeben und die Aufenthaltsdauer kann variieren. Auch kann man von den eigenen Tapeten und anderen Menschen weg oder zu anderen Menschen bzw. zu Erlebnissen hin, Neues sehen oder sich einfach erholen wollen.
Es zeigt sich bereits jetzt, dass das einzelne Gut „Ferienreise“ aus vielen Einzelelementen mit den unterschiedlichsten Merkmalen besteht.
Unabhängig des Reisetyps (Bsp.: Kulturreise, Erholungsreise, …) kann man jedoch folgende Dimensionen unterscheiden: die Entfernung vom Wohnort und die für die Reise gewählte Route, die Dauer des Aufenthaltes wie auch die Länge der Reise selbst, die Qualität der Reise (das Komfortniveau bei der Fahrt und beim Aufenthalt) sowie den Zeitpunkt der Reise als die Saisonkomponente.
Unabhängig vom Typ, Zweck oder Motiv der Reise unterliegt dabei die Entscheidung meist zwei Beschränkungen: Ausgabenbeschränkung/Budgetrestriktion und einer Zeitbeschränkung.
Während sich die Budgetrestriktion über das Einkommen und die Preise der Güter ergibt, unterliegt die Zeitbeschränkung meist arbeits- und tarifvertraglichen Regelungen und saisonalen Restriktionen für bestimmte Freizeitaktivitäten.
So sind für verschiedene Aktivitäten bzw. Reisen verschiedene Zeitbeschränkungen wirksam: Jahresurlaubszeit, Freizeit an Wochenenden und freie Stunden an einzelnen Tagen.
Je nach den Wünschen der einzelnen Individuen und dem vorhandenen Ausgaben- und Zeitbudget können viele, wenige oder keine, weite und unterschiedlich aufwändige Reisen bzw. Aufenthalte geplant werden.
Wollen wir die touristische Nachfrage in die ökonomische Theorie einordnen, so kann davon ausgegangen werden, dass die Ausgaben für Reisen und Freizeit ein Teil der Haushaltsausgaben sind. Sie konkurrieren dabei mit anderen möglichen Verwendungen des Haushaltseinkommens. Somit ist die ökonomische Theorie der Freizeitausgaben und Ferienreisen in der Haushaltstheorie verankert.
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Link zur Arbeit:
http://www.diplom.de/ean/9783836644198
Arbeit zitieren:
Schrott, Lukas Mai 2008: Nächtigungsentwicklung im Tiroler Tourismus, Hamburg: Diplomica Verlag
Schlagworte:
Tourismus, Tirol, Angebot, Nachfrageentwicklung, Ökonometrie



