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Musik und Bewegung zur Förderung Erwachsener mit geistiger Behinderung im Heim

Musik und Bewegung zur Förderung Erwachsener mit geistiger Behinderung im Heim
Über dieses Buch
  • Art: Diplomarbeit
  • Autor: Martin Kärcher
  • Abgabedatum: Januar 1993
  • Umfang: 92 Seiten
  • Dateigröße: 2,7 MB
  • Note: 2,0
  • Institution / Hochschule: Fachhochschule Regensburg Deutschland
  • ISBN (eBook): 978-3-8324-0053-8
  • ISBN (Paperback) :
    978-3-8324-0053-8 P
  • ISBN (CD) :978-3-8324-0053-8 CD
  • Sprache: Deutsch
  • Prämierung:
  • Arbeit zitieren: Kärcher, Martin Januar 1993: Musik und Bewegung zur Förderung Erwachsener mit geistiger Behinderung im Heim, Hamburg: Diplomica Verlag
  • Schlagworte: Bewegung, Erwachsenenbildung, Geistige Behinderung, Heimleben, Musik

Diplomarbeit von Martin Kärcher

Gang der Untersuchung:

Die Arbeit befasst sich mit der Förderung Erwachsener mit Geistigerbehinderung in verschiedenen Bereichen ihrer Persönlichkeit.

Sie besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil.

Sie kann auch als Anleitung für Gruppenstunden genutzt werden.

Die Einleitung stellt eine kurze Begriffsbestimmung der geistigen Behinderung mit Ursachen und Formen und eine Beschreibung des besonderen Erlebens von Ich und Umwelt bei Geistigerbehinderung.

Kurz wird der Begriff des Wohnheims umrissen.

Im Kernteil werden neben den Funktionsfeldern von Musik und Bewegung, deren Bereiche, Ziele, Methoden und Arbeitsmittel in der Heimarbeit dargestellt. Der Schwerpunkt liegt auf dem Hinweis zur Anwendung erwachsenenpädagogischer Prinzipien. Mit einer Begründung für den Einsatz von Musik u. Bewegung als Förderelement und der Abgrenzung zur Musiktherapie endet der Theorieteil.

Der Praxisteil zeigt eine Projektarbeit einer Gruppe Erwachsener mit geistiger Behinderung. Im Mittelpunkt steht die Jahreszeit "Herbst". Zu dieser werden Lieder und Tänze erarbeitet, gesungen, getanzt und durch Improvisation gestalterisch erweitert.

In einer Übersicht werden Struktur und Planung, Inhalt und Verlauf der zeitlichen Einheiten und die jeweiligen Nahziele (des Gruppenleiters) mit deren Begründung aufgezeigt.

Inhaltsverzeichnis:

1. Geistige Behinderung 7
1.1 Zur Problematik der Begriffsbestimmung 7
1.2 Verschiedene Definitionen von Geistiger Behinderung 7
1.3 Geistige Behinderung ist keine Krankheit 10
1.4 Zur Diagnostik der geistigen Behinderung 10
1.4.1 Die medizinische Diagnose 10
1.4.2 Die psychologisch-pädagogische Diagnose 11
1.5 Häufigkeit der geistigen Behinderung 13
1.6 Ursachen für geistige Behinderung 13
2. Formen der geistigen Behinderung 15
2.1 Erblich bedingte Behinderungen 15
2.1.1 Bildungs- und Geistesschwäche ohne faßbare körperliche Auffälligkeiten 15
2.1.2 Erblich bedingte Stoffwechselstörungen 15
2.1.2.1 Störungen des Eiweißstoffwechsels 15
2.1.2.2 Störungen im Kohlenhydratstoffwechsel 16
2.1.2.3 Störungen im Fettstoffwechsel 17
2.1.2.4 Störungen im Kupferstoffwechsel 18
2.1.2.5 Weitere erblich bedingte geistige Behinderungen 18
2.2 Chromosomal bedingte geistige Behinderungen 18
2.3 Erworbene geistige Behinderungen 19
2.3.1 Pränatale Schädigungen 19
2.3.2 Perinatale Schädigungen 20
2.3.3 Postnatale Schädigungen 20
2.4 Soziokulturelle Ursachen 20
3. Auswirkungen der geistigen Behinderung auf das Erleben 22
3.1 Besonderheiten im Bereich der Wahrnehmung 22
3.2 Besonderheiten der Phantasie 22
3.3 Besonderheiten des Lernverhaltens 22
3.4 Besonderheiten des Antriebverhaltens 23
3.5 Besonderheiten der Gefühlswelt 23
3.6 Besonderheiten der motorischen Entwicklung 23
3.7 Besonderheiten im Sprachverhalten 24
3.8 Besonderheiten im Sozialverhalten 24
3.9 Besonderheiten der musikalischen Begabung 25
4. Erwachsene mit geistiger Behinderung 27
4.1 Die Bedeutung der Motorik für die Persönlichkeitsbildung 29
4.2 Die Bedeutung der Freizeit 30
5. Das Behindertenwohnheim 32
6. Aspekte der Förderung 33
6.1 Definition 33
6.2 Ziele der Förderung 33
6.3 Grundlagen der Förderung 34
6.4 Grenzen der Förderung 35
6.5 Förderung im Heim 35
7. Musik und Bewegung 37
7.1 Definition 37
7.1.1 Funktionsfelder der Musik- und Bewegungserziehung 38
7.2 Ziele der Musik- und Bewegungserziehung 39
7.2.1 Allgemeine Ziele 39
7.2.2 Ziele in der Arbeit mit erwachsenen Geistigbehinderten 40
7.3 Arbeitsmittel 41
7.3.1 Geräte 42
7.3.2 Musikinstrumente 42
7.3.3 Einsatz von Medien 44
7.3.3.1 Kassettenrecorder 44
7.3.3.2 Videorecorder 45
7.4 Arbeitsmethoden 46
7.4.1 Zur Anwendung erwachsenenpädagogischer Prinzipien 46
7.4.2 Projekt, Projektmethode und projektorientierter Unterricht 47
7.4.2.1 Projektorientierter Unterricht in der Musik- und Bewegungserziehung 49
7.4.3 Gruppenarbeit 51
7.4.4 Mitarbeit der Gruppenerzieherinnen und der Gruppenerzieher 52
7.5 Die Freizeit als Raum für Musik und Bewegung 53
8. Begründung für den Einsatz von Musik- und Bewegungserziehung zur Förderung Erwachsener mit geistiger Behinderung 55
8.1 Förderung des Wahrnehmungsbereiches 55
8.2 Förderung der Phantasie 55
8.3 Förderung der kognitiven Fähigkeiten des Lernverhaltens 56
8.4 Förderung und Regulierung des Antriebverhaltens 56
8.5 Förderung des emotionalen Bereiches 56
8.6 Förderung der Motorik 57
8.7 Förderung der Sprache und des Sprechens 57
8.8 Förderung des Sozialverhaltens 57
8.9 Nutzung und Förderung der Musikalität 58
9. Abgrenzung der Förderung durch Musik und Bewegung zur Musiktherapie 60
10. Praktischer Teil 62
10.1 Die Einrichtung 62
10.2 Der Raum 63
10.3 Die Gruppe 63
10.4 Die Ausrüstung 64
10.5 Die Zielsetzung der Musik- und Bewegungserziehung 64
10.6 Bisheriger Verlauf der Gruppenstunden 65
10.7 Das Projekt: Herbst 66
10.7.1 Zum Aufbau der Gruppenstunden 66
10.7.2 Der Verlauf des Projektes: Herbst 68
10.7.3 Reflexion 76
11. Epilog 79
Literaturverzeichnis 80
Musikverzeichnis 85

Arbeit zitieren:
Kärcher, Martin Januar 1993: Musik und Bewegung zur Förderung Erwachsener mit geistiger Behinderung im Heim, Hamburg: Diplomica Verlag

Schlagworte:
Bewegung, Erwachsenenbildung, Geistige Behinderung, Heimleben, Musik

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